Gesellschaft

Wie erkenne ich Radikalismus? Was kann ich dagegen unternehmen?

Illustrationsbild: Shutterstock

Wie erkenne ich Radikalismus? Was kann ich dagegen unternehmen? Welche Formen von Radikalismus gibt es? Zu diesen Fragen bietet die Regierung der DG zusammen mit dem Verfassungsschutz NRW einen Infotag für Akteure des Bildungs-, Jugend- und Sozialbereichs an.

7. Januar 2015: Terroristischer Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris. 15. Januar 2015: Vereitelte Attentate in Verviers. 13. November 2015: Anschläge in Paris. 22. März 2016: Attentate in Brüssel.

Spätestens seit diesen Ereignissen erfährt das Thema Radikalisierung ein hohe Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung. Gewaltsamem Radikalismus vorzubeugen, ist eine zentrale Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Akteure in Westeuropa – so auch in Ostbelgien.

Dominic Musa Schmitz, ehemaliger Salafist, zu Gast in der ARD-Talkshow "Maischberger" am 11. Mai 2016 in Köln. Foto: dpa

In seinem Buch „Ich war ein Salafist“ erzählt Dominic Musa Schmitz (Bild), warum ein radikaler Islam für junge Menschen attraktiv ist, wie er die Zeit in Salafisten-Kreisen erlebte – geprägt von Hass, bigotter Heuchelei und dem unbedingten Willen zum Gehorsam. Foto: dpa

Folglich verabschiedete die Regierung der DG am 28. Juni 2016 eine Strategie zur Vorbeugung von gewaltsamem Radikalismus mit den 4 thematischen Säulen Prävention, Deradikalisierung, Kooperation und Kommunikation. Hierein fließen 50 konkrete Maßnahmen, die zu einer möglichst effizienten Behandlung des Themas Radikalismus in der DG beitragen sollen.

In diesem Rahmen lädt der Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) am 30. November 2016 um 14 Uhr zu einer Tagung für „Akteure der ersten Linie“ ein, während der der Verfassungsschutz NRW in das Thema Radikalisierung einführt.

Die zweistündige Tagung im Europasaal des Ministeriums der DG in Eupen richtet sich vorwiegend an Grund- und Sekundarschullehrer sowie Jugendarbeiter, Jugendhelfer und Mitarbeiter der ÖSHZ.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • Erscheinungsformen des Radikalismus (Rechtsradikalismus, Salafismus),
  • Radikalisierungsfaktoren / Einstieg
  • Erkennbarkeit von Radikalisierungsprozessen und mögliche Gegenmaßnahmen
  • Wegweiser-Programm.

Tagungsleiterin ist Hasret Cincik, Mitarbeiterin im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat 616: Prävention und Aussteigerprogramme.

Interessierte können sich telefonisch (Daniel Hilligsmann: 087/789631) oder per Mail anmelden (daniel.hilligsmann@dgov.be).

  1. Wie erkennen ich kulturelle Unterwanderung? Z.B. wenn im Themsepark bei der Adventsfeier ein muslemischer Grill aufgestellt wird, weil es ja unseren islamischen Mitbürgern nicht zumutbar ist von unserem Grill zu essen, weil da ja Schweinefleisch drauf liegt. Darin liegt schon der Ursprung des Radikalismus, in dem man seine eigene Kultur verleugnet und den Zuwandern das Gefühl vermittelt hier alles nach eigenen Regeln bestimmen zu können. Aber wer das thematisiert, kommt zur Strafe in die rechte Ecke, mit dem Gesicht zur Wand…..

    • @ Dax

      Jetzt müssen Sie mir nur noch erklären wie jemand meine Kultur unterwandert indem er den Gästen ein Essen anbietet das ihren Essensvorschriften genügt. Zwingt Sie jemand mit vorgehaltener Waffe an diesem Grill zu konsumieren? Werden alle anderen Essensstände verboten? Ich vermute das ist nicht der Fall, also ist Freundlichkeit den Gästen gegenüber ein Verrat an unserer Kultur?

      • Ach Edi, bei Ihnen weiß man nie ob es Dummheit oder Absicht ist. Es geht sich nicht um das Essen, sondern den religiösen Anspruch unseren Grill als „unrein“ anzusehen und deswegen einen eigenen „reinen“ Grill zu bekommen. Ist Ihnen dieser Unterschied wirklich nicht näher zu bringen? Oder wollen Sie nur nicht? Und was kommt danach??
        – Halal in der Schulkantine
        – Sonderregeln für Mädchen beim Sportunterricht
        – Burka als Zeichen weiblicher Freiheit vor anzüglichen Männerblicken
        – Sharia Polizei in Moslemischen Vierteln
        Wo ziehen Sie die rote Linie? Sicher gar nicht, Sie sind ja ein „Guter“, aber das wird Sie auch nicht retten. Wobei, das bemerken Sie erst wenn es zu spät ist. Sie schaffen das….

        • @ Dax

          Ich stelle mit voller Absicht Ihre Ansichen an den Pranger,

          – Es geht sich nicht um das Essen, sondern den religiösen Anspruch unseren Grill als „unrein“ anzusehen und deswegen einen eigenen „reinen“ Grill zu bekommen. Ist Ihnen dieser Unterschied wirklich nicht näher zu bringen?

          Dummheit! Es gibt Leute die aus verschiedensten Gründen andere Essgewohnheiten haben als der Rest der Welt. Ich möchte die nicht von einem Fest ausschliessen nur weil sie anders essen als ich.
          Niemand zwingt mich „Halal“ zu essen oder „Koscher“, warum soll ich andere dazu zwingen etwas gegen ihre Überzeugung zu essen?

          – Halal in der Schulkantine

          Warum nicht? Vegetarisch gibts da ja schon. Wobei es natürlich einen Unterschied zwischen „christlichen Vegetariern“ und „muslimischen Schweinefleichverweigerern“ gibt. Ich seh ihn nur nicht.

          – Sonderregeln für Mädchen beim Sportunterricht
          – Burka als Zeichen weiblicher Freiheit vor anzüglichen Männerblicken
          – Sharia Polizei in Moslemischen Vierteln

          Das ist keine Frage für die Strasse sondern eine Frage für diie Politik oder die Polizei. Der Gesetzgeber ist gefordert hier Regeln aufzustellen und die Exekutive sie durchzusetzen.
          Moslemische Viertel gibt es nicht, allenfalls Viertel in denen überwiegend Muslime wohnen. Das es dort scheinbar eine „Paralelgesellschaft gibt liegt auch an der Ordnungsmacht die es über die Jahre versäumt hat für Ordnung zu sorgen. Wenn man Ihnen Ihren Müll durchgehen lässt glauben Sie ja auch im Recht zu sein.

        • Und was kommt danach??
          – Halal in der Schulkantine
          – Sonderregeln für Mädchen beim Sportunterricht
          – Burka als Zeichen weiblicher Freiheit vor anzüglichen Männerblicken
          – Sharia Polizei in Moslemischen Vierteln

          „Was kommt danach ?“ fragen Sie und führen einige Dinge auf die „nicht danach“ kommen könnten sondern längst schon Fakt sind

          • @ Zweifler

            Dummheit und Lüge werden nicht dadurch wahr das man sie ständig wiederholt.
            Können Sie also beweisen das diese Dinge „schon lange Fakt“ sind? Nein!
            – Die Geschlechtertrennung an den Schulen wurde schon lange aufgehoben. Seitdem gibt es keine „Sonderregelungen“ für Mädchen.
            – Halal Essen in Schulkantinen gibt es genausowenig wie Koscheres oder Veganes.
            – Es gibt keine muslimischen Virtel sondern nur Ortsteile die überwiegend von Muslimen bewohnt sind. Eine „Sharia Polizei“ ist da soweit mir bekannt ist im Gesetz nicht vorgesehen und die letzte Burkha-Trägerin in Eupen war eine Provokantin des Grenz-Echo.
            Soviel zu den Fakten.

    • Die Initiative im Eupener Themsepark wurde u.a. gegründet um die Unterstadt zu beleben und das Zusammenleben der Kulturen zu fördern. Beim Adventsgrillen wurde sowohl Halalfleisch als auch „normales“ Fleisch und auch Schweinefleisch angeboten. Wo bitte ist das Problem ? Eine muslimischen Gruppe hatte sich bereit erklärt, den Grill mit zu betreiben. Für Jemanden, der Berührungsängste mit anderen Kulturen hat und dem offensichtlich nur daran gelegen ist, gegen Muslime zu hetzen, ist bereits eine solche Initiative ein Dorn im Auge. Viele andere sehen hierin ein Musterbeispiel für gelungene Integration.
      Ein Dax traut sich nur nachts aus seinem Bau und kennt die Welt nur im Dunkeln. Sie wissen nicht, was sie alles verpassen.

      • Sie sagen nur die halbe Wahrheit, man betreibt aus religiösen Gründen einen eigenen Grill. Wenn Sie das als „gelungene Integration“ ansehen ist das Ihre Sicht der Dinge; ich sehe das anders.
        Und mit der Rechtschreibung der Tiernamen, da müssen Sie noch einmal nachsitzen, denn sonst ziehen Sie falsche Schlüsse….

        • Ihre Idee der Integration sieht also konkret wie genau aus? Natürlich aber auch sinngemäß der hier geschriebenen Aussage. Oder haben Sie noch ein anderes Konzept außer „wir schaffen Integration durch konsequentes Ausgrenzen von Muslimen“? Zu viel Toleranz ist ja in Ihren Augen schlecht, was wäre die richtige Vorgehensweise? Und können Sie danach bestätigen, dass sich so „Integration“ bewirken lässt?

          • Integriert sehe ich zum Beispiel viele muslimische Mitbürger, die den ganzen religiösen Ballast teilweise abgelegt haben. Muslime, deren Frauen den Schleier abgelegt haben und deren Kinder genau wie die anderen die Schule besuchen und nicht durch Ausgrenzung (Ernährung, Kleidung, Diskrimierung von Frauen – Lehrerinnen, Krankenpflegerinnen etc….) auffallen.
            Leider gehen wir immer häufiger den Schritt zurück und durch falsche Toleranz werden den Extremisten die Türen geöffnet. Die Muslime, die sich bereits gut integriert haben, werden dadurch oft wieder den Schritt zurück machen, auch aus Angst vor Repressalien.

            • In Buis-les-Baronnies, einem bekannten Städtchen in Süd-Frankreich: Bis vor einigen Jahren waren die Muslima, hauptsächlich Marokkanerin, normal gekleidet, und beteiligten sich om lokalen Kulturleben; immer mehr grenzen sie sich aus und tragen alle nun Schleier, Tuch, was auch immer – und das, auch wenn die Sonne nicht scheint (ach ja, die Sonne Allahs strahlt ja schon lang über dem Abendland, auch im Dunkeln). Das ist aus Europa geworden. Systray, EdiG und die anderen Penitenten werden jetzt argumentieren, daß sie sich radikalisieren, weil wir – bzw. die Buxois – nicht nett zu ihnen waren. Nicht wahr?

              • @ Dachs

                Falsch, ich argumentiere die ganze Zeit das aus Faulheit, Dummheit oder Desinteresse die Anfänge dieser Entwicklung ignoriert wurden und wir nun mit den Folgen zu kämpfen haben. Leider scheint in Ihrer Erdhöhle der Internetempfang doch nicht so besonders zu sein oder es ist zu dunkel um zu lesen.

                • Ach, daß EdiG im Internet lebt (ist er überhaupt echt? oder nur ein Virus?) ist ja hier bekannt, und selbst der Hinterweltler hat davon gehört, daß EdiG sein Leben im Netz, auf OD verbringt. Deshalb kann er von Tüten und Erdhöhlen keinen blssen Schimmer haben. Auch wenn er von Fußball bis Politik, Kunst bis Medizin, alles, immer, von jedem kommentieren muß, um zu belehren, zurecht weisen, oder einfach nur anstänkern. Die Krone gehört Ihnen – und in der Hinsicht kann Ihnen wirklich keiner das Grundwasser reichen: Sie sind überall!

                • Desinteresse? Jesses, wie ungebildet und unwissend Sie sind. Aber, stimmt, Sie sind nicht Belgier, vielleicht ist das eine Erklärung. Moureaux und die PS haben die Seuche importiert um ihre Ränge (Wähler) zu stärken. Hier steht es klipp und klar, und zwar zur europäischer Hochburg des Djihads, das neue Markenzeichen belgiens in der Welt (aber Sie leben ja im Internet, auf OD, stimmt):
                  http://www.lalibre.be/debats/opinions/molenbeek-merci-philippe-56499f1d3570bccfaf1369ca

              • Falsch. Für mich ist der integriert, der die sichtbaren Zeichen seiner Religion ablegt. Religion gehört im privaten Raum. Im öffentlichen Raum sollte Religion nichts zu suchen haben.
                Mir ist bewußt dass das eine kontroverse Meinung ist. Dennoch denke ich dass überall da, wo die Religion öffentlich praktiziert wird, die persönliche Freiheit der Menschen am kleinsten ist.
                Jeder kann glauben was er will. Aber dort, wo anderen der Glauben aufgezwungen wird, hört die Freiheit des anderen auf. Bis dato klappte das im Westen ganz gut, aber in der letzten Zeit wird das leider zu sehr aufgeweicht mit den absehbaren Folgen…

                • @ Atheist

                  Natürlich bleibt es Ihnen unbenommen an wen oder wie Sie glauben oder nicht glauben wollen. Was Ihnen aber, meiner Ansicht nach, nicht zusteht ist ein Urteil darüber was Glauben für den Einzelnen bedeutet. Viele Menschen finden in ihrem Glauben Trost und Hilfe. Dürfen wir über die urteilen nur weil wir uns für „aufgeklärt“ halten. Religion ist ein Menschenrecht und die Ausübung nicht umsonst in den Verfassungen der westlichen Länder verankert. Im Übrigen hat bei mir noch nie ein Moslem geklingelt um mich zu missionieren.

                  • Manchen westlichen Verfassungen, wie der französischen, ist die Religion allerdings nur ein kleines Attribut wert, und sowohl die belgische als die französische Verfassung verdeutlichen im gleichen Satz, dass die Delikte und Verbrechen, die Religiöse bei der Ausübung ihres Glaubens begehen, strafrechtlich verfolgt werden.
                    Somit sind Einschränkungen wie Minarettverbote, Burkaverbote, Muezzzinrufverbote, Diskriminierungsverbote von Frauen und sämtliche Gewaltverbote mit diesen westlichen Verfassungen konform. Die Einschränkung der ReligionsAUSÜBUNG kann also durchaus zur Wahrung der Öffentlichen Ordnung dekretiert werden, das wird wohl von Staat zu Staat abhängen.
                    A propos, Bekehren tun die Musel auch generell nicht, indem sie wie Jehowas Zeugen an Ihrer Haustür schellen, sondern eher an einem Öffentlichen Ort, mit einem Schlachtermesser in der Hand.

                    • @ ;-(

                      Eigentlich wollte ich auf Ihren Blödsinn nicht mehr eingehen, trotzdem ein Versuch. Zur Zeit, und ich sehe auch keinen Grund warum sich das ändern sollte, höre ich die Glocken der nahen Kirche aber keinen Muezzin, Auch Minarette kann ich noch nirgends entdecken. Mich hat auch noch keiner mit einem Schlachtermesser zum beten zwingen wollen und bei den Damen sehe ich auch eher Kreuze um den Hals als Schleier vor dem Gesicht. Gut, inzwischen gehören Kopftücher zum Stadtbild aber die Burkha ist bislang noch sehr selten. Es gibt keine Einschränkung der Religionsausübung, es gibt Gesetze die Straftaten verhindern sollen. Religionsausübung ist keine Straftat. Wenn sich ein Priester an einem Messdiener vergreift hat das mit Religionsausübung genausowenig zu tun wie wenn sich ein Muslim einen Sprengstoffgürtel umschnallt und zündet.

                    • EdiG, wie immer unlogisch mit sich selbst („Eigentlich wollte ich ja nicht mehr … blablabla“, um es dann doch zu tun, weil er sich halt wegen ständig zu viel Drucks in seiner geistigen Blase doch nichts versagen kann), und wie immer hat er nichts verstanden!

                      Es ging hier nicht um EdiG und was er hört, sieht, usw., in seiner kleinen EdiG-Welt ( 6 x „ich“ und „mich“ in EdiGs Replik ! ). Es ging um die westlichen Verfassungen (und dann insbesondere um die französische und die belgische), was die beiden in Bezug auf die Religionsausübung vorsehen, und was das in Bezug auf die verfassungskonforme Einschränkung dieser Religionsausübung bedeutet. Von EdiG war hier nirgendwo die Rede, zu ihm aufs Ketteniser Zimmerchen verirren sich auch keine Musel.

                      Somit überschlagen wir EdiGs Erwägungen zu Minarett, Burka, Schlachtermesser, usw., – er versteht es ja eh nicht, weil er halt mental in der Ödipus-Phase verhaftet ist und ständig alles auf sein eigenes Persönchen bezieht, statt z.B. die Brücke zu dem versuchten Terroranschlag eines mit Schlachtermesser bewaffneten Somaliers gestern in einer Univeraität der V.S. zu schlagen.

                      Sein abschließender Einlass allerdings ist dann abermals eine der ungezählten EdiG-Entgleisungen, wo er allen Ernstes den Terroranschlag eines Musels mit den pädophilen Streicheleinheiten des Kaplans für den Messdiener gleichsetzt („Wenn sich ein Priester an einem Messdiener vergreift hat das mit Religionsausübung genausowenig zu tun wie wenn sich ein Muslim einen Sprengstoffgürtel umschnallt und zündet.“).

                      Können Sie noch einen solchen alternden Möchtegern-Philosophen ernst nehmen ? Ich nicht!

                  • Werter EdiG. Wie ich betont habe ist das meine Meinung. Mir steht es durchaus zu, mir ein Urteil über etwas zu machen, genaus so wie Sie sich ein Urteil über meine Ansichten machen. Was Glauben für den Einzelnen bedeutet habe ich nie be-oder verurteilt. Wenn der Einzelne jedoch seinen Glauben oder seine Ansichten dazu anderen aufzwingt geht die Freiheit des anderen verloren.
                    Ich denke nicht dass der Westen sein oft sehr falsches angebliches Demokratieverständnis anderen Staatenauzwingen soll. Das geht überhaupt nicht, wie man schon oft feststellen durfte.
                    Es geht aber auch nicht dass man im Kehrschluss seine religiösen intoleranten Ansichten bei uns durchsetzen soll. Ansonsten frage ich mich warum man dann zu uns kommt und dann muss man sich auch gefallen lassen, als Wirtschaftsflüchtling angesehen zu werden.
                    Wie ich schon oft sagte sind für mich Religionen repressiv und gehören in den privaten Raum und weg aus dem öffentlichen Raum.
                    Leider interpretieren Sie, werter EdiG, oft zu viel in die Kommentare mancher Foristen, um dann imangleich mit erhobenen Zeigefinger zu zeigen, wie klug Sie sind und wie offen und tolerant. Aber Ihre Toleranz gilt nur den Leuten, die Ihrer Meinung sind.

                    • @ Atheist

                      Tja, mein Lieber, und schon haben wir die Katze die sich in den Schwanz beisst. Religion gehört nun mal, ob wir es wollen oder nicht, zu unserer „christlich-abendländischen“ Kultur.
                      Manche Schwachmaten wollen uns ihre Werte verkaufen und tragen sie wie eine Monstranz (und schon wieder ein „christliches“ Symbol) vor sich her. Wir werden von klein auf durch sie indoktriniert, manche bleiben dabei und andere wenden sich von ihr ab. Aber tun sie es wirklich? Seit Jahrtausenden versucht die Menschheit zu ergründen ob es „jenes höhere Wesen“ wirklich gibt. Bücher werden verfasst und kluge Vorträge gehalten aber wenn man es genau nimmt geht es gar nicht um Religion sondern um die Kirche.
                      Nicht die Religion ist das Problem sondern die Institution oder noch genauer ihre Vertreter. Wir haben uns inzwischen so daran gewöhnt den Predigern eines Propheten die Deutungshoheit zu überlassen das wir nicht mehr realisieren das wir in das gleiche Denkmuster verfallen.
                      Christentum und Islam haben die gleichen Wurzeln, Mohammed bezieht sich im Koran auf den Propheten Isa (Jesus). Während der Islam aber nur den Propheten lobt muß es bei uns Christen gleich der Sohn Gottes sein.
                      Georg Danzer singt in seinem Lied Frieden: „Kaa Macht für niemand mehr und Gott statt Religion und es ist Frieden.“ Treffender kann man es nicht ausdrücken nur das auch er Kirche mit Religion verwechselt.
                      Wir können es drehen wie wir wollen, Religion und Politik sind fester Bestandteil unseres Lebens und unseres Alltages. Wir können das ablehnen aber sie begegnen uns überall auch im öffentlichen Raum. Wir setzen uns damit auseinander oder wir lehnen es per se ab. So oder so wir können uns nicht entziehen.
                      Ach noch etwas, ich interpretiere nicht, das steht mir nämlich nicht zu. Ich lese was geschrieben wird und widerspreche wenn ich anderer Meinung bin. Gerne bin ich bereit meine Meinung zu ändern wenn es jemandem gelingt mich zu überzeugen das ich falsch liege.
                      Mit Kritik gann ich gut leben, Beleidigungen prallen an mir ab und wenn es sein muß (oder ich der Meinung bin es müsste sein) setze ich auf einen groben Klotz gerne mal einen groben Keil. Ich bin in der glücklichen Lage keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen und habe in meinem Leben zu viel Unheil das von braunen Kleinhirnen ausging gesehen um zu schweigen. Damit meine ich ausdrücklich nicht Sie sondern das geht an die Adresse einiger meiner „speziellen Freunde“.

      • Wieviel Multikulti wollen Sie denn? Bis auch Sie gen Süd-Osten 5x Tag knien und beten MÜSSEN? DAX schrieb ja Sie würden nur halbe Wahrheiten (ver)zapfen; aber ich behaupte, daß Sie lügen: Denn die allermeisten hier wollen hier keine Moslems mehr. Und: Dachse und Vielfraße sind übrigens wunderbare Tiere!

  2. Werter Dax,

    Sie stellen sich mit Anderen selbst in die Ecke weil Sie selbst solche Aussagen die ja eigentlich nur zum nachdenken anregen sollten einen Pseudonamen benutzen. Warum?
    Ich schließe mich ihrer Feststellung an und mit Verlaub ich wiederhole sie. Wer stellt mich jetzt wohl in die Ecke?

    Wie erkennen ich kulturelle Unterwanderung? Z.B. wenn im Themsepark bei der Adventsfeier ein muslemischer Grill aufgestellt wird, weil es ja unseren islamischen Mitbürgern nicht zumutbar ist von unserem Grill zu essen, weil da ja Schweinefleisch drauf liegt. Darin liegt schon der Ursprung des Radikalismus, in dem man seine eigene Kultur verleugnet und den Zuwandern das Gefühl vermittelt hier alles nach eigenen Regeln bestimmen zu können.

    • Wegen verzapfens von Bullshit kommt keiner in die rechte Ecke, Herr Klos:

      „Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt.“, FAQ Bundesamt für Verfassungsschutz

      Ein Grill im Themsepark wäre somit Teil der bürgerlichen Freiheit, der Versuch, die Freiheit des Einzelnen aus fadenscheinigen Gründen zu unterbinden würde der Verfassung widersprechen und wäre …Extremismus. Und das wiederum würde Sie mit DAX in die Ecke stellen.

      Die Ecke, ob links oder rechts, dürfen Sie dann selbst auswählen.

      Ich vermute mal, Herr Cremer verschweigt uns den Unterschied zwischen Radikalismus und Extremismus.
      „Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt.“, FAQ Bundesamt für Verfassungsschutz.

      • Werter Parkschein,
        Sie schießen weit über meine Beabsichtigtes hinaus. Versuchte ich mich einfach nur als Antitroll, so landete ich dann doch bald in „geselliger“ Begleitung in eine Ecke meiner 360 Grad umfassenden Weltanschauung.

        Wenn ich Sie aber richtig verstanden habe, wollten Sie mir mitteilen das das Ich/wir durch das Verneinen einer zweiten Bratstelle, darauf zu achten haben, den Schutz des kapitalistischen „Verfassungsstaates durch eine falschverstandene Extremismustheorie nicht zu gefährden. Da dieser Schutz ja auch die ideologische Rechtfertigung eines Systems erfasst, das gelinde gesagt ein System darstellt, welches auf Ausbeutung beruht.
        War das jetzt in Ihren Augen extremistisch oder sogar Radikal?

        • Es erscheint seltsam, wenn Sie die Würde des Einzelnen für die Abschaffung des Kapitalismus aufgeben würden. So Linksradikal kann nur ein Antitroll sein. Gut so!

          Die radikalen Gedanken sind frei.

          Warum gibt es in unserer Gesellschaft momentan keinen Diskurs über radikale Denkansätze, sondern lediglich einen allgemeinen populistischen Opportunismus, der extremistische Randgruppen jeglicher Couleur gesellschaftsfähig macht?

        • So infiltriert wie Sie mit dem Marxismus-Vokabular um sich schmeißen, können Sie sich die roten Socken sicher bis über die Ohren ziehen. Haben Sie schon eine Kerze für Fidel angezündet?
          In Ihrem blinden Hass gegen den Kapitalismus schrecken Sie nicht vor der Islamisierung unserer westlichen Welt zurück; und beanspruchen doch für sich eine “ 360 Grad umfassende Weltanschauung“.

          • Da sieht man mal wieder

            …. das manche überhaupt nicht bewusst lesen ehe sie loslegen. Aus einem Kommentar der sich ausschließlich gegen das Verhetscheln von Neubelgier ausspricht dichten Sie dem Schreiber eine pro Islam Haltung an.
            Wenn man kein Deutsch versteht, sollte man das Antworten unterlassen. Man macht sich dann wenigstens nicht lächerlich, bei denen die verstanden hatten was gemeint war.
            Hier wurde lediglich ein Weltanschauungsproblem angerissen . Selbst das scheinen Sie nicht verstanden zu haben und hauen trotzdem kräftig drauf.
            Ob der Mann nun rot oder dunkelrot erscheint weil er sich gegen das derzeitige nicht gerade vorteilhafte System für den kleinen Mann ausspricht ist auch hinterfragungswürdig.

            • Ich bezweifle sehr stark, dass Sie selbst irgend etwas von der Diskussion verstanden haben. Aber groß den Mund aufreißen und sich besser fühlen als @Populist, der auch zwischen den Zeilen gelesen und das pseudo-intellektuelle Gebrösel vom werten Herrn Klos eher durchschaut hat als Sie.

              • Da sieht man mal wieder

                Sie und der verehrte Populist scheinen ja ein Herz und eine Selle zu sein, da Sie so tief in sein Wesen hineinblicken können um zu wissen das der/die Werte auch zwischen den Zeilen Einsicht hat.
                Das der von Ihnen „beiden“ als Pseudo Intelektulellen bezeichnete. nicht in den Kreis passt, welche gesegnet sind, da sie nichts zu sagen haben und daher besser den Mund halten, dürfte Ihnen als treuer OD Leser nicht neu sein. Der letzte Leserbrief ( ziemlich trocken ) ist doch ein Beispiel seiner 360 Grad umfassenden Weltanschauung. Aber was schreibe ich, denke er ist alt genug, um Ihnen eine pseudo-Intellektuelle Antwort zu geben. Wenn überhaupt.

                • Andersrum wird ein Schuh draus: Schreibstil und die Verve mit der sie den wHK verteidigen lässt mich stark vermuten dass Sie beide mehr sind als seelenverwandt. Warum schreiben Sie, der allen Pseudonymen Feigheit vorwirft, nicht durchgehend unter Ihrem Namen, Herr Klos?

            • Werter Herr Klos
              Nach erneutem, konzentriertem Durchlesen Ihrer Ausführungen, komme ich zu dem Schluss, dass Sie Recht haben. Ich entschuldige mich für die voreiligen, beleidigenden Aussagen und nehme sie hiermit zurück. Populisten sind halt in der Regel nicht so intelligent, und schreiben erstmal drauflos…
              Für die ungefragte Hilfe von @ Beobachtung kann ich leider nichts.

              • Mahlzeit werte/r Populist,

                Wie sagt der Eupener: ich bin eine einfach baff. Zum ersten mal erlebe ich das ein Kommentator sich auf OD unaufgefordert entschuldigt. Vielen Dank. Das war, so bloedt es nun klinkt, eine tolle Überraschung zum ersten Advent.
                Eins habe auch ich gelernt. Man sollte seine Mitmenschen nicht überstrapazieren und es mit Kommentaren nicht uebertreiben.

  3. Dax, du hast vollkommen recht.
    Wenn man denen es erlaubt ? Ist ja normal das die uns allen auf die Köpfe spucken, die wollen ne Moschee, dann kriegen sie eine, die wollen ne spezielle Metzgerei ? Kein Problem, wird gemacht, die wollen die wollen die wollen und kriegen und kriegen und kriegen. Die Politik hat alles kaputt gemacht.
    Probier mal ne Kirche bei den Musels zu bauen ? Dann baumelst du am nächsten Ast.

    • Und jetzt dauert es nicht mehr lange bis die üblichen Verdächtigen so´n Müll schreiben wie „haben Sie schon versucht eine Kirche bei unseren islamischen Glaubensbrüdern zu bauen?“ oder „Musels sagt man nicht“ oder noch besser „da gibt´s keine Äste“.

    • Es ist in der Tat so, dass in Ländern des (noch) christlichen Abendlandes heute eine viel weitgehendere Toleranz praktiziert wird, als in den sog. muslimischen Ländern. Diese kann man jedoch nicht davon abhängig machen, wie dort mit Christen und sonstigen „Ungläubigen“ umgegangen wird, sondern davon, wie die die Bereitschaft der hier verweilenden Personen mit anderem kulturellen Hintergrund ist, sich zu integrieren.
      Und da hakt es offenbar umso stärker, je größer die Anzahl der einer uns fremden Kultur angehörenden Menschen ist und je introvertierter sich ihre Gemeinschaften geben.
      Wenn irgendwo ein Stand oder Geschäft mit „Halal“-Fleisch steht, so ist das ggf. eine kulturelle Bereicherung, solange das restliche Angebot „gewohnt vielseitig“ ist.
      Ob nun sichtbare Moscheen oder unscheinbare Gebetsräume eingerichtet werden – hier verlangt „Toleranz“ auch die Gewährleistung, dass das, was dort gelehrt und gepredigt wird, nicht den Grundsätzen unserer Gesellschaftsform widerspricht. Das ist ein hoher Anspruch, der nur durch anerkannte Inspektionsdienste gewährleistet werden kann.

  4. Noch etwas zum Thema wie säge ich den Ast ab, auf dem ich sitze:
    http://www.tichyseinblick.de/meinungen/gott-allah-die-indoktrination-unserer-schueler/
    ……
    Das Ziel ist klar: Mehr Toleranz für die Gepflogenheiten des konservativen Islams. Statt Völkerverständigung geht es vor allem um einseitige Verständigung und Akzeptanz innerhalb einer Gesellschaft, in der ein immer größerer Teil, auch dank der Migrationskrise, dem muslimischen Glauben angehört. Wahrscheinlich sind das „zukünftigen Entwicklungen“, auf die man die Schüler vorbereitet wissen will.

    Was so unterrichtet wird, ist nicht die Fähigkeit zur Bildung einer eigenen Meinung, sondern eine vorab festgelegte Meinung. Statt eine auf Wissen basierende Grundlage zur Verteidigung der eigenen modernen Errungenschaften zu schaffen, wird unter der Prämisse des Kulturrelativismus die Akzeptanz für eine frauenverachtende Ideologie geschaffen. Und das eben längst nicht nur an den Universitäten dieses Landes und im Journalismus, sondern schon bei den Jüngsten an der Schule. Worum es hier geht, ist lange nicht mehr die Wissensvermittlung, auf deren Grundlage eine eigene Ansicht entwickelt werden kann, sondern die einseitige ideologische Erziehung der bedingungslosen Toleranz unter linken Vorzeichen und das ist nicht Bildung. Das ist Indoktrination.

    Na dann, frohe Weinachten – oder besser schönes Winterfest, wir wollen ja niemanden dikriminieren!

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