Standpunkt

Ein Hoch auf den Kollegen Volker Krings

Mit seiner Glosse „Schafft endlich dieses verdammte Weihnachten ab!“ hat der Kollege Volker Krings vom BRF einigen Wirbel ausgelöst – und dafür auch ziemlich viel Prügel bezogen. Wer austeilt, muss auch einstecken können, heißt es ja. Und dennoch: Als ich die Glosse auf der Internetseite des BRF gesehen und gelesen hatte, habe ich sofort gedacht: „Super, endlich hat mal ein Journalist in der DG den Mut, in einem ganz klar als Meinungsartikel gekennzeichneten Kommentar – ohne Wenn und Aber – zu einem Thema Tacheles zu reden.“

Der im Mai 2015 tragisch ums Leben gekommene Grenz-Echo-Kollege Thomas Evers zählte auch zu den ganz wenigen Journalisten in der DG, die hin und wieder mal – ohne Wenn und Aber – ihre Meinung zum Ausdruck bringen konnten. Auch er hat seinerzeit dafür Prügel bezogen.

Einer wie Thomas Evers

Als sich Thomas Evers vor Jahren in seiner Grenz-Echo-Kolumne „Stromaufwärts“ über eine Säuberungsaktion in der Südeifel lustig gemacht hatte, wurde er tagelang unter Beschuss genommen.

Die Kritik an Thomas Evers war so heftig, dass er einige Tage wie ein schwer angeschlagener Boxer in den Seilen hing. Damals habe ich ihm in meiner Eigenschaft als Chefredakteur resolut den Rücken gestärkt. Er hatte sich zwar zugegebenermaßen etwas weit aus dem Fenster gelehnt, es war aber auch sein gutes Recht, dies in seiner Kolumne zu tun.

Heute bin ich froh, dass ich mich damals so verhalten habe. Später hat mir Thomas Evers einen langen Brief geschrieben, der mich heute noch sehr berührt, weil er sich darin bei mir nicht zuletzt für die damalige Rückendeckung ausdrücklich bedankt hat. Er hatte nämlich die Befürchtung gehabt, er wäre nach diesem Sturm der Entrüstung rausgeschmissen worden…

Volker Krings ist einer wie Thomas Evers. Er ist mutig, und das sollte gewürdigt werden. Es gibt genug Kneifer in diesem Beruf.

Journalismus ist auch Leidenschaft

Im Übrigen hat sich der BRF-Redakteur ja nicht an dem ursprünglichen Weihnachtsfest „ausgelassen“, sondern nur an dem, was wir Menschen daraus gemacht haben. Diese Unterscheidung ist schon wichtig. Mal ehrlich, was ist denn Weihnachten heute noch? Ein einziger Konsumrausch!

Dass die Sprache des BRF-Redakteurs stellenweise ziemlich deftig ist, hat natürlich auch zu der einen oder anderen Kritik geführt. Aber, liebe Leser, Journalismus hat viel mit Leidenschaft zu tun. Dann schießt man auch manchmal übers Ziel hinaus. Das ist mir immer noch lieber als das sonst übliche „einerseits, andererseits…“ oder „bleibt zu hoffen…“ oder „ist zumindest fraglich…“ Da braucht man nur morgens in die Presseschau des BRF reinzuhören…

Eine letzte Bemerkung: Kann mir mal jemand erklären, weshalb hier im Forum von „Ostbelgien Direkt“ jeder Leser seine Meinung äußern kann, und zwar so, dass es im Gebälk scheppert bis zum Geht-nicht-mehr, aber ein Journalist nicht einmal in einer Glosse zum Ausdruck bringen darf, was er wirklich denkt?

GERARD CREMER

Siehe auch Artikel: „BRF-Redakteur in einer Glosse: Schafft dieses verdammte Weihnachten endlich ab!“

  1. Werner Radermacher

    Unabhänig von dieser Glosse! Die Medien haben viel an Glaubwürdigkeit verloren, immer mehr Menschen wenden sich ab! Das haben die Journalisten mit den Politikern gemeinsam: Unglaubwürdigkeit!

    • Gegen-These

      Ich sehe das ganz anders. Noch in den 80er Jahren, waren Zeitungen in Belgien doch reine Propagandamaschinen der Parteien. La Libre für die PSC, La Wallonie für die Sozialisten, DH für die Liberalen. Het Volk in Flandern war zum Beispiel auf Linie der ACV-Gewerkschaft. Wenn die Medien – wie sie schreiben – ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, dann nur weil alle versuchen ihren Lesern, Hörern und Zuschauern nachzulaufen, mit Geschichten die sie stark interessieren. Wenn ständig über das neueste Apple-Gadget berichtet wird, dann ist dies bestimmt den Leser-Umfragen und vielen Klicks geschuldet. Aber wenn sich nun so manch einer von den traditionellen Medien (jaja die Lügenpresse) abwendet, dann mögen sie im Netz viele Verschwörungstheorien zu brisanten Themen finden. Die funktionieren aber vor allem, weil Sie so einfache Antworten auf alle Fragen bieten, über die man eigentlich auch mal länger nachdenken dürfte. Für Sie gibt es im Blätter- und Rundfunkwald bestimmt genügend Angebote, die Sie intellektuell nicht unterfordern werden. (FAZ, taz, ARTE, 3SAT, De Standaard, De Tijd, etc…) Klar, dass die Lokalpresse nicht über die gleichen Personal-Ressourcen oder Finanz-Schlagkraft zurückgreifen kann.
      P.S. Übrigens: Ich habe großen Respekt dafür, dass Sie sich mit Klarnamen melden. Ich persönlich verzichte lieber darauf, weil ich keine Lust auf persönliche Angriffe von Trolls habe. Ich bitte um Verständnis!

      • Heute ist es viel schlimmer! Damals konnte man eine Zeitung klar einer politischen Richtung zuordnen, heute beten ALLE das Mantra der Klimakirche. Man muss sich schon im Internet informieren um eine Opposition zu finden (Eike, Achse des Guten,…), die Leitmedien sind alle Öko-gleichgeschaltet

        • Gegen-These

          Lieber DAX,
          Ich kenne auch keine Partei die sagt: Los Menschen, haut so viel Energie drauf, wie ihr nur könnt. Selbst wenn die Mehrzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen falsch liegen würden, käme ich nicht auf die Idee, Energie zu verschwenden. Begriffe wie Öko-gleichgeschaltet und Klima-Kirche stellen die Medien mit einer Sekte gleich. Erinnert irgendwie an die Stimmung vorm 2. Weltkrieg.
          P.S. Haben Sie eigentlich das Bild der Leitmedien aus Peking gesehen, wo eine Frau mit einem Staubsauger gegen den Smog kämpft? Da hat wohl einer seine Zigarette brennen lassen.

          • „Der Frosch trinkt den Teich, in dem er lebt, nicht leer“ (Aztekisches Sprichwort). Was tun wir? Wir trinken ihn leer, essen alle Fische – und pissen auch noch darin. Kluge Tiere sind wir, nicht?

  2. Kerstges Angela

    @Herr Cremer, bisher habe ich die „glosse“ noch nicht gelesen, werde se nachholen, lese allerdings soeben Ihre entsprechende Kritik, volle Zustimmung fuer Sie, da MEINUNGSFREIHEIT

    • BEÄRÄFF

      Wer soviel austeilt und einsteckt wie Sie Frau Kerstges, sollte m.E. doch schon vorher den betr. Bericht lesen oder hören und DANN erst hier reagieren oder eben gar nicht.

  3. Richtig! Wenn Harald Schmidt die Glosse von Volker Krings im Fernehen vorgetragen hätte, hätten sich die Leute auch hier bei uns gekugelt vor Lachen, hätten sich den Beitrag sogar noch mehrmals auf Youtube angeschaut. Wenn aber nur ein Journalist aus der DG das fertig bringt, schlägt man auf ihn ein. So viel zum Thema Verlogenheit.

  4. Ich bin bekennender Christ und liebe Satire. Humor soll auch vor Religion nicht halt machen. Ich lache mich jedesmal schlapp wenn ich Monty Python’s „Das Leben des Brian“ sehe, köstlich.
    Wo ich allerdings ein Problem mit habe, ist das fast ausschliesslich auf den christlichen Glauben eingedroschen wird. Wie wäre es denn mal mit einer „Glosse“ zum Ramadan, zum Hadj, über orthodoxe Juden, Zionismus…
    Ich erkenne bei Herrn Klinges nicht den gleichen Mut wie Sie Herr Cremer. Den christlichen Glauben lächerlich zu machen ist salonfähig geworden aber an die anderen Religionen wagt sich keiner ran…
    Hätte Herr Klinges eine „Glosse“ zum Islam und einigen seiner absonderlichen Traditionen geschrieben, wäre er als Volksverhetzer vom Hof gejagt worden.

    • Vom Spiegelbild erschrocken?

      @oufti : Was hatte den der Beitrag von Herrn Krings mit irgendeiner Religion zu tun? Er erinnert nur daran, wie krank die Menschheit ist.
      @ Herr Cremer : Ist jetzt „Glosse“ das Wort oder Unwort des Jahres 2015?

    • JC Superstar

      Lieber oufti,
      Was war das wieder mal Verschwendung von Lebenszeit. Leider konnte ich das erst am Ende ihres Kommentars feststellen. (Wie auch anders?)
      Ein Kommentar zum OD-Kommentar sollte sich vielleicht schon auf das eigentliche Thema beziehen. Offenbar haben Sie weder die Glosse gesehen, noch den OD-Kommentar gelesen. Jeder Priester müsste sich ein wenig über die Glosse gefreut haben. Denn Herr Krings ( und nicht ein Herr Klinges) hat sich in keiner Weise über das Christentum lustig gemacht, sondern das Konsumverhalten der Gesellschaft kritisiert. Das war doch ein Aufruf zu mehr Besinnlichkeit. Liebe deinen Nächsten: Das kann doch zuallererst für jeden selbst gelten. Genieße die Weihnachtszeit mit Freunden, statt zu shoppen bis du umfällst. Das habe ich verstanden. DANKE BRF! Mehr davon bitte!
      P.S. Eine Glosse ist Gesellschaftskritik. Kann sein, dass Herr Krings die Gesellschaft von Menschen die Ramadan machen oder zur Hadj fahren, nicht kennt. Da dürfen oder müssen Sie als Super-Christ schon selber -wie Sie schreiben- eindreschen. Mein Tipp: Always look on the bright side of life!

  5. Wir haben hier in unserm so arg speziellen Staat doch so viele Hochjubler, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht mehr an!
    Gerade im Medienbereich. Da klebt man genau so auf seinen Stühlen, wie in vielen anderen Räumlichkeiten sprich Instanzen u a.
    Hat man je einmal schon mal einen Politiker gehört der Demut zeigte, der Fehler zugab?
    Agora unser hoch gejubeltes Theater Organ. Immer toll, immer viel Erfolg, immer alles Super.
    Der BRF. Alle Umfragen sind positiv, alles ist voll Hörerfreundlich, alles ist bestens. Immer grössere Hörerzahlen usw.
    Das Grenz Echo. Das selbe. Alles bestens, nur ja keine neuen und produktiven Ideen. Die bleiben strikte auf ihrer Linie und Erfolgskurs. Die Abonnementszahlen beweisen es.
    Soeben noch im BRF gehört, die 15 Uhr Nachrichten. Da fing der Sprecher an mit zwei banalen Themen. Unter anderm, dass der Sänger Polnareff nächstes Jahr zu den Fracopholies nach Spa käme. Wahrlich keine Meldung,um bei den ersten in den Hauptnachrichten zu sein!?
    Wir sind hier das Musterländle und ohne Fehl und Tadel.

  6. K-D Michaelis

    Was Thomas Evers schrieb, war mir egal. Aber wie er es schrieb! Man hatte das Gefühl, dass in der ostbelgischen Medienlandschaft endlich mal jemand gewagt hat, ein Fenster aufzumachen. Ein frischer intellektueller Wind wehte durch Ostbelgiens Medien. Und jetzt fällt mir leider nur noch Hannes Waders Lied von den Mohnblumen ein.

  7. Kerstges Angela

    @oufti, was Sie betreff Pastor Klinges schreiben, kritisiere ich auch, es dürfte ihm inzwischen zu Ohren gekommen sein. Ehrlich gesagt, ist mir seine einseitige Reaktion total unverständlich, hätte mehr Fairniß seinerseits erwartet.
    Eine Möglichkeit sehe ich, dass sich sowohl Christen als auch Muslimen-Boss, egal wie sein Name ist, d.h. unterschiedliche Glaubensgemeinschaften, zusammentun und zusammen zu einem friedlichen Miteinander aufrufen

    • Werte Frau Kerstges,
      welchen Christenboss meinen Sie denn? Den Papst, den Vorsitzenden der evangelischen Bischofskonferenz oder den Chef von Scientologie? Es gibt natürlich auch noch Baptisten, Methodisten Jesiden, Mormonen, Kopten……………
      Genauso sieht es bei dn Muslimen aus. Welche Bosse sollen sich denn da zusammensetzen? und woher nehmen Sie die illusion das bei diesem Gespräch gefasste Beschlüsse von allen akzeptiert werden wenn nicht mal Katholiken und Protestanten gemeinsam das Abendmahl feiern dürfen weil ihre Kirchenoberen damit ein Problem haben?

  8. Eine letzte Bemerkung: Kann mir mal jemand erklären, weshalb hier im Forum von „Ostbelgien Direkt“ jeder Leser seine Meinung äußern kann, und zwar so, dass es im Gebälk scheppert bis zum Geht-nicht-mehr, aber ein Journalist nicht einmal in einer Glosse zum Ausdruck bringen darf, was er wirklich denkt?

    Weil ein Journalist dann um seinen Arbeitsplatz bangen muss

    • Jäger und Sammler

      Weil man als Journalist nicht seine eigenen Meinung zum Besten geben soll, sondern die Leser/Hörer ausgewogen und nach gründlicher Recherche Informieren und meinetwegen noch Unterhalten.
      Solche „Glossen“ kann er gerne in seiner Freizeit auf seinem privaten Blog oder auf Fratzbock veröffentlichen, das muss er nicht auf seiner Arbeit tun!

  9. Kerstges Angela

    BEäräff, wer gibt Ihnen das Recht , mir vorzuschreiben was ich wann lesen soll? Noch entscheide ich das selbst und benötige niemanden den dazu was ich wann lesen soll;

  10. Allen Journalisten in Ehren, die sich kritisch zu gewissen Themen äußern und sich damit auseinander setzen.
    Aber hat das hier wirklich ein Ständchen verdient? Die Kritik an Weihnachten ist so alt wie Weihnachten selbst. Das was er sagt, haben schon ein paar tausende Journalisten vor ihm gesagt.
    Aber ich vergas, dass wir von der DG sprechen, hier sieht alles ein wenig anders aus..

  11. Heuchel-Ei

    Lustig wiedermal ist das wenn Charlie Hebdo irrwitzige Figuren von Mohammed oder Jesus als onanierender Sexsüchtiger darstellen sich jeder angeblich gute Christ mit den Worten“ wir sind eine offene und tolerante Gesellschaft “ äußert was für meine Weltanschauung übelste Blasphemie ist und ich es nachvollziehen kann das sich Menschen durch solche Darstellungen provoziert fühlen, egal welcher Religion sie angehören.
    Absolut respektlos!!!!
    Meine Großmutter wäre vor noch 50 Jahren sehr wahrscheinlich ins Koma gefallen wenn man ihr ein Nacktbild von Jesus gezeigt hätte.
    Das genau diese Leute, wenn sie mal den Spiegel vorgehalten bekommen wie es mit unserem
    Glaubensbild so aussieht den Herrn Krings am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen würden zeigt
    doch wo wir mittlerweile in unserer tollen Wertegesellschaft stehen.

    Chapeau Herr Krings, im Prinzip müßten täglich solche oder ähnliche Artikel in der Zeitung stehen.

    Das wäre ein Grund wieder eine Zeitung zu kaufen.

    Leider lesen wir in der sogenannten freien Presse nur noch Müll.

  12. Ich fand diese Glosse von Volker Krings gar nicht so großartig und toll. Man kann schließlich über jedes Fest herziehen: Ostern, Pfingsten, Allerheiligen oder Weihnachten.
    Von all diesen Festen ist mir Weihnachten noch am liebsten. Es kommt immer darauf an, was man aus einem besinnlichen Fest wie Weihnachten macht: Besuche und Begegnungen in der Familie, Muße für ein gutes Buch, Besichtigung von Kirchenkrippen usw. Man kann auch Weihnachten feiern ohne Konsumrausch und Stress.
    Ohnehin verdanken wir diesen Festen, ob man sie christlich begeht oder nicht, freie Tage. Kurzum: Man sollte Weihnachten nicht abschaffen.

    • Politikus

      „Ich fand diese Glosse von Volker Krings gar nicht so großartig und toll. Man kann schließlich über jedes Fest herziehen: Ostern, Pfingsten, Allerheiligen oder Weihnachten“

      Genau, nur nicht über die Feste und/oder Gebräuche anderer Religionen

      „Ohnehin verdanken wir diesen Festen, ob man sie christlich begeht oder nicht, freie Tage. Kurzum: Man sollte Weihnachten nicht abschaffen.“

      Richtig, nur die Namen der Feste erfahren irgendwann eine Änderung. Aus Weihnachten wird möglicherweise „Jahresend-Fest“. Aus dem ehemaligen Begriff:“ Weihnachtsgeld“, welches sowohl (teilweise) in der Privatwirtschaft als auch beim Öffentlichen Dienst den Mitarbeitern am Ende des Jahres zugestanden wird, ist es inzwischen, zumindest beim ÖD, in „Jahresendprämie“ (prime de fin d’année) umbenannt worden.(Nix „prime de noël mehr)

      • Richtig, Politikus! Ob der Herr Krings auch so einen Glosse über unsere Politik zustande brächte? Stoff wäre ja mehr als genug vorhanden. Wäre doch was, so kurz vor Fastnacht.

        • Politikus

          „Ob der Herr Krings auch so einen Glosse über unsere Politik zustande brächte?“

          Mit Bestimmtheit nicht, wenn er da namentlich Politiker in seiner „Glosse“erwähnen würde. Ich nehme doch stark an, dass er seinen Job beim BRF nicht aufs Spiel setzen möchte

      • Delanda Raqqa

        Aus „mauvaise conscience“, wie Sartre schrieb, verbiegen wir uns so sehr, daß wir uns im Kreis drehen und dabei nicht einmal mehr ein Funken Seele hätten. Auch aus politischer Korrektheit, die, wie nmm meint, nur durch den Wunsch entsteht, selber alles tun zu dürfen – nach Lust und Laune. Wir gehen daran kaputt – und wenn wir es nicht schaffen, dann schafft es der IS! Nicht, daß ich Christ wäre, oh nein. Und die Gutmenschen mit den tollen „Willkommen“ T-Shirts wären die allerersten, die entrüstet wären, wenn man ihnen die Zeche für die Aufnahme von Asylanten vorlegte – „Ach, neee, wir alle müssen zahlen. Wir sind ja in einer Demokratie“. Genau, drum: Wieso eigentlich keine Referenden zu solch explosiven Themen? Dann käme das wahre Gesicht dieser Heuchler zu Tage!

        • Neue Wörter braucht das Land

          A propos Gutmensch:

          Studien zufolge ist das erste gesprochene Wort eines Kleinkindes :“ Mama“und nicht etwa“ Papa“
          Wie inzwischen aber aus anderen Studien hervorgeht, ist es bei Kleinkindern, welche schon bei der Geburt mit dem“Gutmensch-Gen (GMG) behaftet sind , nicht „Mama“ sondern „Nazi“. Ist so ein Kind etwas älter, kann es das Wort „Kreuzzug“ schon fehlerfrei von sich geben..

  13. Jäger und Sammler

    Tut mir Leid Herr Cremer, aber da teile ich ihre Meinung absolut nicht!
    Fangen wir an mit Evers, der eine ehrenamtliche Aktion ins Lächerliche gezogen hat und die Leute aus der Südeifel aufs übelste beleidigt hat. Das Porzellan, das er da zertrümmert hat, wurde bis heute nicht ersetzt und er hatte jahrelang Zeit sich darum zu kümmern, hätte er das getan wäre das ein Grund gewesen ihn hoch leben zu lassen. Das Porzellan wurde nicht ersetzt soll heißen, dass sich heute keine Ehrenamtlichen mehr bereit erklären diese Aktion zu machen! Jetzt ist es dafür eh zu spät, also reden wir nicht mehr darüber und das würde ich Ihnen auch raten, denn Sie haben sich damals wahrlich auch nicht mit Ruhm bekleckert! Auch heute interessiert sie die Südeifel nur wenn sie für eine reißerische Überschrift taugt!
    Der Beitrag des Herrn Krings ist für mich nicht wirklich der Rede wert, aber ich kann verstehen wenn andere Leute da empfindlicher reagieren. Das hier als „guten Journalismus“ zu preisen ist, genau wie damals mit Evers, wieder eine Verbrüderung unter Berufskollegen aber nicht wirklich glaubwürdig und mit Sicherheit nicht ehrlich!
    Es ist eine billige Form von Journalismus, bekannt vor alles aus der Blöd-Zeitung, und ich sehe nicht ein jemandem für solche Ergüsse noch Beifall zu spenden!

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