Geschafft! Mit einer souveränen Leistung hat sich die belgische Fußball-Nationalmannschaft fürs Sechzehntelfinale der WM 2026 qualifiziert. Die Roten Teufel besiegten im dritten Gruppenspiel die Mannschaft von Neuseeland 5:1 und beenden die Vorrunde sogar als Gruppensieger.
Belgiens Fußball-Nationalteam hat ein Aus in der schwachen WM-Vorrundengruppe G abgewendet und letztlich mühelos den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Außenseiter Neuseeland und machte nach zwei Remis zum Auftakt den Einzug in das Sechzehntelfinale perfekt.

26.06.2026, Kanada, Vancouver: Der Belgier Leandro Trossard (10) jubelt, nachdem er beim WM-Gruppenspiel das erste Tor für seine Mannschaft erzielt hat. Foto: Abbie Parr/AP/dpa
Belgien hat dank des 1:1 von Ägypten gegen den Iran sogar noch den Gruppensieg geschafft und bekommt es am 1. Juli (22.00 Uhr/MESZ) in Seattle mit einem noch nicht bekannten Gruppendritten zu tun. Für Neuseeland bleibt das 2:2 gegen den Iran zum Auftakt der größte Erfolg dieses Turniers.

26.06.2026, Kanada, Vancouver: Der Belgier Kevin De Bruyne (7) läuft mit dem Ball. Foto: Abbie Parr/AP/dpa
Gegen den nominell schwächsten Gegner spielten die Roten Teufel immerhin druckvoll und dominant. Trossard hatte nach elf Minuten die erste Chance, doch sein Flachschuss prallte an den Pfosten und dort die Linie entlang, bis ihn Neuseelands Tyler Bindon klärte.
Ansonsten klingelte es in der Anfangsphase nur auf der Anzeigetafel: Dort wurden die frühen Tore des Parallelspiels Iran gegen Ägypten in Seattle eingeblendet.
Belgien schnürte den Außenseiter hinten ein und hätte kurz vor der ersten Trinkpause einen Handelfmeter bekommen können. Doch Schiedsrichter Adham Makhadmeh nahm den Pfiff nach Sichtung der Videobilder zurück. Das bewahrte Neuseeland allerdings nicht lange vor dem Rückstand. Nach einer Ecke stand Trossard richtig und schoss aus kurzer Distanz zur Führung ein. Zur Halbzeit waren es 15:0 Schüsse pro Belgien.

26.06.2026, Kanada, Vancouver: Der Belgier Romelu Lukaku (l) erzielt das vierte Tor seiner Mannschaft. Foto: Abbie Parr/AP/dpa
Flügelstürmer Jérémy Doku, dessen Einsatz Trainer Garcia am Vortag noch offen gelassen hatte, drang nur selten mit seinem Tempo durch. Der 24-Jährige war vor einigen Tagen nach London gereist, um bei der Geburt seines Sohnes Praise dabei zu sein. Im Anschluss flog Doku zurück, um in Vancouver dabei sein zu können. Garcia wechselte ihn nach 56 Minuten aus.
Die Partie war da praktisch bereits entschieden, weil Trossard auf Zuspiel von Hans Vanaken sein zweites Tor erzielte. Weil Ägyptens Mohamed Hany vor eineinhalb Wochen in Seattle per Eigentor für das 1:1 gegen die Belgier sorgte, war der 31 Jahre alte Premier-League-Champion zunächst der einzige Torschütze Belgiens. Doch De Bruyne legte nach und sorgte für das dritte Tor.
In der Schlussphase wurde Lukaku eingewechselt, mit seiner ersten gefährlichen Aktion traf er zum 4:1. Zuvor hatte Just Neuseeland etwas jubeln lassen. Auf Vorlage von Lukaku stellte Saelemaekers schließlich den Endstand her. (dpa/cre)
Einmal gut gespielt und schon drehen alle wieder durch . Das war ein Spiel gegen einen Trainingspartner mehr nicht
Leute bleibt ruhig
Die WM fängt jetzt erst an! Allez les Diables!