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Mammut-Fußball-WM ab 2026 mit 48 Teams

Der Höhepunkt in der Karriere von Philipp Lahm: 2014 wurde Deutschland Fußball-Weltmeister. Foto: epa

Die Mammut-WM ist beschlossene Sache. 2026 wird der Fußball-Weltmeister erstmals bei einem Turnier mit 48 Teams gekürt. Die Kritiker konnten sich nicht durchsetzen.

Das FIFA-Council beschloss die Aufstockung um satte 50% bei seiner Sitzung am Dienstag in Zürich einstimmig. Statt der bislang acht Gruppen mit jeweils vier Teams wird es dann in der Vorrunde 16 Gruppen mit je drei Mannschaften geben.

Voraussichtlich werden die Teams auf den Plätzen eins und zwei jeder Gruppe in die K.o.-Runde einziehen. Weitere Details zur Mega-WM wollte die FIFA nach Ende der Sitzung am Dienstag bekanntgeben.

Gianni Infantino nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten der FIFA im Februar 2016. Foto: epa

Die Gesamtzahl der WM-Spiele steigt voraussichtlich von 64 auf 80 Partien. 2018 und 2022 findet die WM noch mit 32 Teams statt.

Ob es wie von FIFA-Präsident Gianni Infantino angeregt bei der XXL-WM keine Unentschieden mehr geben und jede Partie auch in der Vorrunde bei Gleichstand mit einem Elfmeterschießen entschieden werden wird, steht allerdings noch nicht fest. Auch die Verteilung der Startplätze pro Konföderation wurde noch nicht beschlossen.

Voraussichtlich soll die sportpolitisch brisante Frage der Quotenplätze bis zum FIFA-Kongress im Mai in Bahrain geklärt werden. Europa hat derzeit mit 13 Startern das größte Kontingent. Infantino hatte besonders Afrika und Asien mehr WM-Teilnehmer versprochen.

  1. Da haben Sie Recht, Bauer. Nicht nur bei der FIFA wird viel übertrieben!? Da gibt es auch noch andere Stellen! Da wird sogar im tristen und Schlechten übertrieben. Sie wissen wohl viel und fast alles für ihren Berufsstand? Waren sie wirklich Landwirt? In Milch, oder Ziegen, oder Acherbau?

    • Pensionierter Bauer

      Natürlich war ich Lamdwirt, sonst würde ich mir wohl kaum einen solchen Nicknamen zulegen. Milchbauer in Norden der DG war ich über viele viele Jahre hinweg.
      Ich hoffe doch nicht, dass Sie glauben Landwirte wären dumm und blöd und hätten keinerlei Bildung.
      Wer heute in dieser Branche überleben will, der braucht Kopf und Verstand. Neben der sichtbaren Arbeit ist noch unendlich viel Papierarbeit zu leisten, dazu kommt Markt beobachtung, Milchqualitätssicherung, Futterrationberechmung ,etc, etc,…..ß
      Im übrigen der PB kennt sie Alle die in OB etwas zu sein glauben.
      Von Jacob Pons ( denke gerade an ihm, weil er der GE Redaktion heute in einem Leserbrief einen tolllen Rechercheauftrag erteilt hat) über Luc Walpot und Christian Krings bis hin zum neuen Ecolo Abgeordneten im PDG, Marc Niessen und auch Alfred Lecerf haben ihm schon alle die Hand gereicht.( Die hier genannten Personen sind nur eine kleine Auswahl aus den vielen denen ich begegnet bin)

  2. Idioten,der neue ist noch verrückter wie der Blatter !
    Es geht doch nur noch um viel Kohle .
    Fussball ist nur noch drittrangig.
    Wer schaut sich denn Louxemburg gegen Ostbelgistan ??

    • @ Schande

      Aber spätestens wenn die Einschaltquoten sinken weil sich keiner mehr für die aufgeblasene WM interessiert und die Fernsehanstalten keine Kohle dafür rüberschieben werden diese tollen Ideen des Herrn Infantini (Nomen est Omen) wieder eigestampft.

  3. Marsupilami

    Wenn es eine britische Nationalmannschaft gäbe und nicht die einzelnen Regionen Großbritanniens einzeln antreten dürften wäre schon viel geholfen. Die nächste FIFA-Reform erlaubt dann wahrscheinlich auch ein bayerische Nationalmannschaft oder eine flämische.

    • Rundes Leder

      Marsupilami! vergessen Sie unser Land nicht! Belgien würde dann gleich mit mindestens 4 Mannschaften antreten! Red Devils- Vlamse Löwen- Wallonische Hähne und Ostbelgische Ministeréquipe! Der schaue Edi ist ja nicht dafür?_

  4. Gute Idee, so sind auch mal andere Länder dabei, die sonst nie eine Chance haben. Ein bisschen schadenfroh bin ich auch, dass einige Leute, die glauben, sie hätten den Fußball gepachtet, sich nicht durchsetzen konnten. Schade das u.a. das GrenzEcho die deutschen dpa-Kommentare daz 1:1 übernommen hat. Natürlich geht es um’s Geld (vorher nicht?). Ich werde mir trotzdem nur die Spiele angucken, die mich interessieren, und wenn Luxemburg gegen Belgien spielt, tut es das mehr als Brasilien gegen Deutschland.

    • Das mit Brasilien und D meinst du nicht im Ernst? Oh je, habs vergessen. Als deutschsprachiger Belgier der deutsprachigen Gemeinschaft Belgiens deprimiert es halt doch, ein rotes Trikot tragen zu müssen:-)))

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