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30-40 ausgelassene „Zebras“ stoppen den Mannschaftsbus der AS: Herbesthaler Straße in Eupen komplett blockiert

Foto: dpa

In ihrem Bericht von Sonntag, 08/08, meldete die Polizeizone einen Vorfall, der sich am Vorabend zugetragen hatte und von Mitgliedern des AS-Fanclubs „Zebras“ verursacht wurde.

An dem Vorfall, der sich am Samstagabend vor 23 Uhr auf der Herbesthaler Straße in Eupen ereignete, waren nach Polizeiangaben etwa 30-40 Mitglieder der “Zebras” beteiligt.

Diese hatten sich dort versammelt, um den Spielerbus der AS Eupen abzufangen und den Sieg in Mechelen (siehe Bericht an anderer Stelle) gebührend zu feiern.

Der Bus wurde angehalten, sodass die komplette Straße blockiert wurde. Bengalos und Feuerwerk wurden gezündet. Die Polizei musste einschreiten. Laut Polizeibericht von Sonntag werden „die meist uneinsichtigen und aggressiven Beteiligten wohl mit der Anwendung der Fußballgesetzgebung und den daraus entstehenden Folgen rechnen müssen“.

Betrunkener fährt in Rechtskurve geradeaus

Am Samstag, 07/08, gegen 22.30 Uhr kam es auf der Aachener Straße, aus Richtung Eupen kommend, hinter der Eisenbahnbrücke zu einem Verkehrsunfall.

Dabei übersah ein stark alkoholisierter Fahrer die Rechtskurve hinter der Brücke, fuhr geradeaus und blieb schließlich im Zaun des sich dort befindlichen Hauses stehen. Beide Airbags wurden ausgelöst. Fahrer und Beifahrerin wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Straße musste zeitweise komplett für den Verkehr gesperrt werden. Der Führerschein wurde eingezogen.

19 Antworten auf “30-40 ausgelassene „Zebras“ stoppen den Mannschaftsbus der AS: Herbesthaler Straße in Eupen komplett blockiert”

    • Ostbelgien Direkt

      @4700. Hier wird nicht gehetzt. Hier wortwörtlich der Bericht der Polizeizone Weser-Göhl von Sonntagmorgen: „Kurz vor 23 Uhr kam es auf der Herbesthaler Straße zu einem Vorfall woran etwa 30-40 Mitglieder der “Zebras” beteiligt waren. Sie hatten sich dort versammelt, um den Spielerbus der AS-Eupen abzufangen und den Sieg in Mechelen gebührend zu feiern. Der Bus wurde angehalten, sodass die komplette Straße blockiert wurde. Bengalos und Feuerwerk wurden gezündet und die Polizei musste einschreiten. Die meist uneinsichtigen und aggressiven Beteiligten werden wohl mit der Anwendung der Fußballgesetzgebung und den daraus entstehenden Folgen rechnen müssen.“

      Soweit die offizielle Polizeimeldung zu dem Vorfall. Gruß

  1. Da versucht wohl wieder jemand heiliger zu sein als der Papst! So ein Aufwand mit Androhung von Strafen, nur weil mal 2 Minuten am späten Abend der Verkehr an der Herbesthalerstraße nicht normal laufen kann? Der läuft jeden Arbeitstag nicht normal! Da machen es die 2 Minuten am späten Abend auch nicht aus! Jemand zu schaden gekommen? Nein! Die Jungens hatten ihren Spaß? Ja!
    Die Eupener Polizei sollte sich damit befassen Straftäter zu verfolgen und nicht bei einer Gruppe unbescholtener junger Leute einen auf Supermann machen.
    Bei einer Türkischen Hochzeit werden ganze Straßen, sogar Autobahnen, gesperrt und da folgt auch nichts nach… See mit der Eupener Jugend kann man es ja machen!

    Schämt euch!

      • Friedrich

        @Logisch
        Ich glaube sie haben den bezug zur Realität verloren, wen interessiert denn der KTSV Eupen, die wären froh wenn 30-40 Leute ihre Siege feiern würden. Emotionen und Freude gehören zu einen guten und ausgeglichenen Leben dazu und gehört nicht bestraft!!

        • Sie sagen es: Wen interessiert Handball, Volleyball oder Basketball? Deshalb wenden sich Chaoten dem Fußball zu. Dort können sie sich profilieren. Und warum ist das so?
          Weil Fußball eine geradezu magische Anziehungskraft auf gewaltbereite junge Männer ausübt. Rivalität, die Doofen vom anderen Verein, und wir, die Tollsten, Männlichkeitsrituale.
          Fußball als identitätsstiftendes Merkmal, wenn man nichts anderes hat.
          Eupen ist ja in Sachen Holliganszene nur ein Provinznest. Nicht zu vergleichen mit Großstadtklubs. Deshalb kann man dieses Männlichkeitsritual vom vergangenen Samstag ruhig als harmlos einstufen. Die kleinen Kinder wollten ja nur etwas Spaß haben.

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