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AS Eupen gewinnt 2:0 beim Schlusslicht Anderlecht Futures und klettert auf den zweiten Tabellenplatz

Eupens Logan Delaurier-Chaubet (l) und Babatunde Akomolede (r) von Anderlecht Futures kämpfen um den Ball. Foto: Belga

Die AS Eupen hat die lange Länderspielpause gut überstanden. Die Schwarz-Weißen besiegten am Freitagabend den Tabellenletzten RSC Anderlecht Futures mit 2:0. Beide Treffer erzielte Chance Ba-Muaka Simakala, dem sogar ein Hattrick hätte gelingen können, wenn er nicht einen Foulelfmeter vergeben hätte. Mit diesem Sieg kletterte die AS auf Platz 2, punktgleich mit Beerschot.

Die U23-Mannschaft des RSC Anderlecht trat auf dem Platz von Deinze mit einem neuen Trainer an. Der 52-jährige Franzose Karim Mokeddem (52) hat das Ruder beim Tabellenletzten übernommen. Der französische Trainer ist seit 2012 als Coach tätig.

Bekanntester Spieler bei den RSCA Futures war Thomas Foket, der es zwischen 2016 und 2022 auf zehn Länderspiele für die Roten Teufel brachte.

AS-Coach Felice Mazzu entschied sich für folgende Startelf: Lejoly – Van Genechten, Paeshuyse, Plastun, Gavory – Fixelles, Delaurier-Chaubet, Müller, Keita, Nuhu – Simakala.

Eupens Stürmer Chance Ba-Muaka Simakala erzielte im Spiel bei den Anderlecht Futures seine ersten zwei Saisontore, vergab aber auch einen Elfmeter. Foto: Belga

Die Gäste aus Ostbelgien übernahmen gleich zu Beginn das Kommando in diesem Spiel. Der Gegner wusste sich nur mit einer ganzen Serie von kleinen Fouls zu helfen, um die Schwarz-Weißen vom Strafraum möglichst fernzuhalten. Erst in der 18. Minute kam Anderlecht zu einer ersten gefährlichen Szene bei einem Freistoß nach einem Foul von Keita an der Strafraumgrenze. Aber AS-Keeper Lejoly war auf dem Posten.

In der 23. Minute hätte Eupen in Führung gehen können, doch der Kopfball von Nuhu ging weit übers Anderlechter Tor.

Untätig waren die Spieler des Tabellenletzten nicht. In der 33. Minute musste AS-Torhüter Lejoly ein zweites Mal voll konzentriert sein. Eine Minute später hatte die AS Glück, als ein von Fixelles verursachter und von Sternal ausgeführter Freistoß knapp am linken Torpfosten vorbeirauschte. Fixelles sah übrigens wegen seines Fouls die Gelbe Karte.

AS-Kapitän Nicolas Gavory. Foto: Belga

Auf der Gegenseite kamen kurz danach Keita und Simakala zum Schuss, aber kein Problem für Futures-Torhüter Vanhoutte, der in der 43. Minute Kopf und Kragen riskieren musste, um ein Gegentor zu verhindern. 0:0 der Pausenstand. Eupen ließ vieles vermissen.

AS-Coach Mazzu war nicht zufrieden. Er ersetzte zum Anpfiff der zweiten Halbzeit den enttäuschenden Isaac Nuhu durch Sandro Vidigal.

In der 53. Minute gingen die Eupener endlich in Führung durch einen Kopfball von Simikala, der sein erstes Saisontor für die AS erzielte, 0:1. Zehn Minuten später kam Van Genechten im Strafraum der Gastgeber zu Fall. RSCA-Coach Mokeddem machte von einem seiner beiden Challenges Gebrauch. Nach Videoüberprüfung blieb der Schiedsrichter bei seiner Entscheidung und gab Elfmeter. Der von Simakala ausgeführte Strafstoß wurde von Torhüter Vanhoutte abgewehrt. Es blieb also beim 0:1.

In der 71. Minute machte Simakala seinen Fehler wieder gut, als er nach einer perfekten Flanke von Vidigal Torhüter Vanhoutte überlistete, 0:2.

In der 78. Minute hätte sich die AS beinahe ein ulkiges Eigentor eingehandelt. Paeshuyse spielte den Ball zurück, hatte jedoch nicht bemerkt, dass Lejoly gar nicht zwischen den Pfosten stand. Zum Glück konnte der Keeper der Schwarz-Weißen noch verhindern, dass der Ball ins Tor ging.

Mit diesem fünften Sieg springt die AS Eupen auf den zweiten Tabellenplatz mit drei Punkten, aber auch einem Spiel weniger als Spitzenreiter Dender EH. Am Sonntag, dem 18. Oktober, bestreitet Eupen ein Pokalspiel bei Erstligist KV Mechelen und eine Woche später kommt es am Kehrweg zum Duell der Tabelenzweiten Eupen und Beerschot. (cre)

5 Antworten auf “AS Eupen gewinnt 2:0 beim Schlusslicht Anderlecht Futures und klettert auf den zweiten Tabellenplatz”

    • Ostbelgien Direkt

      @MingSchingsinfing: RSCA Anderlecht Futures bestreitet seine Heimspiele in dem 65 km von Anderlecht entfernten Deinze. Außerdem haben alle U23-Mannschaften nur wenige Zuschauer. Gruß

    • Die B-Mannschaften ziehen kein Publikum an. Man kann sich mit ihnen nicht identifizieren. Dennoch spielen die keinen schlechten Fußball. Die jungen Spieler sind schließlich Profis, und die wollen irgendwann in eine A-Mannschaft. Die AS hat ihre Aufgabe mit Zufriedenheit erledigt. Mehr wurde von ihr nicht erwartet. Jetzt kommen mit Mechelen und Beerschot zwei andere Kaliber. Danach weiß man, wo die AS steht.

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