War da nicht was mit 1,5 Grad? Bei dieser Marke wollte die Welt eigentlich die Erderwärmung stoppen – ist von diesem Kurs aber weit entfernt. Ein Hoffnungsschimmer bleibt trotzdem.
Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Jeder Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad erhöhe das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, wie sie in diesem Jahr viele Länder erlebt hätten, sagte Inger Andersen, die Direktorin des UN-Umweltprogramms (UNEP) mit Sitz in Nairobi.
Dieses Weltgemeinschaft wollte die Erderwärmung eigentlich bei 1,5 Grad begrenzen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.
– Durch Rückzug der USA noch schlechter als im Vorjahr: Mit der Prognose von 2,8 Grad hat sich der Pfad der Weltgemeinschaft seit dem vergangenen Jahr diesmal nicht verbessert. Geht man davon aus, dass alle Länder ihre angekündigten Klimaschutzmaßnahmen wirklich umsetzen, würde sich die Erde laut der UN-Berechnung bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,6 Grad erwärmen. Dies ist sogar eine Verschlechterung gegenüber dem im letzten Jahr festgestellten Kurs – damals lag diese Prognose bei bis zu 2,5 Grad.
Dies liegt dem Bericht zufolge vor allem am Rückzug der USA, die sich von ihren vorherigen Klimaschutzplänen unter US-Präsident Donald Trump vollständig verabschiedet haben. Da die USA der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen – nach China – sind, spiegelten sich solche politischen Veränderungen direkt in weltweiten Schätzungen wider, erklären die Autoren. Zudem seien Daten zum bisherigen Ausstoß von Treibhausgasen nach oben korrigiert worden.
Selbst im optimistischsten berechneten Szenario, in dem alle Länder ihre Klimapläne einhalten und ihre angestrebten Klimaneutralitätsziele erreichen, würde sich die Erde bis zum Jahr 2100 um 2,1 Grad erwärmen, heißt es weiter.

24.07.2026, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ein Schiff fährt am Rheinufer entlang. Aufgrund der Trockenheit führt der Rhein weniger Wasser. Foto: Federico Gambarini/dpa
Experten gehen mittlerweile überwiegend davon aus, dass es nicht gehalten werden kann. Die letzte Hoffnung richtet sich nun darauf, das Überschreiten der 1,5-Grad-Marke so kurz wie möglich zu halten – und die klimaschädlichen Emissionen so weit zu verringern, dass die Temperatur wieder absinkt.
„Eine Überschreitung bedeutet keine Kapitulation. Wir können sie immer noch so gering und so kurz wie möglich halten – und die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts wieder unter 1,5 Grad senken“, betont UN-Generalsekretär António Guterres anlässlich des Berichts.
Dieser zeigt die Herkulesaufgabe, die diese Kehrtwende bedeutet, genauer auf: Die weltweiten Treibhausgasemissionen müssten deutlich sinken, um zum Ende des Jahrhunderts wieder bei 1,5 Grad oder darunter zu landen – nämlich um 18 Prozent bis 2030, um 45 Prozent bis 2035 und um 69 Prozent bis zum Jahr 2040, alles verglichen mit dem Niveau von 2025.
Solch eine steile Abwärtskurve ist nicht absehbar: Selbst wenn die Länder all ihre geplanten Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, würden die Emissionen laut UN-Berechnung bis 2030 nur um bis zu 8 Prozent sinken – und bis 2035 um bis zu 15 Prozent.
Zudem müssten große Mengen CO2 der Atmosphäre entzogen werden. Dies gilt unter Klimaforschern mittlerweile als unverzichtbar, ist aber mit enormen technologischen und anderen Hürden verbunden und unverhältnismäßig teuer. Die aktuelle US-Regierung verfolge die Klimaziele nicht mit der notwendigen Kraftanstrengung, wie das die Europäische Union tue, heißt es

14.08.2025, Indonesien, Jakarta: Eine Mauer in Jakarta, wo die Überschwemmungsrisiken in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Bodensenkungen, steigenden Meeresspiegeln und der Verstädterung gestiegen sind. Jakarta ist so weit abgesunken, dass Teile der Stadt inzwischen unterhalb des Meeresspiegels liegen. Foto: Shutterstock
Es gebe mittlerweile etliche Erfolgsgeschichten, wie Emissionen schnell verringert werden könnten, führt Andersen an. Der Bericht verweist darauf, dass seit dem Pariser Klimaabkommen die erneuerbaren Energien etwa dreimal so schnell zugelegt hätten, wie dies damals erwartet worden sei.
– Krisentreffen in Antalya: Im November trifft sich die Weltgemeinschaft im türkischen Antalya, um bei der Weltklimakonferenz darüber zu beraten, wie die Krise in den Griff zu bekommen ist. Nicht mehr mit am Tisch sitzen die USA, die unter Trump erneut aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sind.
Auch anderswo stehen Entscheidungen an, die fürs Weltklima eine große Rolle spielen: So steht bei der Stichwahl in Brasilien – mit seinem riesigen Amazonas-Regenwald zentral für das Weltklima – der linke Präsident Luiz Inácio Lula da Silva dem rechten Herausforderer Flávio Bolsonaro gegenüber. Unter der Präsidentschaft von dessen Vater Jair Bolsonaro stieg die Abholzung des Waldes massiv an.
Einiges hat das internationale Ringen um mehr Klimaschutz jedoch gebracht: Seit dem Beginn des Pariser Klimaabkommens vor zehn Jahren hat sich die jährliche Erwärmungsprognose verringert, damals ging man von 3 bis 3,5 Grad aus. (dpa)

Fakt ist, die USA bezahlen den Schwindel der „Erderwärmung“ nicht mehr, also wird weiter an der Panik-Schraube gedreht damit es wieder Geld gibt…
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KI Auskunft:
Finanzloch im UN-Klimasekretariat: Die USA waren traditionell der größte Beitragszahler der UN-Klimabehörde. Durch den Stopp der Zahlungen verliert das UNFCCC-Sekretariat mehr als ein Viertel seines jährlichen Kernbudgets (rund 20 Millionen US-Dollar). Dies schränkt die organisatorische Fähigkeit der UN, Konferenzen wie die COP 32 auszurichten, massiv ein, sofern andere Staaten (wie China oder die EU) dieses Loch nicht stopfen.
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Es geht sich nur um Geld, Geld, Geld, das „Klima“ ist nur ein Vorwand, so wie der Ablasshandel vor 500 Jahren. Im übrigen, physikalisch ist die Prognose der Wiederkehr des Messias im Jahre 2100 genau so plausibel wie irgendwelche Temperaturzahlen wegen dem „Treibhausgas CO2“. Die „Klimakuh“ gibt keine Milch mehr, man droht mit dem Schlachthof….