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Faszination Rhönrad in Eupen [Fotogalerie]

Rhönradturner Achim Pitz (2.v.r., hier mit Ellen Havenith, Lena Bettendorff und Lara Patzer, v.l.) belegte beim Online-Voting den 1. Platz. Foto: Gerd Comouth

Die Freunde des Rhönradturnens kamen am Wochenende in Eupen voll auf ihre Kosten. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Rhönradabteilung des Eupener Turnvereins fanden im Sportzentrum am Stockbergerweg die ersten Belgian Open im Rhönradturnen statt.

Der internationale Wettkampf fand am Samstag mit 52 Startern statt. Am Sonntag folgte der Jugend-Wettkampf mit 36 Jugendlichen und Kindern. Insgesamt nahmen also knapp 90 Rhönradsportler an den Wettkämpfen in Eupen teil. Sie kamen aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Tschechien.

Natürlich hofften die Veranstalter darauf, dass dieses Rhönrad-Wochenende in Eupen dazu beitragen konnte, die Sportart in Ostbelgien bekannter zu machen.

Zwei Reifen und sechs Sprossen

Das Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen besteht, die durch sechs Sprossen – zwei einfache Stangen (Spreizsprossen), zwei Griffsprossen und zwei Brettsprossen – miteinander verbunden sind.

Der Durchmesser des Rades variiert je nach Größe des Turners, so dass der Turner fast gestreckt auf den Brettern stehen kann und sich an den Griffen hält.

Spektakulär und elegant. Foto: Gerd Comouth

Spektakulär und elegant. Foto: Gerd Comouth

An den Brettern können Lederschlaufen, so genannte Bindungen, befestigt werden, in denen sich der Turner mit den Füßen festklemmen kann.

Es gibt Räder von 130 bis 245 cm Durchmesser. Die Räder wiegen zwischen 40 und 60 kg. Es gibt sie in verschiedener Dicke und in verschiedenen Farben.

Sportart vor allem in Deutschland populär

Das Rhönrad wurde 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön zum Patent angemeldet, als „Reifen- Turn- und Sportgerät“. Erfunden hatte er das Rad in Ludwigshafen am Rhein ca. 1920–1922, auf dem Gelände des VSK Germania Niederfeld, eines Sportvereins, dessen Gründungsvorsitzender Otto Feick war.

Das Patent mit der Nummer 442057 wurde am 8. November 1925 ausgestellt, erst 1926 wurde der Name „Rhönrad“ geschützt und eingetragen.

Heute ist das Rhönradturnen auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Der Schwerpunkt dieser Turnsportart liegt allerdings in Deutschland.

Nachfolgend einige Bilder von Fotograf Gerd Comouth vom Internationalen Rhönradwettkampf am Samstag in Eupen. (cre/wikipedia)

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