Gesellschaft

In Belgien leiden immer mehr Mütter oder Väter am „Eltern-Burnout“

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Nicht nur Lehrer und Manager können am Burnout-Syndrom erkranken, sondern auch Eltern – egal ob berufstätig oder nicht. Stress im Familienleben und bei der Arbeit kann bei Menschen zum Ausbrennen und zur totalen Erschöpfung führen, vor allem in unserer heutigen Zeit, wo alle möglichst perfekte Eltern sein wollen.

Wie Sudpresse am Samstag berichtete, leiden in der Wallonischen Region und in Brüssel 5% aller Mütter oder Väter am „Eltern-Burnout“. Gefährdet sind 13%.

Das ergab eine Studie der Universität Neu-Löwen (UCL) im Auftrag der Christlichen Krankenkassen.

Leere und Traurigkeit

Auf den ersten Blick könnte man meinen, bei den Betroffenen handele sich um eine kleine Gruppe. In Wirklichkeit befindet sich das „Eltern-Burnout“ auch in Belgien auf dem Vormarsch. Immer mehr Väter oder Mütter sind betroffen. Außerdem gibt es eine hohe Dunkelziffer, weil viele Eltern nicht wissen, dass sie unter einem Burnout leiden, oder es nicht wahrhaben wollen.

Ein Gefühl innerer Leere und Traurigkeit, Antriebslosigkeit und ein extremes Schlafbedürfnis sind deutliche Anzeichen, dass etwas in Schieflage geraten sind.

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Was ein Burnout von einem einfachen Erschöpfungszustand unterscheidet, ist, dass sich die Betroffenen auch nach ein paar Tagen Ruhe und Entspannung nicht erholen. Nicht einmal ein Urlaub schafft Abhilfe.

Gefährdet, einen Burnout zu erleiden, sind häufig diejenigen, die zu hohe Anforderungen an sich selbst stellen und diese nicht mehr erfüllen können. Es sind beispielsweise Eltern, die immer alles perfekt machen wollen. Sie liefern im Job glanzvolle Präsentationen ab, sie können unaufgeräumte Kinderzimmer nicht ausstehen oder backen, auch wenn noch so wenig Zeit ist, selbst einen Kuchen statt einen aus dem Supermarkt mitzubringen.

Die Journalistin Caren Battaglia hat beobachtet, dass vor allem Mütter Perfektionistinnen sind: „Sie wollen perfekte Kinder haben und ein perfektes Haus, das ist einfach nicht zu schaffen“, erklärte sie in einem Radiointerview.

Wenn die Familie in schwierigen Verhältnissen lebt oder ein Kind besondere, intensive Pflege oder Betreuung braucht, weil es chronisch krank ist oder eine Behinderung hat, dann ist die Gefahr eines Burnout-Syndroms bei den Eltern besonders hoch.

Perfektionistische Mütter

Perfektionistische Mütter glänzen im Beruf, hetzen zum Kindergarten oder zur Schule, wo sie ehrenamtliche Aufgaben übernehmen, fahren die Kinder zur Klavierstunde und zum Ballett und bringen das Haus bis in die späte Nacht auf Hochglanz – alles soll perfekt sein.

Auch notorische Ja-Sager, die keine Bitte abschlagen können und sich für alles verantwortlich fühlen, die für jeden ein offenes Ohr haben und allen helfen, sich selbst aber nicht helfen lassen, weil sie glauben, alles im Griff zu haben, sind irgendwann ausgebrannt. (sudinfo.be/familienleben.ch/welt.de)

Weitere Infos zum „Eltern-Burnout“ (in Deutsch) unter folgendem Link:

www.jepenseaussiamoi.be

  1. Das ist die Kehrseite des Untergangs der Großfamilie. Alle Last liegt jetzt auf den Schultern der beiden Eltern oder sogar nur eines Elternteils, und neue Wohn- und Kinderaufzuchts-Modelle mit mehreren Erwachsenen auszuprobieren ist derzeit absolut unpopulär.

      • Das hat bei mir einen anderen Hintergrund: Ich kannte mal ein Paar, das einen Aufzuchtsbetrieb für seine Kinder angemeldet hatte um beim Fiskus Essen, Kleidung usw. als Betriebsausgaben geltend zu machen. Die steuerliche Anerkennung dieses Betriebsmodells ging durch alle Instanzen, wurde aber letztinstanzlich verworfen.

  2. Kerstges Angela

    Was OD hier aufzeichnet, war kürzlich seitens der Therapeutin: Angelika Michels in der Presse nachzulesen. Gab,s schon vor Jahren und hat unter Garantie zugenommen

  3. Erfahrener

    Es ist schon schlimm was sich in der heutigen Gesellschaft so alles abspielt. Wenn ich sehe wie gestresst all die Frauen sind, die berufstätig sind, dann tun sie mir wirklich leid. Ja sagt eine ältere Mutter zu mir, die sind gezwungen beide arbeiten zu gehen sonst kommen sie nicht mehr rund. Das stimmt, aber muss man denn das schönste Hausbkomplett eingerichtet haben, muss man denn jedes Jahr 3 Wochen in Urlaub fahren und das jedes Jahr ein Stück weiter ? Wenn ein neues Auto gekauft wird, muss das nächste immer eine Nummer grösser sein, frage mich echt, wann hört dieser Wahnsinn mal auf ? Dann wundert man sich dass die Eltern Burn-out bekommen, ich nicht. Mir hat mal ein älterer Mann gesagt, die Jugend wollen in 5 Jahren das erreichen, wozu wir ein ganzes Leben gebraucht haben. Die Folgen machen sich jetzt schon bemerkbar, ich bedaure die armen Kinder.

    • Kerstges Angela

      @ Erfahrener, Ihrem Nick entsprechend, vermute ich eine männliche Person unter diesem, mit andern Worten, können Sie sich, wenn ich Ihren Textinhalt interpretiere, relativ schlecht oder garnicht in ein „Nur-Hausfrauen-Dasein“ hineinversetzen. Konkret, Mama soll alles, restlos alles, Gott zu Ehren schaffen, NIX !! garnichts kriegt sie dafür, höchtens noch Kritik, wenn das Essen misslungen ist. Alles wird als selbstverständlich seitens Behörden, Gatten usw. erwartet.
      War ja eine Betroffene, dass ich mir mit dieesem Textinhalt nicht nur „Freunde“ verschaffe, ist mir bewusst, diejenigen, die mich eventuell kritisieren wollen, lasse ich jetzt schon wissen: Ihr könnt mich mal !

      • „dass ich mir mit dieesem Textinhalt nicht nur „Freunde“ verschaffe, ist mir bewusst, diejenigen, die mich eventuell kritisieren wollen, lasse ich jetzt schon wissen: Ihr könnt mich mal !“
        Warum halten Sie dann nicht einfach Ihren Mund?
        Ist Ihnen überhaupt noch zu helfen?

        • Kerstges Angela

          Warum ich nicht den Mund halte, will und muss ich Ihnenn nicht auf die Nase binden ! Warum schreiben SIE!!!! diesen Satz ? Auch Sie müssen mir den nicht auf die Nase binden.

          • Herresbacher

            Sie müssen gar nicht den Mund halten Frau Kerstges, Sie sollten nur dabei die Finger von der Tastatur lassen, das würde schon reichen.
            Man(n) hat nämlich den Eindruck, als wöllten Sie sich im Netz bloß keine Freunde suchen oder?

      • De bonte Pitter

        @ Sehr geehrte Frau Kerstges ; Nach all ihren komischen Bemerkungen gilt für Sie folgendes ; Wie Du dich früher gebettet hast , so liegst Du heute noch immer auf Deine alten Problemen .

        • Kerstges Angela

          Von wegen „alte „Probleme“ ! Dass ich welche gehabt habe, streite ich absolut nicht ab. Schliesslich habe ich so an die 40 Jahre Chemie geschluckt, war notwendig, da mein Ex – das weiss ich erst seit ca 3 Monaten, schon im ERSTEN EHEJAHR!!!! fremd ging und zwar mit unterschiedlichen noch dazu, eine allein reichte ihm nicht. Den in der Ehe-Sex, der normalerweise vorausgesetzt wird, wurde ihm auch nicht verwehrt, an Häufigkeit dürfte es ihm auch nicht gemangelt haben.
          Will meinen Ex, nun nicht als absolut allein schuldig hinstellen, denn es wurde noch eine Person aus dem Bereich Waimes als Hauptschuldigen ausfindig gemacht. Wieso, warum, nicht MEHR mein Problem, also NULL Info diesbezüglich.
          Komme nochmal kurz auf die Bemerkung „unglücklich“ oder so ähnlich. Absolut NEIN ! Mir geht es sehr gut ! Kann tun und lassen was und wie ich will, sehr nette Kontakte, habe in einem anderen Forum geschrieben, „was will ich noch mehr“ so gut fühle ich mich jetzt .
          Dieser Textinhalt ist die volle Wahrheit NIX !!! erfunden !

    • R.A. Punzel

      @Dax: Vielleicht lag es daran, dass Ihre Eltern auf dem Boden der Tatsachen blieben. Nämlich: Mit den vorhandenen Geldeinnahmen wirtschaftlich umgehen, die Kinder zu Fuß, bzw. mit dem Bus zur Schule schicken und nicht mit einem nicht beherrschbaren SUV, Helikoptergleich, auf dem Schuhof deponieren, bzw. den Verkehr blockieren. Papa verdient zwar nicht die notwendige Kohle, aber was soll es…. Mehr scheinen als sein ist angesagt, oder wie es ein verstorbener Bürgermeister formulierte: Außen Hui, aber kein Geld mehr für Tapeten haben…

  4. Einen sehr guten Bericht. Ich würde zum Kommentar von Frau Kerstges- „NIX !! garnichts kriegt sie dafür“- noch hinzufügen, dass Eltern, die Arbeiten und tüchtig Steuern zahlen, noch einmal zahlen müssen um ihre Kinder zB in die Außerschulische Betreuung zu geben. Die Eltern zahlen im Sommer pro Tag 13 € pro Kind (für Betreuung und Verpflegung). Es kann sich nicht jeder frei nehmen wie er will und es können nicht alle Eltern mit den Kindern Urlaub machen! Es ist auch ganz klar, dass auch die Außerschulische Betreuung nicht umsonst arbeiten kann.
    Diese berufstätigen Eltern finanzieren unseren Staat heute und deren Kinder wiederum sichern den Fortbestand unseres Sozialsystems von morgen! ABER Sozialhilfeempfänger, die vielleicht auch garnicht arbeiten, zu Hause sitzen und demzufolge auch viel weniger Steuern bezahlen, zahlen nur 2 oder 3 € pro Kind pro Tag!
    Ist das gerecht und der Dank an die berufstätigen Eltern? Die Berufstätigen zahlen also schon ein erstes Mal für das System der Außerschulischen Betreuung (über die Steuern) und zahlen ein zweites Mal wenn sie es dann auch nutzen! Während Leute, die NICHT arbeiten und vielleicht sogar zu Hause sitzen nur ein Viertel bezahlen müssen! Kindergeld hin oder her, was die Eltern in die Kinder investieren gleicht das Kindergeld nicht aus!
    Und wenn die Eltern das nicht schaffen macht man ihnen noch Vorwürfe, dass ihre Ansprüche zu hoch seien? Wie krank ist unser System! Es reden immer alle über Altersarmut aber man ignoriert vollkommen, dass es auch Armut bei den jungen Eltern gibt! Die Alten hätten ihr ganzes Leben Geld sparen können, wenn sie es denn gemacht haben. Die Jungen nicht! Die Alten hatten auch noch Großeltern, was heute die Außerschulische Betreuung ersetzt. Aber heute gehen ja sogar die Alten bis 65 Jahre arbeiten!

    • Jo wa,du bist ja ein toller Hecht.
      Wer bezahlt dir morgen die Rente?Durch wen funktioniert die Gesellschaft ,durch die Kinder die geboren werden.
      Ohne Kinder gibt es kein morgen mehr.
      Habe 2 Töchter und 3 Enkel und bin sehr stolz auf die Nachkommen.
      Was wäre die Welt einsam und langweilig ohne die Kinder,Enkel und Urgrossenkel ?
      Denk mal darüber nach !!

  5. Rentner : ich habe nie gesagt dass ich GEGEN bin, ganz im Gegenteil, aber es gibt halt Leute die denken nicht weiter und bekommen Kinder weil sie gerade mal „Bock“ drauf haben… auch wenn’s eine geringe Prozentzahl ist.

  6. Den Burn-Out machen sich viele Eltern selbst, indem sie dem Geld hinterherlaufen.
    Ab 3000 Euro Nett im Monat solte jedem Haushalt eine maximale Arbeitszeit auferlegt werden, ganz gleich ob dann der Mann oder die Frau oder beide sich einschränken.
    Würden zb maximal 1.5 Gnazzeitarbeitsplätze pro Ehepaar zugelassen wären viele Probleme gelöst. Verheiratete mit niedrigem Einkommen natürlich ausgenommen.
    Die heutige Jugend ist fleissig, strebsam und gut ausgebildet, aber wie ein Vorschreiber erwähnte, sie wollen innerhalb von 5 Jahren das Gleiche erreichen wie wir in 35 Jahren.
    Wir können nicht vom Staat verlangen, dass er auf unsere Kinder aufpasst, während wir uns verwirklichen.
    Wer Kinder in die Welt setzt muss sich drum kümmern, ich habe es auch getan und keine Sekunde bereut.

    • „Ab 3000 Euro Nett im Monat sollte jedem Haushalt eine maximale Arbeitszeit auferlegt werden“: Soll das für alle gelten oder nur für junge Eltern? Also auch für Politiker und Firmenchefs? Wäre garnicht so schlecht, aber dann muss das nicht nur für die kleinen Leute gelten und es diesen Leuten dennoch ermöglichen ein Eigenheim zu bauen. In Griechenland, Polen … lebt man auch gut, weit unter 3000 € Einkommen.
      „Die heutige Jugend ist fleissig, strebsam und gut ausgebildet, aber wie ein Vorschreiber erwähnte, sie wollen innerhalb von 5 Jahren das Gleiche erreichen wie wir in 35 Jahren.“ Ein Lob und gleich im Anschluss ein an den Haaren herbeigezogener Kommentar. Sind Sie und ihr Vorschreiber Politiker, denn genau so reden die auch!
      WAS wollen die jungen Leute denn Ihrer Meinung nach zu schnell erreichen? Nach dem Abitur kommt das Studium und mit 25 – 30 Jahre steht man fest im Berufsleben. Mit 30 baut man ein Haus und die Raten laufen 30 Jahre (darunter gibt’s es fast nichts mehr). Man zahlt also bis zur Rente die Raten für das Haus. Früher bauten man ein Haus für 4.000.000 Franken, heute entsprechen dem 400.000 € weil der Preis von ALLEM sich mehr als verdoppelt hat! Die jetzige Rentnergeneration hat alle Ressourcen (Treibstoffe, Rohstoffe, Sozialkassen, Staatshaushalt etc) ohne Rücksicht auf die folgenden Generationen ausgeschöpft, Schulden gemacht, Altlasten hinterlassen und jetzt müssen die Jungen Leute sparen und diese Zeche dafür zahlen weil es so nicht weiter gehen kann.
      Das Haus wird so weit wie möglich ausgebaut, weil man ja schon zu Beginn vom Staat auferlegt bekommt wie das Haus gedämmt, belüftet, das Abwasser geklärt etc sein MUSS. Sollen die ihrer Meinung nach bis 50 in einem Rohbau wohnen?
      Die Jungen Leute sind sich sehr wohl bewusst, dass sie wahrscheinlich in 30 Jahren keine Rente mehr bekommen! Kassenbons, Sparbücher, Rentenfonds etc, ist doch alles unrentabel! Das Eigenheim ist daher die beste Geldanlage und darum wird darin auch alles investiert! Die jungen Leute verzichten sogar auf Kinder oder bekommen deren viel später, weil der Staat die Eltern nicht unterstützt! Jeder weiß, dass es mit dieser Familienpolitik nicht weiter gehen kann, aber auch die jungen Leben erst einmal ihr EIGENES Leben!
      @Potato: Was denn noch? Na das ganze zu einem gerechten Preis FÜR ALLE, nicht nur für Geringverdiener und Arbeitslose! Warum bezahlen die, die nicht arbeiten oder so schon Stütze kassieren ein Viertel des Preises. Sind die Kinder dieser Leute billiger in der Pflege und Betreuung?

  7. Alleinerziehend ohne Oma etc.

    Es liegt meiner Meinung nach auch an dem Lebensstandart, denn man vor dem Kindern hatte. Vllt noch ein Haus gebaut. Dann will man trotzdem nichts missen. So läuft das aber nicht, liebe Eltern.
    Schaltet das Internet aus und ihr werdet euch wundern wie viel Zeit für euch und die Kinder bleibt.
    Ich finde jedes Kind hat anrecht auf Eltern, die Zeit haben. Das sollte man als Eltern wissen und die Kinder nicht einfach abschieben weil man „angeblich“ das Brot verdienen muss.

  8. Professor

    Da die Frau berufstätig ist und keine Zeit für Kinder und Haushalt hat, stellt sie eine Putzfrau (pardon, Haushaltshilfe) ein. Diese wiederum, weil sie einem Job außer Haus nachgeht, und keine Zeit für Kinder und Haushalt hat, stellt eine Haushaltshilfe ein. Diese wiederum, weil sie einem Job außer Haus nachgeht und keine Zeit für Kinder und Haushalt hat, stellt eine Haushaltshilfe ein. Usw.usw.

    • Euro Bürger

      seltsam ! In diesen Foren scheinen nur Männer zu posten. Ist das normal, dass bisher noch nie von Papa-Engagement zu lesen war ? Noch macht Papa Kinder, war,s das denn ? Ist der Rest nur für Mama ?

  9. Vorschulische Betreuung ab 7 Uhr, Mittagessen und Aufsicht, nachschulische Betreuung bis 19 Uhr, außerschulische Betreuung an freien Tagen und in den Ferien: Was wollt ihr denn noch?

    • Alemannia4ever

      Es ist sehr schade, dass einige Eltern dies so handhaben: Rundum-Betreuung für die Kleinen. Viele glauben, dass sie zwei Einkommen benötigen. Weil man muss ja ein Haus abbezahlen, weil man muss ja zwei Autos abbezahlen und unterhalten, weil man muss ja am Vereinsleb teilnehmen, weil man muss ja den 40. Genurtstag dick feiern, weil man muss ja den Erwartungshaltungen der Gesellschaft entsprechen …
      Demnächst wird es sicher auch ein PMS für Erwachsene geben …

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