Die Polizeizone Eifel nimmt einen Wildunfall zwischen Manderfeld und Krewinkel am frühen Mittwochmorgen gegen 6.40 Uhr zum Anlass, um Autofahrer darauf aufmerksam zu machen, dass mit der Umstellung auf die Winterzeit in der Eifel das Risiko von Wildunfällen steigt.
Jetzt fällt der abendliche Berufsverkehr wieder verstärkt in die Dämmerung. Gerade dann sind Wildtiere wie Rehe, Hirsche und Wildschweine besonders aktiv.
Vor allem in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 9 Uhr sowie am späten Nachmittag und Abend ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Besonders auf Straßen durch Waldgebiete und entlang von Feldern kann es jederzeit zu plötzlichem Wildwechsel kommen.
‐ Die Polizeizone Eifel gibt folgende Tipps:
- Geschwindigkeit anpassen: Langsamer fahren und vorausschauend handeln.
- Auf Tiergruppen achten: Taucht ein Tier auf, kann oftmals mit weiteren Tieren gerechnet werden.
- Richtig reagieren: Kontrolliert bremsen, Fernlicht ausschalten und gegebenenfalls hupen.
- Nicht riskant ausweichen.
– Was tun nach einem Wildunfall? Sichern Sie die Unfallstelle ab und verständigen Sie die Polizei über die 101. Bei Verletzten wählen Sie die 112. Halten Sie Abstand zu verletzten Wildtieren und entfernen Sie diese nicht eigenständig vom Unfallort.
Besonders in der Dämmerung sollten die Verkehrsteilnehmer aufmerksam und mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Schon wenige Kilometer pro Stunde weniger können entscheidend sein, um einen Wildunfall zu verhindern.
