Gesellschaft

Top 15 der besten Karnevals in Belgien: St. Vith und Malmedy dabei, aber nicht Eupen, Raeren und Kelmis

Karvevalszug in St. Vith 2016. Foto: OD

Die Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ hat eine Top 15 der besten Karnevals in Belgien erstellt. Mit dabei sind St. Vith, Malmedy und Stavelot.

Auffallend ist, dass keine der Hochburgen des Karnevals im Norden der DG in der Hitliste des „Soir“ zu finden ist, also nicht Eupen, nicht Raeren und auch nicht Kelmis.

Der Straßenkarneval findet in diesem Jahr vom 23. Februar (Altweiber- bzw. Möhnen-Donnerstag) bis zum 28. Februar (Veilchendienstag) statt. Mittfasten (u.a. WeHeLo und Stavelot) ist am Wochenende vom 25. und 26. März.

Die „Top 15 des meilleurs carnavals de Belgique“ von „Le Soir“ sieht wie folgt aus:

  • Karneval in St. Vith
  • Carnaval de Malmedy
  • Carnaval de la Grosse Biesse (Marche-en-Famenne)
  • Karneval in Heist-aan-Zee
  • Carnavalstoet (Blankenberge)
  • Carnavalstoet (Aalst)
  • Carnaval de Binche
  • Karneval in Vilvoorde
  • Carnaval de Charleroi
  • Carnaval de Tournai
  • Carnaval de Dinant
  • Karneval in Halle
  • Carnaval de La Roche-en-Ardenne
  • Carnaval de Stavelot (Laetare)
  • Carnaval des Ours (Andenne)

  1. Würde dann mal gerne wissen wie die Kriterien waren … Selbst als St.Vither muss man doch sagen, dass in Eupen und Kelmis wesentlich mehr „abgeht“. Zeigt uns wohl leider wieder wie oberflâchlich heutzutage Journalismus betrieben wird …

      • Ex-Eupener

        Harald hat da schon recht mit den Schnapsleichen . Ich habe selber an Umzüge im In- und Ausland teil genommen . Wer da mit einer Flasche Bier in der Hand im Zug läuft , wird rausgeholt , wenn nicht sogar seine ganze Gruppe kann gehen .

        • Die Alki-Leichen entstehen durch illegalen Alkoholausschank an Jugendliche unter 18 im Tuennes und im Vorzelt.
          Das ist im Triangel und in der Sporthalle und am Bahnhof und…..nicht anders.

        • Ja, den Alkohol komplett verbieten und noch andere Regeln (nur Papier-Konfetti, nur kleine Traktoren …) haben die auch in Sankt-Vith (und anderen Orten) versucht durchzusetzen. Wenn man anfängt jeden dieser Wagen oder Personen aus dem Umzug zu nehmen, dann wird das ein heiden Durcheinander und am Ende hat man keinen Umzug. Ein „trockener“ Umzug mit griesgrämigen Gesichtern, ist das Karneval? Ich finde nicht. Wenn die Polizei oder die Organisatoren zu anspruchsvoll werden, dann gehen die Eifler eben nach Deidenberg oder machen ihren eigenen Zug! Es geht den Gruppen nicht darum nach Sankt Vith auf einen Umzug zu gehen. Es geht darum im Karneval mal richtig zu feiern und da gehört dazu, dass der eine oder andere auch mal aus der Rolle fällt. Damit muss man lernen umzugehen! Was ist das grösste Dreigestirn ohne sein Narrenvolk? Eine traurige Haufen Hampelmänner!

    • Wurde auch Zeit

      Ich muss sagen , schön ist der Zug in Deidenberg nur bedingt, es ist eher was für die Jugetlichen als für alte Leute, die lieber ein stimmiges Bild erwarten, als JGV’s , die sich amüsieren. Und es ist klar, dass im Saal danach zimlich einer drüber getrunken wird, aber das ist überall das gleiche und ich muss sagen bis auch ein paar rauferein ist es dort wesentlich besser als im Norden, wo der Krankenwagen nicht wegen ein paar Schnapsleichen kommt, sondern weil wieder jemand Krankenhaus reif gehauen wurde.

  2. Pensionierter Bauer

    Was gut oder schlecht ist, ist immer eine Sache im Auge des Betrachters. Für mich zählt auch wie es diejenigen gefalle welche den Zug und die Stimmung in den Säalen und Kneipen mitmachen. Ich glaube kaum dass das kleine St.Vith hier mit Eupen, Kelmis und Raeren mithalten kann.

  3. Der 7. Sinn

    Die Liste doch ok. Eupen ist gut an Möhnendonnerstag. Deidenberg fehlt, wie Büllingen und Bütgenbach. Aber ansonsten Herr Cremer nicht rumheulen, das Ihre geliebte Hauptstadt fehlt. Gut das Kelmis fehlt. Aber naja Raeren macht auch ne geile Party. Der Aachner Karnevalszug ist auch nicht schlecht. Eschweiler auch. Gut an Köln kommt keiner ran. Alaaaf und Helau. Achja Mainz wie es singt und lacht. Eupen beim nächsten Mal seid Ihr sicher dabei! :)

  4. D'r Zoch kütt

    Ich wüsste einmal gerne, welche Kriterien für die Bewertung gewählt wurden. Aber was heißt es auch andererseits, wenn ein brüssler Blatt unseren Karneval bewertet.
    Ich habe bisher keinen der oben genannten Orte zur Karnevalszeit besucht, geschweige denn etwas über selbige gehört (St. Vith mal ausgenommen ;)), deshalb erlaube ich mir da keinen Vergleich.

    Ich weiß auf alle Fälle, dass man bei uns im Norden der DG einen wunderbaren Karneval feiert, bei dem man sich toll amüsieren kann und für den ich gerne auf Aachen, Köln oder Weiteres verzichte.

  5. Der Journalist von der genannten Tageszeitung ist wohl bei den Empfängen im Eupener Rathaus dabei. Und lässt sich dann noch die Prinzenorden umhängen (die landen dann anschließend in einer Kiste auf nimmer Wiedersehen). Was dabei herauskommt, sieht man ja jetzt! Also: Die Moral der Geschichte, trau einem Soir-Reporter nicht.

  6. Beionsimveedel

    Ist für Eupener auch schwer zu beurteilen, denn es dürften noch nicht viele beim St.Vither Karneval dabei gewesen sein. Siehe Venn-Äquator. Ansonsten gute Auswahl – Zem Vekt – Fahr’m dar!

    • Klar. Also hierbei geht es in der Bewertung um:
      Kreativität
      Musik in den Zügen
      Aufmachung des Zuges.
      Schonmal drüber nachgedacht das gross und lang nicht immer gut ist.
      Klein aber oho ist die Devise.
      Alaaf

    • Karneval in St. Vith
      Carnaval de Malmedy
      Carnaval de la Grosse Biesse (Marche-en-Famenne)
      Karneval in Heist-aan-Zee
      Carnavalstoet (Blankenberge)
      Sind die schönsten Züge daher, weil es sich da der grösse in Grenzen hält. Nicht jeder kann mit, nur vorher auserwählte Gruppen. Musik wird dem Karneval angepasst. Werder Techno Rock schlager haben nichts darin zu suchen. Mehr Musikvereine in den Zügen genau abgestimmt, so braucht man keine Anlage die noch grösser noch stärker noch besser sein muss als die vor oder hinter der Gruppe.

  7. Ein echter Karnevalist lässt sich von solchen Umfragen wohl kaum beeindrucken, Hauptsache Spaß und Toleranz und auch – aber im Rahmen – „drenk doch ene mott“ – egal in Eupen oder in Sankt Vith.
    Eklig ist nur zu viele Orden und Tuschs, zu viel Alkohol und besoffen fahren, GrenzEcho zur Karnevalszeit, Karneval das ganze Jahr hindurch, das Konkurrenzdenken u.v.m.
    Dem SOIR geht es wohl eher um die Zuschauer, die ja oft keine Karnevalisten sind.

  8. Ne Unterstädter

    So, jetzt mal ehrlich Eupen ist doch der lächerlichste Karneval überhaubt.
    Schaut euch nur schonmal die Vereine an, ich bin mir sicher darauf wurde auch in der Bewertung wert drauf gelegt. Schon alleine wer hier alles Prinz werden kann…

  9. Der Reporter

    Also in der Auswahl der besten umzüge, geht es um die Stimmung im Zug! Nicht wie in machen Städtchen Dörfer Technoumzug. Es geht sich um strassenkarneval vom feinsten, mit gruppen und Musikkapellen. Schonmaö darüber nachgedacht?

  10. Liebe möchte gern Karnevallisten. Der Sinn eines richtigen Karnevalszug ist schöne Gruppen ausgefallene Kostüme Fussgruppen mit Musikkappellen. Keine noch grösseren waagen mit 300,leute das gleiche Bild. Loveparade Atmosphäre…
    Da muss man sich nicht wundern, das man nicht mit drunter ist.

  11. Ne kleine Mann

    Wie sehr ich den Karneval liebe, aber in Eupen und Kelmis wie auch Raeren kann und will ich ihn mir nichtmehr anschauen. Hier hat man leider den SINN “KARNEVALSUMZUG“ vergessen. Und jetzt kommt Bitte nicht mit , man muss mit der Zeit gehen. Schonmal Nen Zug in Köln gesehen klar kann man nicht vergleichen, aber ich wünschte mir einen Umzug mit Kapellen zwischen den Gruppen die Stimmung machen, und den Verbot von Anlagen auf den Waagen das zerstört alles.

  12. das mit dem Karnevalsprinz stimmt, aber niemand will es mehr machen.
    In der Eifelmetropole Sankt-Vith war ja deshalb ne Krise…
    Ich mochte früher den Strassen-und Kneipenkarneval, und es stimmt schon dass der karneval in Eupen nachgelassen hat: anstatt Kneipen aufzulassen wurden sie dichtgemacht, Karneval in Säälen ist kein Karneval, zumal es teuer dort ist.
    Der Erfolg des Eupener Karnevals hat ihn schliesslich kaputt gemacht: während früher nur Einheimische Karneval feierten und die Lieder mitsangen kamen nach und nach ortsfremde die die Sprache nicht beherrschten und stumm und unverkleidet am Strassenrand standen bzw in den Wirtschaften die Sau raus liessen und glaubten, die Frauen seien Freiwild. Konsequenz: die Frauen ginegen nur noch am Möhnendonnerstag morgens raus, am Strassenrand wird nicht gesungen und geschunkelt und in den Säalen ist es entweder übervoll (jahrelang bei Bosten) oder es herrscht dort tote Hose.
    Immer neue Geheimtipps wurden gesucht damit man „unter sich“ Karneval feiern konnte, doch langsam gehen die Tipps aus (Kettenis oder Raeren waren mal solche Tipps, ich weis nicht was jetzt noch aktuell ist, bin altersgemäss auch nicht mehr interessiert).
    Und wer Köln als Vorbild nimmt irrt sich: der Rosenmontagszug dort ist zwar gross aber so international dass es keinen Spass macht, auch dort gibt es „Geheimtipps“ wo die Leute hingehen.
    In der Eifel ist man Gott sei dank verschont von „Gesindel“ so dass dort noch „unter sich“ gefeiert werden kann.
    Malmedy hat das Gleiche Problem wie Eupen: bekannter grosser Karneval welcher Opfer des eignen Erfolgs ist.
    Vielleicht trägt das Klassement des „Soir“ ja dazu bei, dass die Karnevalstouristen mehr den Süden entdecken, stören würde es mich als Eupener nicht…

    • Ne Rugd Naas

      Es ist mit dem Karnaval wie mit allem! Alle wollen immer mehr, immer besser, immer mehr verdienen, immer höher, besser wie der andere! Zufällig bei der Politik dasselbe??!
      So in Eupen, immer mehr Gelder vom Staat, immer mehr Kompetenzen, immer mehr an Macht, immer grössere Gier.
      Darunter leidet der Karnaval auch, die wollen immer höher hinaus.
      Alle andern Hemmschwellen tun dann das übrige dazu.
      Die „Bum Bum“ Musik, total dagegen, usw. Musikvereine fehlen immer mehr und mehr, die „Original Stimmung“ fehlt.
      Dagegen immer mehr an WE Tripps zum Süden, wo man früher sich doch noch Wochenlang vorher auf die Fasenacht freute.
      Schöne vergangene Zeit!?

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