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Historiker: Angst vor belgischen Atomkraftwerken ist übertrieben

Dampf steigt aus den im Licht der Abendsonne geröteten Kühltürmen des Atomkraftwerks Tihange. Foto: Oliver Berg/dpa

Die Angst vor den belgischen Atomkraftwerken Tihange und Doel ist nach Ansicht des Historikers Christoph Nonn übertrieben, selbst die Gefahr eines GAU werde aufgebauscht, sagte der Düsseldorfer Professor der Deutschen Presse-Agentur.

Die Zahl der zweifelsfrei nachgewiesenen Todesopfer von Fukushima und Tschernobyl liege zusammen im zweistelligen Bereich, so Nonn.

“Schlimm genug. Aber jedes Jahr sterben weltweit Zehntausende Menschen an Atemwegserkrankungen, die durch Luftverschmutzung hervorgerufen werden. Das findet vergleichsweise viel weniger Aufmerksamkeit. Genau wie die Endlagerung von atomarem Abfall, die ein viel größeres Umweltproblem ist als Reaktorunfälle.“

Am 21. April 2018 erstatteten im Innenhof des Eupener Polizeigebäudes an der Herbesthaler Straße hunderte Bürger Strafanzeige gegen die Betreiber der Atommeiller Tihange 2 und Doel 3. Foto: OD

Nonn ist Autor einer gerade erschienenen „Umweltgeschichte von Nordrhein-Westfalen“.

Seit Jahren stehen die beiden Kernkraftwerke Tihange nahe Lüttich und Doel kurz vor der niederländischen Grenze wegen Tausender Haarrisse an den Behältern in der Kritik. 2003 beschloss die belgische Regierung auf Druck der Grünen den Atomausstieg. Seitdem die Partei aber nicht mehr in der Koalition ist, hat sich kaum mehr etwas getan. Anfang April bestätigte die belgische Regierung: Bis spätestens 2025 sollen alle sieben Kernreaktoren abgeschaltet sein.

Doch dagegen sträubt sich die größte Partei im Parlament, die N-VA. „Die Abschaltung aller Kernkraftwerke bis 2025 kostet die Belgier jährlich zwischen 1 und 1,8 Milliarden Euro zusätzlich“, sagt Andries Gryffroy, N-VA-Abgeordneter im Flämischen Parlament. Er wirbt für Tihange und Doel: „Erschwinglichkeit, Energiesicherheit, Nachhaltigkeit.“

Die Menschenkette vor den Kühltürmen des AKW Tihange am 25. Juni 2017. Foto: OD

Die beiden Kernkraftwerke scheinen tatsächlich für die Energieversorgung Belgiens essenziell zu sein: Tihange und Doel produzieren nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mehr als die Hälfte des Stroms.

Im Vergleich zu den Deutschen nehmen die Belgier ihre Kernkraftwerke und deren Mängel gelassener hin – mit wenigen Ausnahmen. Vielen Belgiern geht das Gezeter in Deutschland gegen Belgien wegen seiner angeblich maroden Atommeiler in Tihange und Doel ziemlich auf die Nerven.

Ende Februar 2018 allerdings machte der Stadtrat in Lüttich Schlagzeilen, als er einem Antrag für die sofortige Schließung von Tihange 2 und Doel 3 fast einstimmig zustimmte. (dpa/cre)

 

  1. Werter Herr Cremer, was sie in ihrem obigen Artikel vergessen ist die Kritik und Studie der deutschen Naturschutzorganisation BUND, dass die sieben noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland nicht ausreichend gesichert sind.
    Dem WDR sowie anderen deutschen Medien und gewissen Bevölkerungsschichten dort sollte man vielleicht mal folgenden etwas abgeleiteten Spruch vorhalten, „Warum in die Ferne schweifen wenn das schlechte und gefährlich liegt so nah“.

    • Alfons Van Compernolle

      Ob wohl Sie das aus medizinischer Sicht wohl koennten, denn die Renaissance war aus heutiger Mediziner-Sichtweise nicht unbedingt, dass gesuendeste Zeitalter,oder ?

      • Polarlicht

        Das ist richtig Herr v.Camperrolle. Mein Gebiet ist es nun aber nicht. Ich befasse mich mit der Medizin von heute, auch wenn ein paar gesammelte Erkenntnisse von damals , zum heutigen Wissen beitragen.

        • Alfons Van Compernolle

          Sie heban Recht Herr Dr.med.Polarlicht. Aber als heutiger Mediziner koennen sie sehr wohl die moeglichen Folgen eines Reaktorunfalls fuer die Bevoelkerug beurteilen. Hier sind nicht nur wir die Physiker alleine die Kompetenz in Persona ! Wenn auch nicht unbedingt vergleichbar, dennoch relevant , die medizinische Strahlentherapie bei Kazinome und deren Auswirkungen ( positiv & negativ ) ! Hier haben Sie und Ihre Kollegen
          uns so einiges an Erfahrung vor raus.

            • Alfons Van Compernolle

              Stimmt, ich gebe Ihnen Recht, aber zum Sammeln von Erfahrungen mit Strahlungen ist die Strahlentherapie sehr wohl geeignet durch ihre taegliche reale Anwendung, ganz im Gegensatz zu unseren forschenden Laborversuchen.

  2. „Die Zahl der zweifelsfrei nachgewiesenen Todesopfer von Fukushima und Tschernobyl liege zusammen im zweistelligen Bereich, so Nonn.“

    Verstehe ich das richtig? Die Tschernobyl Katastrophe war also nicht so schlimm?
    Könnten wir so ein Zwischenfall also problemlos verkraften?

    Diese Aussage ist wirklich eine Unverschämtheit.

    • I hope the Germans love their children too

      Lesen Sie auch alles ?

      “Schlimm genug. Aber jedes Jahr sterben weltweit Zehntausende Menschen an Atemwegserkrankungen, die durch Luftverschmutzung hervorgerufen werden. Das findet vergleichsweise viel weniger Aufmerksamkeit. Genau wie die Endlagerung von atomarem Abfall, die ein viel größeres Umweltproblem ist als Reaktorunfälle.“

      Oder blendet die Panikbrille mal wieder die Sätze, die nicht ins 1000fach vorgekaute Möchtegernszenario passen, aus ?

      Wenn Sie schon von Unverschämtheiten sprechen.
      Sollten Ihnen dieser Satz im Artikel doch ins Auge springen.
      „Vielen Belgiern geht das Gezeter in Deutschland gegen Belgien wegen seiner angeblich maroden Atommeiler in Tihange und Doel ziemlich auf die Nerven.“

      Geht vermutlich auch nicht, weil über unter der Panikbrille ja noch die festgewachsene Arroganzbrille die objektive Sicht versperrt und eine Selbstreflektion unmöglich macht.

    • Sie verstehen das richtig. Fukushima war ein Industrieunfall ohne Folgen, eigentlich ein marginales Ereignis gemessen am Schaden den der Tsunami sonst angerichtet hat. Tschernobyl war ein Industrieunfall mit Todesopfer, aber auch hier wird das Ereignis in seinen Auswirkungen um 10.er Potenzen übertrieben.

      • strahlender Optimist

        “ Fukushima war ein Industrieunfall ohne Folgen,..“
        Im Gegenteil, es gab Folgen, aber durchweg positive. Die Erkenntnisse, die die Menschheit seitdem gesammelt hat, sei es im Bereich Kernschmelze, radioaktives Kühlwasser usw sind nicht zu unterschätzen.

        • noch ´n Optimist

          Genau mein Reden. Wenn ein MINT-Typ, wie @Dax, Ihnen sagt, dass die Kernkraft schon in Ordnung geht, können Sie dem vertrauen, dann geht die in Ordnung; die wissen was sie tun weil sie intelligent sind und die Sache voll im Griff haben. Obendrein sind die finanziell unabhängig. Bei Managern und Betreibern wäre ich allerdings vorsichtiger, denn die denken eher nur ans Geld. Der Freund meiner Schwester kennt auch so einen MINT und der hätte auch gesagt, dass eine Kernschmelze kein Beinbruch sei. EdiG würde sogar relativieren und anführen, dass man wohl eher einem Terroranschlag zum Opfer fällt als durch eine Kernschmelze zu Schaden zu kommen. Ebenso beschädigen Sie Ihren Zahnschmelz eher mit Kirschkerne als durch eine Kernschmelze. ;)
          Geniesst die Sonne

      • deuxtrois

        „Tschernobyl war ein Industrieunfall mit Todesopfer, aber auch hier wird das Ereignis in seinen Auswirkungen um 10.er Potenzen übertrieben.“

        Wie kann man um einer 10er-Potenz „übertreiben“, wenn es offiziell nie belastbare Zahlen dazu gegeben hat? Richtig, gar nicht. Man kann also nur raten. Angesichts der späten Evakuierung ist es allerdings unwahrscheinlich, dass es lediglich nur 20-25 offizielle Todesopfer gab.

        • Von 50 bis 1 Mio, alles dabei….
          https://www.focus.de/panorama/welt/tid-22040/tschernobyl-50-tote-240-000-oder-eine-million_aid_620238.html
          Da liegt also mehr als nur eine 10.er Potenz dazwischen…
          Das Tschernobyl-Forum – angeführt von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – geht darin davon aus, dass es „weniger als 50 Tote“ gibt, die direkt in Verbindung mit dem Unfall stehen. Schätzungsweise 4000 Menschen würden infolge der Katastrophe an Krebs sterben. Diese Zahlen dürften wohl die realistischsten sein. Obwohl die 4000 Krebstoten auch nur wieder eine statistische Zuordnung sind, kausal lässt sich das nicht zuordnen.

          • deuxtrois

            Die IAEA hat den Bericht auf 4000 Todesopfer runter „korrigiert“, zuerst wurden auch dort ganz andere Zahlen genannt. Auch das waren Schätzungen.
            Es spielt aber keine Rolle. Es gibt genug Berichte von Betroffenen, und glauben Sie mir, die meisten sind nicht älter als 40 Jahre alt geworden. Eine Einschränkung der Lebenserwartung von über 20 Jahren kann man getrost als Folgeschaden dazu zählen. Nur denen hört heute niemand mehr zu, weil niemand zuhören will.

            Und wissen Sie was? Tschernobyl ist noch ein Witz im Gegensatz zu dem, was im Südural über Jahrzehnte getrieben worden ist. Da hat man die Abfälle direkt in der Natur entsorgt. In manchen Dörfern im Südural gibt es keine Menschen mehr, die das 50. Lebensjahr erreichen.

            Und nach wie vor bleibt Tschernobyl bis auf Weiteres, unbewohnbar. Zumindest nicht ohne drastische Einschränkungen. Viele Pflanzen haben verschiedene Affinitäten zu den Isotopen. Folglich darf auch nicht alles selbst angebaut werden, was man benötigt. Die Natur als Ganzes hat den Unfall gut weg gesteckt, aber wenn man schon sieht, dass kurz nach dem Unfall sogar die Wälder abgestorben sind sollte das einem zu denken geben. Die Zahl von 4.000 ist ein Witz, alleine Prypjat hatte 10x mehr Einwohner als diese angeblichen indirekten Opferzahlen. Von denen dürften die meisten heute ziemlich krank sein, da sie direkt exponiert gewesen sind.

            Und da gibt es auch Messungen der Radioaktivität – kurz nach dem Unfall. Nur gemessen in Röntgen, die meisten Geräte schlugen bis zum Anschlag an. Die Opferzahlen durch den Verbleib in der Region können Sie sich statistisch selbst errechnen, das wäre auch wissenschaftliche Vorgehensweise, die Sie eigentlich selbst kennen müssten. Immerhin gehen wir hier vom Hiroshima-Modell aus, nicht um den Bereich der geringfügigen Strahlung.

            Dann sollte auch schnell ersichtlich werden, dass diese 4.000 Menschen wohl ’n Tropfen auf dem heißen Stein sind.

            Bitte bewerten Sie das mal als Physiker.

              • deuxtrois

                Das sind keine Spekulationen, sondern wissenschaftliche Beobachtungen. Das tun Sie als „Spekulationen“ ab, aber dann war die Atombombe auf Hiroshima für Sie wohl auch lediglich nur Spekulation.

                Nochmal: Bringen Sie mal Fakten, oder widerlegen Sie meine Aussage. Alles was ich hier geschrieben habe, ist nachweisbar und belegt!

                Die bekannten Parameter:
                – Einwohnerzahl Prypjats.
                – Strahlenbelastung um das Kernkraftwerk herum (wichtig wegen der Liquidatoren).
                – Strahlenbelastung in der Umgebung.
                – Hiroshima-Modell.

                Wenden Sie mal einfach dieses Hiroshima-Modell auf die Anzahl an möglicher Opfer an. Was Sie dazu benötigen, wissen Sie selbst. Wir sprechen von der ersten Strahlung nach dem Unfall, nicht von Langzeitfolgen bei geringer Hintergrundstrahlung. Den Unterschied kennen Sie, und das Hiroshima-Modell auch. Aber vermutlich stören Sie sich auch nur an den Fakten, weil Sie Ihnen eben nicht Recht geben.

          • Traue nie einer Schätzung, die von den Nutznießern der Studie durchgeführt und finanziert wurde! Die „Torch“ Studie kam zu einer anderen Schätzung was die Opferzahlen angeht, weil dort die Langzeitfolgen geringer Strahlendosen auch berücksichtigt wurden.

        • @ Polarlicht

          Man muss den Japanern aber zugute halten das man an einer tektonischen Platte gewiss nicht mit Seebeben und Tsunamis rechnen konnte. Genausowenig wie mit Vulkanausbrüchen auf Hawaii und Waldbränden in Südfrankreich.

  3. was sagt der volksmund?: „Eigenschaften ergeben sich im vergleich“.
    Und genau das haben europaweit anerkannte experten gemacht, verglichen mit den standards.
    Das ergebnis ist bekannt.

  4. deuxtrois

    Historiker?
    Warum fragen wir nicht gleich einen Straßenarbeiter?
    Oder den Nachbarn nebenan?

    Die können sich wahrscheinlich genauso gepflegt darüber austoben, wie wahrscheinlich so ein GAU ist oder wie begründet eine Angst davor ist.
    Als Historiker kann der Mann aber auch nicht allzu viel bieten, denn die Geschichte zeigt, dass jede 20 Jahre mal ein AKW um die Ohren fliegt, egal welche Hobbyprognosen hier abgegeben werden.

    @ODB: „Vielen Belgiern geht das Gezeter in Deutschland gegen Belgien wegen seiner angeblich maroden Atommeiler in Tihange und Doel ziemlich auf die Nerven.“
    Geht es um „viele Belgier“ oder um nur ein paar Motzköpfe hier im Forum? Nicht gerade wenig Belgier schließen sich dem Bündnis selbst auch an.

    • German angst

      @deuxtrois
      Versuchen Sie mal bis 4 zu zählen. Damit Sie’s nicht zu googeln brauchen „Quatre“ auf Französisch.
      :“Geht es um „viele Belgier“ oder um nur ein paar Motzköpfe hier im Forum? Nicht gerade wenig Belgier schließen sich dem Bündnis selbst auch an.“
      Ja, es geht um viele und zwar um die Mehrzahl der Belgier. Dass die meisten, das Tihangegeplärre nur müde belächeln und sagen “ lass die bekloppten Prüsse doch , die sind halt so und erreichen werden sie doch nix“ würde ich nicht als Zustimmung werten. Das ist meine Erfahrung bei 99 % der Belgier, mit denen gesprochen habe.
      Auch die Zugezogenen, mit belgischen Adressen, sollten Sie nicht mitzählen.
      Interessant, dass selbst die Mehrzahl der deutschen Bürger in der Region nur ein müdes Lächeln für den aufgebauschten Quatsch übrig haben. Und sich wie folgt äussern “ Die sind doch bekloppt“

      • deuxtrois

        Bevor Sie mir Französischunterricht erteilen, überprüfen Sie mal besser Ihre Kenntnisse in Ihrer Heimatsprache. Aber danke, dass Sie mein Vorurteil bestätigen, indem Sie sich angesprochen fühlen! Ich sage ja.. „Motzköpfe“.

        Belgien hat 10 Millionen Einwohner, auch die interessieren sich nicht mehrheitlich dafür, was Ihre „Freunde“ so über Deutsche erzählen.

        • German angst

          huiiiii ! Da ist ja jemand angepisst.
          Dann habe ich wohl den Nagel auf den Kopf getroffen.

          Wo schreibe ich was über meine „Freunde“ ?
          Lernen Sie mal Ihre Heimatsprache zu lesen und bei der Gelegenheit lesen Sie mal Ihre eigenen Kommentare. Vielleicht führt das ja zu einer Selbsterkenntnis.

          • deuxtrois

            Dass Sie provozieren können, bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass Sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

            Es bedeutet lediglich (in dem Fall hier), dass Sie lamentieren aber eigentlich nichts zu sagen haben.

            • German angst

              Ich wiederhole mich ja ungerne. Aber mit dem Lesen haben und Leseverständnis haben Sie ’s offensichtlich nicht so
              :“bei der Gelegenheit lesen Sie mal Ihre eigenen Kommentare. Vielleicht führt das ja zu einer Selbsterkenntnis.“
              Das war ein gut gemeinter Tipp.
              Versuchen Sie’s mal und kommen vielleicht doch noch drauf wer hier nur motzt und lamentiert.

  5. Freundlicher Nachbar

    Sie schrieben:“Interessant, dass selbst die Mehrzahl der deutschen Bürger in der Region nur ein müdes Lächeln für den aufgebauschten Quatsch übrig haben. Und sich wie folgt äussern “ Die sind doch bekloppt“

    Danke genauso sieht’s aus. Lese schon länger mit und muss zugeben,dass ich mich auch schon mal beleidigt gefühlt habe. Habe mir dann gedacht, warum soll ich mir den Schuh anziehen und die Suppe auslöffeln, die ein paar meiner Landsleute uns da einbrocken.
    Sie schrieben:“ Die sind doch bekloppt“
    Sehr treffend! So oder so ähnlich drücke ich und die meisten meiner Freunde auch aus, wenn das Gesprächsthema auf Tihange kommt.
    Schönen Gruß aus Simmerath und bleibt so hartnäckig und entspannt,liebe Nachbarn

  6. Polarlicht

    Bis das Ding tatsächlich hoch geht…dann schreien auch viele Menschen! Ich bin kein Eccolo, um das vor weg zu nehmen. Sollte Tihange aber hoch gehen, dann war Tschernobyl eine Lachnummer dagegen, sowohl was Tote als auch Menschen angeht, die wegen der radioaktiven Verstrahlung heimatlos werden!

    • An Blödsinn nicht zu toppen! Tschernobyl war ein Graphit moderierter Reaktor der tatsächlich explodieren kann – was dann ja auch passiert ist. Ein Druckwasserreaktor hingegen kann nicht explodieren, nur durchbrennen, wodurch die Radioaktivität auf kleinerem Raum bleibt (Fukushima).

      • Alfons Van Compernolle

        DAX : Thiange 300 zusaetzliche Risse im / am Druckbehaelter Doel 70 zusaetzliche Risse.
        Zu den schon laenger vorhandenen Rissen !! Ihre These , dass Druckwasserreaktoren nicht explodieren koennen, stimmt wohl so auch nicht ganz ( sind Sie von Beruf Schoenredner?? )!
        Sollten die vorhandenen Risse groesser werden, koennte der Schutzmantel irgendwann brechen, das Kuehlwasser auslaufen, die Brennstaebe ueberhitzen. Dann wuerde es zu einer sogenannten Kettenreaktion kommen mit EXPLOSIONEN und einer Kernschmelze !
        Das ware wie in Fucushima ein „DER GAU“!! Strahlenbelastung im Umkreis von 200 km im Falle z.B. Thiange ! Freisetzung jeder Menge Caesium, was bekanntlich fuer Mensch und Tier und Natur mehr als nur gefaehrlich ist. Die Verseuchung des Bodens; der Natur und somit auch die Bodenflaechen zur Produktion von Nahrungsmitteln wird ca. 50 Jahre lang verseucht sein.
        Sie sind ein „Schoenredner Herr Dax!“ !!! Mehr nicht !!

        • Sie geben doch immer an mit Ihren vielen Diplomen, kennen aber nicht den Unterschied zwischen Graphit moderiertem Reaktor (positiver Dampfblasenkoeffizient) und einem Druckwasserreaktor (negativer Dampfblasenkoeffizient)! In Tschernobyl wurde das gesamte radioaktive Inventar bis nach Mitteleuropa verteilt, in Fukushima liegt noch (fast) alles im „Keller“. Die Explosionen in Fukushima waren Wasserstoffverpuffungen die mit dem Reaktorkern gar nichts zu tun hatten (anders als in Tchernobyl). Informieren Sie sich besser ehe Sie anderen Vorwürfe machen….

          • Eismännchen

            Als einfacher Mann von der Straße (Eismännchen eben) und MINT-Versager, ist es schwer sich ein Bild von der tatsächlichen Gefahrenlage, die von den belgischen Atomkraftwerken ausgeht, zu machen. Bisher habe ich immer @Dax vertraut wenn er sagte dass die Atomkraft sicher sei; aber der Herr van Compernölle hat bei mir jetzt starke Zweifel geschürt. Der Mann hat mehrere MINT-Diplome und ist vielleicht kompetenter als @Dax, der immer nur über die „grünen Schlümpfe“ herzieht. Tut mir leid @Dax.

            • Handwerker

              Ja liebes Eismännchen nur ist es so, dass man nicht besonders intelligent sein muss um ein Studium erfolgreich abzuschliessen. Studieren kann fast jeder.
              Es kommt viel mehr darauf an, dass man sein Wissen auch anzuwenden weiss und durch logisches Denken die richtigen Schlüsse zieht.

              Da liegt Dax nach wie um Längen vorn

              • Alfons Van Compernolle

                Ich bin erstaunt in diesem Forum ein „Lagerkampf“ zwischen mir und DAX geben soll. Handwerker hat Recht, ein jeder kann mit dem noetigen Einsatz ein fuer ihm/ihr interessantes Studium absolvieren. Es gibt keinen „Lagerkampf“ zwischen mir und DAX nur unterschiedliche Ansichten / Blickwinkel, was ich fuer Basisdemokratisch halte! Es kann nur jedem Buerger angeraten werden der Atomindustrie mit Vorsicht zu begegnen. Niemand, kein Physiker , kein Staat und seine Institutionen, werden jemals, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, die Atomphysik komplett und somit 100 % sicher beherschen. Ich moechte hier nur einmal an die Problematik „Endlager“ fuer vereinfacht ausgedrueckt „restlichen Abfallprodukte“ der A.-Kraftwerke erinnern, wo die durchschnittliche Abklingzeit 1,5 ,Millionen Jahre betraegt. Nur es gibt bisher nirgendwo auch nur im Ansatz einen sicheren Ort (Endlager) fuer diese Stoffe.
                Das einzige was wir ganz sicher beherschen ist der Bau von atomaren
                Massenvernichtungswaffen !! LEIDER !!!
                Ganz sicher ist auch, dass uns weder die Atomindustrie noch unsere Regierungen jemals die ganze Wahrheit ueber die bestehende Problematik berichten werden. Lobbyismus und die staatlichen Einnahmen durch diese Industrie und nicht zu Letzt, die nach der Politik winkenden gut bezahlten Positionen, verhindern dieses !
                Nein, es gibt zwischen mir und DAX keinen Lagerkampf nur unterschiedliche Blickwinkel und Meinungen !

              • deuxtrois

                „Ja liebes Eismännchen nur ist es so, dass man nicht besonders intelligent sein muss um ein Studium erfolgreich abzuschliessen. Studieren kann fast jeder.“

                Studieren kann jeder, das stimmt. Aber ein Studium erfolgreich abschließen ist etwas anderes. Dax lamentiert nur und stellt sogar in Frage, was zweifelsohne bewiesen ist. Er redet von Nukliden, aber vom Hiroshima-Modell hat er weder etwas gesehen, noch gehört. Er will noch nicht einmal wissenschaftliche Methoden anwenden, um korrektere Opferzahlen zu ermitteln. Zu Langzeitstudien mit geringerer Hintergrundstrahlung postet er auch immer nur den ein und den selben Link eines dubiosen Physikers, dessen Finanzierung genauso fragwürdig ist, wie das Sprachrohr Dax für EIKE.

                • Ja, der Wikipedia Eintrag zum EIKE spricht Bände… „täuscht Wissenschaftlichkeit vor, verbreitet gezielt Desinformationen und versucht Einfluss auf Parteien zu nehmen.“ … „von ExxonMobil und Koch Industries finanziert“ … „der stellvertretende Vorsitzende ist Mitglied der AfD“

              • Handwerker

                @Herbert G.
                11/05/2018 – 21:10

                Alfons van Compernöll beginnt jede seiner Antworten mit “ sie haben Recht“. Das ist eine Masche die mich an Fred Evers erinnert. Der machte das auch bei seinen Bürgerabenden, nur, danach folgte ein „aber“, und dann das genaue Gegenteil der Aussage seines doofen Gegenüber. Dieser fühlte sich aber richtig ernst genommen vom großen Fred.
                Eben ein guter Trick um einfache Leute zu verarschen.

                Da haben Sie natürlich Recht. Dann könnte es sein, dass Sie vielleicht auch nur ein „Einfacher Leut“ sind, der durch den simplen Trick verarscht wurde?

                Aber immerhin brauchen sie sich um ein anderen ewigen Streitpunkt keine Gedanken zu machen. Si wissen immer wo der G-Punkt ist.Gleich hinter Herbert.
                Da sind Sie zum Beispiel EdiG weit vorraus. Der hat zwar das G schon, aber den Punkt noch nicht gefunden.

                • @ Handwerker

                  Um auf den Punkt zu kommen, ich habe ihn noch gar nicht gesucht. Das Problem mit dem springenedn Punkt ist dass er dauernd wo anders ist. Ich bin zu alt um irgendwelchen Punkten hinterherzulaufen. Das überlasse ich gerne den Kickern. Die sind junger und werden gut dafür bezahlt. Fragen Sie mal bei der AS.

                • Herbert G.

                  Hallo
                  Sie als Handwerker brauchen sich auch bezüglich G-Punkt keinen Kopf zu machen. Da Handarbeit doch zu Ihrem Job gehört, sind Sie völlig autonom und unabhängig von solchen weiblichen Mysterien.

            • Marie-Elise

              Also, was mich betrifft, bleibe ich vorerst noch im Dax-Lager; schon deshalb weil @Dax den coolsten Spruch rausgehauen hat der je auf OD erschienen ist: „jeder macht was er will, keiner was er soll aber alle machen mit“, also den Spruch von dem @Ekel Alfred so begeistert ist dass er ihn sich auf den Hintern tätowieren ließ. Natürlich sind die vielen MINT-Diplome des Herrn Van Compernolle schon sehr verführerisch und sexy. Nun denn, vorläufig bleib´ ich Daxist; vorläufig.

          • Alfons Van Compernolle

            Ich habe Ihnen, Herr Dax, schon einmal angeboten , dass wir uns , wenn ich wieder in Eupen bin , persoenlich Kennenlernen koennen. Sie koennen dann sehr gerne Einblick in meine Papiere nehemen und wir koennen in aller Oeffentlichkeit an jedem Ort den Sie Schlauberger vorschlagen ueber das Thema Kernenergie diskutieren.
            Eine Bedingung haette ich dann doch gerne “ Ihren Klarnamen “ , meinen kennen Sie ja schon !! Und noch etwas ich habe das Internet in Sachen Physik nicht noetig, gehe entweder in den Datenserver der Uni Gent , oder nehme Einblick
            bei der DESY in Hamburg , wenn ich denn Info’s noetig habe !

            • I hope the Germans love their children too

              Entschuldigung, wenn ich mich da einmische. Um welche Papiere genau handelt es sich denn ? Ihre Diplome ?
              Es kann sich ja eigentlich nur um Ihre Diplome handeln, denn Info’s haben Sie ja,nach eigener Aussage, kaum nötig.
              Ich war mal so frei nach Ihrem Namen zu googeln. Da gibt’s auch keine Info’s , wo die Fachwelt Sie mal als Experten hinzugezogen hätte oder sonstige besondere Leistungen auf Ihren Fachgebieten, die scheinbar erwähnswert genug wären. Muss ja nichts bedeuten.Vielleicht hätte ich tiefer graben müssen? Alles worauf ich stosse sind Kommentare,Kommentare, Kommentare,… und sorry, nicht immer die klügsten, aber in allen möglichen Foren.
              Wenn Sie aber mit „Papiere“ eine umfangreiche Briefmarkensammlung meinen, dann könnte das durchaus interessant werden.

              • Alfons Van Compernolle

                Moechten sie meine Diplome einsehen, kein Problem, wann und wo ?? Stimmt, bis 2004 Selbststaendig ( 1000 Angestellte auf versch. Kontinenten) und hier und da Vorlesungen an den Unis Hamburg / Berlin / Moscow / Bernaul / DESY Hamburg etc !!
                Die Ambition zum Sachverstaendigen oder Gutachter habe ich nie besessen. Was aber nicht bedeutet , dass ich heute als Rentner, an Dummheit leide !

                • Ing. Prof. Dr. H.-D. Reidenbach

                  Hallo Herr Kollege,
                  Da Sie Ihre Vorlesungen an diversen Universitäten erwähnen, wollte ich mal höflichst nachfragen, ob Ihnen auch aufgefallen ist, dass die Studenten der Lomonossow-Uni weniger motiviert waren als die der Altai State Technical University? Beide Gruppen waren allerdings dummer als die von Harvard und Stanford. Ich vermute mal dass da auch Alkohol im Spiel war…
                  Im Max-Planck-Institut sowie in der Yale University habe ich übrigens lieber als Gutachter gearbeitet als an der Sorbonne oder an der Cambridge-University, aber da können Sie ja leider nicht mitreden, da Sie kein Sachverständiger sind. Macht aber nichts.
                  Bis später Herr Kollege.

                  • Alfons Van Compernolle

                    Guten Tag Herr Kollege, Als ich in den Jahren 1990 – 2010 auf Einladung der Regierung an der Altai Technical University (Barnaul) & an der Lomonoossw University Moscow Gastlesung halten durfte, war man darauf aus westliche Dozenten zu finden. Was mir besonders aufgefallen ist und ich zu Beginn fuer die beruehmte russische Gastfreundschaft gehalten habe, war das ich von zwei russischen Dolmetscherinnen vom Flughafen abgeholt wurde und in einem DB 350 SE ins Hotel verbracht wurde. Alles und jeder mehr als nur sehr freundlich und Hilfsbereit. Meine Dolmetscherinnen haben mich sehr freundlich gebeten, doch Bitte , wenn es sich vermeiden laest, keine politischen Aeusserungen zu taetigen, dass wuerde nicht unbedingt gerne gesehen.
                    In einer stillen ( ich hoffe ) unbeobachteten Stunde im Hotelrestaurant, wurde mir dann gebeichtet, dass die beiden Dolmetschgerinnen eigentlich Majore der russischen Miliz sind und Bericht erstatten muessen.
                    An der Lomonossow Uni, hatte ich den Eindruck, dass die Studenten , wie im Westen auch, an Party machen interessiert sind und dem gemaess vielfach abgekaempft aber interessiert an der Vorlesung aus dem Westen, der Vorlesung folgten. Ich hatte das Gefuehl ( kann mich aber auch taeuschen) , dass an den Universitaeten eine gewissen Art Armee-Drill abverlangt wird. Ich fuehlte mich fuerchterlich an meiner Schulzeit in den 1950 / 60 Jahren erinnert.
                    Dieser Eindruck verstaerkte sich noch als ich im Anschluss an der Altai Technical University mein Bestes getan habe. Real: § 1 der Dozent hat immer Recht und wenn der Dozent Unrecht hat, tritt automatisch § 1 in Kraft, der Dozent hat immer Recht! Wenn man sich einmal die russische Armee ansieht, dann stellt man hier auffaellige Gleichnisse fest, sowie in der Armee ging es auch in Barnaul an der Uni zu.
                    Sie haben Recht, ich war niemals an einer Gutachterfunktion interessiert auch nicht sonderlich an einer Position als Dozent an einer Universitaet. Was mich interessiert hat war immer „Schiffbau & Schiffsantriebe & Abgasemisson und deren Vermeidung! Als Selbsstaendiger Dipl. Ing. & Handwerksmeister habe ich die Bueroarbeit meiner Frau und den Angestellten ueberlassen und mich selber lieber handwerklich mit meinen Maschinen & Schiffsbauern welt-weit auf unterschiedlichen Werften rumgetrieben. Der Blaumann, war mein bevorzugter Anzug! Schwarze Haende der fuer mich normal und meine in mitleidenschaft gezogene Wirbelsaeule das Resultat.
                    Ob das an den russischen Unis heute noch so ist, kann ich nicht beurteilen. Wodka spielt in Russland ueberhaupt eine grosse Rolle, war mein Eindruck und an jeder Strassenecke 5 Polizisten ebenso !
                    Ich hoffe Ihre Fragen so gut als moeglich beantwortet zu haben. Mit kollegialem Gruss, Herr Prof.Dr.Reidenbach
                    P.S. Danke fuer die mit Klarnamen versehene Antwort.

                    • @ AvD & Prof.Dr.

                      Bitte gebt Bescheid wenn Ihr mit Euren „Schwanzvergleichen“ fertig seid und im Forum wieder über die Themen debattiert wird.

                    • Ew.M. von Freierfunden

                      Och EdiG, das ist doch eine Verarsche. AvD fühlt sich gebauchpinselt. Wie herrlich, noch jemand mit Diplomen! Meinesgleichen – Kein Fussvolk. Und fällt voll drauf rein. Wie AvC abläuft. Erinnert mich an Prof. Börner aus dem Münster Tatort. Köstlich!

                      ‚Tschuldigung AvC, Sie sind bestimmt ein ganz netter Mensch aber wie Sie da aufgelaufen sind, ist einfach zu schön.
                      Wissen Sie eigentlich wie borniert das rüberkommen ?

                • I hope the Germans love their children too

                  Ich wäre lediglich an einer Briefmarken Sammlung interessiert gewesen. Für Diplome interessiere ich mich persönlich null.
                  Stehe mehr so auf die wahren Werte im Leben.
                  Aber bei Vorlesungen kann ich mir Sie gut vorstellen. Sie hören sich ja gerne selber reden.War bestimmt klasse.

        • Merowinger

          Der große Unterschied zwischen der Havarie von Tschernobyl und des katastrophalen Unfalls von Fukushima war die sehr unterschiedliche Bauweise der beiden Siedewasserreaktoren und das Graphit. In Tschernobyl verbrannten mehr als 200 Tonnen Graphit und die dabei aufsteigende Rauchsäule riss die freigesetzten Radionuklide in große Höhen. Es war eine totale Kernschmelze in einem Druckröhrenreaktor der kein richtiges Containment hatte. Durch das brennende Graphit gelangten große Mengen Radioaktivität ins Freie, insbesondere die Isotope Jod-131 und Cäsium-137. Es entstand eine radioaktive Wolke und der Wind trieb die Stoffe teilweise Hunderte oder Tausende Kilometer weit in verschiedenen Richtungen, bevor sie der Regen über großen Teilen Europas aus der Atmosphäre wusch. In Fukushima ereignete sich „nur“ eine Kernschmelze. Es ist ein deutlich lokaleres Ereignis als Tschernobyl. Fukushima soll man keinesfalls verharmlosen aber auch nicht mit der Apokalypse der Welt gleichsetzen.

          Thiange ist nochmal ein anderer Reaktortyp wie Tschernobyl oder Fukushima und durch einen zweiten Wasser–Dampfkreislauf kommt kein radioaktiv kontaminiertes Wasser aus dem Containment ins Maschinenhaus und an die Turbinen. Technisch inhärent Sicher ist dieser Reaktortyp aber auch nicht. Thiange und Doel komme so langsam ins Rentenalter und die gehäuften Zipperlein der vergangenen Jahre zeigen deutlich dass ein weiterwursteln nicht die beste Option ist. Es ist eigentlich ein kapitales Versagen der belgischen Politik nicht rechtzeitig ein Konzept für die Stromversorgung ausgearbeitet zu haben.
          Kraftwerke der sogenannten Generation IV sollen solch hohe Anforderungen an Sicherheit erfüllen(Thorium-Reaktor, Hochtemperaturreaktor,…). Da das Gebiet Kernspaltung aber mittlerweile in Europa durch die deutsche Hysterie „verbrannte Erde“ ist wird es wohl bei Konzepten und Forschungsrektoren bleiben.
          Woher die grünen Schlümpfe ihre Energie nehmen wollen um auch noch den Verkehr zukünftig auf elektrische Energie umzustellen und gleichzeitig die Verstromung von Kohle abbauen sowie die gleichzeitige Abschaltung der Kernkraftwerke und alles ohne ein wirtschaftliches Speichermedium für Strom aus Wind und Sonnen bleibt ein grünes Mysterium.

          Jetzt soll Belgien also mit (russischem) Erdgas in naher Zukunft seinen Strom erzeugen. Noch sind russische Gaslieferungen an Europa von der Ostsibirien-Pazifik-Pipeline zwischen Russland und der Pazifikregion nicht betroffen. Allerdings könnte China Europa als wichtigsten Gashandelspartner zukünftig ablösen, vor allem wenn die Beziehungen zwischen Russland und der EU in der Zukunft weiterhin angespannt bleiben werden die Preise für Erdgas in Europa steigen.

          • German angst

            Zitat :“ Woher die grünen Schlümpfe ihre Energie nehmen wollen um auch noch den Verkehr zukünftig auf elektrische Energie umzustellen und gleichzeitig die Verstromung von Kohle abbauen sowie die gleichzeitige Abschaltung der Kernkraftwerke und alles ohne ein wirtschaftliches Speichermedium für Strom aus Wind und Sonnen bleibt ein grünes Mysterium. “

            Das ist einfach zu beantworten. Gekaufter Atomstrom aus Frankreich.
            Frankreich rüstet auf.

  7. TRUCKER bill

    Leute , Leute ihr zerreisst euch ja Gegenseitig.
    Die Kernenergie ist und bleibt die günstigste Art unseren steigenden Bedarf an Energie zu decken.
    So nun gibt es aber einige Dinge die da einigen auf dem Magen liegen-Die Sicherheit.
    Die Vergangenheit zeigte uns dass von diser Energie gefahren aus gehen , die auch ernst genommen werden sollten.
    Was aber mir auf dem Magen schlägt ist folgendes.
    Unsere D Nachbarn unterhielten Aktien, lieferten und liefern Teile die dort gebraucht werden usw.
    Meiner Meinung nach gibts dort Probleme die aber mächtig ausgenutzt werden um gegen etwas Wind zu machen.
    Im französichen FESSENHEIM unweit von Freiburg das gleiche Phänomen.
    Komisch nur dass weder in Fessenheim, noch im Raum Huy-Lüttich da so ein Wind drum gemacht wird. Überquert man aber die Grenze fängt es an zu brodeln.
    Deutsche Politiker setzen die Mängel gekonnt ein um Politik zu machen die besonders gut funktioniert da bei uns ja auch mehr deutsche Medien als die Einheimischen geschaut werden und so bildet sich schnell eine ANTI KERNKRAFT BEWEGUNG.
    Sicherlich sollte mann sich damit befassen. Doch wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte-Der eine sagt harmlos (B)-der andere sagt ne tickende Zeitbombe(D)
    Unverständlich ist mir bis heute nur , sollte die Kernenergie wirklich so extrem Gefährlich sein.
    Wieso planen und bauen Länder denn neue ???

    • Die Kernenergie ist und bleibt die günstigste Art unseren steigenden Bedarf an Energie zu decken.

      @ TRUCKER bill

      Wie kommen Sie denn auf die lustige Idee?

      In Deutschland haben sich die AKW Betreiber „freiwillig“ dazu verpflichtet 40 Milliarden €uro für den Rückbau und die Entsorgung der AKW zurückzulegen.
      Abgesehen davon das es bis heute kein Endlager für den radioaktiven Bauschutt und die abgebrannten Brennelemente gibt, schätzen die Institute die Kosten auf mindestens 160 Milliarden €uro.
      Den Fehlbetrag zahlt vermutlich der deutsche Steuerzahler.
      Soviel zum Thema günstig.

      • Sockenschuss

        Netter Versuch Trucker bill!
        Habe ich auch schon mal versucht. Aber wie Sie an der Antwort des Forentrolls sicherlich auch sofort erkannt haben, Vernunft hilft auch nicht weiter.

      • Ach Edi, schon wieder nur grüne Propaganda am nachplappern….
        Da die Politik (in Deutschland) unfähig ist ein Endlagerkonzeot zu genehmigen landen die Kosten hierfür natürlich bei der Politik! Man beschließt einen Atomausstieg wodurch zwangsläufig die Nuklearindustrie (in D) implodiert (es gibt keine Fachleute mehr die sich mit der Materie noch auskennen) , hat aber kein Endlagerkonzept zur Genehmigung gebracht, und klagt jetzt laut dass die tote Atomindustrie kein Geld mehr hat um ein nicht genehmigtes Endlager zu finanzieren. Wer die Kuh schlachtet, lieber Edie, darf dann nicht weinen wenn die Milch fehlt….

        • @ Dax

          Ich weiß nicht welche Farbe die Propaganda hat die Sie nachplappern, aber die Behauptung es gäbe keine Fachleute mehr kann ich nicht so stehen lassen. Selbst die Atomnutten zu denen Sie immer verlinken behaupten von sich Fachleute zu sein. Einige davon sind bei der Atomloby in Deutschland engagiert.
          Die Fähigkeit oder besser Unfähigkeit ein sicheres Endlager zu finden ist kein rein deutsches Problem. soweit ich weiß gibt es auch in Belgien oder Frankreich noch keine Endlagermöglichkeit für abgebrannte Brennelemente. Das „finnische Modell“ das Sie vor einiger Zeit vorgestellt haben ist inzwischen auch wiede von der Bildfläche verschwunden.
          Es klagt auch keiner das die Atomindustrie kein Geld mehr hätte. richtig ist das immer mehr Gewinne eingesackt werden während Verluste sozialisiert werden.Die „Kuh“ wird nicht von der Politik geschlachtet. Die „Metzger“ sitzen im eigenen Stall. Zukunftsfähige Teile des Unternehmens werden ausgegliedert und als neue Firmen an die Börse gebracht.Wenn nicht mehr genug Gewinne abkassiert werden können oder Verluste sich abzeichnen wird die „Kuh“ liquidiert und dem Steuerzahler überlassen.
          Um die Rücklagen zu schützen werden Obergrenzen eingezogen. Die Ratten werden das sinkende Schiff schon rechtzeitig verlassen.Oder sollte man in diesem Fall eher von Heuschrecken sprechen?

          @ Merowinger

          Es ist nicht die Energiewende die Milliarden kostet sondern die Subvention für die energieaufwändigen Unternehmen. Besonder energieintensive Unternehmen werden subventioniert und beziehen billigen „Industriestrom“.
          Richtig pervers wird es wenn man weiß das z.B. BASF eigene Kraftwerke unterhält den erzeugten Strom aber nicht selbst nutzt sondern ihn ins öffentliche Netz einspeist. Die Einspeisevergütung wirft Gewinne ab da der, von den Stromkunden subventionierte, „Industriestrom“ billiger ist. Dadurch werden sogar noch Gewinne erwirtschaftet die am Ende der Stromkunde bezahlt.

          • Ach Edi, wieder am nachplappern was die grünen Propagandaseiten vorbeten. Wenn man die Industrie mit dem vollen EG Satz belastet zahlt der grüne Schlumpf eben an der Ladenkasse oder an der Sozialkasse! Von Volkswirtschaft haben Sie ja so viel Ahnung wie die Kuh vom Singen! Die Volkswirtschaftlichen Kosten des EEG kann man nur VERTEILEN aber niemals VERSCHWINDEN lassen! Zahlen muss am Ende IMMER der Endverbraucher! Dass die Industrie keine Steuern zahlt, niemals, nirgendwo auf der Welt, versuche ich erst gar nicht Ihnen zu erklären…..

          • Und noch mal, ach Edie, die Fachleute der Deutschen Nuklearindustrie sind alle Ü50. Es gibt keine Studiengänge mehr für Nachwuchs auzubilden. In 20 Jahren gibt es praktisch keine Leute mehr die den Umgang mit KKW noch beherrschen, die Dinger sollen aber entsorgt und endgelagert werden. Von wem? Die grünen Schlümpfe werden das schon schaffen….

            • Es gibt keine Studiengänge mehr für Nachwuchs auzubilden.

              @ Dax

              Soweit mir bekannt ist wird, in Belgien mag das anders sein das kann ich nicht beurteilen, an deutschen Universitäten das Studienfach Physik und Atomphysik noch angeboten.

              Ein Gesetz, ob Steuern oder Umlagen, das ungerecht ist oder, wie in diesem Fall, Kosten der Industrie auf die Allgemeinheit abwälzt, kann auch geändert werden. Irgendwann wird auch eine „konservative“ Regierung begreifen das Shareholder Value nicht alles ist.
              Ludwig Erhard hat die Verpflichtung des Eigentums in seine Grundsätze der freien Marktwirtschaft hineingeschrieben. Seit Helmut Kohl haben wir einen ungezügelten Ellenbogenkapitalismus. Alles ist der Gier und dem Gewinnstreben unterworfen. Es gibt keine Vorbilder mehr und Idealismus ist etwas für Idioten. Neben der Schwäche und Erpressbarkeit der Wirtschaft gehört es zu den vordringlichsten Aufgaben der Politik das zu ändern.

              • Ach Edie….
                https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesamt-sieht-Fachkraeftemangel-im-Atomsektor-3745347.html

                Die Atomkraft sei als Auslaufmodell im Energiesektor für junge Leute nicht mehr attraktiv; es gebe nur wenige, die sich im Studium mit der Technik befassen wollten.
                ….
                Da hat die güne Angstpropaganda ganze Arbeit geleistet. Ihr grünen Schlümpfe schafft das schon, ganz bestimmt, „Tihange abschalten“ und dann?? Ach was, um solche Probleme kümmert Edi sich nicht, wird schon gut gehen, der Wind und die Sonne, alles klar….

                • Ich bin kein „grüner Schlumpf“, nur weil mir die Umwelt nicht einerlei ist. Auch ich wechsle hiermit zum Compernolle- Lager; der Mann beleidigt mich wenigstens nicht andauernd und nimmt meine Sorgen ernst.

                  • Alfons Van Compernolle

                    Warum sollte ich Sie beleidigen ???? Das wuerde ich noch nicht einmal dann tun, wenn ich einen Grund dazu haette, den ich nicht habe! Auch mir liegt die Umwelt / Natur am Herzen, ist sie / es doch, dass einzige was wir unseren Enkelkindern etc hinterlassen mit allen unseren fehlerhaften und zum teil auch gefaehrlichen Hinterlassenschaften !! Ganz sicher ist, dass unsere nachkommenden Generationen sehr viel Arbeit damit bekommen werden unseren Mist aufzuraeumen.
                    Sie sind Besorgt , haben Angst , ich auch , denn wir und unsere Generationen vor uns haben genug Mist gemacht, den wir in diesem Leben nicht mehr aufgeraeumt bekommen begonnen beim Klimawandel, ueber Plastikmuell in den Weltmeeren woran die Tiere verenden, bis hin zum strahlenden Atommailer usw usw usw!

                  • Lagerkoller

                    Was für ein Blödsinn! Ich schlage mich in dieses oder dieses Lager.Gerade wie das letzte Kommentar war oder noch schlimmer nach Sympathie.
                    Versuchts mal mit selbst denken.

                    Von denen die das Denken aufgegeben haben und ihrem Gehirn, durch permanente Berieselung von deutschen Medien diktieren lassen was sie denken sollen, gibt’s schon genug.

                    Adolf Hitler: „Die breite Masse ist blind und dumm und weiß nicht, was sie tut.“ – Welch wahre Worte!
                    Stimmt und funktioniert bis heute.

                    • Lagerkoller

                      Gerade sind doch die Eisheiligen.
                      Dann gehöre ich heute zum Eismännchenlager.

                      Wenn die Eisheiligen dann vorbei sind, dann drehe ich mein Fähnchen wieder in den neuesten Wind. Am besten den, der gerade im Trend ist. Dann bin ich auf jeden Fall mainstream, bei den Gewinnern, plappere einfach nach was der Wind mir flüstert und kann in der gefügigen Masse untertauchen. Um mein Dazugehörigkeitsgefühl noch zu steigern, klebe ich mir den passenden gelben Punkt auf’s Auto und bin glücklich.
                      Irgendwann wird mir das dann aber bestimmt auch zu langweilig. Den gelben Punkt lass ich kleben, schon damit’s keinem auffällt und warte auf den nächsten Wind der mir flüstert was ich denken,fühlen und empfinden soll.

                      Was halten Sie von dem Plan ?
                      Ich glaube damit komme ich ganz gut durchs Leben, falle nicht groß auf ,kann überall mitreden und gehöre dazu. Was will man mehr

      • Merowinger

        Die Energiewende kostet die Bürger bis zum Jahr 2025 ca. 520.000.000.000 Euro für ein Produkt das an der Strombörse an ca. 25% des Jahres zu Dumpingpreisen oder sogar negativen Preisen verscherbelt werden muss.

        • Ja, und in Belgien sind jede Nacht die Autobahnen hell erleuchtet, weil sonst auch der Atomstrom 25% des Jahres zu Dumpingpreisen oder sogar negativen Preisen verscherbeln werden müsste. Die Probleme sind immer sehr ähnlich, nur das bei den Erneuerbaren die Dezentralisierung und ein gewisser Grad an Unberechenbarkeit der zur Verfügung stehend
          Menge hinzu kommt.

          • Whistleblower

            „Ja, und in Belgien sind jede Nacht die Autobahnen hell erleuchtet, weil sonst auch der Atomstrom 25% des Jahres zu Dumpingpreisen oder sogar negativen Preisen verscherbeln werden müsste“

            Und schon wieder so ein deutsches Ammenmärchen.
            In Belgien wurden die Strassen und Autobahnen aus Sicherheitgründen hellerleuchtet und nicht wegen Atomstromfantasien. Die vielen Vekehrstoten während der Dunkelheit waren der Anlass. Bereits im Jahre 2008 hat man aus ökomischen und ökologischen Gründen in der Wallonie damit begonnen zwischen Mitternacht und 5:30Uhr abzuschalten. Flandern zog später nach. Nur an Autobahnkreuzen, -ringen und -ausfahrten und bei schlechter Wetterlage blieb das Licht auch nachts an, um die Sicherheit zu gewährleisten.
            Inzwischen wurde und wird auf LED umgerüstet um das Plus an Sicherheit, das die Beleuchtung bei Dunkelheit bringt, wieder vertretbar und finanzierbar zu machen.

            Das ist zumindest die offizielle Version für’s Wiedereinschalten..
            Ich habe natürlich Einblick in die geheimen Akten únd der wahre Grund ist simpel.
            Man muss jetzt den Überschuss an regenerativen Energien irgendwo verbrauchen.

  8. @ Dax

    Der britische Science-Fiction-Autor Douglas Adams beschreibt die Zahl 42 als die Antwort auf alle Fragen.
    Genauso sinnvoll, ebenso unsinnig. Vielleicht sollten Sie einmal Asimov lesen, der hat auch ein paar Regeln, Antworten und Gesetze erfunden. Ist aber näher an der Realität als Adams und Clarke.

  9. Merowinger

    @ Eismann (extra für Sie ein kleiner Schnellkurs in Sachen Kernenergie)

    Unbestritten hat Kernenergie ihre Risiken. Kernenergie ist aber auch der Ursprung allen Lebens auf unserem Planeten. Die Formel E = mc² (Äquivalenz von Masse und Energie) war der Startschuss in ein Zeitalter in dem der Mensch langsam begann die Urkräfte des Universums zu verstehen. Man verstand endlich wieso es eine spontane Umwandlung eines einzelnen Atomkerns geben kann (radioaktiver Zerfall) und wieso unsere Sonne seit ca. 4,5 Milliarden Jahre unseren Planeten mit Energie versorgt (Kernfusion). Lange Zeit hielt man die Sonne für ein riesiges Stück glühender Kohle. Doch die Kohle wäre nach nur wenigen tausend Jahren verbrannt. Das geht sich zwar für Kreationisten aus aber spätestens seit Darwin wissen wir das das Leben viel älter sein muss.

    Die Energiegewinnung durch Kernreaktionen wie in unsere Sonne oder in einem Atomkraftwerk geschieht sehr vereinfacht dargestellt aus der unterschiedlichen Bindungsenergie der Kernbausteine. Man kann Energie gewinnen indem man leichte Atomkerne wie Wasserstoff verschmilzt bis zum Eisen dass das Ende der Fusions-Kette bildet oder schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten bis zum Blei dass das Ende der natürliche Zerfallsreihe bildet. Bei der Fusion und der Spaltung entstehen neue Atomkerne die insgesamt weniger Masse haben als die jeweiligen Ausgangselemente. Wenn aber Masse verschwindet muss laut Einstein Masse in Energie umgewandelt worden sein.

    Mit beiden Verfahren versuchen nun die Physiker und Ingenieure Wasser zu heizen um Turbinen und letztendlich Generatoren zu betreiben. Die Kernspaltung ist technisch einfacher umzusetzen da bei einer Verschmelzung die Kerne auf unvorstellbare 0,0000000000000001 m zusammen gebracht werden müssen. Bei der Spaltung muss „lediglich“ der Urankern durch ein Neutron unstabil gemacht werden.

    Durch den schnellen Erfolg des Druckwasserreaktors in der militärischen Nutzung nach dem 2. Weltkrieg als Antrieb für Schiffe und U-Boote (Megawattbereich) glaubte man die Perfekte Lösung aller Energiefragen der Menschheit gelöst zu haben. Als diese „Schiffsmotoren“ dann in den Gigawatt-Bereich aufgepimpt wurden, auf Kraftwerksgröße, wurde nach und nach klar dass dies nicht ohne gewisse Risiken mit diesem Reaktortyp zu bewerkstelligen war.

    Ob Thiange sicher ist oder nicht vermag ihnen weder Dax noch Campernolle zu sagen. Beide haben unterschiedliche Argumente und Überzeugungen und werden sicherlich nicht davon abrücken. Das hohe Alter der Reaktoren ist für den Normalbetrieb sicherlich kein größeres Problem sonst hätte die Experten der FANK auf beiden Augen blind sein müssen. Jedoch in Ausnahmefällen, Störfällen und besondere Belastungen werden die Risse mutmasslich die Wahrscheinlich eines Versagen des Reaktordruckbehälters erhöhen. Die Druckbehälter sind inzwischen so alt, dass die Strahlung den Stahl spröde gemacht hat. Der Druckbehälter darf aber auf keinen Fall versagen, selbst bei höchsten Belastungen nicht. Aber Materialfehler und übermäßige Alterung, die sogenannte Versprödung, haben bei einigen Reaktoren Zweifel an dieser Belastungsfähigkeit aufkommen lassen. Die Aussagen „belgischen Bröckel-Reaktoren“ und „Zeitbomben an unserer Grenze“ sind jedenfalls ein Produkt der deutschen Hysterie und keine technische Zustandsfeststellung.

    Wer es aber ernst meint mit einer adäquaten Energieversorgung für alle Menschen kann auf Kernenergie, in welcher Form auch immer, nicht verzichten. Wie groß und welche Form ihr Anteil am Strommix letztlich hat muss jedes Land für sich entscheiden. Dass Menschen diese Energie nutzen um lediglich Wasser heiß zu machen und eine Turbine damit anzutreiben liegt an der unvorstellbaren Energiedichte der Kernkraft. Aus 1 kg Steinkohle kann ca. 8 kWh, aus 1 kg Erdöl ca. 12 kWh und aus 1 kg Uran-235 rund ca.24.000.000 kWh. Bei der Fusion von Deuterium und Tritium zu 1 kg Helium wird eine Energie von ca. 120 Millionen kWh frei.

    • abendland

      die kernfusion auf erden mit der heutigen technik bleibt ein traum. die forscher, die behaupten, man koenne in 20-40 jahren mit diesem system strom fuers oeffentliche netz haben, wollen einfach ihren arbeitsplatz behalten. mehr als ein forschungsobjekt ist das projekt ITER auch nicht. auch bei der kernfusion wird die umwandlung in elektrischen strom via radioaktivitaet geregelt, sollte nicht vergessen werden bei dieser diskussion.

      • Merowinger

        Ein gewisser Einstein hat die Formel im Jahre 1905 veröffentlicht und glaubte damals sie sei einfach nur schön und man könne aber nichts damit anfangen. → Little Boy

        Ein gewisser Hardy sagte „Ich habe nie etwas Nützliches gemacht. Keine Entdeckung von mir hat je oder wird wahrscheinlich je, direkt oder indirekt, zum Guten oder Bösen einen Unterschied zum Wohlergehen der Welt machen“. → reine Mathematik → Zahlentheorie→ Nullstellen der Zetafunktion → Kryptografie, Google, Onlinebanking, ….

      • Merowinger

        Das Plasma ist zwar unglaublich heiß, aber auch unglaublich dünn. Bei der Fusion kann es keine Kettenreaktion geben(Jedenfalls nicht bei Iter und Wendelstein, es gibt zwar Konzepte in China für unterkritische Fusion-Spaltungskombikraftwerke aber das ist nicht das Ziel der Forschung in Europa). Das Heißt es gibt keine radioaktiven Isotope die schnell zerfallen, es gibt folglich keine Nachzerfallswärme. Die Wände eines Fusionsreaktors sind zwar radioaktiv aber nach 100 Jahren abgeklungen und können dann einfach recycelt werden. Der GAU in einem Fusionsreaktor ist einfach das das Plasma in sich zusammenfällt und das Kraftwerk könnte keinen Strom ins Netz liefern.

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