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Referendum in Island: Mehrheit lehnt EU-Beitrittsgespräche ab

Europakarte mit EU- und Schengen-Ländern. Politische Landkarte mit unterschiedlichen Mitgliedschaften. Quelle: Shutterstock

AKTUALISIERT – Seit Jahren wird auf Island emotional über das Für und Wider eines EU-Beitritts debattiert. Jetzt hat die Bevölkerung entschieden – einen neuen Anlauf wird es vorerst nicht geben.

Die Einwohner der Vulkaninsel haben die Wiederaufnahme der Beitrittsgespräche in einem knappen Referendum abgelehnt. Den Ausschlag für den Sieg der EU-Gegner mit 52,8 Prozent gaben die Wahlkreise außerhalb der Hauptstadt Reykjavík. Bei hoher Wahlbeteiligung stimmten insgesamt rund 118.000 Menschen gegen die Gespräche, rund 105.000 dafür. Island bleibt damit zwar eng an die Europäische Union angebunden, wird absehbar aber kein vollwertiges Mitglied.

Das Ergebnis ist eine Niederlage für die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir, die angekündigt hatte, dass die Regierung der Entscheidung folgen werde. Schon bei ihrem Amtsantritt Ende 2024 hatte sie über eine Abstimmung über neue EU-Verhandlungen gesprochen. Bereits während der Finanzkrise 2009 hatte das gerade einmal rund 400.000 Einwohner zählende Land einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt. Doch nach der Parlamentswahl 2013 legte die neue EU-skeptische Regierung die Beitrittspläne auf Eis.

29.08.2026, Island, Reykjavík: Die isländische Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir (l) spricht mit Reportern, nachdem sie ihr Stimmrecht im Wahllokal Álftamýrarskóli ausgeübt hat. Foto: Marco Di Marco/AP/dpa

Bis zuletzt hatte Frostadóttir für das „Ja“ der rund 270.000 Abstimmungsberechtigten geworben – ohne Erfolg. Noch während die bis Sonntagvormittag andauernde Auszählung der Stimmen lief, äußerte die Regierungschefin die Hoffnung, dass die Volksabstimmung das Land nicht spalte.

„Ich weiß, dass bei manchen Leuten die Emotionen hochgekocht sind, aber ich habe inzwischen Zeit mit einer großen Gruppe von Menschen aus dem ganzen Land verbracht, und die Leute sind durchaus offen für unterschiedliche Ausgänge#, sagte die Regierungschefin im isländischen Fernsehen.

– Trump-Faktor ohne entscheidenden Einfluss: Die Hauptargumentation der Befürworter, der EU-Beitritt würde in unsicheren Zeiten mehr Sicherheit bringen, verfing nicht. Die Gegner hielten dagegen, die Nato-Mitgliedschaft sowie ein 1951 mit den USA geschlossenes bilaterales Verteidigungsabkommen würden ausreichen. Zudem schien das Misstrauen in US-Präsident Donald Trump nicht so ausschlaggebend zu sein, dass EU-Gegner doch noch die Seite gewechselt hätten.

Trumps wiederholte Drohungen, die zu Dänemark gehörende Arktisinsel Grönland den Vereinigten Staaten einzuverleiben, waren von Beobachtern als ernstzunehmender Faktor bei der Abstimmung bewertet worden. Ohne konkret den Namen des US-Präsidenten zu nennen, hatte Frostadóttir gesagt: „Wir sehen um uns herum, dass Länder in unserer Nachbarschaft durch die Europäische Union geschützt wurden.“

Wirtschaftlich ist Island auch ohne Mitgliedschaft bereits stark in Europa integriert: Das Land gehört zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und genießt die Vorteile des Binnenmarkts – hat aber eben bei wichtigen Entscheidungen kein Mitspracherecht.

Den EU-Gegnern ist es insbesondere wichtig, die Souveränität über die Fischerei zu behalten – den größten und identitätsstiftenden Wirtschaftszweig der Insel. Frostadóttir wollte dazu über eine Sonderregel verhandeln, aber auch das lehnte die Mehrheit nun ab.

29.08.2026, Island, Reykjavík: Führende Vertreter der „Nein“-Kam Foto: Marco Di Marco/AP/dpa

Formal bleibt der Beitrittsantrag von 2009 zunächst bestehen; er wurde nie zurückgezogen. Möglich ist aber nun auch, dass das Parlament über einen kompletten Rückzug debattiert. Nach abgeschlossenen Verhandlungen hätte es zunächst ein weiteres Referendum zur endgültigen Beitrittsentscheidung gegeben. Auch das ist jetzt in sehr weite Ferne gerückt. (dpa)

– Enge Partner, aber eben nicht so eng: Angaben der Europäischen Union zufolge wird derzeit mit sieben (anderen) Staaten verhandelt – mit sehr unterschiedlichem Stand. Am weitesten sind die Gespräche mit Montenegro, am prominentesten wohl die mit der Ukraine. Die Verhandlungen mit Serbien kommen nur langsam voran, die mit der Türkei sind seit Jahren praktisch eingefroren.

Zum Referendum auf Island äußerte sich Brüssel zunächst nicht. In einer Phase, in der in mehreren EU-Staaten europaskeptische Kräfte Zulauf haben, wäre ein anderes Signal aus Reykjavík für die EU-Spitze wohl politisch willkommen gewesen.

Formell geht es in den Verhandlungen darum, dass die Kandidatenländer sich an die Werte und Rechtsvorschriften der EU anpassen müssen. Diese sind in mehrere Bereiche unterteilt, die je nach Verhandlungsstand als bereits abgeschlossen behandelt werden können. «Das Tempo der Fortschritte eines Beitrittskandidaten auf dem Weg zum Beitritt hängt davon ab, wie schnell das Land die erforderlichen Reformen umsetzt», schreibt die EU.

Vor dem Referendum hatte das isländische Außenministerium explizit darauf verwiesen, dass der 2009 eingereichte Beitrittsantrag weiterhin gültig sei. Bei ihrem Besuch auf der Insel vor gut einem Jahr sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Wir teilen gemeinsame Werte, wir kennen uns sehr gut, wir sind gleichgesinnt – daher sind wir enge Partner.“ (dpa)

36 Antworten auf “Referendum in Island: Mehrheit lehnt EU-Beitrittsgespräche ab”

  1. JoKrings

    Wie bekloppt muss man denn sein um der Titanic bei zu treten… Die EU ist TOT. Wir müssen nur noch sterben. Habt ihr mitbekommen? Von der Laier hat tatsâchlich gesagt, es ginge Europa nicht gut wegen der Energiekrise. Und wer hat diese Krise verursacht? VDL! Wir hatten preiswerten Gas, und dadurch auch Strom, aus Russland – und der Rest ist bekannt. Irre regieren, nein VERFÜGEN über uns!

  2. Mittlerweile würde ich den Isländern davon abraten!
    Die EU wurde links-grün unterwandert und steht aktuell für Bürokratie, Kriegstreiberei und Massenmigration! Eine riesengroße Enttäuschung!!

  3. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Wenn der Isländer ist ein wenig schlau,
    lässt er die Fische in seinem Bau.

    Was sollen sie auf den Tellern in unseren Parlamenten ?
    Es gibt schon ausreichend Konkurrenten.

    Zuerst würde natürlich groß versprochen,
    dass wir isländische Fische nicht kochen.

    Wenn das Volk bereit ist sich zu verkaufen,
    wird es später anders laufen.

    Die europäische Erweiterung ist ein Witz,
    wer beitritt trifft irgendwann der Blitz,
    in seinen Gedanken,
    wären wir nur geblieben bei den Schranken.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Knappes Rennen. Wenn die Chance immer 50/50 steht, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Gegner der EU verloren haben.
      Denn wenn man diese Abstimmung oft genug wiederholt, ist bei dieser Chance auch klar, dass der Zufall seine Grenzen hat.
      Man sollte also auch jetzt festlegen, dass dieses Resultat die nächsten 50 Jahre seine Gültigkeit behält.
      Denn wenn sie einmal dem Club des Untergangs beigetreten sind, ist es nur sehr schwer ihn wieder verlassen zu dürfen.
      Da gibt es sicherlich Regelungen, die dem Wunsch des Austritts eines Sektenmitglieds, gleichen.

      • Der Alte

        Dazu brauchen die Wahlen noch nicht mal unbedingt wiederholt werden. Frankreich und die NL haben gezeigt, dass das Resultat von Volksabstimmungen lustig übergangen werden, das Kind bekommt lediglich einen anderen Namen (Lissabonvertrage statt Verfassung). Wo kämen die globalistische Eliten hin, wenn die Meinung des Volkes ausschlaggebend wäre?

      • À propos 50/50. Bei 50/50 soll man besser nicht handeln. Die norwegische Verfassung macht es besser, 75% (oder doch 2/3) sind für einen Beitritt nötig. Ein warnendes Beispiel ist die Ukraine, die Regierung war für den Beitritt, der Präsident dagegen, beide mit 50/50 Volksunterstützung. Dann kam 2014 der Maidan. Den Rest kennen wir ja. Bei den gespaltenen Situationen wäre es weise, nichts zu machen.

  4. Wenn ich diese Kommentare hier lese wird mir mal wieder übel. Hat nicht der Vennbrand erst mal neulich gezeigt, wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist? Falls ihr es nicht mitbekommen habt: Dort haben Einsatzkräfte aus mehreren europäischen Ländern und von der EU organisiert für den Erhalt unseres Naturparadises gekämpft.

    Andere Fragen: Hättet ihr lieber wieder den belgischen Franc, Grenzkontrollen und Wechselstuben? Fahrt ihr nicht regelmäßig in Deutschland einkaufen? Hättet ihr lieber, dass sich europäische Staaten wieder untereinander bekriegen?

    Die EU ist bestimmt nicht perfekt und ich kann auch die Entscheidung Isländer aufgrund der Fischfang-Problematik verstehen. Trotzdem ist sie das Beste was wir haben und sie bietet uns extrem viele Vorteile, die wir als selbstverständlich ansehen.

    So, und nun lasset den Hass geistigen Eintagsfliegen auf mich niederlegen.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # ODK/ Komisch dass es nicht wenige Eintagsfliegen gibt, Oder ? Und dass die sich länger halten, als einen Tag, erklären sie sich wie?
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      …… Hat nicht der Vennbrand erst mal neulich gezeigt, wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist? Falls ihr es nicht mitbekommen habt: Dort haben Einsatzkräfte aus mehreren europäischen Ländern und von der EU organisiert für den Erhalt unseres Naturparadises gekämpft……
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      Gegenseitige Hilfe, hat auch schon immer funktioniert, unter den original europäischen Ländern ! Falls Sie es vergessen haben.
      Der Untergang Europas, ist dem zusätzlichen globalisierungs’wahnsinn geschuldet und der Nimmersatt Politiker, die für eine Osterweiterung, zwecks Ausbeutung, dieser Menschen gewesen sind und es immer noch so möchten.
      Und mir selbst wird es langsam langweilig, dass man wieder erwähnen muss, dass die EU Verantwortlichen, auch bei der Regelung für die Menschen ähnlichen Blechbüchsen, das Unheil einfach auf uns zukommen lassen, ohne Rücksicht auf Verluste.
      Wäre die EU imstande auch nur etwas, vernünftig zu regeln, dann hätte ich auch nichts geschrieben.
      Ihr organisiert immer dann alles prima, wenn der Zug den Bahnhof schon verlassen hat.
      Aber dann auch leider nur mit reden, die wir alle glauben, sollen, dürfen, müssen.
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      ………Andere Fragen: Hättet ihr lieber wieder den belgischen Franc, Grenzkontrollen und Wechselstuben? Fahrt ihr nicht regelmäßig in Deutschland einkaufen? Hättet ihr lieber, dass sich europäische Staaten wieder untereinander bekriegen?……..
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      Der belgische Franken hatte zwar Vorteile gegenüber dem Teuro und Grenzkontrollen wären bei dem heutigen Verkehrsaufkommen wohl schwierig .
      Aber auch hier beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.
      Denn wodurch haben sich beispielsweise die Immobilienpreise, zu einem unbezahlbaren Spiel entwickelt ?
      Und wodurch, ist das hohe Verkehrsaufkommen wohl entstanden ?

      Im Prinzip aber selten, dass jemand einige Vorteile kritisiert.
      Kritisiert wird doch allgemein, was ihr im Anschluss durch eure nimmersatt politik, daraus gemacht habt.
      Und von welchem kriegen reden sie ?
      Adolf ist tot, und die Kriege die zurzeit gefördert werden ? , …….. .. ……
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      Die EU ist bestimmt nicht perfekt und ich kann auch die Entscheidung Isländer aufgrund der Fischfang-Problematik verstehen.
      ………………………………………………………………..
      Diesen Punkt kann Ihnen keiner nehmen, weil sie etwas verstanden haben.

      im Anschluss möchte ich mich noch für meinen Kommentar entschuldigen, weil mein Verstand es mir verbietet, mich ständig belügen zu lassen.

    • Populist

      Ich hätte nichts gegen neuerliche Grenzkontrollen einzuwenden. Dann wüsste man wenigstens, wer hier so reinkommt.
      Die kurze Zeit am Grenzübergang vergeht übrigens schnell, dank sozialer Medien wie OD.

    • ODK

      Nein diese EU mit der kriminellen Führung braucht wirklich niemand…..Das wäre so, als würde man einen sizilianischen Restaurantbesitzer fragen, ob man die Mafia braucht, und er würde antworten: „Wer sonst soll mich vor der Mafia schützen?“ 😂
      Herzlichen Glückwunsch an den Isländern für ihre kluge Entscheidung….

    • Du verstehst es nicht oder? Weil du jetzt in Aachen mit einer kaputten Währung zahlen darfst und chinesische Massenware ohne Grenzkontrolle nach Eupen „importieren“, ist die EU eine tolle Sache. Du bist genau der kurzsichtige 🤡 den die EU Administration braucht um noch mehr in die individuelle Freiheit eingreifen zu können. Das Problem ist nicht dass die Mehrheit schlecht wäre, sie sind nur dumm, das ist viel schlimmer….

  5. DR ALBERN

    @ ODK, die EU war mal gut als sie noch EWG war!!! Heute ist sie zu einem Selbstbedienungsladen verkommen!!! Wer nichts zu verbergen hat, kann sich auch kontrollieren lassen!!! Im Dreiländereck hatten wir NIE Probleme mit den verschiedenen Währungen von Geld!!! Schon alleine das Schmuggeln von einem Land ins andere belebte doch das Geschäft!!!

  6. OPTIMIST

    Es gibt auch noch Bevölkerungen welche im Stande sind die richtige Entscheidung im richtigen Moment zu treffen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat die richtige Wahl getroffenen. Der ganze Humbug der EU nervt nur noch. Mit unseren eigenen gesicherten Grenzen in Belgien war früher sehr vieles besser.

  7. Der Alte

    Bemerkenswert ist ein weiteres Mal die Tatsache, dass es eine unterschiedliche öffentliche Meinung in der Großstadt (114.000 Einwohner? ) und auf dem Land gibt. Sieht man in vielen Ländern.

    • In den Städten lebt eine wohstandsverwahrloste, geisteswissenschaftlich verblödete Transfergeld-Elite die ihre öko-Phantasien auf Kosten der produktiven Arbeit andere auszuleben versucht. Daneben ein migrantisches Armuts-Proletariat welches von diesen Leuten als Projektionsfläche ihrer Umverteilungs- und Multikultiphantasien gesehen wird – aber nur so lange wie sie in ihren Bezirken bleiben! Mohamed und Aisha sind hochwillkommen, aber natürlich nicht in der Schule von Anne-Sophie, die geht auf eine andere Schule, eine mit Genderfahne aber ohne nennenswerten Migrantenanteil….

      • Dax, da scheinen Soe die deutsche Situation auf Island zu übertragen. Klar in den Städten leben die, die nicht ums tägliche Überleben kämpfen müssen. Das ist auch so in den USA und hat letztendlich für den Triumpf Trumps gesorgt, weil natürlich in einem System, wo es zu viele Mitesser gibt, immer mehr in die Armut getrieben werden.

        • Der prinzipielle Mentalitätsunterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung findet sich überall wieder. Die verstärkte Urbanisierung des Westens ist einer der Gründe für dessen Niedergang.

  8. Die EU wird jeden Tag weiter nach unten durchgereicht, warum also beitreten ?

    https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/usa-integrieren-oel-gas-venezuelas-in-machtschema/
    ….
    Die USA teilen die Welt manichäisch ein – gut sind die, die ihnen zur Seite stehen, sei es im Falle des Irankonflikts, beim Zugriff auf die seltenen Erden Grönlands und bei der Entfernung des Diktators Maduro in Venezuela. Schlecht sind die, die sich nicht unterordnen. Zu denen gehört ganz ohne Zweifel die Europäische Union, die in Washington zunehmend als Feindbild wahrgenommen wird.
    Für die energiepolitisch abhängige EU kann Trumps aggressive Energiepolitik zu einem großen Problem werden. Mit Russland überworfen und angesichts der Krise in der Straße von Hormus ohnehin ohnmächtig, hängt Europa am Tropf amerikanischer Flüssiggaslieferungen. Genau aus diesem Grund muss eine Frage gestellt werden: Was hindert die Europäer daran, die eigenen Energiereserven zu aktivieren? Eine rhetorische Frage: Brüssel und Berlin haben sich im ideologischen Wahn und in der Hoffnung verhakt, dass der Spuk im Weißen Haus in zweieinhalb Jahren wieder endet und man zur Tagesordnung übergehen kann. Tagesordnung bedeutet in diesem Falle, dass auch die USA sich wie zuvor den europäischen Klimaregeln unterwerfen werden.
    Doch so weit ist es noch lange nicht. Und die Rolle des ewigen kindischen Antagonisten steht vor allem den Deutschen nicht gut zu Gesicht. Zerstörerische Klima- und Energiepolitik, deren vorläufiger Höhepunkt die Flutung der Kohleschächte des Ruhrgebiets sein wird, wirkt im internationalen Kontext kindisch – ökonomisch ist sie schlicht eine Katastrophe. Dies alles wiegt schwer – es lastet auf der politischen Kultur im Land, es zersägt die Ökonomie und macht den immer tieferen Graben zwischen Bürgern und Politik sichtbar. Im Nachhinein erweist es sich als tragisch, die entscheidenden Staatsgeschäfte, die Energiepolitik und das Wirtschaftsgeschehen allgemein linksgrünen Degrowth-Fanatikern und Sozialisten in die Hände gelegt zu haben.

    Es verwundert nicht, dass die Wege zur Zukunftstechnologie der Kernkraft versperrt scheinen, dass sich niemand ans Fracking und die Erschließung der eigenen Gasfelder in Nord- und Ostsee heranwagt. Das Land ist intellektuell und ideologisch gelähmt und zahlt nun ökonomisch den Preis für seine voraufklärerische Ideologie.
    //////
    Die Isländer sollten darüber abstimmen der 51. Bundesstaat der USA zu werden….

    • DR ALBERN

      @ Dax, in DEUTSCHLAND bereitet man sich auf die kommenden Landtagswahlen vor!!! Jetzt wird im DEUTSCHEN TV schon wieder abendlich in den Nachrichten gegen die AfD aufgerufen!!! Selbst die für diese Situation hauptverantwortliche pensionierte MERKEL kann es nicht lassen und teilt unnachgiebig Schläge gegen die AfD aus!!!

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