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1:5-Schlappe im Croky Cup bei Erstligist KV Mechelen: AS Eupen geht in Führung und gerät unter die Räder

Eupens Mathias Fixelles (l) und Mechelens Malcolm Lohunanu-Mbasi kämpfen um den Ball. Foto: Belga

Nach frühem Führungstreffer bricht die AS Eupen ein – vier Gegentore nach der Pause besiegeln das Aus im Sechzehntelfinale des Landespokals (Croky Cup). Beim Erstligisten KV Mechelen unterliegt die Mannschaft von Trainer Felice Mazzù mit 1:5.

Dabei hatte die Begegnung für die Schwarz-Weißen vielversprechend begonnen: Plastun brachte Eupen früh in Führung. Doch Mechelen drehte die Partie noch vor der Pause und baute seinen Vorsprung nach dem Seitenwechsel konsequent aus.

Die Eupener Startelf: Lejoly – Van Genechten, Paeshuyse, Plastun, Gavory – Nadje, Keita, Delaurier-Chaubet, Fixelles – Nuhu, Simakala.

Eupens Logan Delaurier-Chaubet. Foto: Belga

Die Gäste erwischten einen guten Auftakt und gingen bereits in der 5. Minute in Führung. Plastun traf zum 0:1 und sorgte damit zunächst für eine Überraschung. Mechelen reagierte jedoch schnell, übernahm zunehmend die Kontrolle und drängte auf den Ausgleich.

Nach mehreren gefährlichen Vorstößen war es Koudou, der in der 26. Minute zum 1:1 traf. Nach einem langen Ball und einer zunächst abgewehrten Aktion setzte der Mechelner nach und bezwang Torhüter Lejoly. Eupen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Mühe, mit dem Tempo der Gastgeber mitzuhalten.

Die Schwarz-Weißen kamen zwar vereinzelt zu Gegenangriffen. So scheiterte Keita nach einem Steilpass von Delaurier-Chaubet am Mechelner Torhüter De Wolf. Auch ein Freistoß von Delaurier-Chaubet aus rund 30 Metern sorgte für Gefahr.

In der 36. Minute drehte Mechelen die Begegnung endgültig. Decherf erzielte das 2:1 und belohnte damit die zunehmende Überlegenheit der Gastgeber. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

– Doppelschlag nach Wiederbeginn: Die Hoffnungen auf eine Eupener Reaktion erhielten unmittelbar nach dem Seitenwechsel einen schweren Dämpfer. In der 46. Minute erhöhte Mbasi nach einer schnellen Kombination über Koudou und Van Brederode auf 3:1. Nur drei Minuten später nutzte Hammar die Lücken in der Eupener Defensive und erhöhte auf 4:1.

Eupens Chris-Kévin Nadje. Foto: Belga

Damit war die Begegnung praktisch entschieden. Eupen fand kaum noch Mittel, um den Gastgeber ernsthaft unter Druck zu setzen. Zwar versuchte Delaurier-Chaubet mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze eine Antwort, setzte den Ball aber knapp über das Tor.

Mechelen spielte seine Überlegenheit konsequent aus und erhöhte in der 64. Minute sogar auf 5:1. Van Brederode reagierte nach einem Schuss von Corbanie, den Lejoly nicht festhalten konnte, am schnellsten und verwertete den Abpraller.

– Mechelen lässt nichts mehr anbrennen: In der Schlussphase kontrollierte der Gastgeber die Partie weitgehend. Eupen kam durch den eingewechselten Müller noch einmal zu einer Gelegenheit, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel war zu schwierig. Auf der Gegenseite hätte Mechelen beinahe noch einen weiteren Treffer erzielt: In der 90. Minute setzte Van Meirvenne einen Abschluss nach Zuspiel von Praet über das Tor.

Am deutlichen Ausgang änderte das nichts. Mechelen setzte sich letztlich mit 5:1 durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Für Eupen endet der Pokalwettbewerb erneut früh. Nach dem vielversprechenden Beginn fehlte es den Gästen vor allem an defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft, um dem Erstligisten über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten.

Eupen muss diese heftige Niederlage möglichst schnell wegstecken, denn am kommenden Sonntag, dem 25. Oktober, um 16 Uhr steigt am Kehrweg das Spitzenspiel gegen Beerschot. (cre)

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