Standpunkt

Der politische Apparat muss endlich „abspecken“

Es geht also doch: In Flandern soll der politische Apparat verschlankt werden. Die (unnötigen) Provinzen machen den Anfang. Nach den Wahlen im Jahr 2018 soll die Zahl der Provinzialratsmitglieder um die Hälfte reduziert werden – von 351 auf 175. Das hat die flämische Gemeinschaftsregierung beschlossen. Ist dies endlich eine Kehrtwende in der belgischen Politik, wo bisher die politischen Apparate eher aufgebläht als „abgespeckt“ wurden?

Die Verschlankung der Provinzen ist im flämischen Regierungsabkommen festgeschrieben. Schon ein Jahr früher, also 2017, sollen diverse Zuständigkeiten der Provinzen in den Bereichen Gesundheit, Sport und Kultur an andere Verwaltungsebenen abgetreten werden.

Flandern weist damit den anderen Teilstaaten und dem Föderalstaat den Weg. Am besten wäre, wenn Belgien die Provinzen komplett abschaffen würde. Diese Zwischenebene wird nicht mehr gebraucht.

Ein Stück Griechenland in Belgien

Die Provinzen sind so etwas wie ein Stück Griechenland in Belgien, und das gleich in zehnfacher Ausführung. Sie dienen hauptsächlich dem Klientelismus und der Versorgung von Parteibonzen, wie auch das monatelange Tauziehen um die Nachfolge von Michel Foret als Gouverneur der Provinz Lüttich zeigt.

Weil sich die Politik nicht auf einen Nachfolger einigen konnte, wurde Foret schon zwei Mal gebeten, seinen Wechsel in den Ruhestand zu verschieben.

Indes ist nicht nur auf Ebene der Provinzen ein Abbau der politischen Apparate erforderlich. Die Überversorgung der politischen Klasse fängt schon im Europäischen Parlament an, wo die Vergütung der Abgeordneten und die Pensionsregelungen in keinster Weise im Verhältnis zur tatsächlich erbrachten Leistung stehen.

Überversorgung der politischen Klasse

Idem im Föderalparlament, der Abgeordnetenkammer. Ganz zu schweigen vom Senat, der völlig überflüssig ist. Als Senator wird man bezahlt, um nichts zu tun, jedenfalls nichts Wichtiges. Der Senat ist heute eine Ohrfeige für jeden rechtschaffenden Bürger.

Wenn die Politik wieder glaubwürdig sein will, führt an einer Verschlankung auf allen Ebenen kein Weg vorbei. Das gilt nicht nur für die Zahl der Parlamentarier, sondern auch für die vielen Bataillone von Referenten und sonstigen Mitarbeitern, die im Laufe der Jahre von den Politikern gebildet wurden. Da wird schnell mal jemand eingestellt, um eine Internetseite zu betreuen, die kaum jemand liest, um nur ein Beispiel zu nennen.

Politik sollte im Dienst der Bürger stehen und kein Selbstzweck sein.

GERARD CREMER

    • Kettenis1

      Guten Morgen OD!

      Habe mir soeben mal Ihren Artikel teilweise zu Gemüte geführt. Muss sagen, da haben Sie aber wahre und wichtige Worte geschrieben. Ihr oben Geschriebenes habe ich schon vor ca. 30 Jahren mit einer Person diskutiert, die über ein entsprechendes Hintergrundwissen verfügte. Und jetzt bringen Sie Ähnliches, vielleicht nach dem Motto, „was lange währt wird endlich gut“? Warten wir es ab.

    • Der politische Wasserkopf in Eupen sollte ebenfalls drastisch reduziert werden. Der ist genauso überflüssig wie die Provinzen. 4 Minister für 70 000 Leute ist einfach nur pervers.

      • @ denke: wenn Sie wirklich DENKEN und vor allem HINSCHAUEN würden, sähen Sie, dass die vier Minister und das Parlament und das Ministerium seit dreißig Jahren gute Arbeit leisten. Schauen Sie sich doch nur an, was sich in den Bereichen, in denen wir autonom sind, alles in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat ! Und dann werfen Sie doch mal einen Blick über den Tellerrand der DG hinaus.
        Oder schauen Sie sich die Bereiche an, die von der Wallonie verwaltet werden: die Straßen und die Raumordnung. Schaun Sie einfach hin, denken Sie anschließend mal nach, und dann sollten selbst Sie begreifen, „wo Has höppt …“

        • Marc Van Houtte

          @autonom
          Ihre Rechnung geht so lange auf bis die DG Steuerhoheit hat und aus bei uns erwirtschaften Geld den Firlefanz in Eupen bezahlen muss.
          Bis jetzt haben wir ja schon den KHL Palast heute von OP besetzt und das Parlament mit der Kleinigkeit von 14 mit 6 Nullen an der Backe.
          Wer die Kompetenzen will soll auch dafür bezahlen.
          So wie viele der 70.000 sind erwerbstätig ? Wie viele der Erwerbstätigen zahlen den hier Steuer? Damit meine ich die volle Steuer nicht nur den Gemeinde Anteil.
          Falls wir dieses Gedöns in Eupen Zahlen müssen die armen Schweine die hier noch arbeiten alles dem Fiskus geben und es würde trotzdem bei weitem nicht reichen. Wir wären Europas Armenhaus . Nachfolger von Paasch wäre ein Grieche die wissen wie man bettelt.

          • Frau Mahlzahn

            @ Van Houtte

            Autonom bezieht sich in seiner Darstellung auf Tatsachen. Da ist es eigentlich nicht angebracht mit wenn und aber zu kontern. Wen Ihr CSP- Finanzexperte zukünftig natürlich die Steuerhoheit für die DG beanspruchen würde, sollte er sich das vorher noch mal überlegen. Aber die Angst hat der Wähler Ihnen ja schon genommen.

        • Ich sehe und denke, dass nur ein einziger Minister die wirklich wichtigen Aufgaben erledigen könnte. Wir müssen nicht in allen Bereichen autonom sein, das bringt dem Bürger rein garnichts!

  1. Marc Van Houtte

    In Flandern hat die PS auch nichts zu sagen da liegt die Ursache fürs Pöstchen sammeln.
    PS: Unser Herr Klos ist da aber anders kann sich aber nicht Durchsetzen sogar sein Held, KHL, der renommierte Auslandspolitiker, schafft es nicht den Sumpf trocken zu legen.

  2. Politik enttäuscht

    O wie Recht Sie haben, Herr Cremer, aber ist dies nicht nur ein frommer Wunsch (vor allem der
    letzte Satz )?
    Schade nur dass die Politiker (ALLE) es nicht
    einsehen wollen und endlich FÜR die Bürger
    handeln !

  3. Réalité

    Kompliment Herr Cremer!

    Das wird ein Artikel wo es Reaktionen regnen wird darauf.

    Ein Thema was auf den Nägeln brennt!Schon seit langem.

    Nur die Medien tun sich schon schwer,dies Thema an zu packen.Vormalig natürlich die 2 Konkurrenten in der DG.Das Grenz Echo und der BRF.Ist aber ein wenig normal,denn die können den eigenen Ernährer nicht gut kritisieren.

    Die Politik ist vieles selber schuld,und das es so gekommen ist.

    Sie ist in den letzten paar Jahrzehnten zu Selbstversorgend geworden.
    Angestachelt durch die Wogen der Hochverdienenden Firmen Manger und die der Finanzbranche wollte die Politik da nicht den Anschluss verpassen.

    Dieses Phenomen zieht sich von Oberstem Range sogar bis herunter zum Bürgermeistertitel durch.Wenn man noch denkt das letzere viele Jahre das Ehrenamtlich machten.Und jetzt gut belohnt werden dafür.

    Das Frappierende dabei ist,das die höher Positionierten auch noch zahlreiche Nebenposten bekleiden,und immer noch auf neuer Suche dazu sind,dann untermauert dies das ganze.

    Die „Berufe“ die sowas zu lassen sind wahrlich an einer Hand ab zu zählen.
    Erstaunlich und Unverständlich zugleich.

    Das der Steuerzahler das nicht mehr richtig findet,ist die logische Folge dieser Entwicklung.

    • Frankenbernd

      Eher fangen die Wallonen an Hollaendisch zu lernen, als die Provinzbuerokratie oder die Zahl der Provinzen zu verkleinern.
      Die allgemeine francophone Staatsglaeubigkeit egal ob in F oder in der WR. Daher wird auch Frankreich ein weiteres ‚Griechenland‘ warden. Hollande hat ja am lautesten fuer griechischen Schuldenerlass getrommelt weil er und sein italo Kollege Renzi in baelde auch einen brauchen. Und nicht ganz weit dahinter kommt dann schon Belgien…..

  4. Abgezockter

    Herr Cremer, Anerkennung in schärfster Form – bezüglich dieses Artikels. Aber, dieser Satz hat es in sich: „…sollen diverse Zuständigkeiten der Provinzen in den Bereichen …. an andere Verwaltungsebenen abgetreten werden“. Ob die betroffenen Wichtigtuer sich den Hintern im umgenannten Büro, wohlgemerkt für das gleiche Gehalt, breitsitzen, juckt diese „Weicheier“ doch nicht.

  5. Ich bin ganz Ihrer Meinung, Herr Cremer. Aber in Ostbelgien ist es leider oftmals so, dass – egal wie viel über die DG-„Politiker“ geschimpft wird – am Ende doch alle stolz auf ihre Minister usw. sind, allen voran die Eifler.
    Ich habe das einmal vor ein paar Jahren erlebt, als der damalige Unterrichtsminister Paasch in Lüttich das Carré besuchte, um mit Studenten zu sprechen. Ich selbst war nicht dort, aber einige meiner deutschsprachigen Kollegen schon. Die haben am nächsten Tag dem Paasch aus der Hand gefressen… Da wird sich so schnell, fürchte ich, kein Mentalitätswechsel ergeben. Zumal eine Grosszahl Familien in der DG mindestens eine Person haben, die direkt oder indirekt von diesem aufgeblähten Apparat lebt.

    • Kettenis1

      @ BAC stimme Ihnen zu, kenne auch in etwa das Eifler Denken, aber auch, dass dort nicht allzu viel Arbeitsplätze vorhanden sind, daher eventuell was Sie „stolz auf ihre Minister , allen voran die Eifler“, nennen

  6. Kommentator

    @BAC

    ist wohl ein teurer und purer Luxus-Stolz,BAC.
    Das viele Geld kann doch viel besser in wichtigere Sachen geleitet werden wie in Reisen und Luxus mit vielen Festen der Politik.Das alles bringt dem Volk gar nichts,ausser es bezahlt es auch noch.
    Mit dem ganzen Heer an Posten was da nach geschleppt wird,stimmt das letzte auch wieder.Selbst die Kabinettschefs fahren stolz mit den Staatsschildern spazieren.Wo gibts das noch in der Welt.Nirgendwo.

  7. Alle Achtung, Herr Cremer, Sie haben den teuersten ostbelgischen Politiker also nicht zu erwähnen vergessen (zumindest indirekt: „Die Überversorgung der politischen Klasse fängt schon im Europäischen Parlament an, wo die Vergütung der Abgeordneten mitsamt Pensionsregelungen in keinster Weise im Verhältnis zur tatsächlich erbrachten Leistung stehen.)
    Der Europaparlamentarier vertritt leider nicht die gesamte DG, sondern fühlt sich nur einer Partei verpflichtet, die rund ein Viertel der Wähler hierzulande stellt.
    Aber er kassiert dafür ein Wahnsinnsgehalt, verfügt über mehrere Mitarbeiter, und das wozu? Nur Eigenvermarktung, Foto-Sessions in Brüssel , Straßburg und in jedem ostbelgischen Unternehmen und PR für sich selbst (ab und zu auch für die hiesige CSP) via TTIP, Maut usw. – und das gegen seine eigene EP-Fraktion – aber das merkt ja hier in Ostbelgistan keiner.

    • Das wage ich zu bezweifeln.

      Ich kenne übrigens auch keine Partei in Ostbelgien, die sich nicht für dieses Amt beworben hat. Nur ist es bei der Wahl nicht so einfach, es sich durch Klüngel so zu machen, wie es einem gefällt, obwohl das da auch schon probiert wurde.

    • Wir können dieses Mandat auch gerne an die Wallonie oder den Föderalstaat zurückgeben. Ich würde aber dabei aushandeln, dass wir die Schilder mit zurückschicken dürfen.

  8. Marc Van Houtte

    @arimontneider
    Wir haben nur einen Europa Abgeortneten.
    Nach ihrer Aussage arbeitet nur fûr die CSP.
    Also bisher hat er gegen die Maut in Deutschlang für CSP Mitglieder stimmung gemacht sich für eine Beschleunigung der Abschaffung der Roaminggebühren für CSP Mitglieder. Die TTIP geht ja auch die CSP was an Die Hilfe uber CD&V bei den 7.000.000 für die CSP Mitglieder in der DG……..
    Merken sie es was sie von sich geben
    Nach dieser Art der Logik sind die Schulen der DG nur für Kinder der Mehrheit da der Schulminister ja auch nicht von jeden gewählt wurde. Dürfen CSP Mitglieder noch in die Partnerkrankenhäuser der DG da sie bei den Verhandlungen ja nicht dabei waren.
    Mit seinem Supergehalt muss er übrigens Mitarbeiter bezahlen da gibt es keine Kabinettschefs bezahlt aus anderen Kassen.
    Herr Arimont hat die Europawahl sehr überzeugend mit großen Vorsprung gewonnen.
    Jetzt können sie weiter schmollen oder sich bei der nächsten Wahl als Kandidaten küren lassen aber bis jetzt macht Der Herr Arimont einen guten Job und ich prophezeihe ihnen eine Niederlage

    • Johann Klos

      Sehr geehrter Herr Van Houtte,

      Her xy hat mit großem Vorsprunggewonnen. Richtig aber das hätte Lieschen Müller wohl auch in unserem schönen belgischen Bayern.

      Gott zum Gruße Herr Van Houtte.

        • Marc Van Houtte

          Kein Thema aber ihre Partei war doch auch vertreten mit dem der es nirgendwo schaffte also machte man aus ihm einen Minister, da hat das Volk ja nichts zu sagen.. Da war ja sogar der Kuhexperte der Ecolos erfolgreicher.

            • Johann Klos

              Lieber Herr Van Houtte,

              Wir wissen das alle das jede Partei im Vorfeld wusste das gleich wer für die CSP kandidieren würde diese Wahl für ihre Partei nicht zu gewinnen war..

              Eine 6 im Lotto für jeden Spitzenkandidaten der CSP.

                • Marc Van Houtte

                  Wenn es so klar war stelle ich keine Liste zur Wahl.
                  Ich weiß aus anderen Kontakten das außerhalb der CSP viele finden das der Herr Ariomont seinen Job sehr gut macht und transparent seine Abstimmungen bekannt macht.
                  Er ist vielleicht der Letzte der Überflüssigen der DG.
                  PS er fährt selber braucht also keinen Chauffeur.

                  • Johann Klos

                    Ob Herr A. seinen Job gut oder schlecht macht stand doch gar nicht zur Debatte (wenigstens bei mir).

                    Der Rest lieber “ Freund “ grenzt schon leicht an Schleimerei.

  9. ist doch so!

    @ autonom, wie es scheint, sind Sie Nutzniesser dieser Pöstchenverteilungsgesellschaft, wo einige alles haben dürfen, die Mehrheit aber in’s Abseits gestellt wird!!!

  10. Ohne mich hier zur kloschen Autorität aufschwingen zu wollen.
    Korrekt Flandern zeigt den Weg, trotzdem bleiben die Provinzen. Eine Institution deren Aufgaben unproblematisch an andere Gremien übertragen werden können. Das Belgien sich überschlägt im Schaffen und Unterhalten von Institutionen ist auch unbestritten.
    Ob das nun aber bei der EU angefangen hat, erscheint mir doch fraglich. Dieses Parlament, nicht zwingend diese Parlamentarier, sollte in Zukunft noch ziemlich viel zu tun bekommen. Hier gleich mit dem Preis-Leistungsverhältnis zu kommen.
    Da habe ich doch eher an die zahlreichen lokalen und belgischen Verwaltungsratsmandate gedacht.

    Wenn man die Rage aber weitertreibt:
    – UNO: kaum umgesetzte Resolutionen
    – WHO: Hunger ist noch immer ein Problem
    – UNICEF: ja unseremKinder sind glücklich (hoffen wir)
    – Europarat: was haben wir mit dem Osten zu bereden
    – …

            • Réalité

              @Johann Klos

              Sie haben noch unsere MP Partei die ProDG vergessen.
              Aber Recht haben Sie.Die genannten haben nicht die Courrage hier zu schreiben.
              Wahrscheinlich weil sie keinen dazu haben.Oder weil sie sich zu viel ertappt dabei fühlen.
              Das die Bürger etwas sind,sehen und lesen Sie hier im Forum.
              Die Bürger sprechen die Sachen an und nennen sie beim Namen!
              Egal in welchem Thema.
              Hier kommt so manches ans Tageslicht welches vorher nie die Sonne sah.
              Und die Bürger sind das Volk,und das Volk ist der Staat!

              • Johann Klos

                Ein treffenderer Grund lieber Realite ist der, das ein Mandatsträger, es nicht mit der Würde seines Amtes vereinbaren will, ( will nicht kann) von unerzogenen Bengels,um es gelinde auszudrücken,wie siehe @ wie lange noch – mit stumpfsinnigen Trollweisheiten bombardiert zu werden, ohne das ein vernünftiger zielführender Dialog entsteht. Ehrlich gesagt, daran scheitert es auch mehr und mehr mit meiner Präsens.

                Hör zählen Klicks lieber Freund – was ich verstehen kann – . Von hochtrabenden Dialog kann heute keiner mehr leben. Sollte reichen oder?

                • @ Johann Klos

                  Das hat nicht unbedingt etwas mit der Würde des Amtes zu tun sondern mit einem gerüttelt Mass Selbstachtung. Keiner braucht es in der Art und Weise beschimpft zu werden wie einige das unter dem Schutz ihres Nicks tun. Abgesehen davon hoffe ich das Leuten die Verantwortung tragen einfach die Zeit fehlt sich mit einem solchen Forum zu befassen. Es dient allenfalls zur Belustigung in freien Minuten.
                  Das seit neuestem Herr Arimont glaubt sich hier rechtfertigen zu müssen spricht für diese These.

                  • Johann Klos

                    Nun ja werter EG,

                    Wenn ich mir Ihre kKommentare der Vergangenheit so durchlese müssen Sie desöfteren eine komische Art von Humor leben.

                    Sie vergessen das es eine ganz große Menge von einfachen Lesern gibt und somit trägt ein solches Medium schon indirekt zur Meinungsbildung bei.

                    Herr Arimont hat das richtig erkannt. Und Zeit haben doch alle sei es während der Fahrt, in den Pausen und nach getaner Arbeit.

                    Wir sind uns aber einig das die Schmerzgrenze bei OD zu hoch angesiedelt ist. Es gibt andere Foren da würde so manches nicht lesbar sein.

                    Alles ist steigerungsfähig wertet EG auch die Ansprüche an andere.

                • Ganz richtig erkannt Herr Klos. Ich teile ihre hier geäusserte Meinung vollkommen.
                  Leute wie Realité und einige andere glauben im Namen der Gesamtbevölkerung zu sprechen, dabei äussern sie nur ihre eigene Meinung zum so und sovielten Mal hier im Forum. Selbst Verantwortung zu überenehmen, dazu trauen sie sich aber nicht. Und wie sie schon schreiben, hier kommt es sich nur auf Klicks an. Grundsätzliche Diskussionen, mit Hand und Fuss, sind hier nicht erwünscht… und auch nicht möglich.

                  • Réalité

                    @frusti

                    Ich bleibe meinem Namen treu,lieber frusti,ob Sie es wollen oder nicht,ist mir egal.
                    Das Sie einer vom System sind,liest ein Blinder.
                    Ich spreche die Dinge an,Überparteilich und reell.
                    Sie dagegen klicken nur drauf los um ihre Haut zu retten.
                    Der Herr Klos dagegen diskutiert wenigstens mit den Schreibern,Sie dagegen verteidigen nur das System,welches sowas von invers ist.
                    Das beste Beispiel ist hier bei uns vor der Türe,in Eupen.
                    Wo ein dermassen grosser Pomp betrieben wird,dass er wohl einmalig Weltweit sein wird.
                    Für nur 70.000 Leutchen,so’nen Apparat betreiben,kann man nur Übertreibung pur bezeichnen.
                    Dies meint auch das Volk,wie Sie so schreiben.
                    Und hier bei OD kommt es so wie es denkt,geschrieben rüber.Sicher weit über 90% der User.
                    Verantwortung übernehmen?All die,die jetzt schon dran sind,das sind deren noch viel zu viel.
                    In all zu vielem merkt man nur nichts davon.

  11. Öppe Alaaf

    Interessant: Herr Cremer scheibt für die Abschaffung des PDG? Wenn die Provinzen bereits Balast sind, wie groß ist erst der Ballast der Regionen?

    Woher der Sinneswandel?

      • Öppe Alaaf

        Gibt es eine sinnvolle Verschlankung bei der Forderung „Diese Zwischenebene wird nicht mehr gebraucht.“?

        Ist es sinnvoll, einen noch weniger effizientes System der übergeordneten Kommunalpolitik beizubehalten, wenn man die Provinzen abschafft?

          • Öppe Alaaf

            Klar, aber wenn die Provinzen, also die Ebene zwischen Kommune und Wallonischer Region aufgelöst wird, welchen Status hat das PDG?

            Es erhielte seine Legitimation lediglich durch eine Konstruktion eines „Belgiens zu viert“…was wohl reines Wunschdenken einiger Weniger wäre.

            Warum braucht also ein Teil der Wallonischen Region einen Sonderstatus mit eigenem administrativen Wasserkopf über einige Gemeinden? …oder ist es in Ihren Augen kein politischer Wasserkopf?

            Damit wäre der Gedanke: Weg mit der Provinz (und dem PDG inklusive dessen Brüsseler Frühstücksdirektoren) und direktere Wege zur Wallonischen Region.

            Warum fordern Sie Wasser und trinken Wein, Herr Van Houtte?

            • Marc Van Houtte

              Ich trinke gerne einen guten Wein.
              Ja ein Parlament und der Klimbim drum herum ist zu teuer und bringt außer dem Schulischen Bereich nichts.
              Die Zweifel dich habe ist die Wallonische Region die zu PS gesteuert hat und ihre Versagen auf Jahrzehnte demonstriert.
              Eine garantierte Vertretung der DG muss aber sein.

              • Johann Klos

                Diese Antwort kommt immer wie das Vaterunser.

                Es stört ihrem Ego das dann die Humanisten ohne die Sozalistenn nicht können.

                Wobei ich nicht alles gut Heiße was bis dato so geleistet wurde.

                  • Johann Klos

                    Aber ja Herr Van Houtte ist mir das bewusst. Sie haben wenigstens einen imaginären Grund gefunden um sich von Namur zu distanzieren. Man stelle sich vor die CSP firmiert um, nicht auszudenken. Sie würden in die Bedeutungslosigkeit abrutschen.

                    Die SP hingegen hat mit dem Suchen bis heute noch nicht angefangen. Warum wohl?

                    • Marc Van Houtte

                      Ob der Grund imaginärer ist sei dahingestellt Herr Klos.
                      Ich hasse halt die Parvenu Partei.
                      Mit ihren Aussagen passen sie ja auch nicht darein.
                      Wir könnten ja mal gemeinsam suchen bei einen guten Tropfen Wein da sie ja kein Leffe mögen. Single Malt ist auch OK?
                      Schleimen brauch ich übrigens nicht bei Herrn Arimont ich brauche ihn nicht und er braucht mich nicht.
                      Es gibt dürchaus in meiner Partei Politiker mit deren agieren ich nicht so zufrieden bin aber was er bis jetzt macht gefällt mir gut.
                      Ein Leser hier bemängelte hier das er gegen der Linie der EVP gehandelt hat. ich finde es gut da die meisten Leute TTIP so wie es jetzt sein soll nicht wollen.
                      Er trägt dem Rechnung und nicht der sogenannten Disziplin. Er ist von uns gewählt worden und dem trägt er bis jetzt Rechnung.
                      Ich wünsche noch einen geruhsamen Abend.

    • senfgeber

      Herr Cremer denkt einfach zu eng. In Flandern gibt es Leute, die haben die Abschaffung Belgiens auf dem Ticker. Der belgische Firlefanz kostet Geld und bringt keins ein.

        • Marc Van Houtte

          Er ist vielleicht derjenige der den Herrn in Eupen am wenigsten in den Allerwertesten kriegen muss da er nicht von der DG so abhängig ist um zum Überleben.
          Seinen sie mal ehrlich wenn unsere Presse die Regierung extrem schlecht dastehen lässt wird die Subvention gekappt und es werden keine Bildbände mehr als Geschenk bei dem Grenz Echo Verlag mehr bestellt oder der BRF wird nochmals kleiner , um unseren Gästen zuerst ein Geschenk zu überreichen, vor es an die so beliebten Orden geht.

            • Kettenis1

              @OePPe Alaaf. In ihrem Text monierte Frau Kerstges die mangelnde offizielle Unterstützung einiger Geistlichen im Norden der DG anläßlich dem, was ihr seitens einiger Muslime widerfahren war. Frau Kerstges wurden seitens einer Gruppe Muslime knapp 2 Wochen täglich telepathisch Schmerzen zuteil, das während mehrerer Stunden. Grund: Sie hatte die Polizei in Kenntnis gesetzt ob gewisser krimineller Handlungen dieser Gruppe. An besagte Kenntnisse gelangte sie durch Fügungen/Zufälle usw.
              Dass o.e. Schmerzen irgendwann zu Ende waren, verdankt Frau Kerstges 3 Geistlichen, diese haben gegengesteuert. Den Geistlichen, dem sie in ihrem öffentlichen Text vorgeworfen hatte, Wasser zu predigen und Wein zu trinken, ist ein bestimmter, der über alle Begebenheiten in Kenntnis war und es nicht für notwendig hielt, sich öffentlich für die katholische Religion einzusetzen GEGEN Muslime. Frau Kerstges war diesbezüglich entsprechend irritiert, bis sie bei OD den vermutlichen Grund gelesen hatte, es ging dabei um Mammon, d.h. der Kirchturm sollte dank öffentlicher Gelder saniert werden. Fazit: Geld= wichtiger, als der Glaube, wofür ein Geistlicher so könnte man meinen, geradestehen müsste. Fehlanzeige!

  12. Frau Mahlzahn

    @MammonAD

    Nein. Es gibt nichts anderes als Geld. Und selbst da gehört das Geld nur dem, der es verdient hat. Das ist so viel einfacher und transparenter, da es die Gesetze des Marktes gibt. Dies ist auch gut so, da es hier keine politischen Einflüsse gibt.

    • Es reicht!

      Das Geld gehört schon lange nicht mehr dem der es verdient. Es gehört ihm nur vorrübergehend bis der Steuerbescheid eingeht bzw. die Bank die Raten erhält. Ob man ein kleines Gehalt erarbeitet oder auf Kosten des Staates lebt macht in Belgien keinen grossen Unterschied.

      • An der ganzen sache ist etwas faul

        @ Es reicht : Nach meiner Pensionierung vor 5 Jahren , hatte ich 43 Arbeitsjahren vorzuweisen und beziehe eine Monatliche Pension von 1420 Euro netto , wohlgemerkt habe ich meine Frau zulasten . Vor kurzem erhielt ich Post vom Rentenamt aus Brüssel und diese teilten mir mit , ich solle mich sofort am Sozialdienst meiner Gemeindeverwaltung wenden , denn meine Pension läge unter dem SOZIALTARIF . Also muss der Monatliche Sozialtarif weit über 1420 Euro liegen mit einer Person zu lasten . Es kann und darf doch nicht sein , das all dieser zugezogener Pack mehr bezieht im Monat , als einer der mehr als 43 Arbeitsjahren vorzuweisen hat.

  13. Wer soll das bezahlen?

    Sehr guter Kommentar.

    In der DG ist es aber mindestens genauso schlimm.
    Wenn Arbeitslose eingestellt werden, nur weil sie in der richtigen Partei sind oder damit sie die richtige Partei (weiter) wählen. Oder Unfähige nicht entlassen werden, weil sie ja in ein paar Jahren eh in Rente gehen, dann sind wir mitten in der DG!
    So kann man sich seine Stimmen erkaufen, mit dem Geld aller Belgier, das eigtl der Allgemeinheit zu Gute kommen sollte und nicht einigen Wenigen.

    Wir könnten uns diese Armada an Ministeriumsangestellten niemals leisten, wenn wir sie selber bezahlen müssten. Diese Posten werden subventioniert von den anderen Belgiern. Mal sehen wie lange sich diese das noch gefallen lassen.

    Und zum Schluss, warum sind wohl die Steuern in Belgien so hoch?

    Leider kann man nicht so einfach zu einem anderen „Anbieter“ wechseln. Bei jedem anderen „Unternehmen“ welches so ineffizient arbeitet würden die Kunden wohl wegrennen.

    • Frau Mahlzahn

      Wer hat das Bestellt?

      Wieso soll ein Beamter in Brüssel unser Kindergeld auszahlen?

      Wieso soll ein Beamter in Flandern unser Schulgeld auszahlen?

      Eine Gegenfrage: Wie viel Mitarbeiter zählt das Ministerium?

      • @Frau Mahlzahn

        3)Zu viele für unsere kleine Ecke!
        2)Der Flämische Beamte würde uns nicht weniger überweisen!
        1)Der Brüxelèr zahlte Kindergeld in Flämische,Wallonische und DG €.Jeder und jedem was ihm zustände.
        Vorteil!
        Schon wieder Zwei Beamte gespart!
        Und das wäre erst der Anfang!
        Da könnte man noch soviele weitere einsparen.

        • Altweltenaffe

          „Schon wieder Zwei Beamte gespart!“
          Ich übersetze das mal: „Und wieder 100.000 € gespart, die man besser anderswo investiert.“ Darüber wäre ich sehr glücklich, aber wo es stattdessen investiert wird können wir dann nicht beeinflussen.
          Wenn das Krebsgeschür, bzw dieser politische und verwalterische Wasserkopf, in Eupen nicht solche Ausmasse angenommen hätte, dann würde vielleicht auch jeder dem zustimmen. Diese überheblichen Möchtegern-„Staatschefs“ in Eupen schaufeln sich selbst ihr Grab. Die DG wird wahrscheinlich niemals durch Wahlen abgeschafft, dafür sind zu viel Leute diesen Schmarotzer was schuldig, sondern weil sie pleite sein wird!

        • Frau Mahlzahn

          Kontra

          Es kommt Ihnen ja nicht in den Sinn, dass eine Arbeitskraft vollzeit beschäftigt ist, sich um Kindergeld zu kümmern. Dann ist mir doch lieber man beschäftigt einen deutschsprachigen. Wo soll denn da die Einsparung sein?

          • Öppe Alaaf

            Wenn Sprache das Argument ist, warum keinen Araber, Rumänen oder Türken einstellen? Alle Formulare gibt es in den drei Landessprachen im Internet. (Ach stimmt…junge Eltern haben in der DG keinen Zugriff zum Internet. Rumänen in Brüssel schon. Unfair!)

            …wenn das Kindergeld dann beantragt ist, spricht die Überweisung SWIFT.

    • Kettenis1

      Arbeitslose einstellen. Vor einigen Jahren bemühte ich mich ehrlich um einen Arbeitsplatz, vergeblich! In einer Partei war ich allerdings nicht, sehr wohl aber in einer Gewerkschaft, dieselbe wie Herr Klos der Partei angehört, also PS. Dort wurde ich seitens einem Gewerkschaftsangestellten so ähnlich gefragt: „Sie wollen wirklich arbeiten?“ Ja!! diese Frage stellte man mir!

      • Johann Klos

        Ich weiß nicht warum ich in dieser Geschichte unbedingt reinmuss.

        Nur weil ich etwas linker bin als Frau Merkel heißt das doch nicht das mir alles gefällt.

        Der tiefere Sinn der Sozialdemokratie ist doch unbestritten der einer gelebten Solidarität. Somit keine Hängemattementalität, sondern jeder trägt etwas zum Allgemeinwohl bei. Jeder!
        Habe schon mal an einer anderen Stelle den Begriff des an Bedingungen geknüpfte Grundeinkommen in den Raum gestellt. Viel Raum zum Nachdenken meine Herren.

        Frage: heißt das mit anderen Worten das sie sich seitdem nicht mehr bemüht haben?

  14. ist doch so!

    @ an der ganzen Sache ist etwas faul! Wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf, antworten Sie bitte nicht auf die Ihnen zugestellten Formulare. Belassen Sie es bei Ihren 1.420,– Euro Pension. Bezüglich, dass Sie unter dem Sozialtarif liegen, ist dies ein ganz mieser Trick des Staates. Mir ist gleiches passiert. in dem Ihnen zugestellten Schreiben sollen Sie Auskünfte geben, ob sie Geldkonten oder Eigentum usw. im Ausland haben. man will Ihnen im Endeffekt nur noch weniger bezahlen. Als man mir diese Formulare zugeschickt hatte, meine Pension nach 45 Arbeitsjahren, also volle Karriere, wie man so schön sagt, beträgt 1.070,– Euro. Auf meine Anfrage beim zuständigen Dienst in Malmedy, wenn der Staat doch selbst zugibt, dass man unter Sozialtarif liege, er denn nicht automatisch diese anzupassen gedenke, wurde mir verdeutlicht, dies hätte mich nicht zu interessieren. Lassen Sie sich nicht auf diesen Leim ein!!!

  15. Aussenstehender

    @ist doch so!

    Wieviel Pension kriegt auch noch der Senator,wenn er 1 Periode diesen Posten hatte!?
    Waren das nicht etwas mehr als 60.000-Sechszig Tausend €! p Anno!?
    Fast 5 X wie Sie mit über 40 Jahren Einzahlungen!
    Fragt sich ob der Senator überhaupt einzahlen muss??
    Da biste paff waaaah!?

  16. Da muss man nur in die Zeitung schauen. Die DG stellt ein Dutzend neue Referenten ein um die neuen Befugnisse in Sachen Gesundheitswesen zu verwalten. Die Versorgung wird dadurch garantiert nicht besser, nur teurer. Belgien ist Griechenland an der Nordsee….

  17. In absehbarer Zukunft werden alle diese alten Knacker , welche immer noch nicht in den Ruhestand gehen wollen eines besseren belehrt werden . Ihre Gierige Absahnerei neigt sich dem Ende , denn die Kassen lassen diesen Hokuspokus nicht mehr zu .

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern