Politik

Publifin entlohnt Alfred Lecerf mit 139 Euro pro …Minute – J.DG kritisiert „unverschämte Abzocke“

Der Lontzener Bürgermeister Alfred Lecerf. Foto: Gerd Comouth

Die Interkommunalen sind in Belgien seit jeher ein Streitthema, auch weil sie vielen Politikern für wenige Sitzungen im Jahr ein ansehnliches Zusatzverdienst garantieren. Das gilt auch für die Lütticher Interkommunale Publifin, die u.a. den Lontzener Bürgermeister Alfred Lecerf für wenig Arbeit üppig entlohnt.

Publifin ist in den Bereichen Energie und Kommunikation tätig. CSP-Politiker Lecerf nahm in dreieinhalb Jahren an insgesamt 5 Sitzungen teil und bekam dafür 67.198 Euro. Das macht laut der Zeitung „L’Avenir“ 139 Euro pro …Minute!

In den zurückliegenden dreieinhalb Jahren gab Publifin zwei Millionen Euro für die Bezahlung seiner 24 gewählten Vertreter aus.

Die Bürgermeister von Bütgenbach, Lontzen und Eupen, Emil Dannemark, Alfred Lecerf und Karl-Heinz Klinkenberg (von links). Foto: OD

Gegenüber dem Grenz-Echo erklärte Alfred Lecerf: „Es stimmt, diese Beträge sind sehr hoch angesetzt worden. Aber wenn man mir morgen sagt, das wird geändert, dann werde ich deshalb meine Arbeitsweise nicht ändern, und mein Engagement wird das gleiche sein.“

Der zuständige wallonische Minister Paul Furlan (PS) lässt nach Angaben des BRF inzwischen prüfen, ob die horrenden Sitzungsgelder in den Beratungsgremien von Publifin überhaupt rechtens waren. Wenn nicht, würden die Lokalpolitiker das Geld zurückzahlen müssen, so der Regionalminister.

Übrigens: Maxime Bourlet (MR) aus Awans bei Lüttich kassierte, wie Lontzens Bürgermeister Lecerf, ebenfalls 67.198 Euro zwischen Oktober 2013 und Juni 2016, nahm aber nur an einer Sitzung teil. Macht eine Entlohnung von …516 Euro pro Minute.

J.DG, die Jungorganisation von ProDG, hat unterdessen die Bezüge des Lontzener Bürgermeisters Lecerf scharf kritisiert. 67.000 Euro Steuergeld für die Teilnahme an 5 Sitzungen abzusahnen, sei eine „unverschämte Abzocke“ und eine Beleidigung für jeden hart arbeitenden Menschen.

Liesa Scholzen. Foto: PDG

Der CSP-Politiker verdiene mit ein paar Sitzungen mehr Geld als viele Menschen in ihrem Job, beklagte Liesa Scholzen, ProDG-Abgeordnete, im Namen der J.DG. Zudem erhalte Lecerf ja auch noch sein normales Gehalt als Bürgermeister.

„Diese Abzocke führt dazu, dass sich die Menschen von der Politik abwenden und die Demokratie in Frage stellen. J.DG fordert die wallonische Regierung auf, solche Bezüge in Interkommunalen zu verbieten. J.DG fordert den Lontzener Bürgermeister auf, diese horrenden Bezüge, die in keinem Verhältnis zu seiner Arbeit stehen, für einen wohltätigen Zweck zu spenden.“

  1. Man soll die Leute zuerst mal zur Rechenschaft ziehen, die die Beträge ungerechtfertigt festgesetzt haben.
    Sie führen unser Land in den Ruin !!! Die „Entschuldigungen“ von Leclerf kann ich nicht nachvollziehen. Wer solche Beträge schweigend nimmt, ohne nachzufragen oder dies öffentlich anzumahnen, trägt Mitschuld und sollte Konsequenzen tragen.

  2. Eine Unverschämtheit- wen kann man denn heute noch vertrauen – eine nicht nachvollziehbare Antwort des CSP-Bürgermeister aus Lontzen, hoffentlich hat er diese Beträge wenigstens versteuert.
    Herr Lecerf sollte dies öffentlich machen, damit man ihn weiterhin schätzen kann
    Frohe Festtage

  3. Das ist aber jetzt Stoff für Réalité! Das ist noch eine um vieles höhere Abzocke als es je in der DG geben könnte. Hoffe, werter „Réalité dass Sie sich nicht zu sehr über diese Nachricht ärgern, so kurz vor Weihnachten und Ihnen das Fest verdirbt. Scherz beiseite, eine Riesensauerei jagt die nächste. Im Leben gehe ich zu keiner Wahl mehr. Widerlich. Meine Wut richtet sich nicht in erster Linie an diejenigen, wie LeHirsch, der nur das tut, was andere auch tun in solchen fällen, nämlich abkassieren.
    Vielmehr ist es das System, was überhaupt solches ermöglicht. Übrigens, der Mockel von Ecolo soll sich nicht so künstlich darüber aufregen; hat seine Parteigenossin Niessen nicht auch eine fette Abschiedsprämie bei ihrem Ausstieg aus der WR kassiert? Ganz legal natürlich, aber eben abkassiert
    so wie LeHirsch aus Lontzen

    • @Kotze-satt!

      Von wo und wem dieser Spruch her kommt ist schnell gewusst!
      Der Club der Profitöre ist am widdeln! Und das ist gut so. Vivant macht ihre Sache auch gut. Aufdecken was sich nicht gehört ist die Parole. Die Spötter „à la KOTZE-satt“, und die Angesprochenen fühlen sich entdeckt und erwischt. Die Gelackmeierten sind schon wieder der Bürger und Steuerzahler.
      Das hier ist nur die Spitze vom Eisberg. Die Kommunalpolitiker wie der Herr Lecerf, oder wie der obige ihn nennt „LeHirsch“ bekommen doch gegenteilig wie der @ Gerd meint: „Ehrenamtlich“ doch satte Entlohnungen, was ja früher so nicht war! Damals war das Ehrenamtlich, aber heute ist das je nach Grösse der Gemeinde sogar sehr viel Geld, was da der BM und die Schöffen erhalten. Dazu kommen dann sicher noch andere „Diversen“ und Sitzugsgelder!?
      Unter der Rubrih hier fällt auch der „Senator“ nicht weit vom Stamm mit seinen ACHT Sitzungen per Anno! Dazu die vielen Provinz Leute.
      Mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke was da alles noch so nebenbei läuft, unendeckt und im Verborgenen!?
      Wie man sowas nennt überlasse ich gerne jedem der die liest, und der unter bitterem Schweiss auch noch dafür den Buckel krumm machen muss!
      Und „Kotze-satt“, Sie brauchen das nicht an mir fest zu machen. Hier bei OD, und nicht nur hier, bin ich ganz gewiss nicht der einzige der so denkt! Spotten können Sie zuerst über sich selbst!
      Immer mehr und mehr Bürger denken so wie ich.
      Es ist aller höchste Zeit dem Spockes ein vorzeitiges, endgültiges Ende zu bereiten.
      Time is over. Wir sind genug gebeutelt und betuppt worden.
      Die Verursacher selbst sollten sich bis in den Boden schämen!

      • Es ist aller höchste Zeit dem Spockes ein vorzeitiges, endgültiges Ende zu bereiten.
        Time is over. Wir sind genug gebeutelt und betuppt worden.

        @ Réalité

        Wann schreiten Sie zur Tat? Sie haben ja, wenn ich Sie richtig verstehe, die Mehrheiten hinter sich.

        • Typisch wieder mal der Edi! Er verteidigt die Leute ja auch noch! Kein Wunder wenn man im System drin ist, dann macht man sowas!
          NIX WIE LOS, Edi, jetzt reden Sie mal Klartext, und nehmen mal „Stellung“ in der Sache!
          Die Menschen wollen Fakten sehen und spüren, und kein leeres Gelabber!
          Ebenso ei ne Politik wie es sich gehört, und keine Abzocke! Abgezockt werden die Leute zur Genüge!
          Bringt trotzdem nichts, die Schulden werden immer noch mehr. Auf der Arbeit wird heute jeder sofort entlassen wenn er so arbeitet! NIX WIE LOS, Edi!

          • @ Réalité

            Ich verteidige niemanden, im Gegenteil, ich bitte Sie inständig endlich Ihren Worten Taten folgen zu lassen und all die Habgierigen vom Hof zu jagen. Gründen Sie Ihre Partei, Werden Sie im Sinne Ihrer Endlostiraden endlich tätig.

            • Edi, wenn Sie dann absolut wollen, dann helfen Sie mir dabei! Sie sind der schlaueste Schreiber, sowie auch der eifrigste hier bei OD, Sie haben die grösste Mannschaft und Helfer, einen solchen können wir nicht ausser Acht lassen! Also helfen Sie uns gegen das Unkraut an zu kämpfen! Es lohnt sich! Denn es entlastet unsern Geldbeutel! NIX WIE LOS, Edi! Gemeinsam schaffen wir das!
              Den Namen hätten wir schon!
              Edi’s neue Frittenpartei! Ein Ostbelgien, Ein Minister, weniger Steuern, keine Nachtarbeit, Haushalt immer im Plus, 1 Dienstwagen. Und alles Ömesös!

              • @ Réalité

                Ob ich Ihnen eine große Hilfe sein kann wage ich zu bezweifeln. Wie Sie sicher schon erkannt habe beschäftige ich mich mit Vernunft, damit werden Sie in der Politik nicht allzuweit kommen.
                Auch mein Name wird Ihnen, Angesichts der Tatsache das ich in Belgien mit Migrationshintergrund herumlaufe und meine Heimat schlecht beleumdet ist, keine große Hilfe sein.
                Ich fürchte „mein Team“ wird für Sie auch eine Enttäuschung sein. Es besteht lediglich aus meiner linken und meiner rechten Hand. Problematisch wird es eigentlich nur wenn die Eine versucht die Andere zu überholen.
                Zum Reden schreiben sollten Sie mich jetzt auch nicht wirklich einladen da meine Ansichten sich nicht wirklich den Ihren decken.
                Wenn es aber um moralischen Beistand beim nächsten Wahlkampf geht stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
                Also, Frisch auf ans Werk

                • Schade!! Edi! Hätte mir es fast geahnt. Es wäre dies ja wohl eine einmalige Chance gewesen!
                  Überparteilich, und zum Wohle der Bürger eine Kwoalition zu schmieden um dem Überfluss hier in O B ein Ende zu bereiten! Den Bürgern wäre es schon Recht und genehm gewesen, denn die warten schon lange darauf!
                  Schade um den Versuch! Hoffentlich bereuen Sie es nicht eines Tages!?

  4. Harie's Kommentar

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lecerf! Treten Sie von Ihren Ämtern zurück und ziehen Sie dadurch schnell die Notbremse. Nun kommen Sie bitte nicht auf die Idee: „Dann spende ich einen Teil der Gelder eben, …“. Diese Floskel hat doch einen langen Bart!

  5. Die Argumentation von Herrn Lecerf kann ich so auch nicht akzeptieren…wenn er das ehrenamtlich hätte tun müssen dann glaub ich würde er sofort Ansprüche erheben.

    Ich finde so etwas überhaupt anzunehemen einfach skandalös….wie kann man sich da noch morgens in den Spiegel schauen. Das sind Gelder von Leuten die von morgens bis abends schwer arbeiten, unglaublich viel von ihrem Lohn dem Staat abgeben müssen und dann holen sich diese Leute nebenbei solche Summen. Ich versteh nicht, wie man reinen Gewissens den Mitmenschen gegenüber sich verhalten kann.

    EINFACH ZUM KOTZEN!!!!!!!!!!!!

    Ich hoffe , dass eines Tages die Gerechtigkeit siegen wird.

  6. Wilhelm Laschet

    Dann sieht man Herr Lecerf auch noch im Aldi Süd ( Oberforstbach ) mit vollem Einkaufswagen , nur um einige Euro zu sparen. Ich als kleiner Rentner muss mit 920 , Euro/monatlich auskommen , Wenn soll man noch vertrauen ?

  7. Leider werden jetzt wieder alle Politiker über einen Kamm geschert, die kommunalen Politiker in den Gemeinden machen ihre Arbeit und ihre zahlreichen Versammlungen zum größten Teil ehrenamtlich!!!
    Schade das man dies nicht unterscheidet denn ohne diese ehrenamtlichen Freizeitpolitiker würde es nicht gehen!

  8. Der Erste mit Anstand schmeist das Handtuch:

    Claude Emonts (PS), administrateur et membre du comité de secteur de Publifin (ex-Tecteo), démissionne de ses mandats, dont celui de conseiller communal à Liège, et annonce qu’il remboursera les quelque 50 000 euros nets qu’il a touchés depuis 2013, a-t-il indiqué à la RTBF.

    Le socialiste reconnait „une erreur“ qu’il regrette et „avoue bien volontiers“. Il dit avoir mis toutes les sommes perçues sur un compte bancaire distinct, car il trouvait cela „étrange“ depuis le début. „J’avoue ne pas avoir renoncé à cette somme, et c’est cela mon erreur

      • Werner Klinges

        In der Privatwirtschaft ja! Das ist „ehrliches“ Geld. Aber nicht im öffentlichen Bereich, wo das Geld von anderen verdient wurde und für andere Zwecke gedacht war. Da ist schon ein großer Unterschied. Wie ein Kommentar schon weiter oben sagte, 67000 für 5 Sitzungen, da könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen, einfach nur schämen muss sich der ganze Haufen.

        • Stimmt so, Herr Klinges!
          Solche Summen werden über Parteilich, einfach so unter sich ausgehandelt! Politisch ist man sich Feind, aber in diesen Sachen ist man sich Freund!
          Was meinen Sie was da noch alles im Dunkeln liegen mag!?
          Mit am auffäligsten ist auch besonders die Tatsache, dass viele grosse Persönlichkeiten sich grosse Paläste und tolle Villen leisten(können) im Ausland.
          Gut, es mag wohl auch „etwas“ am dortigen Sonnenschein liegen!
          Nicht auch an „etwas“ anderes!???
          Ein Schelm, der….

  9. Diese Aussage von Herr Lecerf ist wirklich das allerletzte .Jahrelang gejammert über die finanziellen Probleme in seiner Gemeinde ,aber sich selbst die Taschen gefüllt bis zum geht nicht mehr. Die Bürger dieser Gemeinde tun mir echt leid . Ihm wäre gut geraten von allen seine Ämtern zurückzutreten

    • Harie's Kommentar

      Was hier von der J.DG gefordert wird, ist doch ein alter Hut. Wird doch von Jedem gefordert, der in der gleichen Situation steckt. War auch damals von der 1. Schöffin der Stadt Eupen gefordert. Und wenn sie es dann machen, können sie es noch von der Steuer als abzugsfähige Spende abziehen. Als ob das Problem so gelöst wird. Was für ein Chaos-System in Belgien.

  10. Pensionierter Bauer

    Herr Lecerf, Sie sind ein Schmarotzer !
    Nach außen immer den guten Christen spielen und sich dann an der Allgemeinheit bereichern. Während viele kleine Bürger von den Energieverteilern ausgequetscht werden kassieren Sie. Wenn eine Familie mal mit einer Rechnung in Verzug gerät kommt direkt die Drohung mit dem Budgetzähler.
    Wenn Sie noch über ein klein wenig Anstand verfügen dann treten Sie noch heute von all Ihren öffentlichen Ämtern zurück. Wenn Sie es nicht tun hoffe ich dass der lontzener Gemeinderat Sie zum Teufel jagt. Soviel ich weiß erhält jeder DG Bürgermeister von der AS auch noch rund 20 Freikarten pro Heimspiel.
    Meine Meinung zu CSP und SP ist heute ein weiteres mal bestätigt worden.

    • Wenn ich was in dem Verein (CSP) zu sagen hätte würde ich den raus schmeissen! Mit solchen Leuten will man doch nichts zu tun haben, zumindest wenn man sich als ehrlich und bürgernah präsentieren will. Aber anscheinend hat damit in DEM Verein keiner ein Problem, aber die nächsten Wahlen kommen, das ist sicher!

    • Richtig,donald! Noch einer der Jobs der sowas von überflüssig und zuviel ist wie der Schwimm Meister vor der Badewanne! Was mag der „Kommissar“ wohl per Monat verdienen? Für was brauchen wir den überhaupt? Müssen wir den haben?

  11. @peter Müller
    nicht jeder würde es annehmen und wie sie sehen wird Herr Claude Emonts alles zurückgeben und tritt sogar von allen ÄMTERN zurück.
    Hut ab vor Herr Emonts …jetzt kann er wenigstens nochmal ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen.

    Mir tut auch die Bevölkerung von Lontzen leid so einen Menschen als Bürgermeister zu haben.

    Ehrlich gesagt ich kann mir einfach nicht vorstellen , dass jemand so abkassieren würde. Das niemand nein sagen würde bei einer normalen Entschädigung das verstehe ich, auch wenn sie etwas zu hoch liegen würde aber bei solch einer Summe find ich es schon abartig dies anzunehmen.

    • „nicht jeder würde es annehmen und wie sie sehen wird Herr Claude Emonts alles zurückgeben und tritt sogar von allen ÄMTERN zurück.
      Hut ab vor Herr Emonts …jetzt kann er wenigstens nochmal ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen.“

      Will Ihnen den Glauben an die Gutheit der Menschen nicht wegnehmen, werter Standpunkt.
      Aber glauben Sie, dass dieser Herr Emonds so reagiert hätte, wenn die Sache nicht so ans Tageslicht gekommen wäre? Wie gesagt, ich möchte diesem Herrn nichts unterstellen, sehr wohl habe ich meine Zweifel, wie gesagt, ob er das auch gemacht hätte, wäre die Geschichte nicht publik geworden; denn es hat doch über viele Jahre so funktioniert…

  12. Aus dem oberen Bild kann man nur Gier als prägenden Eindruck mitnehmen. Lecerf ist Mitglied einer Partei, die christliche Grundwerte im Programm hat. Dieses Geld steht moralisch niemandem zu; in der Qualifikation zögert man zwischen ungerechtfertigter Bereicherung und Diebstahl. Wenn Lecerf noch ein wenig Anstand hat, soll er das Geld zurückerstatten und unverzüglich zurücktreten. Wie kann man einem Fabrikarbeiter, der für 1500 Euro/monatlich arbeitet, oder einem Ruheständler, der mit 1000 Euro leben muss, diese Zuwendungen erklären? Lecerf ist ein Parasit der üblen Sorte. Was soll man den Leuten sagen, die seit Jahren ehrenamtlich arbeiten? Etwa, dass sie Dummköpfe sind? Nein, unsere Gesellschaft braucht gemeinnützige Einrichtungen, Freiwillige und Ehrenamtliche. Unsere Gesellschaft braucht keine Parasiten, Schädlinge, Pharisäer, die Wasser predigen und Wein trinken.

  13. Der Alfred, der ja bekanntlich bei den nächsten Wahlen nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten wird, hat das erhaltene Geld von 67.198,– Euro bestimmt als Überbrückungshilfe zum Rentenantritt angesehen….natürlich steuerfrei….und es im Ländle, der Schweiz oder auch Panama bereits gewinnbringend angelegt….nach mir die Syntflut….

  14. Hallo OB direkt.
    Ist es möglich die Einkünfte aller Bürgermeister,Schöffen,ÖSHZ Präsidenten der DG aufzulisten.
    Würde mit Sicherheit jeden Einwohner in Ostbelgien interessieren .
    Wünsche allen ein “ besinnliches Weihnachtsfest „

    • @ Schande ! Ich weis nicht ob das möglich ist ,und selbst wenn das möglich wäre glauben Sie ehrlich daran dass dies etwas ändern würde . Diese Politiker sind so feige und abgebrüht dass geht denen echt am A!!!!!!! vorbei . Sie würden noch staunen wie viele Stimmen dieser korrupte Politiker bei der nächsten Wahl erhalten würde, liese er sich noch einmal aufsetzen : Erstens haben die meisten von denen Immunität ,und zweitens wenn mal wirklich etwas Schlimmes vorkommt wird in langen Kommisionsverhandlungen über dessen Schuld oder Unschuld entschieden . Auch dies Herren und Damen erhalten wieder Sitzungsgelder . Ein schöner Nebenverdienst für einen soo armen Politiker .Es müssten Gesetze her die diese Machenschaften verbieten , aber glauben sie daran dass eine fiese Krähe einer anderen ein Auge auspickt niemals : Das einzig Richtige wäre diese längst überfällige Wahlpflicht abzuschaffen .Aber das wird so schnell nicht passieren weil in Belgien alle Politiker korrupt sind . Kein schönes Thema zum heutigen Tag trotzdem allen braven Steuerzahler ein frohes Weihnachtsfest .

  15. Was soll´s, mal sind es horrende Sitzungsgelder die im besten Fall gespendet werden sollen, oder horrende Abfindungen wie bei dat grüne Claudia aus Eupen, die auch spenden wollte, dann aber nicht sagen will wieviel und wohin …….
    Oder die grüne Monika, die sich mit der Abfindung einen neuen Start ins Berufsleben ermöglichen wollte.
    Ist ja nichts gegen einzuwenden, wenn man nicht vorher über all die horrenden Abfindungen der anderen so entsetzt gewesen wäre und sie zum Verzicht bewegen wollte.
    Und jetzt ist der grüne Mockel natürlich auch entsetzt.
    Wie es um die Abfindungen seiner Parteigenossinen ging haben wir nichts von ihm gehört oder gelesen

  16. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen wenn manche Teilnehmer in diesen Foren mal wieder die eine oder andere Partei pauschal als schwarzes Schaf verurteilen. Das bedeutet nichts anderes als das dann damit wohl ein Politiker versucht die anderen Parteien in ein ungünstiges Licht zu rücken. Ich glaube das so mancher Politiker auf der öffentlichen Bühne OBD verteufelt, ganz heimlich aber dieses Medium nutzt um Propaganda bzw. Gegenproganda zu erzeugen.
    Wenn ich dieses hier so voranstelle will ich damit sagen, das keiner der Politiker versuchen muss den Scheinheiligen zu spielen, denn in dieser Affäre gibt es auch Politiker anderer Parteien die abgesahnt haben. Parteipolitische gibt es weder gute noch schlecht Parteien, es gibt nur gute und schlechte Politiker. Dies gilt insbesondere auch für die DG.

      • Versuchen da etwa die CSP-Schreiber dieses abzockerische Verhalten schön zu schreiben…
        Rücktritt und zurückerstattung der Gelder ist die einzige Option !

        Sie dürfen gerne andere Misstände aufdecj-ken, aber dann bitte mit Fakten (und vor allem Zahlen!)… Diese Ablenkungsmanöver sind einfach nur unterste Schublade und pure Parteipolitik…

        CSP ohjé ohjé, c’est la réalité !

    • @Kritisieren ist einfach,
      Bizarrer Kommentar, kommt einem übrigens sehr bekannt vor!? Natürlich ist kritisieren einfach, andere Sachen scheinen dasselbe wohl zu sein!? Komische Auffassung sowas. Wenn sich jemand zur Politik hin gibt, dann soll er das tun was von der „hohen Politik“ verlangt wird. Das wofür der Bürger ihn aussucht das beste darin für ihn und alle Bürger zu tun! Und dazu gehört ganz sicher nicht diese „Abzocke“! Die ist genau so unverschämt wie die zu grosse Anzahl an Posten in der Branche.
      Liessen Sie sich das gefallen?? Kritisieren ist einfach….Ihre Wort sind genau so!

        • Ich bin schon vergeben.
          Ich weiß was es heißt viele stunden in der Woche ehrenamtlich fuer die Politik in seiner Gemeinde unterwegs zu sein. (Genauso tun es auch die Leute die fuer ihre Vereine ehrenamtlich tätig sind)
          Ich weiß auch was es heißt Wahlkampf zu führen, Leute zu suchen die mit machen wollen.
          Von 20 Leuten die du fragst ist hoechstens einer bereit, die anderen haben zwar eine Meinung und regen sich ueber alles mögliche auf, wollen jedoch lieber ihre Freizeit zuhause verbringen.
          Das Minister, Buergermeister, Schoeffen, Mitglieder in Interkommunalen, … Geld fuer ihre Arbeit bekommen ist voll okay, nur sollte man sowas, wie hier bei Publifin passiert, verhindern.

        • @ Observer

          Es ist doch völlig Gleichgültig in welcher Gemeinde einer ansässig ist. Wenn er, und das ist in einer parlamentarischen Demokratie gut geübte Praxis, die Mehrheit der Wähler hinter sich hat führt politisch kein Weg an ihm vorbei.Wer eine genügend große Mehrheit hinter sich hat kann regieren weil gegen ihn keiner regieren kann.Auch wenn sich alle anderen Einig sind können sie gegen die Mehrheit keine Regierung bilden.

  17. wenn ich mir vor den Wahlen ansehe mit welchem Ehrgeiz und Kosten viele versuchen Wahlstimmen einzufangen, dann weiss ich auch jetzt warum.
    Und was die meisten hier wollen ist….das die Anzahl der Politiker mal konsequent reduziert werden soll.
    Wir wollen nich uns bereichern sondern das unser Lohn nicht noch mehr gebeutelt wird, das alle eine ansprechende Pension erhalten, das dir Krankenpfleg bezahlbar bleiben…

    Diese unnötigen Pöstchen (wie hier z.B. deutlich sichbar wird) schaden den Normalbürgern.

  18. Das sind doch nur Peanuts, wir werden doch alle veräppelt. Siehe Lagarde: für schuldig befunden aber keine Strafe: 40.000.000 € in den Wind gesetzt !!! Und kann weiter Ihre Bezüge kassieren.
    Wen unsereins mal ein Knöllchen bekommt wird schon sofort mit Haftstrafe gedroht wenn man nicht zahlt !???!!!!

    • Welch ein Wunder

      Herr LECERF braucht sich nicht zu schämen. Erstens hat er nichts illegales getan und zweitens weiss er als Bürgermeister genau wie Ämterhäufung funktionniert. Wenn sich einer schämen soll dann der zuständige Minister FURLAN der dies ermöglicht hat. Zudem wurde ein Gesetz welches die Grünen eingeführt hatten um die Ämterhäufung einzuschränken vom Wallonischen Parlament vor kurzem und dies mit den Stimmen der Liberalen aus der Opposition wieder gekippt. Die Politiker die Ämterhäufung wollen sitzen also in Namür. Wieso sagen sie nichts hierzu. Da sitzen Politiker die haben bis zu 14 besoldete Ämter angehäuft. Und kommen Sie mir nicht mit Moral die ist in der Politik fehl am Platz.

      • Naja die Gruenen, schauen sie sich mal die Wallonie an, alles ROT besetzt, alles gut bezahlt.
        Die tun alles fuer sich und ihre Anhänger.
        Und wenns mal nicht so klappt wie sie es wollen, werden die roten Arbeiter in ihren Muellsaecken zum streiken auf die Straße geschickt und was dann passiert kenne wir ja mittlerweile, … (Caterpillar ist da nur der Anfang)

        Moral? Wenn man Ihnen so eine Job anbieten wuerde (Politik oder in der freien Wirtschaft) würden Sie dann ablehnen?
        Schwierige Moral wenns ans eigene Portemonnaie geht.

      • Auch richtig, Welch ein Wunder! Vor allem schauen die Leute auf besonders gut besoldeten Plätzen, und nicht zuletzt da wo dicke Pensionen anfallen! Da kristallisierte sich die letzten Jahre besonders heraus.
        Nicht zuletzt auch da wo süffige Prämien gezahlt werden, so wie es ja auch hier der Fall war vor nicht zu langer Zeit!

    • Fortwan, Sie haben sicher Recht. Das sind die Wölfe im Schafspelz. Publifin wurde praktisch als Nachfolgestruktur der ALE (association liégeoise du gaz) gegründet und beinhaltet u.a. den Stromproduzenten und – Verteiler Tectéo. Im Grunde handelt es sich um eine dirigistisch strukturierte Staatsholding, die in Fortführung der Ideen von André Cools, die heisshungernd von CDH und ECOLO genüsslich geteilt werden, wichtige Bereiche der Wirtschaft (wie hier die Energie) in parteipolitische Hände legt. Aus diesem Grunde werden in den Gremien Lakaien benötigt, die für Geld alles machen und absegnen. Anne Delvaux, ehemalige Nachrichtensprecherin, nahm letztes Jahr an keiner (!) Sitzung teil und kassierte 22785 Euro; der eher kommunistische als sozialistische Bürgermeister von Engis, Serge Manzato, nahm an 2 von 8 Sitzungen teil und kassierte die gleiche Gesamtsumme wie Lecerf. Manzato erhielt 517 Euro pro Minute!!!!

      Was sagen die verbrüderten Gewerkschaften denn dazu? Deren Bonzen werden sich selbstverständlich auch an ähnlichen Selbstbedienungsläden einfinden…

      Lecerf soll sich in den Boden schämen und ganz einfach verschwinden.

  19. Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass nach jeder Gemeinderatswahl gerade die Posten in diesen Inerkommunalen als „Trostpflaster“ für diejenigen benutzt wird, die vom Bürger „daneben gesetzt wurden“. Und dies quer durch alle Parteien. Es wäre jetzt der Moment gekommen, wo man den Bürger über die Höhe der Entschädigung in diesen „Ämtern“ informieren sollte.

    • Sehr geehrter Herr Minispräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft.

      Wie ihnen seitens ihrer Mitarbeiter berichtet werden wird, gibt es hier auf OD einen berechtigten Aufschrei über die Dotationen welche mache Gemeinderatsmiitglieder von Kelmis bis Burg Reuland zugesteckt werden.

      Da auch sie ein offenes Ohr haben für alles Belange welche die Politikverdrossenheit der Bürger weiter anschürt wäre der Zeitpunkt günstig in sich zu gehen und einen Gesetzesvorschlag auf föderaler Ebene einzubringen in welcher ein Deckelung dieser Bezüge gefordert wird. Rein logisch gibt es keinen Grund Mitglieder eines sogenannten Aufsichtsrates einer praktisch konkurenzlosen Interkomunalen solche Dotationen zu gewähren. Ein Vergleich mit den unternehmerischen Risiken in der Privatwirtschaft ist nicht gegeben. Folglich sollte der Staat für diese Bereiche die nennen wir es aufgebesserten Aufwandentschädigungen für die einzelnen Bereich nach einem zu definierenden Schlüssel festlegen

      So oder ähnlich sollte doch bitte jeder einen kleinen Brief an den der geehrten Herrrn Paasch schicken. Es braucht keine neuen Parteien es braucht wehrhafte Bürger!

      Frohe Weihnachten

      Den einen oder anderen Schriftfehler dürft ihr behalten.

  20. Josef Stoffels

    Ich möchte auf einen OB-Beitrag vom 17. August 2014 verweisen. Titel: „Ämterhäufung“. Die neueste Ausgabe dieser Erhebung zu den Ämtern der DG-Mandatare (Daten von 2015) ist mir nicht bekannt. Ich frage mich jedoch allen Ernstes, was das für Ämter das sind, von denen man mal locker 10-15 ausüben kann, und vor allem, wie hoch denn die Vergütungen bei den bezahlten Ämtern sind und wofür genau sie gezahlt werden. Hier wäre eine noch größere Transparenz sehr wünschenswert!

  21. An alle die glauben er würde zurück treten die irren sich. Er wird mit einem breiten Lächeln und Schweigen das alles aussitzen. Er ist übrigens der einzeigst Bürgermeister der sein Einkommen nicht offen legte ( siehe vers L’avenir ) jetzt weiß jeder zumindest warum!!!

  22. Willy Münstermann

    Hat Alfred schon die Weinahts- und Neujahrsgrüue versendet? Was wird er anlässig des Neujahrsempfangs 2017 den Leuten für Märchen erzählen?, oder lässt er sich nicht bliken, In der Hoffnung, dass auch andere kalte Füssen unter dem Weihnachtsbaum bekommen, wünsche ich allen Frohe Feiertage.

  23. fernand de Welkenraedt

    Les administrateurs sont de toute les couleurs Politique ! Le plus grave Mr Le Bourgmestre vous avec vos copains sur la petite photo n’avez pas de problème en ce qui concerne de supprimer des droits acquis par vos pompiers de Lontzen etles autres de la Zone secours 6 !
    Les quelques euros pour une prime de reconnaissance pour les hommes et les femmes qui jours et nuits sont la pour la population cela est trop coûteux ! Regarder vous dans un miroir et dite ce que vous voyez ? Il ne vous reste que quelques mois avant 2018 !! Internet n’oublie jamais rien !! Bonne fête de Noël !

  24. Heuchelei und Neid.
    Fast niemand von Euch würde das Geld nicht nehmen. Eure Empörung ist nur so groß weil Ihr es nicht seid.
    Ich würde das Geld auch nehmen.
    Lercerf tut also das was jeder andere auch machen würde.
    Schlimm ist lediglich die Tatsache dass überhaupt solche Summen bezahlt werden dürfen.

    • @ Schande

      Das ist einem Bibelzitat entnommen, also eines christlichen Politikers durchaus würdig. Der volle Wortlaut, und da sind wir wieder bei der Hoffnung eines jeden Politikers, lautet: „Vater vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun.“ Leider fürchte ich bei den Politikern das sie genau wissen was sie tun.

    • Nanu Peter , auf Heiligabend nicht so Wortkarg mit den Sündern umgehen , denn diese haben momentan genug daran zu denken . Auf jeden Fall Peter , von ganzem Herzen wünsche ich Dir frohe Weihnachten und bleibe hinten von den Pferden fort , sonst könntest Du mal blaue Wunden erhalten auf Deine alten Tagen .

  25. Sehr guter Kommentar unter G E net zu lesen von Norbert Scleck!
    Und besonders über unsern B M von Lontzen, so sein Schlussatz:
    Nicht zu denken wie viele „PUBLIFINZ“ noch herum laufen!
    Und diese Leute muten sich auch noch zu uns Bürger zu regieren!
    Und das sollten dann die Vorbilder sein!?
    PFUI! Deufel…

  26. Lieber Alfred
    Seit gefühlten 100 Jahren kümmerst Du Dich liebevoll um Deine Gemeinde Lontzen. Einmal bist Du schwach geworden und hast dem Lockruf des Geldes nicht widerstanden; ein menschlicher Fehltritt eben. Jetzt versuchen missgünstige Menschen Dir das Weinachtsfest zu vermiesen…à propos Miesen. Der Alexander hat ja auch nicht draufgespukt. 8 mal nach Brüssel pro Jahr; 8 mal 5 Stunden (Fahrt incl.) ergibt 40 Stunden. Dafür hat er rund 120.000€ abkassiert. Ergibt 50€/ Minute. Gut, damit bleibst Du Rekordhalter. Lieber Alfred, trotz allem `Frohe Weinacht´ und lass´Dich nicht unterkriegen.

  27. Gnadenlos ist nicht umsonst ein Modebegriff geworden, der in Wendungen wie „gnadenlos gut“ und „gnadenlos billig“ seinen Niederschlag findet. Damit rechfertigt sich nicht ein im Ganzen korruptes System, aber so sind die Menschen nun mal durch den Neoliberalismus erzogen worden. Früchte der Ellenbogengesellschaft.

      • Vielen Dank. Auch ich wünsche Ihnen und allen hier auf OD eine besinnliche Weihnacht. In sich gehen, abschalten, den Schwerpunkt auf die Familie setzten, Kraft tanken für das was kommen wird. Es wird bestimmt die kommenden Jahre immer ein bisschen schwieriger und ungemütlicher werden.
        Früher tankte man Kraft durch den Glauben, heute sind die meisten immer auf der Suche. Das Dasein ist ohne oder auch durch den Zweifel haltloser geworden.
        Weihnachten, aus dem Geburtstag des heidnischen Sonnengottes Sol invictus geboren, dessen Wurzeln noch viel weiter zurückreichten, nämlich in die Zeit der Perser und Ägypter. Bereits der Pharao Amenophis IV. huldigte 1400 Jahre vor unserer Zeitrechnung dem Sonnengott Aton. Aber auch die Kelten und viele andere Völker feierten den Tag der Sonnenwende. Das Magische scheint uns erhalten geblieben zu sein.

    • „… so sind die Menschen nun mal durch den Neoliberalismus erzogen worden….“

      Diese Aussage halte ich für ein Gerücht. Diese blauen, gelben, Abzockerbanden verdummen die Krötenzahler. Irgendeine nicht nachdenkende Populationsgruppe scheint „die“ doch gewählt zu haben… ;-))

  28. @Peter Müller…nennen sie uns die anderen…dann reden wir über sie genauso. Fast jeder Beitrag hier im Forum bezieht sich auf die unglaublichen Ausgaben der DG , den Gehältern der Politiker, … also hier picken wir uns nicht einen heraus sondern wurden lediglich namentlich über einen informiert der es wahrlich übertrieben hat.

    Wir erwarten von Politikern dass sie im Sinne für die Bevölkerung arbeiten…dafür werden sie entlohnt .Wenn Herr Lecerf zuwenig für diese Sitzungen erhalten hätte , dann hätte er schon sicherlich reklamiert oder den Posten abgegeben. Im Gegenfall wird aber stillschweigend kassiert. Und das ist legaler Diebstahl an den Steuerzahler durch die Machenschaften der Politiker.

  29. Ich habe den Eindruck, dass die Bevölkerung die Gründe nicht kennt, weshalb solche exorbitanten Gelder bezahlt werden.Zustimmung und Kopfnicken werden gekauft. Publifin, Tectéo, Intradel etc gehören zu einem durch den Lütticher Parteienfilz kontrollierten Firmenkonstrukt, das einen Jahresumsatz von 750 Millionen verwaltet.Diese Parteibonzen suchen keine Aufsichtsräte, die alle Einnahmen und Ausgaben minutiös prüfen, sondern Faulenzer, die -wenn sie schon an Sitzungen teilnehmen- alles kommentarlos abnicken. Ich könnte mir vorstellen, dass Lecerf als Speerspitze vorgesehen war, da Lontzen die einzige deutschsprachige Gemeinde ist, die Tectéo angeschlossen ist…

    Was jedoch mindestens so befremdlich scheint, ist die Tatsache, dass das „Grenz-Echo“ keinerlei Hintergrundrecherche zu dieser Gesamtthematik und deren Begleitumständen vonnöten hält. 100 Jahre katholische Partei und CSP lassen grüssen….Wo bleiben Moral und Anstand? Schäbig, schäbig…

    • Lecerf widersetzte sich vor einigen Jahren der Fusion ALG und Tectéo. Einen in ein hochdotiertes Aufsichtsgremium befördern, wo ohne Einsatz 5500 Zubrot monatlich ausgeschüttet werden, lindert manchen Schmerz; Wo liegt die Grenze zum „Omerta“, Wann darf man von „Schmiergeld“ reden? Wallonienweit sind alle Parteien betroffen, innerhalb der DG nur die CSP personnifiziert durch Lecerf.
      Diese Sache stellt einen einmaligen Steigbügel für die PTB dar. Wer kann einem Industriearbeiter oder kleinen Rentner verdenken, kommunistisch zu wählen? Die über Jahrzehnte Etablierten haben sich schamlos zu Selbstbedienungsläden entwickelt.

      Warum verifiziert kein Medium, wieviel CSP-Lecerf in den letzten 3 Jahren an Zuwendungen ex fonte hatte? Ich verspreche allen, dass die Antwort viel Interesse hervorrufen wird……

      Die Affäre „Lecerf“ ist natürlich auch ein weiteres Paradebeispiel für die These, dass das Grenzecho seit fast 100 Jahren nichts Anderes ist,als ein Medium der Hofberichterstattung, der Gleichschaltung (Politik und deren öffentliche Deutung) und gleichsam des Einlullens der ostbelgischen Bevölkerung, um diese zielgerichtet auf CSP-Kurs zu halten. Lapidar muss die Angelegenheit volens nolens beleuchtet werden, ohne auf Basis von Hintergrundinfos umfänglich und objektiv zu berichten. Man will eben nicht mehr Porzellan zertreten als nötig…….

      • Grenz-Echo-Veteran

        „Die Affäre „Lecerf“ ist natürlich auch ein weiteres Paradebeispiel für die These, dass das Grenzecho seit fast 100 Jahren nichts Anderes ist,als ein Medium der Hofberichterstattung, der Gleichschaltung (Politik und deren öffentliche Deutung) und gleichsam des Einlullens der ostbelgischen Bevölkerung, um diese zielgerichtet auf CSP-Kurs zu halten.“

        Besser kann man es nicht ausdrücken, „Hop Sing“.Bei Ihren Worten erinnere ich mich ( als im „mittleren Seniorenalter“ Angekommener) noch an die Zeiten der Chefredakteure Henri Michel („die Spinne“), Heinrich Toussaint, Heinz Warny, Gérard Cremer bis zum jetzigen Chefredakteur , äh wie war noch gleich sein Name ? – egal , wie auch immer. Jedenfalls das Einlullen geht weiter, so wie Sie es
        ausdrücken. Eine kleine Anmerkung hätte ich wohl zu dem was Sie betreffend politischem Einfluss der CSP schreiben: das Grenz-Echo mag zwar weiterhin die Bevölkerung auf CSP-Kurs halten wollen, seit längerem wird das GE aber (auch) durch die Machthaber der Klötzerbahn kontrolliert.Offensichtlicher als der“ Rote Baron“ dies praktiziert (hat) kann es nicht sein

        • Pensionierter Bauer

          Da bin ich nicht ganz einverstanden. Denn mit der Karrikatur hat das GE den Lecerf schon ganz schön alt aussehen lassen. In dieser wird er halt so dargestellt wie er halt ist, nach aussen immer schön lieb tun und es dann dick hinter den Ohren haben.

    • Hat jemand die Einnahmen von Herrn Roger Franssen geprüft?? Neben diversen Mandaten ist er Verwalter von INTRADEL. Der „esprit“ und die Zuteilungsmethoden dürften ähnlich sein…….Wie positionniert sich der Verwaltungsrat von Intradel und dessen Mitglied Roger Franssen zu den seitens der Justiz erhobenen gigantischen Bestechungsvorwürfen gegenüber verschiedenen Vertretern von Intradel und ausländischen Geschäftspartnern?

  30. mich würde interessieren was in Lontzen Opposition und die anderen seiner Fraktion sagen, keiner lässt etwas verlauten – also damit einverstanden.
    Morgen wird Herr Lecerf wie jedes Jahr Stolz in Walhorn mit den Schützen aufmarschieren, vorbei an alle die mit 1200 € im Monat sich krumm legen müssen um ihren Lebensunterhalt zu bezahlen.

  31. Man kann ja dagegen sein, dass er so viel eingesackt hat. Das kann man als moralisch verwerflich an sehen. So weit bin ich ja bereit, gedanklich zu folgen. Was ich nicht verstehe ist immer das Argument, dass die anderen sich wie in diesem Fall „mit 1200 € im Monat (…) krumm legen müssen um ihren Lebensunterhalt zu bezahlen“. Das verstehe ich nicht. Ich habe auch nicht viel Geld, ich fahre auch keinen Porsche. Aber wieso mich ich dann stinkig sein auf einen Alfred? Das ist doch meine Schuld, das ich da bin wo ich bin. Alfred ist doch nicht als Bürgermeister geboren worden, ich erinnere mich an eine Zeit, da er kein Bürgermeister war; wenn „die da oben mehr haben als ich, warum sind die das schuld?

    • Vielleicht, weil die Gehälter der da unten zu gering und die Gehälter, Zuwendungen, Entschädigungen, Austrittsgelder, Boni, Prämien,… der da oben unmoralisch hoch sind ?
      Warum verdient eine Altenpflegerin oder eine Krankenschwester 1500 € und ein Senator 10. 000 €. An der Leistung für die Gesellschaft wird es wohl nicht liegen.

    • Jemand wie Sie, der sich „Radio Euro“ nennt, kann das auch nicht verstehen. Schonmal was von gesundem Volksempfinden gehört? Aber selbst Ihr Nickname ist blöde; wer bitte nennt sich so beknackt nach einem Radio, das nicht existiert. War das mal Ihr Kindheitswunsch, wie ein Radio zu heißen? Was kann da schon mit Ihnen los sein?

          • Ich habe da ein Bild vor mir. Ich sehe Leute vor mir, die in einem cholerischen Zustand und mit Schaum vorm Mund gegen etwas an schreiben. Gegen Flüchtlinge. Gegen Moslems. Gegen Ausländer. Gegen die Kirche. Gegen den Bürgermeister. Ich finde es nicht gut, dass er das Geld genommen hat. Ich finde es nicht gut, wie er sich versucht, raus zu reden. Ich sitze aber nicht mit Schaum vorm Mund zitternd zu Weihnachten am PC. Hat er mehr Kohle als ich? Ja. Interessiert mich das? Nein. Ist das wichtig? Mir nicht.

            • Ich verstehe was Sie sagen wollen, aber ich glaube Ihre Phantasie spielt Ihnen auch übelst mit: niemand hat Schaum vor dem Mund. Zu allem ja und Amen zu sagen ist aber auch Kacke. Sie stehen vielleicht über so weltliche Dinge wie Geld, andere müssen sich nach der Decke strecken und heizen eventuell nur die Wohnstube um Geld zu sparen oder sie essen nur die billigen Hähnchen, die nach nichts schmecken, oder sie kaufen immer nur bei Lidl oder Aldi, oder sie sitzen im Pullover und mit Schal vor dem Fernseher, oder waren vor vier Jahren zum letztenmal in Urlaub, und das auch nur im Süden, nämlich in der Eifel, oder kaufen dem Sohn als letztem in der Klasse ein Handy, aber erst nach Weihnachten, weil die dann im Mediamarkt billiger sind, oder man schenkt sich gar nichts zu Weihnachten, weil jetzt die Jahresabrechnungen für Gas, Strom und Wasser anfallen, redet sich aber ein man hätte doch alles was man braucht um glücklich zu sein, oder man hat auf den Weihnachtsbaum verzichtet, angeblich weil das immer so ein Dreck macht oder man verzichtet auf den Besuch von Tante Friedchen, um Benzin zu sparen, oder man hat das Auto ganz abgeschafft, weil man Tante Friedchen sowieso nicht ausstehen konnte, oder man schreibt auf OD ellenlange Kommentare, weil das billiger Zeitvertreib ist, oder…..

    • Schalte Deine Wellen mal schnell runter, Radio Euro!? Bist mir ein ganz komischer? Du hast eben nicht viel gelernt, bis faul, oder hast keine Lust, sonst verdiendest Du wohl mehr!? Der Herr Lecerf hat zwar viel studiert, ist auch BM, alles OK! Aber das gibt ihm niemals das Recht deswegen Abzocke zu leisten! Das nennt man Betrug am Volke, solche Praktiken! Und die gehören Publik gemacht und abgestraft!
      Wenn er ein „Elder Staatsmann“ dann sieht er es ein und dankt ab von seinen Posten!
      Damit wäre dann ein Schlussstrich gezogen. Aber all das viele Geld dem Steuerzahler klamm heimlich aus der Tasche so ziehen, dass ist nicht das was man von solch einer Vorbilds Person erwartet!
      Gerade deswegen soll und muss er sich zutiefst schämen.

  32. Sich einmal Luft machen scheint ja trotz Weihnachten hier das Motto zu sein wobei man sich doch eher fragen sollte, welche Möglichkeiten x Millionen Bürger haben,in der Wallonie einschließlich DG, umsolche Missstände ein für allemal abzustellen.
    Was bleibt anders als einfach alle Parteien wie die PS, die Humanisten und auch die Liberalen vor die Wahl zu stellen. Entweder eine offizielle eidesstattliche Absage an solchen Machenschaften oder keine Stimme mehr seitens der Bürger bei den kommenden Wahlen.

    Seid 21.07.2013 bis zum 22.12.2016 haben solche Spaßvögel wie der werte Herr Bürgemeister von Lontzen insgesammt 2.336.000 Euro abkassiert und wir wundern uns wenn jährlich die Tectoe anteilig in unseren Endabrechnung mehr abkassiert.

    Der Spaß geht noch weiter: Da verdient der werte Herr St. Moreau ( Alter Parteikollege von mir sagen nun einige) ein wenig weniger wie 600.000 Euro im Jahr als Präsident dieses Ladens. Warum? Wem das alles noch nicht reicht hier noch eine Kleinigkeit. Geht der Mann vor lauter Erschöpfung mal in Rente so gibt es ja sa noch so was das sichGruppenversicherung schimpft.
    Böse Zungen behaupten das der arme Kerl denn noch so um die 2,5 Millionen ausgezahlt bekommt.
    Frohe Weihnachten und vergesst niicht 2018

  33. Auf VIF-Online kann man Folgendes lesen:

    Affaire Publifin : Une „prime“ de… 35 euros qui passe mal

    En plein scandale Publifin, une partie du personnel a reçu une lettre annonçant l’octroi d’une prime „qui vous permettra de garnir la hotte du Père Noël“. Son montant ? 35 euros. Soit ce que le moins assidu des mandataires „siégeant“ dans un comité de secteur a gagné en moins de… 4 secondes.

    Ohne weiteren Kommentar meinerseits…

    Seltsam, während sich hier die Kommentare überschlagen und manche „mit Schaum vor dem Mund“ den Herrn Lecerf in der Luft zerreißen, herrscht im Konkurrenzmedium GE weihnachtliche (gespenstische?) Stille.

  34. @ Johann Klos, in einem anderen Schreiben haben Sie uns mitgeteilt, dass Sie ehrenamtlich für Ihren ehemaligen Boss und dessen Partei gearbeitet haben….wenn ich die von Ihnen geäusserten Auszahlungen an diese Politiker lese, stelle ich fest: „IHNEN IST DOCH SEHR VIEL WERTVOLLES DURCH DIE LAPPEN GEGANGEN“….

    • Werter Alfred

      Man kann über den roten Baron tadeln so viel man will aber so weit ich weß hat er bis heute sich nie doppelspurig aufgestellt.

      Allen Brüdern und Schwestern von Herrn Lecerf sei gesagt:

      Ein jeder ist so viel wert, wie die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist.

      (121 – 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

      • Herr Klos,
        solches hatte man so ja auch nicht vom Lontzener BM gedacht, noch gewusst!?
        Da sind denn andere dabei sich auf zu regen wenn Vivant mall ein paar Fragen stellt!?
        Wie tief die Politik doch gesunken ist!? Und das trotz sehr hoher „Besoldungen“!
        Oder gerade wegen dieser? Und wie viele mögen noch unentdeckt herum laufen!?
        Gutes Neujjahr für Sie!

  35. Da komme ich gerade von einer längeren Auslandsreise zurück und schaue auf OD mal nach was sich in meiner Abwesenheit so getan hat. Und dann ein Skandal der üblen Sorte bei meinem Bürgermeister,einen Mann den ich eigentlich sehr schätze. Es tut mir im Herzen weh zu lesen dass er sich von den wallonischen Arbeitervertreter oder besser gesagt vom roten lütticher Mob hat in die Falle locken lassen. Ich war auch vor einigen Jahren überrascht daß die Gemeinde Lontzen die Klage gegen die Zusammenlegung einiger Interkommunalen plötzlich zurückzog. Heute nun ist mir bewusst geworden, unser Alfred ließ sich kaufen.
    Herr Bürgermeister,Sie haben mich zutiefst enttäucht. Machen Sie jetzt bitte Platz für Herrn Audenaerde als neuer Bürgermeister in unserer Gemeinde. Normalerweise hätte Ihnen nach Beendigung Ihrer politischen Laufbahn in zwei Jahren die Ehrenbürgermeisterwürde zugestanden. Nach einem solchen Skandal erwarte ich daß der noch zu wählende Gemeinderat Ihnen eine solche verweigern wird.

  36. @ Johann Klos, Kinder von Alfred Lecerf oder erbberechtigte Verwandte würden das Geld bestimmt nicht zurücküberweisen….die würden denken….da hat der gute Vater oder Onkel aber für uns gut vorgesorgt….würden Sie sich nicht auch so verhalten?….ich glaube schon….ist die Bevölkerung überhaupt gewillt, Änderungen in der Politik vorzunehmen?….ich glaube nicht….wenn man die Schreiben verschiedener User liesst, so entsteht der Eindruck, alles wird beim Alten bleiben, da das System für die Wahlen 2018 nicht geändert wird….es scheint, als seien die meisten Bürger den Politikern und den bewusst festgefahrenen Systemen unterworfen und man findet sich halt damit ab, selbst wenn die z. Zt. tätigen Politiker durch andere Marionetten und Kopfnicker ersetzt werden….

  37. Ehrenwerter Bürger!
    Ich kenne diesen „ehrenwerten Bürger“, der 4 Jahrzehnte „ehrenamtlich“ in wichtiger Funktion mindestens 16 bis 20 Stunden ¨pro Woche, ohne Entschädigung, ausser die direkten, privaten Unkosten in der Sache, wertvolle Arbeit in der Führung einer ostbelgischen Klinik geleistet hat…
    Sogar als Präsident des VR der Klinik, hat er 2009-2010 einen Vorschlag aus dem VR, 2.000EUR pro Monat (versteuert…) zu erhalten, für mindestens 30 bis 40 Stunden monatlicher Arbeit auf 1.000EUR, auf eigenem, ausdrücklichem Beharren, reduziert!
    Das gab es mal und das sollte auch heute wieder selbstverständlich sein, nach den vielen öffentlichen Verschwendungsskandalen bei hohen Defiziten der „Öffentlichen Hand“!
    Ab dem Senat, mit „unserem Sozialisten“ als Abkassierer „à la „PUBLIFIN“, über die „Provinzialräte“, die „BSK-Bankdrücker“ sollte dringend der „Kürzungshebel“ angesetzt werden. Einige Milliarden EUR wären positiv gewonnen zum Wohle des Bürgers, sogar sicher mit Gewinn im Ablauf der „res publica = der öffentlichen Angelegenheiten, denn nur die „Beseelten“, nicht die „Raffkessen“ würden Ihr Bestes geben!!!
    Zurück zum „Ehrenamt“, besonders in den Gremien der DG, der Gemeinden, der öffentlichen Räten. Nur die direkten Unkosten sollten in Betracht gezogen werden, dazu nur noch begrenzste, gerechtfertigte Anwesenheitsgelder!!!
    Das sind wahrscheinlich nur „fromme Wünsche“, die ohne Illusion meinerseits, auch fromme Wünsche bleiben werden, denn trotz „Wortspiels“ sind die sogenannten, selbsternannten Sozialisten, wie früher die Kommunisten, die Schlimmsten im räuberischen Zugriff auf die „Volkes-, Öffentlichengelder“ !
    Traurige Illusion und das auch noch an Weihnachten…

      • Liebe Angela,
        Ich habe noch nie gehört, dass irgendwer Strafe wegen Nichtwählen gezahlt hätte. Höchstens unentschuldigte Auszähler sind vielleicht mal belangt worden. Sie haben wohl mächtig Angst vor Strafe; wahrscheinlich Folge eines zu strikten Obrigkeitsdenkens oder einer zu strengen katholischen Erziehung.

      • Wahlabstinenzler

        „nicht wählen gehen „, würde ich glatt machen, doch wer finanziert meine Strafe wenn ich erwischt werde “

        Ich kenne niemanden, der wegen unentschuldigtem Fernbleiben der Wahlen durch ein Bussgeld bestraft worden wäre (mich eingeschlossen, mit über 20 Jahren „Wahlabstinenz“)
        Wenn ich mich recht entsinne, sind in den 1970-Jahren noch Geldstrafen fürs Nicht-Wählen-Gehen
        auferlegt worden. Ein Bekannter von mir hat m.W.n. damals zu dieser Zeit noch eine Geldstrafe erhalten. Da er noch keine 6 Monate von seinem ehemaligen Wohnort Ostende nach einer Gemeinde in Ostbelgien verzogen war, hätte er nach Ostende wählen gehen müssen (Laut Gesetzgebung). Da mein Bekannter ein „kluges Köpfchen“ ist, hat er sich erkundigt, wie viel die Geldstrafe wohl betragen würde. Er hat dann die möglichen Fahrtkosten nach Ostende und zurück zu seinem neuen Wohnort( in der Eifel ) „hochgerechnet“ und ist nicht nach Ostende gefahren, die Reisekosten wären nämlich höher als die Geldstrafe gewesen…..

  38. Hallo Edi, nicht wählen gehen ist Gift für die Politiker! Warum kritisieren die Letzeren ist denn immer!? Nicht wählen gehen ist fast so wie Befehlsverweigerung. Nicht wâhlen gehen ist auch so als wenn die Politik Vielredner ins Leere sprächen. Bei dem Schludder von hier in Belgien wäre das am besten angebracht! Denn hier ist nicht „Einer, besser wie der Andere“!
    Daher abstrafen diejenigen die es verursachen!

    • @ Kontra

      Wer hört Sie wenn Sie nicht wählen gehen? In Deutschland gibt es bei Landtags- und Kommunalwahlen Wahlbeteiligungen von 60%. Trotzdem gibt es ein Ergebnis. Die AfD wird bei den nächsten Wahlen in den Bundestag kommen weil es ihnen, im Gegensatz zu CDU und SPD, gelingt ihre Wähler an die Urnen zu bringen.

  39. Auch der VIF berichtete darüber, wie weiter oben von mir schon zitiert. Ob das GE auch etwas darüber bringen wird, bleibt abzuwarten.

    Auszug aus dem Artikel der dh:“…entre 22.000 et 112.000 euros en l’espace de deux ans pour 7 ou 8 réunions auxquelles certains n’ont même pas assisté.“

    8 Sitzungen pro Jahr, fürstlich entlohnt, manche Mitglieder gar nicht anwesend? Das ruft doch Assoziationen wach mit einem anderen Gremium, dem Senat nämlich. Auch dort muss die Entlohnung für eine Minute Arbeit sehr generös sein.

    Die letzte Plenarsitzung in diesem Jahr fand am 16.12. statt und dauerte von 10Uhr30 bis 12 Uhr35. Fairerweise muss man die Arbeit in den Kommissionen berücksichtigen, aber seit dieser Plenarsitzung und bis zum 8. Januar (weiter geht die Vorschau nicht) fanden bzw. finden auch keine Kommissionssitzungen statt. Also mindestens vier Wochen Urlaub zum Jahreswechsel.

  40. St Vither Bürger!

    Derjenige der hier nach jetzt noch immer unser System und unsere Politiker verteidigt, der muss wohl einen ganz dicken Balken vor den Augen haben!?
    Das hier war wohl sowas wie ein Todesstoss gegen unser Politisches „Viel-Posen-System“!
    Wann endlich wird da mal der finale Hausputz angesetzt?
    Und zwar vor allen Dingen: Senat und Provinzen weg. Danach die Regionen verschlanken. Vor allem sehen was noch an „Nebenvehikel“ da noch all auf den Gutverdiener Strassen am rollen sind!? So wie in diesem Fall hier.
    Der Herr Lecerf soll schnellstens seinen Hut an der Garderobe abgeben, sollte er noch ein wenig an Anstand haben!

  41. bei seinen Stefanusschützen in Walhorn wo er Ehrenmitglied ist, wäre er heute Morgen nicht gewesen ( beim Kirchgang und Frühschoppen ). In Walhorn und Lontzen ( sowieso nicht von ihm geleibt – nur Herbesthal zählt ) geht die Runde das er Abdanken will !!!!

    • zum GrenzEcho von heute morgen :Nichts Konkretes in Bezug auf Hintergrund und Kontext in Sachen „Publifin“; auch nichts über den gefallenen „Ritter“ aus Lontzen, obwohl die Öffentlichkeit Anspruch auf umfassende und objektive Information hat. Stattdessen wird ein Parteisoldat in gehobenem Dienstgrad (Regionalminister Prévot) zitiert, der „nichts wusste“ und der als verspäteter Saubermann gleichsam die unüberlegt abkassierenden und allzu gierigen VR-Mitglieder auffordert, die wohl doch zu üppige Kriegsbeute rückzuerstatten. So geht es wohl doch nicht!

      Selbst wenn man es stark schmollend duldet, sich gewissermassen der Fügung ergibt, dass das GE seit
      fast einem Jahrhundert Parteizeitung der CSP ist, so ist der Rubikon definitiv überschritten, da heute Streit-Journalismus, Aufklärung und Objektivität – unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte- gefragt sind. Hinzu kommt, dass dieses Medium grösstenteils vom Steuerzahler am Leben gehalten wird……
      ..

      • Hallo Hop Sing! auf einem Auge sind Sie aber auch blind?!
        Vergessen Sie nicht all die Anstrengungen von beiden Seiten, Regierung und GE um den Bücherhandel florieren zu lassen!? Daher sollten Sie nicht nur auf einen mit dem Finger zeigen, Sie sollten gleich beide Hände und alle Zehn Finger dafür benutzen! Denn: alle gleichen sich in diesem Tun! Alle.

      • Offensichtlich lesen sie das GE nicht wirklich. Sonst hätten sie erkennen müssen, dass das GE von heute nichts mehr mit dem GE von Toussaint oder Warny gemein hat. Heute gibt es mehr Meinungsvielfalt als es dem Herausgeber möglicherweise lieb ist. Noch nie gab es soviele kontroverse Diskussionen Standpunkte und Kommentare. Nichts hat das GE noch mit einer CSP-Propaganda-Zeitung gemein. Sie basteln sich erneut ihre eigene Wahrheit und leben offensichtlich in einer Blase. Vielleicht hilft ja eine Nadel.

  42. Wie viele von denen hier im Forum, die zurecht über diese in keinem Verhältnis stehende Vergütungen herfahren, zahlen denn jetzt ihre ebenfalls absolut übertriebenen Vergütungen aus ihrer Photovoltaik Anlage zurück?
    Na wer meldet sich denn, oder sind die Foren Schreiber hier doch nur alles Heuchler?

    Konstruktiv Kritik wäre über diejenigen herzufahren, die sowas ermöglichen und nicht über diejenigen, die schwach fallen! Alle Photovoltaik Besitzern sind nämlich ebenfalls „schwach“ gefallen.

    • Seltsamer Vergleich!

      Muss ich jetzt auch die Kinderzulagen ablehnen oder zurückzahlen, wenn meine Frau und ich ein üppiges Gehalt beziehen und diese Unterstützung finanziell überhaupt nicht nötig haben? Bei vier Kindern immerhin fast 800 € pro Monat!

      Oder in Deutschland die Bezieher der unsäglichen Abwrackprämie? Oder die Landwirte, die Subventionen für alles und jedes bekommen?

      Indem man allen Bürgern suggeriert, sie seien „schwach gefallen“, kann man alles relativieren. Alle sollen also im Grunde den Mund halten. „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“?

    • @ratio
      was ist das für ein Vergleich!!! ????
      Ich bekomme eine niedrige Pension und habe effektiv die Photovoltaikanlage gekauft um meine Pension etwas zu erhöhen. Das war ein Angebot genauso wie der Kauf von Aktien, Anleihen, Immobilen, Pensionssparen, Lebenversicherung… Ich habe das Geld nicht gehabt um mir eine Immobilie zuzulegen für Mieteinnahmen, dann waren mir der Kauf von Aktien zu risikohaft, das Pensionssparen zu spät…also entschied ich mich für eine Photovoltaikanlage…in der Hoffnung dass die Regierung ihr Vesprechen einhalten wird.
      Stell dir vor ich hab auch ein Auto gekauft im Sonderangebot,….ich hoffe nicht , dass ich den Rabatt einmal zurückzahlen muss…
      Unter Garantie kann ich sagen , dass ich nie und nimmer gewillt bin meine Zertifikate wieder zurückzu bezahlen…ausser der Staat entschädigt mir nach 45 Jahren Arbeit eine ordentliche Pension oder zahlt mir die unzurechtmässig und übertriebene Höhe meiner Lohnsteuer der letzten 45 Jahre zurück.

      • „Unter Garantie kann ich sagen , dass ich nie und nimmer gewillt bin meine Zertifikate wieder zurückzu bezahlen“
        Gebe Ihnen da vollkommen recht „Standpunkt“. Der „ratio“ ist voll daneben mit seinem an den Haaren herbei gezogenem Vergleich. Das Thema Photovoltaik gehört eigentlich nicht hier in diesen Thread, deshalb nur ein paar Anmerkungen dazu um klarzustellen: Die Banditen in Namur haben einseitig! beschlossen die Laufzeit für die GZ von 15 Jahren auf 10 Jahre herunter zu setzen, also um glatt ein Drittel. Dazu sind weitere Maßnahmen ins Auge gefasst, wie Stromeinspeisungsgebühren ins Netz für den produzierten „grünen“ Strom ( die man jetzt ohnehin schon als Strom-Verbraucher zahlen muss, und deftig ausfallen,obschon man durch das Rückwärtslaufen des Zählers evt wenig KW- Strom zahlen muss, ). Die geplanten Gebühren für die Einspeisung sollen für die PV-Betreiber
        aber viel höher ausfallen, man spricht von etwa 500 Euro jährlich für eine gängige Anlage von 5.500 KW
        Vor ca 5-6 Jahren betrugen die Anschaffungskosten für eine solche Anlage um die 20.000 Euro. Wer, weiß, was demnächst den PV-Betreibern noch alles an Kosten und Gebühren in Rechnung gestellt wird. Die WR versucht ja zudem die PV-Besitzer gegenüber den normalen „Stromkonsumenten“ in ein schlechtes Licht zu stellen. Zudem ist ein ganzer Sektor( Handwerk und Verkauf in besagter Branche) Pleite gegangen, dank der Politik.Jedenfalls, wenn ich nochmals zu entscheiden hätte, niemals würde ich nochmals in eine solche Anlage investieren; es gibt Besseres! Wie gesagt, mit den GZ geht es in einigen Jahren sowieso zu Ende und das neue System welches seit 2014 Anwendung findet, hat kaum Interessenten, da finanziell uninteressant. Sollen die Heinis in Namur ihren „grünen Strom“ doch selber machen

  43. Der Bürgermeister hat nichts illegales getan. Ihr seid alles Neider. Dieser Posten gibt es in der Wallonischen Region Tausende nur komischerweise kritisiert Niemand die Ämterhäufung anderer Politiker so gibt es einen Politiker der 14 bezahlte Ämter hat. Wenn ich so einen Posten angeboten bekommen hätte hätte ich desen höchstwahrscheinlich ebenfalls angenommen.

    • Pensionierter Bauer

      Im Normalfall kann man davon ausgehen dass die Sitzungsgelder der Interkommunalen in der wallonischen Region auf unter 200€ gedeckelt sind und es diese auch nur bei Anwesenheit gibt. Publifin hat sich eines Tricks bedient um sich der Kontrolle einer Regierung zu entziehen. Dies tat sie indem sie sowohl in Wallonien, in Flandern als auch in Brüssel aktiv war. Es ist richtig er hat nichts Illegales getan, aber es ist auch richtig daß es öffentliche Gelder sind an denen sich dort schamlos bedient wird. Ich hätte kein Problem damit wenn hierfür auch richtig geackert würde. Aber machen Sie sich bitte keine Sorgen, in solchen Gremien wird nicht hart gearbeitet. Abzocke und Ämterhäufung sind ein großes Übel in den politischen Kreisen. Es wäre ein großer Fortschritt wenn alle Einwohner einer Gemeinde die in gleichwelchem öffentlichen Gremium tagen ihre dortigen Einkünfte jährlich in den Gemeinde Informationsblätter offenlegen würden, diese Publikationen werden doch gern von den Regierenden als Tranzparenzmittel gesehen.

  44. Norbert Schleck

    In einem Kommentar vom 27.12. um 15.29 Uhr auf GE.net, der inzwischen (*) aber schon in der Versenkung verschwunden ist, gab ich Herrn Lecerf folgenden gut gemeinten Rat:

    „Spenden können unter gewissen Bedingungen von der Steuer abgezogen werden:

    Quel est le montant de la réduction d’impôt ?

    La réduction d’impôt s’élève à 45 % du montant versé, qui est repris sur l’attestation.

    Cependant, ce montant ne peut excéder :

    soit 10 % de l’ensemble des revenus nets
    soit 376.350 euros (exercice d’imposition 2016 – revenus 2015 et exercice d’imposition 2017 – revenus 2016)

    So die Informationen des MPF Finances, die leider immer noch nicht auf Deutsch zugänglich sind, trotz einstimmiger „historischer“ Resolution im Senat, seinerzeit eingebracht durch Gemeinschaftssenator Miesen. Aber gut‘ Ding will Weile haben. Ein Feld, das sein Nachfolger sicher mit Eifer beackern wird.

    Herr Lecerf wäre also gut beraten, wenn er denn der Aufforderung zu einer Spende mehr oder weniger freiwillig nachkommen sollte, den Betrag zu stückeln und über mehrere Jahre zu strecken, Sein Steuerberater wird ihm da sicher behilflich sein.“

    (*) Da die Liste der „aktuellen“ Kommentare nur 5 Positionen umfasst und es keine Scrollfunktion oder einen Button „Altere Kommentare“ gibt, genügen einige wenige neuere Beiträge, um ein Post verschwinden zu lassen. Wenn dann noch der entsprechende Artikel ins Archiv wandert, kann eigentlich keine ernsthafte Diskussion in Gang kommen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

    Diejenigen, die dem GE vorwerfen, nicht scharf genug über Herrn Lecerf herzuziehen, mögen Folgendes bedenken: Eine Zeitung, deren finanzielle Grundlage sowieso schon erschüttert ist und allerlei Stützungsmaßnahmen nötig hat (siehe Teil 6 der Serie über KHL: Bücherkauf und Werbung durch die DG) und die jetzt verzweifelt neue Kunden sucht, muss es sich zwei Mal überlegen, ob sie durch allzu forsche Berichterstattung einen Teil seiner Abonnenten vergrault. Das gilt für den politischen Teil, aber auch für Berichterstattung über Ereignisse wie Theateraufführungen u. ähnliche „Mega-Events“. Selbst der internationale Teil besteht überwiegend nur aus Wischiwaschi von dpa. Allen wohl und niemand wehe! Damit muss man sich abfinden… oder das Medium wechseln, … das dann auch nicht viel besser ist. Was ist zum Beispiel aus dem SPIEGEL meiner Jugendzeit geworden?.

    • Wenn Allan Bastin und ich aus dem Gemeinderat kommen siehts nachher im GE so aus als ob wir in zwei verschiedenen Veranstaltungen waren. Jedenfalls wird nicht über das gesprochene Wort berichtet. So steht im Zusammenhang mit der Parzellierung „Bödemchen“ im GE : „Falls das Ärtztehaus nicht innerhalb der nächsten fünf Jahre erbaut wird oder keine 20 Jahre hält, dann kann die Gemeinde Geld einfordern.“ Ich habe in der Sitzung Krings auf diese Sache angesprochen und er hat das Gegenteil gesagt.
      Ich gehe davon aus, das Bastin aus Vorlagen kopiert die ihm zugeschustert werden. Das einzige was er nicht in diesen Vorlagen findet sind die Äußerungen über mich. Und die zieht er sich größtenteils aus den Fingern. Weil mit aufschreiben hat der’s nicht so.

      • Richtig, Karlh1berens. Bastin ist ein noch sehr unerfahrenes grünes Männchen, aber bereits auf der falschen Spur.

        Übrigens : Will Lecerf das Problem etwa aussitzen und zwischenzeitlich weiter kassieren? Offensichtlich bedient der Mann sich anstandslos. Ob es ihm zu gönnen ist???

  45. Anti-Absolutiste

    Alles Peanuts was der Alfred eingenommen hat!

    Hierfür muss das Volk im Schweiße seines Angesichts schuften!:
    „Les journaux du groupe Sudpresse indiquent que pour le budget 2017 la somme de 35.687.000 euros est prévue pour la famille royale belge. La liste civile du roi Philippe est fixée à 11.786.000 euros, (augmentation de 193.000 euros en raison de l’indexation). Montant sur lequel est notamment prélevé le paiement des salaires de ses collaborateurs.

    Le roi Albert II recevra quant à lui 924.000 euros (augmentation de 16.000 euros). 176.000 euros de ce montant sont soumis à l’impôt sur la personne physique. Enfin, la princesse Astrid et le prince Laurent recevront respectivement 321.000 et 308.000 euros.“ (http://www.noblesseetroyautes.com/montant-de-liste-civile-2017-de-famille-royale-belge/)

    Anhand dieser Summen muss man doch nicht gleich einen kleinen Bürgermeister verurteilen. Der König und sein ganzes Gefolge kosten den Steuerzahler unendlich viel mehr!

    Wie kann man überhaupt in der heutigen Zeit einen „absolutistischen Staat“ aufrecht erhalten und sich gleichzeitig darüber ärgern, dass jemand 67.0000 Euros, sprich 139 € pro Stunde zuviel kassiert hat?

    Rechntet doch mal den Stundenlohn der nur zur Repräsentation dienenden Königshausvertreter aus!

    Das ist doch zum Kotzen! Alles andere sind nur Lapalien!

    • 139 € pro Stunde?
      139 € pro Minute!
      Pro Stunde macht das 8.340 € . Das sind ja 556% von dem was der Rechtsanwalt Armand de Decker eigenen Aussagen zufolge pro Stunde berechnete, weswegen ein belgischer Staatsanwalt ihn jetzt wegen Bestechlichkeit drankriegen will. Wie bestechlich sind dann erst die wallonischen Gemeindevertreter?
      Andere wallonische Bürgermeister und Schöffen erhielten über 500 € pro Minute, also pro Stunde weit mehr als 30.000 €.
      Alles nur Lapalien?

  46. Erstaunlich ...

    … dass man aber mal gar nichts aus den Parteizentralen hört … diese Mandate werden schon mal gerne von den oberen Parteiinstanzen vergeben … Weder die Lütticher, noch die einzige ostbelgische Parteispitze, hüllen sich in vornehmes Schweigen. Auch wenn die Lontzener Opposition jetzt ganz selbstbewusst im GE-Intervieuw auftritt : anderweitig sind die Liberalen (siehe ÖSHZ Präsident in ANANS) genau so in der „Kacke“ wie die ostbelgische CSP – wer im Glashaus sitzt sollte also nicht mit Steinen werfen. WEYKMANS und LECERF sind doch auch eingentlich ganz dicke Freunde …

  47. Pensionierter Bauer

    Aber nicht doch, die CSP hat sich heute in Person des Herrn Fraktionssekretär im PDG Colin Kraft im GE in Form eines Leserbriefes geäußert. Er macht den Vergleich mit einem Fussballstar der für eine Torvorlage auch schon mal 70.000€ erhält. Aber der Herr CSP Mann verschweigt daß der Fussballprofi es von Menschen erhält die es ihm geben wollen in Form von Eintrittsgelder, Pay TV Abos, Fanartikeverlauf, Sponsoring etc. Aber er übersieht auch in seiner jugendlichen Naivität dass Herr Lecerf und Co sich an Gebühren welche sich Monopolisten einstreichen bereichert haben. Es ist schon lächerlich dass Luc Frank, Arimont und andere CSP Oberen ihren kleinen Fraktionsekretär in den Ring werfen. Sie selber trauen sich dies mit Rücksicht auf die kommenden Wahlkämpfe nicht.

    • „Der Taler im Beutel klingt, die Seele gen Himmel springt.“

      Offensichtlich hat Herr Lecerf dieses Zitat falsch verstanden…..

      Scheinbar verfügt der Herr Bürgermeister über besonders dickhäutige Körperteile, dass er es solange auf dem heissen Stuhl aushält.

      Lassen Sie sich doch nicht weiter nötigen….. Abmarch!!

  48. Ich bin Angestellte und im Rahmen meiner Tätigkeit in diversen Verwaltungsräten und Arbeitsgruppen vertreten. Die Versammlungen liegen in der Regel ausserhalb meiner Arbeitszeiten und -da es sich hier um den Sozialbereich bez. medizinischen Bereich handelt- ziehen einen Rattenschwanz an tatsächlicher Arbeit nach sich. Diese Tätigkeiten werden nicht zusätzlich vergütet da sie im Rahmen meiner Aufgaben liegen. Das ist für mich selbstverständlich und vollkommen ok. Von einem Bürgermeister darf ich erwarten, dass er -wenn er es für nötig befindet in einem Aufsichts oder – Verwaltungsrat zu tagen- dies tut, weil in seiner Gemeinde ein berechtigtes Interesse an seiner Anwesenheit in diesen Räten herrscht. Also seine Anwesenheit einen Mehrwert für seine Bürger erbringt. Da er bereits für seine Tätigkeit als Bürgermeister entlohnt wird, dürfte er nach meinem Verständnis nicht noch zusätzlich dafür emtlohnt werden. Es liegt in seinem Aufgabengebiet alles dafür zu tun, dass die Gemeindeinteressen gewahrt bleiben. Herr Lecerf sollte sich einsichtig zeigen, seinen Hut nehmen und hoffentlich einem , besseren‘ Bürgermeister Platz machen. Wer so handelt ist kein ,guter‘ Bürgermeister, auch wenn ich ihn immer dafür gehalten habe.
    Ich weiß aber auch dass die Bürgermeister und auch Schöffen aller Gemeinden in den unterschiedlichsten Gremien zusätzliches Geld erhalten. Das gleiche System greift auch bei den gewählten Volksvertetern in Parlament und Regierung. DAS muss geändert werden sonst tauschen wir nach der Aufdeckung solcher Praktiken nur die Gesichter aus, die sich die Taschen füllen…et la vie continue…

    • Diesem von der Politik ja selber initierten Treiben um Posten Jagden, und dabei süffig erfundene Entlohnungen muss dringendst ein definitives Ende bereitet werden! Auch unser viel gelobter Senator fällt darunter! Diese Instanz sollte radiert werden, so wie die total überflüssigen Provinz Sammelbüchsen! All die Prämien und Sonderzahlungen sollten auch unter die Lupe geholt werden, da liegen auch noch sehr viele Baustellen verborgen! Der Bürger muss Offenheit darüber bekommen.
      Sehr vieles teure Geld vom Volk fliesst da in deren Taschen! Und was bringt es uns!?
      Wohl dem Volke Honig um den Mund reiben bei den Wahlen vorher.
      Ungerechtigkeit und des Schämens wert!

  49. Die Paerteizentralen und Vorsitzenden ...

    … halten sich bedeckt und still … denn wie schon vorher in einem anderen Kommentar erwähnt … diese Mandate genau dort an gute oder verdiente (da hat man die Wahl) Parteisoldaten (oder Machtmenschen) verteilt. Von den dann kassierten Entgelten kassiert die Partei dann auch gerne noch einmal so um die 10 bis 15 Prozent … oder mehr … und so schliesst sich der Kreis. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

  50. politik/inland/martin-winterkorn/3100-euro-vw-rente-am-tag-49585416,view=conversionToLogin

    Bitte nachlesen, denn sehr passend zum anderen!
    Die Leute kriegen den Hals nicht voll genug!
    Wer bezahlt alles? Raten Sie mal!?

  51. Willy Münstermann

    Alfred Lecerf hat eins gemeinsam mit Erwin Schöpges, der Eine Alfred lässt sich vom Steuerzahler fürstlich entlohnen, der Ander Erwin Schöpges reist auf Kosten seiner Mitglieder durch die Weltgeschichte, dies alles für Beide mit ander Leut’s Geld. Wo haben Die noch ihr Gewissen?

  52. Willy Münstermann

    Hop Sing, heute Abend wird es eine Nacht der langen Messer in Lontzen geben, und kein Anderer als Roger Franssen wird dann zuschlagen, wenn die Situation es erlaubt um die Nachfolge von A. Lercerf anzutretten.. Ein Bürgermeister Gehalt und eine Bûrgermeister Pension reizen doch auch unseren 1. Schöffen.Bei den nächsten Wahlen sollte keiner mehr diese Leute wählen.

  53. Macht und Geld ...

    Wenn Herr LECERF denn meint er müsse im Morast rumrühren, dann soll er das mal ruhig machen – wenn’s ihm hilft um so besser – er wird sich damit aber selber immer tiefer in eben diese Substanz hineinwühlen.

    Er ist ein Machtmensch – wenn er an einer Veranstaltung teilnimmt hat er den zwanghaften Drang sich zu aüßern – auch schon mal nur um auf sich aufmerksam zu machen – ohne inhaltlich wertvoll zu behandelten Sachverhalten zu intervenieren – immer mit diesem ihm eigenen Lächeln. Die Einen sind dann beeindruckt und finden das dann eher mutig, die anderen eher nicht da sie eher gelangweit sind (die die ihn kennen). Politische Spielchen sind ihm nicht fremd … das kann er (mindestens so gut wie alle anderen auf diesem politischen Level) … vor allem wenn es dem Machterhalt oder dem Machtzuwachs dient – Kollateralschäden kümmern ihn (als andächtigen und bekennenden „Christ“ nicht sonderlich.

    Dass er diese Überweisungen einfach so einstreicht ist eine neue Dimension – passt aber irgendwie.

    Man muss sich auch vor Augen halten dass diese Posten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den Parteizentralen vergeben werden. Man hat auch schon gehört dass die Parteien von den Entgelten ihrer Mitglieder dann davon prozentual Abgaben verlangen – hier würde der Kreis sich dann schliessen und man könnte so verstehen dass die Parteioberen sich in vornehmes Schweigen hüllen.

    Er würde ein parteiübergreifendes Treffen Gleichgesinnter und -betroffener abwarten, sagt er … das ist einfacht an Arroganz und Bürgerverachtung nicht zu übertreffen.

    Es gibt da wirklich nichts schön zu reden : der Bürger ist definitig, wenn wir uns nicht irren, über eine Dauer von drei Jahren um mehr als 2.000.000,00 € (das sind 80.000.000 BEF) verprellt worden.

    Was ist bloß mit diesen Menschen passiert, was ist geschehen dass ihnen jegliche Moral abhanden gekommen ist – und sie dennoch den Mut (oder die Arroganz) besitzen sich mit einem breiten Grinsen vor die Wähler und in die Öffentlichkeit zu trauen. Ist es das was landläufig als „Abgehoben“ oder „Wirklichkeitsfremd“ qualifiziert wird ?

  54. Publifin/Zappel B.

    1. http://www.levif.be/actualite/belgique/madame-furlan-au-cabinet-furlan/article-normal-601045.html?utm_source=Newsletter-18/01/2017&utm_medium=Email&utm_campaign=Newsletter-RNBAVULV&M_BT=4659932841633
    Sur la liste du cabinet (Furlan/PS, ministre de tutelle de Publifin) elle est renseignée comme conseillère engagée. En réalité, elle est la conseillère particulière du ministre PS des Pouvoirs locaux du gouvernement wallon. Une brève recherche sur Internet nous apprend qu’elle travaille également toujours au cabinet du bourgmestre de Thuin (Furlan/PS) : elle y assure des permanences sur rendez-vous pour le bourgmestre en titre Paul Furlan. Aucune de ces deux fonctions n’est renseignée dans ses dernières déclarations de mandats. Travailler au cabinet de son ministre de mari n’a rien d’illégal. Rien ne l’interdit. Sur le plan éthique, c’est plus discutable…

    2. http://www.levif.be/actualite/belgique/publifin-un-systeme-de-nature-mafieuse/article-normal-601115.html?utm_source=Newsletter-18/01/2017&utm_medium=Email&utm_campaign=Newsletter-RNBAVULV&M_BT=4659932841633

    Publifin : „Un système de nature mafieuse“ „C’est un système qui a été mis en place par Stéphane Moreau et André Gilles pour étendre l’emprise du parti socialiste liégeois sur différents secteurs économiques et industriels de la vie liégeoise“, pointe François Gemenne. „C’est un système de nature mafieuse car il fait la loi lui-même, il distribue de l’argent à tout le monde pour que personne ne pose de questions.“

    3. hhttp://www.levif.be/actualite/belgique/la-justice-enquete-sur-le-scandale-publifin/article-normal-596819.html#cxrecs_s

    Faux, usage de faux et abus de biens sociaux
    Selon nos informations, le ministère public suspecterait la commission de faux, l’usage de ces faux et des abus de biens sociaux au détriment de l’intercommunale Publifin. Et donc, in fine, de ses actionnaires, au premier rang desquels on trouve la Province de Liège (61% des parts) et 76 communes belges, principalement de la province de Liège. Il s’agirait de suspicions de faux mandats, de fausses réunions et de faux procès-verbaux de réunions. Cette information judiciaire devrait durer quelques mois.

    Nur einige Beispiele. Es gäbe noch viele. Was für’n Sumpf !!! Und das m.E. nicht nur in diesem speziellen Fall… Disgusting!!! Und warum wohl dermaßen frequent und tief verwurzelt in „unserer“ Wallonie ? Womit ich nicht sagen will, dass es das bei anderen nicht gibt. In D/Bayern gab’s das z.B. auch schon mal mit „beschäftigten Ehefrauen“, oder mit Interessenkonflikten einer Ministerin (Aigner?) mit Geschäften des Ehegatten u.a.m.

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