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Frau blutet nach Angriff: Tatverdächtige festgenommen – Zwei Unfälle mit Radfahrer

Ein Einsatzfahrzeug der Eupener Polizei (Illustrationsfoto).

Am Montag, dem 24. August 2026, wurden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl zu mehreren Einsätzen in Lontzen, Lichtenbusch und Eupen gerufen.

– Verkehrsunfall in Lontzen: Gegen 07.17 Uhr befuhr eine Frau in Lontzen die Straße Busch in Richtung Montzener Straße. An der Kreuzung mit dem Mühlenweg übersah sie einen von rechts kommenden Radfahrer, dem sie die Vorfahrt hätte gewähren müssen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer wurde verletzt und zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Eupen gebracht.

– Gasleitung bei Baggerarbeiten beschädigt: Um 07.38 Uhr wurden die Polizeidienste nach Lichtenbusch in die Hebscheiderheide gerufen. Dort war bei Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet. Die Bewohner der innerhalb des Perimeters gelegenen Häuser mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Die Feuerwehr konnte das Gasleck provisorisch schließen, sodass die Bewohner anschließend wieder in ihre Häuser zurückkehren konnten. Auch die für die Gasleitung zuständigen Dienste von RESA waren vor Ort und übernahmen die weiteren Arbeiten an der beschädigten Leitung.

– Zusammenstoß zwischen Pkw und Radfahrer in Eupen: Gegen 15.49 Uhr wollte ein Mann mit seinem Pkw von einer Tankstelle auf der Herbesthaler Straße in Eupen auf die Fahrbahn auffahren. Ein bereits auf der Straße befindlicher Pkw hielt an, um ihm das Einfahren zu ermöglichen. Der Mann vergewisserte sich nach links, konnte dort weder einen Fußgänger noch einen Radfahrer erkennen und fuhr los. Gleichzeitig näherte sich ein Radfahrer entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung auf dem Radweg. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Radfahrer zu Boden stürzte und sich an den Händen verletzte. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in das Krankenhaus nach Eupen gebracht.

– Angriff in Eupen-Bellmerin: Gegen 17.15 Uhr wurden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl nach Eupen-Bellmerin gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf eine Frau, die stark im Bauchbereich blutete. Nach ihren Angaben war sie zuvor von einer anderen Frau angegriffen worden. Die Polizisten leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Anschließend wurde die Verletzte zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Eupen gebracht. Zur Sicherung möglicher Spuren am mutmaßlichen Tatort wurden entsprechende Perimeter eingerichtet. Hierfür musste die Straße Bellmerin auf einem Teilstück vorübergehend gesperrt werden. Die Tatverdächtige befand sich nicht mehr vor Ort. Sie konnte jedoch kontaktiert werden und begab sich freiwillig zum Kommissariat Eupen, wo sie festgenommen wurde. Die weiteren Ermittlungen werden durch die lokale Kriminalpolizei geführt.

23 Antworten auf “Frau blutet nach Angriff: Tatverdächtige festgenommen – Zwei Unfälle mit Radfahrer”

    • Besorgte Mutter

      @Pierre, so viel ich weiß werden die Arbeiten demnächst abgeschlossen sein. Im BRF-Interview sagte der Geschäftsführer sinngemäß, dass man überlege im kommenden Jahr wieder zur Oberstadt zu gehen. Dies u.a. wegen von der Stadt auferlegter neuer Kosten und weil die Flächen im Temsepark schwer bespielbar seien.

      • Diese Überlegung hat mich auch verwundert!

        @ BM

        Sie haben natürlich völlig Recht besorgte Mutter, hier nutzt man die Bauarbeiten um den Umzug von Haaste Töne perfekt zu machen!

        Als alter Hääser ist mir das inzwischen auch ziemlich egal. Die meisten Geschäfte sind weg und ein Haus nach dem anderen wird von Zugezogenen aufgekauft.

        Auch wenn ich mir die neue Straßenführung im Schilsweg ansehe, bekomme ich Brechreitz. Da wird den Anwohner die Möglichkeit genommen vor ihrem Haus zu parken oder auch nur etwas auf–oder abzuladen ohne einen enormen Stau auszulösen. Dafür schafft man Platz für kaum vorhandene Fußgänger und Fahrradfahrer! Ich frage mich natürlich auch wo der Aufschrei der Anwohner bleibt, die Stadt gehört ja schließlich nicht der Stadtverwaltung, sondern den Bürgern die mit unverschämten Immobiliensteuern den ganzen Mist bezahlen müssen.

        „Flasche leer, Ich habe fertig 😉“

  1. Blaues Hufeisen

    Erschreckend wie weltfremd manche hier kommentieren: Hier möchten bestimmte Individuen doch tatsächlich argumentieren das Eupen sich ja kein bisschen zum Negativen verändert hat.>> Es ist ja bekanntlich nie eine Lüge wenn man selber daran glaubt <<. In der Unterstadt ist tote Hose und das nicht erst seit gestern. Daran kann auch die laue Kirmes im September nix ändern. Haaste Töne war immer eine Unterstädter Institution. Dieses Jahr ging es nicht anders auf Grund der Baustelle und des Venns. Aber ich würde es den Stadtverantwortlichen durchaus zutrauen, dass sie Überlegungen anstreben die Veranstaltung in Zukunft dauerhaft am alten Schlachthof zu positionieren. In der Vergangenheit sind ja schließlich schon genug schwachsinnige Entscheidungen getroffen worden.
    Man bringt die Unterstadt jetzt auf Vordermann – und dann….???
    Dann war es das wahrscheinlich wieder. Aber hey sieht ja schick aus nicht !?
    In der Oberstadt sieht es ja auch nicht besser aus. Mit Rassismus hat das auch nichts zu tun sondern Realismus. Hier reissen viele hier im Maul auf die sich selber garnicht mehr in der Stadt blicken lassen. Lieber schnell und sicher mit dem Auto durch flitzen. Viel zu schissig mal durch die Parks zu spazieren um sich an unseren Zugezogenen und Schutzbedürftigen zu erfreuen. Denn andere Menschen hab ich diesen Sommer da nicht gesehen. Die letzte Bastion der richtigen Eupener befindet sich am Minigolf.
    Vom Müll und den ungepflegten Anlagen darf ich garnicht sprechen. Mülleimer wurden über die Jahre immer mehr entfernt. Ist ja auch zuviel Arbeit und dazu die Tatsache das gewisse Kandidaten ihren Privatmüll reinstopfen. In manchen Bezirken wucherte das Unkraut bis zum geht nicht mehr. Und Und Und….
    Eupen ist aufgegeben, das ist offensichtlich. Die kulturellen Veranstaltungen im Jünglingshaus und Schlachthof haben doch nur noch Alibifunktion.

    2012 + DEINE STADT WIRD SCHÖNER

    • Zufälligerweise bin ich regelmässig in der Unterstadt zu Fuß unterwegs, auch in den verschiedenen Parks (damit die Kids dort Spielen können) und die Ausländer sind nie ein Problem. Von denen erhält man eher ein freundliches Hallo und man kann sich mal kurz austauschen als von/mit den Hiesigen.

      Die Unterstadt wird massiv aufgewertet und gerade wird doch sehr viel neuer Wohnraum geschaffen, der neues Leben in die Unterstadt bringen wird.

      Es nicht natürlich nicht alles perfekt, das behauptet keiner. Es fehlt beispielsweise ein ordentlicher Supermarkt oder Discounter, damit auch nicht jeder Unterstädter für den Einkauf entweder nach Imgenbroich oder die Oberstadt mit dem Auto muss.

      Krispolino hat sich getraut und seine Eisdiele dort eröffnet – das Hotel Bosten hat wieder geöffnet, Kinder kommen in den Parks auf Ihre kosten, man kann eine gute Fritte oder einen Döner essen, zu später Stunde gibt’s beim Tante Emmas noch Kippchen, Snacks, Alkohol… An Bäckereien mangelt es nicht… Im Themsepark ist immer was los, dort kann man wunderbar eins Trinken und die Kinder spielen lassen. Es finden regelmässig Trödel und weitere Aktivitäten etc. statt.

      Ich weiss wirklich gar nicht was ihre definition von „tot“ ist.

      Aber was erzähl ich da… das wird die Dauernörgler eh nicht überzeugen weil „iCh Hab KeinEN ParkPlaTz MEhr Vor DeR TÜre!!!!!!!!“

      • Blaues Hufeisen

        Wow! Das sind die Gründe warum ich zur Unterstadt kommen sollte? Eine Eisdiele, Fressbude, Nightshop und das Kaffehäuschen im Park. Und welcher Eupener checkt im Boston Hotel ein? Ist doch nur für Touristen interessant, genauso wie das Wetzlarbad.
        Das alte (richtige) Wetzlarbad machte 2012 seine Pforten dicht und damit wurde auch eine lange Tradition beerdigt.
        Dieses neue Ding >>Lago<< oder wie immer die das nennen, hat seit Eröffnung kein einziges Eupener Herz erobert. Ich persönlich vermisse das alte Schwimmbad oben am Sportplatz – war zwar nichts Besonderes aber hatte trotzdem seinen Charme.
        Das alte Eupen ist tot und wurde durch ein tristes graues eintöniges Etwas ersetzt.
        Das Stadtbild wird von Nightshops, Dönerbuden, Barbershops oder Möchtegern Gastronomen bestimmt.
        Der Rest hat sich zur Herbesthalerstraße verzogen. Da sieht es mittlerweile richtig proper aus. Wer hätte das damals gedacht

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