Leute von heute

Ecolo

Mandatare von Ecolo beim Neujahrsempfang in Kettenis.

Die Neujahrsempfänge von Gemeinden, Institutionen und Parteien laufen zumeist nach einem immer gleichen Schema ab. Einer Ansprache folgen die Ehrung verdienstvoller Mitarbeiter und ein Empfang – das war’s. Der Neujahrsempfang von Ecolo ist im Vergleich dazu immer ein wenig anders.

Um beim Neujahrsempfang im Saal „Zum Tal“ in Kettenis nicht nur Zufriedenheit und Zuversicht zu vermitteln, wie allgemein üblich, wollte Ecolo diesmal auf spielerisch-pädagogische Weise die Anwesenden an grüne Politik heranführen, und zwar mit einem Frage-Antwort-Quiz. In Schlüsselmomenten ergriffen dann verschiedene Legislativ- und Exekutivmandatare von Ecolo das Wort, um ihre Schwerpunkte und Kompetenzen vorzustellen. Auf diese Weise sollte die Veranstaltung Spaß machen und auf unterhaltsame Weise grüne Ideen vermitteln.

In der Vergangenheit hatten die Grünen im Rahmen des Neujahrsempfangs wiederholt eine Wanderung organisiert. 2009 zum Beispiel gab es eine Familienwanderung in Rodt mit anschließendem Sauerkraut-Essen, ein Jahr später eine Schnee-Wanderung rund um die Emmaburg in Hergenrath.

„Wachstum“ muss neu definiert werden

Eine Neujahrsansprache gab es im Ketteniser „Tal“ trotzdem. Ecolo-Regionalsekretär Ludwig Recker befasste sich mit dem Begriff „Wachstum“, der neu definiert werden müsse, weil „ein Wirtschaftswachstum um jeden Preis der Menschheit keinen Mehrwert mehr bringt“, so Recker, der auch schon einen Vorausblick auf die Regional-, Föderal- und Europawahlen 2014 warf, auf die sich die Grünen in diesem Jahr intensiv vorbereiten würden.

5 Antworten auf “Ecolo”

  1. hauseterjong

    Wie stehen den unsere Grünen zur Autonomie, Anerkennung der DG, wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland. Wie wollen sie unsere Jugend im Land halten. Was macht ecolo (warum heißt es offiziell nicht die Grünen) konkret?

  2. FitzeFatz

    Ich warte immer noch auf den Tag an dem nicht zu jedem Thema hier grundlos rumgestänkert wird. Bei manchen Kommentatoren frage ich mich sowieso, was deren politische Einstellung ist: „Gegen alles“ ist nämlich keine.

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