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Online-Umfrage: „Das Ende des Lambertzismus: Geht die SP jetzt unter?“

Foto: Shutterstock

„Ostbelgien Direkt“ startet eine neue Online-Umfrage. Sie dreht sich um die Zukunft der SP, deren einstiger Alleinherrscher Karl-Heinz Lambertz sich auf dem Rückzug aus der aktiven Politik befindet. Was aus der SP wird, wenn Lambertz nicht mehr deren Zugpferd ist, wollen wir von den Lesern wissen.

Im Prinzip ist die politische Karriere von Karl-Heinz Lambertz ja noch nicht zu Ende. Bis zu den Wahlen von 2019 ist er Gemeinschaftssenator, und 2017 übernimmt er den Vorsitz des Ausschusses der Regionen.

Und dennoch ist der Wechsel des langjährigen Regierungschefs vom PDG-Präsidenten zum Senator so etwas wie der Anfang vom Ende des Lambertzismus in Ostbelgien.

Karl-Heinz Lambertz (Bildmitte) am Montagabend im DG-Parlament nach seiner Wahl zum Gemeinschaftssenator. Foto: Gerd Comouth

Karl-Heinz Lambertz (Bildmitte) am Montagabend im DG-Parlament nach seiner Wahl zum Gemeinschaftssenator. Foto: Gerd Comouth

Eine spannende Frage ist, wie die SP als Partei den Abgang ihrer einstigen Galionsfigur verkraften wird.

Da sich bei so ziemlich allen Wahlen in Europa inzwischen ein deutlicher Rechtsruck manifestiert, hätte die Partei, in der sich die einen Sozialisten und die anderen Sozialdemokraten nennen, ohnehin kein leichtes Spiel, auch wenn Lambertz noch der unumstrittene Alleinherrscher wäre, der er rund ein Vierteljahrhundert lang war.

In Form einer neuen Online-Umfrage stellt „Ostbelgien Direkt“ die Frage: „Das Ende des Lambertzismus: Geht die SP jetzt unter?“

Jeder Teilnehmer hat eine von fünf Antwortmöglichkeiten. Sie können jetzt abstimmen, wenn Sie mögen.

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.
Nachfolgend finden Sie den aktuellen Stand der Umfrage:

  • JA, ohne Lambertz geht die SP unter, ähnlich wie vor Jahren die PDB. (8%, 58 Stimmen)
  • JA, die SP geht in jedem Fall unter, auch wenn Lambertz noch das alleinige Sagen hätte, denn der Niedergang dieser Partei hat sich schon 2014 angedeutet. (30%, 225 Stimmen)
  • NEIN, die SP geht nicht unter, so wie die PFF nach Fred Evers auch nicht untergegangen ist. (15%, 117 Stimmen)
  • NEIN, die SP geht nicht unter, weil Antonios Antoniadis bis 2019 der geeignete Spitzenkandidat sein wird, um mit anderen jungen Kräften für die Partei eine neue Erfolgsära einzuleiten. (43%, 324 Stimmen)
  • Ich habe dazu keine Meinung. (4%, 31 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 755

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  1. Was soll der Blödsinn, Menschen kommen und gehen. In der Wirtschaft geht ein Unternehmen auch nicht den Bach runter, wenn altgediente Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. In der Politik wird es wohl auch so sein, die Nachfolger stehen in den Startlöchern, und das ist gut so.

    • Norbert, die Politiker leben uns vor was Verschwendung und Misswirtschaft ist. Das sieht mal Alltäglich an viele Infrastrukturen im Lande die nicht in Ordnung sind. Nenne nur einfach die Tunnels in Brüssel wo ich oft durch fahre. Auch deren Einkommen halte ich für zu hoch im Verhältnis zu uns Bürger. Die bedienen sich einfach so von selbst. Da

  2. Nein, nicht die Bohne, Dähmi! Die SP ist die Partei der Schuldenmacher in der Wallonie, in der DG und in ganz Belgien. Überall wo deren Eliten gehaust und verwaltet haben ist es schmutzig, grau und voller Schulden! Diese Partei wird noch mehr an Wählern verlieren, ganz sicher.

  3. „JA, ohne Lambertz geht die SP unter, ähnlich wie vor Jahren die PDB. “

    Totaler lacher !!!
    Wenn man bedenkt dass ProDG (= neue PDB) heute die treibende Kraft in OB ist…

    Das nennt man dann wieder durch das Cremersche Auge schauen, oder was ???

    • Karl-Heinz Lambertz wird uns noch lange in Erinnerung bleiben als der fähigste Politiker in der hundertjährigen Geschichte Ostbelgiens. Seine Intelligenz und Schaffenskraft sind unerreicht.Wem verdanken wir massgeblich unser hohes Lebensniveau und soziale sowie kulturelle Infrastrukuren, die ihresgleichen in Europa suchen? Es ist beschämend zu sehen, wie das grossartige Lebenswerk dieses Mannes von Querdenkern, Möchtegern-Politikern und Verbreitern von Latrinenparolen besudelt wird.

      Im Übrigen wird die Sozialdemokratie Ostbelgiens nach einem Ausscheiden von Lambertz weiterhin ihre Existenzberechtigung haben.

      • Wenn sie wie angegeben von hohem Lebensniveau profitieren und dieses Karl- Heintz Lambertz verdanken , dann könnte es nur im Bereiche des möglichen sein , das sie ein Profitör von dessen Machenschafften waren oder noch sind . Wenn sie ein wenig Grützen in der Birne hätten , müsste es ihnen einleuchten , das der gebeutelte Steuerzahler diesem Aufgeblähtem Rotem Baron ein Luxus Leben in Saus und Braus ermöglicht hat . Zum anderen Thema , was nutzen diese Prunkbauten dem normalem Volk????? All die Schulden welcher dieser Unnütze Zeitgenosse unser Kinder hinterlassen hat , ja dafür müsste diese Selbsternannte Held noch zur Rechenschaft gezogen werden . Nun prahlen sie auch noch , das dieser Matcho ein grosses Lebenswerk hinterlassen haben soll , da bleibt aber einem der Verstand stehen , wenn man solche Storris von diesem Lustmolch vernehmen muss .

      • Hosenband Orden

        Eine typische Lobeshymne eines Partei Genossen!
        Es war doch seine Pflicht das zu tun, Herr Sing.
        Wurde er nicht gewählt deswegen?
        Gewiss, er hat vieles gut gemacht, nur er nicht alleine! Es waren sehr viele vor ihm die dabei halfen es auch gut zu machen. Deswegen brauchen Sie ihn jetzt nicht an zu himmeln.
        Er hat auch vieles schlecht gemacht! An erster Stelle die Schulden der massen hoch geschraubt das sie uns noch sehr lange auf dem Magen liegen werden.
        Er war auch ein herrischer Typ, der manchmal barsch mit Kollegen umgehen konnte.
        Einer der gerne Orden und Firlefanz hatte.
        Grosse Reden, dass waren nicht seine Stärke, nicht sein Talent.
        Ein Verfechter und Freund des Herver Käse.
        Im übrigen, aus der Ferne gesehen, in der DG, für gut 70.000 Leutchen, ist es sehr einfach Minister zu spielen.
        Man muss nur gut umverteilen können, und das siehe oben, hat nicht so gut geklappt?!
        Das werden wir noch lange in Erinnerung behalten.

        • @ Hosenband Orden: Da stimme ich Ihnen zu! Er war ein fähiger Politiker, aber leider auch ein sehr herrschsüchtiger, cholerischer Mensch. Und wie alle sein PS Kollegen hat er sehr viel Geld zum Fenster hinaus geworfen, gerne gefeiert und sich in den Himmel loben lassen. Er war nicht kritikfähig und hat auch nur zugehört wenn man ihm nach dem Mund gesprochen hat. Als Chef war er gefürchtet und auch in der Verwaltung muckste sich keiner wenn er was sagte! Wenn ihn jemand aus der Bevölkerung kritisierte, dann setze er alle Hebel in Bewegung um herauszufinden wer das war und wie er sich dafür „revangieren“ konnte. Er hatte die Macht und die nutzte er auch aus! Er liest hier gerade mit und seine Lakeien werden versuchen herauszufinden wer hier schreibt!
          @Hop Sing: Sie haben vergessen, dass wir für dieses hohe Niveau auch dem entsprechend hoch verschuldet sind! Außerdem hat er es immer gut gekonnt die Lorbeeren für sich zu beanspruchen und den Gemeinden die Rechnung zu zu schieben. Die Gemeinden müssen immer bei „seinen“ Projekten die Schulden im laufenden Haushalt tragen.

      • Marc Van Houtte

        Mein lieber Bonanza Koch
        Er wird uns auch mit dem Schwachsinn von Belgien zu Viert in Erinnerung bleiben. Noch mehr „Kompetenzen noch mehr Pöstschen“ Wenn Dies realisiert wird hat fast jeder seinen eigenen Beamten weiter so unsere Steuerlast ist ja so niedrig da geht noch was. Aber klar Sozialisten waren immer gut im ausgeben von Geldern anderer Leute

  4. @ Hop Sing, Ihrem Schreiben nach sind Sie ein Profiteur, da hat der Jonathan schon Recht….aber Sie verwechseln da auch was….im College Patronne hiess das immer, wenn der Zeus die Wochenzeugnisse vorlesen kam: Betragen 0, Fleiss 0, Ordnung 0 usw. …. und dann stand uns wieder das grosse Fuschen der Zahlen bevor, um die Unterschrift der Eltern oder der Oma zu erhalten….

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