Ein in den sozialen Netzwerken verbreitetes Video sorgt in Belgien für Empörung. Zu sehen ist eine Frau, die sich bereits in Polizeigewahrsam befindet und Handschellen trägt. Ein Beamter schlägt auf sie ein, während zwei weitere Polizisten in unmittelbarer Nähe stehen.
Die Filmaufnahme ist nur kurz, aber eindringlich (siehe VIDEO weiter unten).
Eine Frau befindet sich unter Kontrolle der Polizei und trägt Handschellen. In dieser Situation kommt es zu körperlicher Gewalt durch einen Polizeibeamten. Besonders umstritten ist dabei nicht nur das Verhalten des Beamten, der die Schläge ausführt, sondern auch die Reaktion der beiden anderen anwesenden Polizisten.
Das Video hat inzwischen erhebliche Aufmerksamkeit erregt. Der Fall wirft eine zentrale Frage auf: Wie kann ein solcher Gewalteinsatz gerechtfertigt werden, wenn eine festgenommene Person bereits gefesselt und damit in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt ist?
Eine abschließende Bewertung ist allerdings erst möglich, wenn der gesamte Ablauf der Intervention bekannt ist. Politisch ist der Fall besonders heikel. Die Polizeizone Nivelles–Genappe wird gemeinsam von den Bürgermeistern der beiden Gemeinden verwaltet. Seit dem 1. Juli 2026 ist das Polizeikollegium das Verwaltungsorgan der Zone; Vorsitzender ist der Bürgermeister von Nivelles, Bernard De Ro.
Die Polizeizone weist selbst darauf hin, dass polizeiliches Handeln sowohl einer gesetzlichen als auch einer deontologischen Grundlage unterliegt. Für Verstöße sieht das belgische Recht zudem besondere Disziplinarverfahren für Polizeibeamte vor.
Der Bürgermeister von Nivelles, Bernard De Ro, hat den Vorfall als „inakzeptabel“ bezeichnet und eine Untersuchung angekündigt. Als heikel könnte sich auch die Frage nach den beiden anderen Beamten erweisen. Sollten sie tatsächlich wahrgenommen haben, dass eine bereits gefesselte Frau ohne erkennbare Notwendigkeit geschlagen wurde, wird zu klären sein, ob und in welcher Weise sie verpflichtet gewesen wären einzuschreiten.
– Ein Vorfall, der Erinnerungen weckt: Der Fall kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem Polizeigewalt im Raum Nivelles bereits Gegenstand einer öffentlichen und gerichtlichen Auseinandersetzung war. Am 30. Dezember 2025 sprach das Strafgericht von Nivelles einen Mann frei, der wegen Widerstands und Gewalt gegen Polizisten verfolgt worden war. Nach der veröffentlichten Darstellung spielten dabei Videoaufnahmen aus dem Polizeikommissariat von Braine-l’Alleud eine wichtige Rolle. Auf den Bildern war zu sehen, wie der Mann aus einer Zelle gezogen und von Polizisten geschlagen wurde. (cre)
Nachfolgend ein VIDEO der RTBF, das zeigt, wie der Polizeibeamte die Frau ohrfeigt:

wer kennt die Vorgeschichte ?
hat sie gespuckt ?
warscheinlich keine Unbekannte ?
Eine Ohrfeige, körperliche Gewalt ? hat noch nie geschadet.
Respekt zeigt sie oder hat sie auch nicht.
Wenn sie unschuldig wäre, wäre der Aufwand ja nicht nötig, und die Polizei nicht da !
Dieser Kommentar geht also davon aus, Ohrfeigen würden nicht schaden und die Präsenz der Polizei wäre so etwas wie ein Schuldbeweis.
Bei so einem Heßling braucht man sich auch nicht über seine anderen Kommentare zu wundern.
Spuckt die den Cop etwa gerade mutmaßlich ins Gesicht? Ich hab ein Video gesehen, welches die 5 Sekunden zuvor darstellt.
Wenn der Bürgermeister es ja besser kann soll er sich eine Uniform anziehen! Wenn Bürgermeister Chef der Polizei, Feuerwehr….sind ,was soll man da erwarten!
Genau dieser Bürgermeister hat in einem Interview gesagt, man müsse die gesamte Situation in Betracht ziehen. Dies habe ich gestern hier gepostet, aber ?????????????
Es scheint idT, dass der Polizist bespuckt wurde. 1+1=2 (in der eigentlichen Logik, aber heutzutage…)
Die Frau kann ja noch froh sein nicht erschossen worden zu sein.
Scheint ja schon mal vorzukommen…
Wer nicht hören will muss fühlen. Eine Frau in Handschellen sagt schon genug aus.
# Peter Müller/ Eine Frau in Handschellen oder ein Mann in Handschellen, nennt man aus demokratischer Sichtweise: Gleichberechtigung;-)
Naja, wenn so eine Frau fuchsteufelswild wird, gibt es kein Halten mehr. :-)
Immerhin ist Sie nicht direkt erschossen worden..
Man sollte den Polizisten sowieso die Waffe abnehmen. Gibt nur Ärger, wenn sie eingesetzt werden muss. Ein Fangnetz oder Pfefferspray würde reichen, wenn sich jemand der Festnahme widersetzt.
Auch, wenn der Festzunehmende mit einer Schusswaffe das Feuer eröffnet? Oje @Sparwasser.
Er spart auch an Hirn…
Der Sohn eines ehemaligen Kollegen ist Polizist und sein Vater erzählte dass die Beamten gerne bei der Fahrt zum Hafttermin beschimpft und bespuckt werden. Die Absicht dahinter, diese so zu provozieren dass sie zuschlagen, denn mit einem „blauen Auge“ vor dem Haftrichter erscheinen, was man sich eben erst eingefangen hat, erhöht die Chancen auf Milde und auf Ärger für den Beamten….
Na also, wer sagt´s denn … Klarvideo ohne pixel https://www.youtube.com/shorts/fOY3JEb_9Zw
Was labbert und keift die auch noch groß rum diese Scheuche.
Hier mit Audiospur https://www.youtube.com/shorts/-rjUapvWeLE
Sehr geehrter Herr Cremer.
Sie sprechen von einem Polizeibeamten. Wenn Sie richtig recherchieren (übrigens de Titel des verlinkten Videos sagt es auch) handelt es sic um eine PolizeibeamtIN.