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2017 weniger Einbrüche und weniger schwere Unfälle im Eupener Land

Beamte der Polizeizone Weser-Göhl im Einsatz. Foto: OD

In fast allen wichtigen Bereichen ihrer Tätigkeitsfelder konnten die Verantwortlichen der Polizeizone Weser-Göhl eine positive Entwicklung feststellen. Auf ihrer jährlichen Pressekonferenz stellten Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg (PFF), Vorsitzender des Verwaltungsrates, und Zonenchef Daniel Keutgen die Ergebnisse 2017 vor.

Die Bilanz zeigt ein erfreuliches Entwicklung (siehe Grafiken anbei). Verstöße und Zuwiderhandlungen sind rückläufig.

Bei den Wohnungseinbrüchen sank die Zahl von 154 (2016) auf 112 im letzten Jahr. Zonenchef Keutgen führt die Entwicklung hauptsächlich auf die Kampagnen zur Sensibilisierung des Büros für Kriminalitätsvorbeugung wie auch auf die Technoprävention (Überwachungskameras) zurück.

Daniel Keutgen, Chef der Polizeizone Weser-Göhl. Foto: Gerd Comouth

Zusätzlich führten die Beamten verstärkt Kontrollgänge durch. Lediglich in Eupen wartet man auf die Entscheidung der Denkmalschutz-Kommission, entsprechende Kameras an den Häusern in den Verkehrsbereichen Werthplatz, Klötzerbahn und untere Neustraße einrichten zu können. In den restlichen nördlichen Gemeinden funktionieren diese bereits.

Bei den Verkehrsunfällen mit Verletzten ist die Zahl rückläufig. Waren es noch 2016 insgesamt 110 Unfälle mit 136 Unfallopfern, so wurden im letzten Jahr noch 97 Verkehrsunfälle mit insgesamt 121 Opfern registriert.

Halten und Parken (1.409 Übertretungen) sind die meisten Feststellungen bei den Ordnungswidrigkeiten. Keine Zuwiderhandlungen gab es bei der Behinderung der Arbeit der Rettungsdienste und Graffitis zu vermelden. Insgesamt protokollierte die Polizeizone 1.914 Vorfälle.

Bürgerbefragung zur Sicherheit

Vorhersehbare Einsätze gab es 2017 mit der Durchfahrt der Tour de France (Kelmis und Lontzen) und dem Tribünentausch bei der AS Eupen. Doch seien diese ohne weitere Probleme abgelaufen, hieß es.

Vor allem im Umfeld der Heimspiele der AS gibt es eine ständige Evaluierung der Situation vor und nach dem Spiel mit allen Sicherheitsbeauftragten der Hilfszone.

Rückblickend auf die Kriminalitätsentwicklung für das Jahr 2017 ist die Zahl der Straftaten rückläufig. Im Vergleich zu 2016 gab es 1.932 registrierte Straftaten, ein Minus von 116.

(Zum Vergrößern Grafik anklicken). Quelle: Polizeizone Weser-Göhl

Im Laufe des Monats März organisiert die Polizeizone in Zusammenarbeit mit dem Föderalen Öffentlichen Dienst für Inneres und den lokalen Behörden einen Sicherheitsmonitor durch. Diese Bevölkerungsumfrage über verschiedene Sicherheitsthemen soll wertvolle Hinweise für die Ausarbeitung der lokalen Sicherheitspolitik in jeder Gemeinde und der Polizeizone liefern.

Der Sicherheitsmonitor möchte den Bürger zu seinem Unsicherheitsgefühl, möglichen Problemen in seinem Wohnviertel, seinem Standpunkt zu vorbeugenden Maßnahmen, seinen Erfahrungen als Opfer und schließlich seiner Meinung über das Vorgehen und den Kontakt mit der Polizei befragen.

Die nach einem statistischen Muster im Zufallsverfahren ausgewählten Personen erhalten die Unterlagen zur Umfrage auf dem Postweg. Die Daten werden anonym behandelt. Erste Ergebnisse sollen Anfang 2019 vorliegen. EDGAR HUNGS

Nachfolgend noch vier andere Grafiken der Polizeizone Weser-Göhl zur Kriminalstatistik 2017 (zum Vergrößern Grafik anklicken):

16 Antworten auf “2017 weniger Einbrüche und weniger schwere Unfälle im Eupener Land”

  1. ?_?_?_?_?_?_

    🤔🤔🤔🤔 … Constantin von Heereman hat Guido Westerwelle
    irgendwann mal erklärt wie die Regierung mit Statistiken arbeitet.
    Statistik ist: …
    Wenn der Jäger am Hasen einmal links und einmal rechts vorbeischießt,
    dann ist der Hase im Durchschnitt tot. … 😜😜😜😜

      • Mischutka

        @ Experte :
        Hallo mein Lieber. Ich „übernehme“. Aber … womit ? Mit den Statistiken ? Davon halte ich mal überhaupt nix. Beispiel ? Heute habe ich (echt !!) 4 Freunde angerufen (wegen dem Fußballspiel der AS am W-E). Leider haben 3 davon eine schwere Erkältung bzw. eine starke Grippe und können das Spiel nicht im Stadion erleben. Ich „müsste“ also eine Statistik veröffentlichen….. daß 75 % der „befragten“ treuen AS-Besucher am Wochenende krank sind…. (Zahlen stimmen ja – aber was sagt das aus ? Nichts ! Weil sehr viele „andere“ Fans zum Glück „gesund“ sind). Hoffentlich du auch.

  2. Der Immigrant

    Das kann doch nicht sein, das müssen viel mehr als die Jahre davor sein. Unser Land ist von Flüchtlingen überflutet worden. Ich kann das nicht verstehen. Die Logik war immer, mehr Ausländer = mehr Kriminalität. Die hier bei OD werden die Welt nicht mehr verstehen. Die Ausländer haben gefälligst Straftaten zu machen und wir haben uns darüber zu empören, das war immer die Spielregel.

    • Es reicht!

      @Der Immigrant. Sie sind einfach nur ein dummer Gutmensch. Sie wissen doch welche Nationalität die Straftäter haben oder habe ich etwas übersehen. Sie können ja mal bei der Polizeizone nachfragen ob die Kriminalität von Straftaten durch Ausländer zugenommen hat, denn aus den oben erwähnten Tabellen ist dies für mich nicht ersichtlich.

      • Ach was!

        “ Sie können ja mal bei der Polizeizone nachfragen ob die Kriminalität von Straftaten durch Ausländer zugenommen hat, denn aus den oben erwähnten Tabellen ist dies für mich nicht ersichtlich“

        Sie haben recht, „Es reicht“. Ob Sie allerdings in Erfahrung bringen können, wie viele Ausländer bei diesen Straftaten involviert sind, wage ich zu bezweifeln. Da wird meistens doch ein „Deckmäntelchen“der Verschwiegenheit drüber gehalten, bestimmt was die Öffentlichkeit angeht.(Ich weiß wovon ich rede!). Nun, wie dem auch sei, das Verschweigen der Bekanntgabe gewisser Einzelheiten bezüglich des Täterprofils beruhigt dann die Menschen, die nicht weiter überlegen wollen oder können. Übrigens, ich weiß nicht ob Sie die Sendung „XY-ungelöst “ im ZDF schauen. Zynisch betrachtet, ist man als Zuschauer beispielsweise ja fast schon froh, wenn diese Kriminelle, die sogar über Tag in Häuser einbrechen und den Bewohnern dabei oftmals körperliche Gewalt antun um ihr Ziel zu erreichen,, Deutsch ohne ausländischen Akzent sprechen…..

  3. „Halten und Parken (1.409 Übertretungen) sind die meisten Feststellungen bei den Ordnungswidrigkeiten.“
    Einfach zu protokollieren, mit dem wenigsten Aufwand und bringt oberdrein noch Geld in die Kasse!

  4. Peer van Daalen

    Dieses Statistik-Märchen von der massiv gesunkenen Kriminalität im Grenzraum D/B/NL hat uns gestern auch der West-Deutsche-Rundfunk in der Sandmännchen-Lokalzeit Aachen erzählt.
    Vorgestern war eine sehr frühe und sehr erfolgreiche Razzia im siebenstöckigen Wohnhaus für „seltsame Menschen aus anderen Kulturen“ am Aachener Bushof.
    Und nein! – dort wohnen nicht die Jüngerinnen und Jünger Krishnas.

    Lasst Uns weiter schlafen!

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