Notizen

Der belgische Zoll fing im Jahr 2019 rund 660 Prozent mehr Kokain ab als vor fünf Jahren

08.01.2020, Belgien, Beveren: Ein Grenzkontrolleur steht in einem Raum mit beschlagnamten Waren. Kokain ist die am meisten beschlagnahmte Droge in Belgien. Foto: James Arthur Gekiere/BELGA/dpa

Eine Rekordmenge Drogen haben belgische Rauschgiftfahnder im vergangenen Jahr sichergestellt. Bei Kokain betrug die Steigerung 660 Prozent binnen fünf Jahren.

Das berichtete die Agentur Belga am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen des Zolls und des Finanzministeriums. Kokain sei die am meisten beschlagnahmte Droge in Belgien.

Im Hafen von Antwerpen hätten die Fahnder 2019 in 119 Fällen insgesamt 61,8 Tonnen Kokain sichergestellt. Das entspreche einer Steigerung um fast ein Viertel gegenüber dem Vorjahr.

Blick auf einen Teil des Antwerpener Hafens. Foto: Pixabay

Auch in Deutschland wurden wiederholt Kokainlieferungen gefunden, die über Antwerpen nach Europa gekommen waren. Nach wie vor kommen die größten Kokainmengen laut Belga aus Brasilien, Ecuador und und Kolumbien.

Der Zoll arbeite nun an einer hundertprozentigen Durchleuchtung der Seecontainer in Antwerpen, dessen Hafen als einer der größten in Europa gilt. Andere Drogen wie Heroin und Marihuana spielten dort mit 1.878 beziehungsweise 504 Kilogramm eine untergeordnete Rolle. (dpa)

6 Antworten auf “Der belgische Zoll fing im Jahr 2019 rund 660 Prozent mehr Kokain ab als vor fünf Jahren”

  1. Torsten Ogertschnig

    Lassen Sie mich etwas zu den Hintergründen berichten.
    Laut Statistik sind die Funde von Drogen, und dabei insbesondere Kokain seit 2013 rapide angestiegen. Was aber nicht an verbesserten Fahndungs und Ermittlungsmethoden liegt, sondern einen völlig anderen Zusammenhang hat.
    Am 18.04.2013 ist einer der Europa weit führende Drogenbaron Jürgen Ogertschnig in Deutschland, altersbedingt mit 75 Jahren, an einem Herzinfarkt verstorben. Da er glücklicherweise seine Nachfolge nicht geregelt hatte, brach sein „System“ mit seinem Tode zusammen. Was dazu führte, dass dessen Drogenschmuggel-System, welches in der Hauptsache über korrupte Holländische Stellen in Amsterdam und Rotterdam seit den 1960er Jahren reibungslos funktioniert hatte brach lag. Seine „Großabnehmer“ wiederum hatten keinen Zugang zu diesem System, was dazu führte, dass diese ab 2013 darauf angewiesen waren die illegalen Waren irgend wie selbst nach West Europa zu bringen. Und genau das führte seit 2013 dazu, dass immer wieder Drogenlieferungen entdeckt werden konnten.
    Was mich nun erheblich verwundert, ist die Tatsache, dass keine der Behörden in Belgien und Holland irgend ein Interesse an dem Nachlass des Jürgen Ogertschnig haben, denn in diesem Nachlass befindet sich eine erreichbare Datenlage aus welcher ersichtlich wird, wer die „Großkunden“ des Jürgen Ogertschnig gewesen sind. Hierbei handelt es sich um die Kontodaten der sich in Steueroasen befindlichen Bankkonten, auf welche dessen gesetzlicher Erbe zugreifen könnte, wozu dieser auch bereit ist. Der gesetzliche Erbe hat sich bereits mehrfach an die Behörden gewendet und diesen Sachverhalt vorgetragen, aber dort besteht keinerlei Interesse an diesen Daten. Es ist über die Bankkonten auch nachweisbar, welche Offiziellen, gerade in Holland und Deutschland, Korruptionsgelder erhalten hatten.
    Hier ist es wieder einmal so, dass die Staatsraison über der Sicherheit des Volkes steht und Fehlverhalten so lange gedeckt wird, so lange irgend ein Offizieller sich daran bereichern kann, oder Gefahr läuft aufzufliegen.
    Wenn man überlegt, dass der „Drogenbaron“ Jürgen Ogertschnig nur alleine in den letzten 10 Jahren seines Handelns, also von 2003 bis 2013 pro Jahr rund 220 Tonnen Kokain nach West Europa hatte schmuggeln und verkaufen lassen, dann sind die aktuell in Belgien und Holland gefundenen Mengen ein Tropen auf den heißen Stein.
    Und man kann davon ausgehen, dass der illegale Drogenmarkt nach 2013 nicht wesentlich kleiner geworden ist. Was also bedeutet, dass diese Mengen immer noch Jahr für Jahr nach Europa kommen.
    Das man in Antwerpen und Rotterdam, wie auch Amsterdam keine großen Heroin Mengen auffindet, liegt schlicht daran, dass der Jürgen Ogertschnig dafür eine andere Schmuggelroute, die aus dem Osten kommt, genutzt hatte. Hierzu war der Jürgen Ogertschnig 1972 nach Moskau geflogen und hatte einen Vertrag mit dem KGB darüber geschlossen, dass die Drogenlieferungen aus dem Goldenen Dreieck über die UDSSR, Polen und die DDR nach Deutschland laufen. War diese Route wegen des kalten Krieges blockiert, dann gab es eine Ausweichroute via Estland und die Estonia Fährlinie nach Stockholm in Schweden. Somit also diese Droge zuvor nie von diesem Kartell über die See Häfen gelaufen war.
    Das Marihuana und Haschisch, welches zumeist aus Nord Afrika stammte, war ebenfalls nie über die See Häfen in Antwerpen, Rotterdamm und Amsterdam gelaufen. Weshalb hier ebenfalls keine großen Mengen vom Zoll und der Polizei aufgefunden werden konnten und können.
    Ich erlaube mir darauf hinzuweisen, dass ich persönlich seit 1990 keinen persönlichen Kontakt zum Jürgen Ogertschnig hatte – welcher bedauerlicherweise mein Vater war – wir aber dessen Aktivitäten durchaus intensiv beobachtet haben. Dabei mussten wir aber feststellen, dass auch Deutsche Offizielle und ausländische Geheimdienste in diese dreckigen Geschäfte verwickelt waren. Was letztlich dazu geführt hatte, dass ich von dieser Seite, da diese Kreise in zahlreiche schwere Regierungsverbrechen, Morde und Terroranschläge verwickelt waren, mich massivst und hochgradig illegal verfolgt haben. Hierzu hatten diese ihre kriminellen Strukturen in den Behöden genutzt, um mich illegal zu kriminalisieren und massivst zu verfolgen.
    Ich kann nur so viel zu all diesen Themen sagen – man wird diesem System nicht Herr werden können. Man wird lediglich hier und da eine kleine Partie der Drogenlieferungen abfangen können. Aber stoppen kann man das alles nicht, weil da zu hochrangige Leute, insbesondere in Deutschland und Holland ihre Finger im Spiel haben.
    So traurig das alles ist.

  2. Miss Moneypenny

    Wenn diese Aussagen stimmen, sollten die belgischen Behörden dringend tätig werden. Da der belgische Staat zwar über viele Politiker verfügt, nicht aber über einen 007-Spezialagenten, sehe ich tiefschwarz. Aber im Ernst: gibt es eine belgische Crime-Unit? Oder eine europäische, die sich dieses Falles (und den Zeugenaussagen des Herrn Ogertschnig jun. ) annehmen kann? Kann OD diese Infos an die Justiz weiterleiten? Oder an die Europäische Strafverfolgungsbehörde, oder wie man das nennt?

    • Torsten Ogertschnig

      @miss moneypenny
      Wir haben uns die Haken abgelaufen, haben Pontius und Pilatus angesprochen. Das einzige was dann immer passiert ist, dass diese kriminellen Kreise höchst verärgert und extrem brutal reagieren. Die haben ihre Pfründe abgesteckt. So bedauerlich das alles klingt.
      Würde man eine Belgische Crime Unit gründen und komplett verdeckt ermitteln und agieren, es würde keine 24 Stunden dauern und die kriminellen Kreise würden die Mitarbeiter einer solchen Unit persönlich zu Hause oder beim Einkaufen ansprechen und denen ganz deutlich sagen, wenn sie weiter machen dann passiert ihnen was ganz schlimmes. Diese Kriminellen schrecken auch nicht davor zurück die Eltern oder Kinder von Betroffenen anzugehen und diesen etwas anzutun.
      Man muss schon aus einem ganz besonders harten Holz geschnitzt sein, um diesen Kreisen was entgegen halten zu können. Ich muss es gezwungener Maßen, mir hilft keine Sau. Ich werde seit über 30 Jahren in Deutschland höchst illegal und rechtswidrig unschuldig verfolgt und kriminalisiert. So war ich am 13.10.2017 nach Holland gegangen und habe dort einen Antrag auf Asyl gestellt – worauf die Holländer mich ohne vorliegen eines Rechtsgrundes 95 Tage in Ausländerhaft der Freiheit beraubt, mich ohne Rechtsgrund zur Persona non Grata erklärt und ohne Rechtsgrund nach Deutschland abgeschoben haben – obwohl ich gesagt hatte, dass ich freiwillig nach Belgien ausreisen will. Alles hoch illegal.
      Dann war ich am 19.01.2018 von Amsterdam nach Berlin geflogen worden, dort von der Deutschen Bundespolizei ohne Rechtsgrund belästigt worden, was zum Glück von einem befreundeten Journalisten beobachtet wurde, worauf hin man von mir abließ und ich dann am 20.01.2018 nach Brüssel gereist bin.
      In Brüssel habe ich am 23.01.2018 einen Antrag auf Asyl gestellt welcher aber irgend wie in der Bearbeitung nicht korrekt war, aber der hinzu gezogene Rechtsanwalt war tatsächlich und beweisbar umgedreht worden und so hat man die Annahme meines Asyl Antrages abgewiesen. Ich musste dann am 07.02.2020 einen zweiten Asyl Antrag stellen und die hinzu gezogene Rechtsanwältin war dann auch plötzlich wie ausgewechselt und wollte nicht weiter in dem Fall arbeiten. Was komplett illegal ist.
      Ich habe Stapel weise Akten und Dokumente aus Deutschland die die illegale Verfolgung meiner Person beweisen, aber man will das nicht anschauen. Man will das nicht offiziell werden lassen. Man will nicht das bekannt wird, das es in Deutschland ganz massive politische Verfolgung gibt. Diese dort bestehende politische Ve3rfolgung läuft auf einem Modus Operandi ab der extrem perfide ist und bei dem die Betroffenen kaum eine Chance auf Hilfe haben.
      So schaut es leider aus in dieser ach so heilen Welt.
      Ich kann nur so viel dazu sagen, wenn jemand Arsch in der Hose hat, dann los, dann gründen wir auf privatrechtlichem Wege eine Crime Unit, als VoG und unter Einhaltung aller Gesetze können wir den Drogenkartellen wirklich richtig Ärger bereiten. Wobei das auch bedeuten würde, dass man dem Waffenhandel richtig Ärger bereiten würde, denn das hängt sehr eng zusammen. Dadurch das Drogen in bestimmten Ländern gekauft werden, werden dort böse Leute mit Geld versorgt, welchen dann wiederum Waffen angeboten werden, wodurch dann Unruhen in den betreffenden Ländern erzeugt werden. Es ist also auch ein Teil der Weltpolitik – also der schmutzigen Weltpolitik. Und weil man nicht einfach Drogen wo kaufen und die dann hier in den Müll schmeißen kann, was zu auffällig wäre, werden diese Drogen dann über „Großabnehmer“ die zumeist über einen unterdurchschnittliche Bildung und eben solchen Intellekt verfügen unters Volk gebracht. Was den schönen Nebeneffekt hat, das damit die Kriminalität ansteigt und man mehr Überwachung und Polizei auf die Straßen schicken kann.
      Man könnte beispielsweise die Seehäfen komplett überwachen, so das keinerlei Drogen und keinerlei nicht kontrollierte Waren – hier auch Plagiate usw. mehr durch kommen könnten. Aber man will das scheinbar gar nicht!
      Wir haben ein System rein gedanklich entwickelt, welches gar nicht mal so viel Geld kosten würde, dass es ermöglicht jeden einzelnen Übersee Container beim entladen zu röntgen. Ohne das irgend ein bisheriger Arbeitsablauf verändert werden müsste, und ohne das es zu einer zeitlichen Verzögerung kommt.
      Das will niemand haben.
      Denn dann können die Leute die Unruhe in der Welt stiften wollen nicht mehr agieren.

      Man darf nicht annehmen, dass dieser ganze Drogenzirkus nur alleine von irgend welchen kleinen Ganoven betrieben wird. Das was mein Vater gemacht hat war auch nicht dessen eigene Erfindung, er wurde da von sehr üblen Kreisen dafür benutzt und kam dann ab einem bestimmten Punkt nicht mehr heraus. Das nach seinem Tod die „Großkunden“ dann auf eigene Faust dieses Gift importiert haben lag daran das er eben keinen Nachfolger hatte und damit diese „Abnehmer“ auf dem Trockenen saßen. Das Kartell, welches meinen Vater als Cover genutzt hatte betreibt das Geschäft in anderer Weise weiter hin. Es ist eine sehr komplexe Geschichte, bei der man nicht übersehen darf, dass eben dieses „Abnehmer“ meines Vaters nicht sonderlich schlau sind, aber denken sie seien besonders klug und meinten, dass wenn der Baron weg ist, dann können sie direkt bei den Kartellen in Süd Amerika einkaufen und somit mehr Gewinn machen.
      Zudem wird ja auch das Problem mit den synthetischen Drogen immer größer und lockt noch mehr Gesindel aus den Löchern.
      Aber auch hier haben wir ein System entwickelt mit welchem man Drogenküchen sehr effektiv aufspüren kann. Auch ein System mit dem man Drogenkuriere sehr einfach aufspüren wäre realisierbar. Wodurch dann die Verteilung der Drogen erheblich behindert würde.
      Aber niemand hat an so etwas Interesse.

      Sie schrieben, dass wir leider keinen 007-Spezialagenten in Belgien haben – ja leider haben wir ja nicht mal eine Regierung. Wobei ich da den König nicht verstehen kann, ich würde die gewählten Volksvertreter jeden Tag um 07:00 Uhr ins Parlament einbestellen und bis 18:00 Uhr dort darüber nachdenken lassen, wie sie denn nun eine Regierung bilden wollen. Da wir Corona haben müssten diese in einem Vollschutzanzug dort sitzen und schwitzen. Dann würde das Ganze keine 14 Tage dauern und Belgien hätte eine wunderbar funktionierende Regierung und alles würde besser werden. Denn dann würden diese gewählten Politiker mal verstehen was Pflichterfüllung bedeutet.
      Vielleicht würde dann auch mal jemand aufwachen und erkennen, dass es nicht immer nur um ein Europa geht, sondern zu erst einmal um ein sicheres Belgien und da würde man dann vielleicht auch mal auf die Idee kommen einen Geheimdienst zu installieren welcher wirklich im Geheimen agiert und das ans Licht zieht was sich nur bei Dunkelheit raus traut…

      • @Thorsten:
        Genau das alles ist nicht gewollt, so wie Sie es schon schreiben, denn meistens die von den ranghöchsten Ämtern stecken da mit drin, und da darf man auch noch andere Verbrechen mit einbeziehen.
        Das was ohne große Berichterstattung durch die Medien abläuft ist unvorstellbar, und die Meisten wollen es auch nicht wahr haben, denn dank der MSM glaubt man an eine einem vorgegaukelte heile Welt, genauso wie man nur den MSM Glauben schenken soll…..traurig aber wahr!

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