Politik

Dänemark und Belgien haben die höchsten Arbeitskosten in der EU

Foto: Shutterstock

In der EU sind die Arbeitskosten pro Stunde (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) in Dänemark und in Belgien am höchsten, in Bulgarien und Rumänien am niedrigsten. Eine Arbeitsstunde kostet in Belgien 39,2 Euro, in Bulgarien 4,4 Euro.

Im Jahr 2016 lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde in der gesamten Wirtschaft (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) in der EU schätzungsweise bei 25,4 Euro und im Euroraum bei 29,8 Euro.

Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich deutliche Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Bulgarien (4,4 Euro), Rumänien (5,5 Euro), Litauen (7,3 Euro), Lettland (7,5 Euro), Ungarn (8,3 Euro) und Polen (8,6 Euro) verzeichnet.

Die Arbeitskosten in einergrafischen Darstellung je nach Land. (Zum Vergrößern Bild anklicken). Grafik: Eurostat

Die höchsten Arbeitskosten gibt es in Dänemark (42,0 Euro), Belgien (39,2 Euro), Schweden (38,0 Euro), Luxemburg (36,6 Euro) und Frankreich (35,6 Euro).

In der Industrie lagen die Arbeitskosten pro Stunde bei 26,6 Euro in der EU und 32,6 Euro im Euroraum, im Dienstleistungssektor bei 25,8 Euro bzw. 28,7 Euro und im Baugewerbe bei 23,3 Euro bzw. 26,1 Euro.

In der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft (ohne öffentliche Verwaltung) lagen die Arbeitskosten pro Stunde im Jahr 2016 in der EU bei 26,6 Euro und im Euroraum bei 29,7 Euro.

Arbeitskosten setzen sich aus Löhnen und Gehältern sowie Lohnnebenkosten, wie bspw. den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber, zusammen. Der Anteil der Lohnnebenkosten in der gesamten Wirtschaft betrug in der EU 23,9% und im Euroraum 26,0%, er reichte dabei von 6,6% in Malta bis 33,2% in Frankreich.

Weniger Arbeitskosten in Italien

Diese Schätzungen für das Jahr 2016 sind einem Artikel entnommen, der von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, herausgegeben wurde.

Die Daten beziehen sich auf Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten und basieren auf den Daten der Arbeitskostenerhebung 2012, die unter Verwendung des Arbeitskostenindex extrapoliert wurden.

Der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette (Bildmitte) Anfang September 2016 bei einer Solidaritätskundgebung für die Arbeiter von Caterpillar. Foto: Belga

Zwischen 2015 und 2016 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft, ausgedrückt in Euro, in der EU um 1,6% und im Euroraum um 1,4%.

Im Euroraum wurden die höchsten Anstiege in den baltischen Mitgliedstaaten verzeichnet: Litauen (+7,5%), Lettland (+6,4%) und Estland (+5,6%). Der einzige Rückgang wurde in Italien (-0,8%) registriert, während die Arbeitskosten pro Stunde in Malta (+0,0%), den Niederlanden (+0,1%) und Belgien (+0,2%) nahezu unverändert blieben.

Für die Mitgliedstaaten, die im Jahr 2016 nicht zum Euroraum gehörten, wurden die höchsten Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde in Landeswährung für die gesamte Wirtschaft in Rumänien (+12,7%) und Bulgarien (+7,8%) registriert und die niedrigsten im Vereinigten Königreich (+1,5%) und in Dänemark (+1,9%).

  1. Bitte ehrliche Zahlen und keine Fake News.

    Die Arbeitskosten interessiert doch nur die kapitalistischen Unternehmer. Wieso werden hier nicht die Nettolöhne veröffentlicht. Da wir ja mit die höchsten Steuern und Sozialabgaben haben bleibt für den einfachen Arbeiter und Angestellten nicht mehr viel in seiner Lohntüte übrig. Wo sind diese Zahlen oder will man dem kleinen Mann mit diesen Zahlen nur klar machen das er in Zukunft mit noch weniger auskommen muss. Genau solche Fake News sind Schuld an der Politikverdrossenheit denn den kleinen Mann interessiert nur Nettolöhne und keine Lohnkosten der Wirtschaftsbosse?

    • Baudimont

      Der Staat kassiert also bis zu 70% unseres hart erarbeiteten Geldes. Das heisst, dass jemand wie fast das 4-fache verdienen könnte. Und was tut der Staat mit diesen Summen eigentlich für uns?

    • Sehr richtig!
      Man sollte diese Zahlen in zwei Listen nebeneinander setzen. Arbeitskosten und Nettogehalt.
      Darüber kann man dann diskutieren. Vielleicht sollte man dann unsere Politiker fragen, wo das Delta hinfließt. Wenn dieses Loch gestopft ist können auch die Arbeitskosten sinken. Allerdings hätten wir dann weniger Politiker und weniger Beamte, was in meinen Augen mehr als wünschenswert wäre.

    • Von wegen „Fake News“, die Zahlen sind korrekt. Sie sind das perfekte Beispiel für alle diejenigen die gleich reflexartig „Fake News!“ rumschreien weil ihnen das Ergebnis nicht passt. Dann schauen Sie sich selbst nach einer Statistik um, die sie interpretieren können wie Sie wollen oder die Ihnen gefällt.

      Zudem: Was sollen die Nettolöhne uns sagen? Dann müssen wir auch den sozialen Status mit berücksichtigen, denn einen Single oder eine 8-köpfige Familie lassen sich wohl Steuerrechtlich kaum miteinander vergleichen.

      • Die Arbeitskosten sagen genauso wenig aus. Nutzen ziehen einzig und alleine die Arbeitgeber und Politiker, die dann wieder einen Grund haben, die Löhne einzufrieren.
        Das sind keine Fake News sondern Sad News.
        Wenn Sie genug verdienen ist das schön für sie. Die meisten Leute schauen jedoch was am Ende im Portemonnaie übrig bleibt, und das ist nicht mehr viel.
        Wenn ich sehe was in Belgien an Steuern gezahlt wird und das Belgien am Ende immer noch gewaltige Staatsschulden hat ist es berechtigt, das System in Frage zu stellen.

              • Baudimont

                Sozialismus funktioniert halt nur eine Zeitlang, auf Dauer geht das einfach nicht.
                Irgendwann ist nix mehr da zum umverteilen. (Alle Konserne sind Pleite und kein Esparnisse mehr).

                Wer was studiert hat (womöglich etwas naturwissenschaftlich/technisches) hat gelernt, dass man Energie, aber auch Geld nicht aus dem Boden stampfen kann.

                SCHEIN-Wirtschaftswachstum gibt, das aber nur auf naturgemäß gestiegenen Konsum und meist schlecht bezahlte Dienstleistungsjobs zurückgeht.
                Nur wenn die Substanz (zB Technologieexport, geniale software) verstärkt wird, kann man auch mehr Einkommen erwarten.
                Und wir zahlen die (Zwangs)Steuern für diese Kriminellen die schmeißen unsere Geld zum Fenster raus.

                • @ Baudimont

                  Sie werfen einfach alles in einen Topf, rühren kräftig und haben Ihre „Argumente“. Klappt aber in der Praxis nicht. Soziale Systeme haben nichts mit Sozialismus zu tun sondern mit menschlichen Schicksalen.
                  Ein 55 – jähriger der wegen Standortverlegung seiner Firma seinen Job verliert wird in diesem Leben keine Arbeit mehr finden. Dem ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen ist Aufgabe des Sozialsystems. Da der Konzern, der aus Gründen der Steuerersparnis oder weil er Andernorts besser Subsidiert wird seinen Standort verlegt, nicht mehr für die Folgekosten der Standortverlegung herangezogen werden kann sondern den Umzug auch noch vom Steuerzahler bezahlt bekommt, muß der besagte Steuerzahler auch mit den Kosten dieser Aktion klarkommen.
                  Zugegeben, für diesen Schwachsinn ist die Politik verantwortlich aber auch diejenigen die sich Die Wege ausdenken mit den einstmals gut gemeinte Gesetze missbraucht werden können.
                  Kriminell ist nicht derjenige der glaubt etwas sinnvolles für die Allgemeinheit zu tun sondern der, der es nach Kräften zu seinem eigenen Vorteil missbraucht.

                  • Baudimont

                    Ja Edig, es stimmt: Soziale Systeme haben nichts mit Sozialismus zu tun, weil das System asozial ist und alles, was sozial genannt wird, eigentlich asozial ist.

                    15 % Belgiern leben in Armut in einem der reichsten Länder der Welt, mit der höchsten Einkommensteuer. beschämend !
                    Die Konzerne und Banken sind nicht schuldig, sondern der zentrale seelenlosen bürokratische Apparat, „Herrschaft der Beamten“, Produziert wurden Berge von Papier und abstrakte Gesetze.
                    Für nichts und wieder nichts…

  2. Ein Selbstständiger

    Klartext: Einem Arbeitnehmer im Baufach mit Gesellenbrief oder Ähnlichem bleiben nach allen Abzügen plus/minus 9 ( neun ) € Netto. Egal wieviel Dienstjahre. ( Tariflohn Brutto: 13 – 15 €/h.)
    Mir als Arbeitgeber kostet er aber fast viermal soviel, wenn ich an seiner Arbeitsleistung etwas verdienen will, muss ich noch ein paar € hinzurechnen.
    Ich finde dies sowohl dem Mitarbeiter, sowie dem Endkunden gegenüber unannehmbar, und habe mich entschlossen alleine weiter zu arbeiten.

    • Baudimont

      Aufgrund der EU-Dienstleistungsfreiheit, vor allem große Bauunternehmen auch in Eupen, greifen auf ausländische Arbeitskräfte Subunternehmer aus Rumänien, Bulgarien …

      Eine Person, die gem. Art. 12 (1) der Verordnung (EG) 883/2004 in einem Mitgliedstaat für Rechnung eines Arbeitgebers, der gewöhnlich dort tätig ist, eine Beschäftigung ausübt und die von diesem Arbeitgeber in einen anderen Mitgliedstaat entsandt wird, um dort eine Arbeit für dessen Rechnung auszuführen, unterliegt weiterhin den Rechtsvorschriften des ersten Mitgliedstaats.

  3. Von wegen ‚das interessiert doch nur die kapitalistischen Unternehmer‘.
    Wenn ich schon so einen Quatsch lese…

    Das heißt auch das der, die die Dienstleistung eines belgischen Arbeiters in Anspruch nimmt, schon mal mindestens 39 Euro bezahlen muss.
    Also auch der berühmte ‚kleine Mann‘ der z.B. einen Heizungsinstallateur zum Unterhalt seiner Heizung bestellt muss und deshalb mehr als diese Arbeitskosten bezahlt.
    Ansonsten gehen uns beispielsweise die Heizungsunternehmer reihenweise pleite wenn der Arbeitgeber mehr für seinen Arbeitnehmer bezahlen muss als er von seinem Kunden reinkriegt.

    Und das heißt wiederum mehr Arbeitslose die wiederum durch erhöhte Abgaben (= höhere Arbeitskosten) unterstützt werden müssen.

    Denkt mal darüber nach…

    • @ Pendler

      Sie können ja Ihren Angeordneten dazu auffordern den Finanzminister zu bewegen seinen Job zu machen und dafür zu sorgen das Amazon, McDonalds & Cie ihre Steuern hierzulande bezahlen.
      Mit dem schönen Batzen Geld könnten dann die Staatsschulden bezahlt und die Steuern gesenkt werden.
      Durch die legale Steuerhinterziehung, auch Steuervermeidung genannt, entgehen dem Staat jährlich mehrere Milliarden Euro die statt zu normalen Steuersätzen versteuert lieber als „Lizenzgebühren“ in „Niedrigsteuerländer“ wie Luxemburg, Irland oder die Niederlande verschoben werden.

      • Ich habe keinen ‚Abgeordneten‘ den ich auffordern kann den Finanzminister zu irgendetwas zu bewegen.
        Damit fällt ihre Idee die hohe belgische Arbeitsbelastung (der Arbeitnehmer- und Geber) zu senken ins Wasser.

        Sonst noch irgendwelche Vorschläge die auch in der Realität funktionieren könnten?

          • Baudimont

            Die Konzerne sind nicht gezwungen, das diktatorische System weiter zu finanzieren.
            Ist dieser Zwang legitim? Gibt es eine moralische Pflicht, diesen Gesetzen zu gehorchen?

            • Werte Frau Baudimont,

              Die Konzerne sind nicht gezwungen, das diktatorische System weiter zu finanzieren.

              Sie sollten gezwungen werden sich an den Kosten für die Allgemeinheit angemessen zu beteiligen. Es gibt bei uns kein diktatorisches System, ausser der Diktatur der Konzerne die Ihre Gewinne einkassieren und den Rest dem Steuerzahler überlassen. Sie zahlen die Steuern für diese Kriminellen mit, also beschweren Sie sich bei denen..

              • Baudimont

                Lieber Edig,
                Der Diktatur der Konzerne?
                Ein Konzern hat mir noch nie gezwungen Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen gegen meine Wille, nicht die allerschlechte und auch nicht die teuersten.
                Ein Konzern hat kein Gewaltmonopol, kein Beamte, kein Polizei die bei unsinnigen Strafaktionen extra Geldkassieren !
                Unternehmen produzieren Güter, was du kaufst und Handel steigert die wirtschaftliche Wohlfahrt eines Landes.

                • Werte Frau Baudimont,

                  Sie merken es garnicht mehr wie sehr die Konzerne Ihr Konsumverhalten steuern.
                  Haben Sie schon davon gehört das es in Afrika Regionen gibt in denen die Firma Nestlè das Monopol auf Trinkwasser hat? Die Arbeiter verdienen so wenig das sie sich nicht einmal das Wasser leisten können das ihr Arbeitgeber unter dem Markennamen „Pure Life“ in alle Welt exportiert.
                  Suchen Sie sich einfach einmal den Film „Bottled Life“ des Schweizer Journalisten Res Gehriger. Hier wird dokumentiert wie sehr wir inzwischen dem Diktat der Lebensmittelkonzerne ausgeliefert sind, wie skrupellos der Konzern den Menschen im wahrsten Sinn des Wortes „das Wasser abgräbt“.
                  Fragen Sie die Landwirte in den USA nach den Methoden und der Macht des Monsanto Konzerns.
                  Wenn Sie jetzt noch die Illusion haben das Konzerne Sie nicht zum Konsum zwingen dann sehen Sie sich auf den Schulhöfen und den Jugendzentren um. Apple Nike und Nestlè geben den Ton an, niemand kann sich dem entziehen ohne ausgegrenzt zu werden.
                  Wenn Sie jetzt sagen :“Das muß ich ja nicht mitmachen.“ belügen Sie sich selbst.
                  Beobachten Sie einmal eine Woche lang Ihr Konsumverhalten. Führen Sie Buch über Ihre Einkäufe und ziehen Sie nach der Woche Resumee. Sie werden sich wundern.

                  • Baudimont

                    Edig, wer verkauf unsere Wasser ?
                    Die EU, „Korrupte und skrupellos Bürokraten“, plant die Wasser-Privatisierung, Nestlé und andere Groß-Konzerne reiben sich schon die Hände.
                    Noch ein Grund die EU zu verlassen !
                    Durch eine öffentliche Ausschreibung (Submission) der Wasserversorgung könnte sich der Konzern Nestlé auch in Deutschland und anderen Ländern Europas Monopol auf Trinkwasser kaufen.
                    Haben Sie schon davon gehört ?
                    Staatliche Erpressung zugunsten Monsanto: Gentechnik, Saatgut und Pestiziden nicht durch Gesetze zugunsten der Umwelt aber zugunsten von Monsanto.
                    Und das alles finanziert durch unser Steuergeld.
                    Lieber Edig, wer finanziert die Totale Armut ?

                    • Werte Frau Baudimont,

                      glauben Sie doch nicht alles was in der Pravda steht. Auch wenn Pravda „Wahrheit“ heißt ist nicht immer Wahrheit drin.
                      Eine, von den Briten geführte, rechte Minderheit hat den Antrag eingebracht nochmals über die Privatisierung der Wasserwirtschaft zu debattieren. Auch wenn einige fehlgeleitete Konservative dem, aus Angst vor den Populisten und rechten Spinnern, zustimmten wurde der Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt.
                      Es gibt kein Gesetz zum Schutz von Monanto, nicht mal in den USA. Es gibt aber ein Gesetz zum Schutz von Patenten das Monsanto für seine Zwecke missbraucht.

  4. Réalité

    Ihr ALLEMAL vergesst die wahren Schuldigen des Desasters!
    Das sind unsere glorreichen Politiker! So viele wie wir deren auch hier in Belgien haben mögen, sie ALLEMAL bekommen es nicht auf die Reihe den Apparat im RICHTIGEN LAUF zu kriegen!
    Trotz aller Versprechungen, Vorhersagen und Tätigkeiten!
    Trotz der viel zu grossen Masse und Anzahle der sich selber lobenden Politikern ALLEMAL!
    Jede Menge an Instanzen, Abteilungen, Untersuchungen, Meinungsinstituten, Interkommunalen, Kammern, Senat, Provinzen, Regionen, Kommissionen und all den restlichen Anhang, kriegen die das nicht hin!,
    Und das nicht seit Gestern, nein, sogar seit Jahrzehnten nicht.
    Wohl sich selber versorgen, was sicher normal und richtig ist, aber niemals in dem jetzigen Rahmen!
    Dieser ist so gross und so dick das er bald platzt!
    Fazit: Schulden übermässig hoch und Weltspitze!
    Politiker jede Menge! Keiner ist und war es schuld! IMMER WAREN ES DIE ANDEREN, ODER DIE VORIGEN, so wie hiervor der Finanzminister und der Abgeordnete…..
    Steuern, auch jede Menge, und auch Weltspitze! Siehe gerade die Lohnsteuer von der hier die Sprache ist! Ein Problem seit Jahren, aber keine Lösung! Zeigt zum wiederholten male die Unfähigkeit der Leute!
    Alle anderen Bouletten hier auf zu zählen, wäre ein so dickes Buch geschrieben, mit einigen 1000 Seiten!
    Da hilft eigentlich nur eines: APPARAT DRASTISCH VERKLEINERN, denn KLASSE STATT MASSE und NEUANFANG mit RICHTIGEN LEUTEN!

  5. Réalité

    Jedenfalls würde ich mir nicht so die Taschen füllen wie die die jetzt dran sind, liebster Edi!
    Die werden ja nach der Anzahl an Fragen bewertet! Das ist scheinbar am wichtigsten!?_?_?_
    Die Taten sind NEBENSACHE!? Was für ein Kuriosum!?
    Da wo wir stehen, Sie erinnern sich an die Zahl vom Herrn Klos von voriger Woche….?_?_?
    Die Fakten liegen auf den Tisch.
    Nicht die MASSE ist massgebend, alleine das Resultat! Und das ist miserabel!

  6. Zwei Dinge sollte man in Belgien angehen:
    – Steuer auf Kapital rauf (führt endlich mal eine Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer ein, die den Namen auch verdient), Steuer auf Arbeit runter (und dann rede ich nicht von Welten, sondern ein paar Prozentpunkte würden schon reichen).
    – Reduziert Beamte in den Administrationen, wo es geht (und damit meine ich nicht blind, sondern intelligent). Da muss mal jemand mit ein wenig Verstand und Durchsetzungsvermögen Posten abschaffen, die nur da sind um Papiere hin und her zu schieben, oder Parteigenossen bei Laune zu halten. Da würde man schon einiges sparen.

    Ansonsten bin ich froh in Belgien zu leben, da es doch viele Sachen im öffentlichen Leben gibt, die (meistens jedenfalls) tadellos funktionieren (Unterrichtswesen, Gesundheitswesen, Gerichte, lokale Administrationen, ÖSHZs, Notdienste, Polizei, etc…). Da sind überall kompetente und intelligente Leute am Werk und ich bin froh, dass diese Dienste mit meinen Steuerbeträgen bezahlt werden (Auch wenn es viel Geld ist…).

    Muss ja auch mal gesagt werden ;-)

    • Réalité

      Reduziert muss vor allem bei der Politik selber! Gerade die Leute verdienen sich dumm und dämlich, an Diäten und Prämien. Besonders alle die Regierungen, Sieben an der Zahl! Allein die Wallonische Regional Regierung kostet uns fast 50 Millionen, d h fast Zwei Milliarden Bfrs!?_?_
      Was könnte man da alles an neue Strassen bauen für das Geld!?
      Ihre Lobeshymnen sind da falscher Singsang, Reinoud! Reine Verschwendung!
      Abschaffen aber sofort, die Provinzen! Da machen sich welche die Taschen voll, seit Jahren! Und keiner merkte es? Warum? Weil die andern auch nicht besser sind.
      Wir haben mit die höchsten Schulden in der ganzen Welt! Trotz der höchsten Steuersätze!
      Das muss auch mal gesagt werden!?
      Wenn Sie das weiter so “ Fördern“ wollen, dann NIX WIE LOS!
      Die allermeisten Bürger wollen das nicht mehr!
      Bezahlt haben die lange genug! Die Erfinder und Verursacher die haben den Profit! Wir dagegen die Nachsicht!
      SCHLUSS damit! Endlich! Es ist höchste Zeit!

    • Marc Van Houtte

      Lieber Reinoud
      „(meistens jedenfalls) tadellos funktionieren (Unterrichtswesen, Gesundheitswesen, Gerichte, lokale Administrationen, ÖSHZs, Notdienste, Polizei, etc…).“
      Unterricht: Ja
      Gesundheitswesen : Nicht in der DG Keine Spezialisten die die Sprache sprechen und gegen IZOM Sturm gelaufen sind also Nein
      Gerichte: Nein .Prozeduren viel zu kompliziert viel zu oft Prozedurfehler wodurch Schwerverbrecher frei kommen. Sehr lasche Strafen und oft kein Platz im Knast. Für Jugendliche Kriminelle fast keine Haftkapazitäten vorhanden.
      Lokale Administrationen: Ja
      ÖSHZs : Leider auch Missbrauch
      Notdienste: Nein nicht Überall
      Polizei: Geben Ihr bestes jedoch nach 17:00 Zu wenig Beamte im Dienst mein Nachbar rief sie wegen Einbrecher am Haus nach 45 Minuten kamen sie weil gleichzeitig ein Verkehrsunfall und was anderes war und für den gesamten Norden gibt es nur 2 „Camionnetten“ Abends.
      Ich zahle gerne für einen guten Service aber nicht für unseren viel zu aufgeblasenen Politapparat im gesamten Land aber in besonderen bei uns.
      Ohne diese dummen Ausgaben würden die Oben genannten Dienste sehr gut funktionieren und für den Bedarf ausgestattet sein.

    • Baudimont

      Es muss aufhören :
      „Der Steuerzahler wird pauschal kriminalisiert, der Staat muss sich für seine Verschwendung nicht einmal mehr rechtfertigen.“

      Wertschöpfung statt Verschwendung
      Steuersenkungen, reduzierung und Überwachung von das Personal im öffentlichen Dienst.
      Die Verschwendung von Steuergeld kriminalisieren: Schärferes Strafrecht und jeden einzelnen Beamten (Beim Verschwendung von Steuergeld) zu kriminalisieren.

    • Baudimont

      @Reinoud

      „Ersparnisse und Kapital nützen jedem, nicht nur dem Sparer und dem Kapitalansammler. Der Zyklus des Wachstums hebt jede Gemeinschaft. Und wenn Egalitarismus und Plünderung dem Sparen entgegentreten, hält es die gesamte Gemeinschaft unten, und das beeinträchtigt nicht nur die Sparer, sondern auch jeden, der möglicherweise mit den Sparern getauscht hätte.
      Es gibt nichts „faules“ an Ersparnissen, Kapitalansammlung, Produktivität und friedlich geschaffenem Wohlstand. Aber um ein altes Sprichwort umzuformulieren: Fische und plündernde Besucher fangen schnell an, zu stinken.“
      http://www.misesde.org/?p=9081

      Steuer auf Kapital rauf = Totale Armut = „Der Suppenküchenstaat“ .

      • Steuer auf Kapital rauf = Totale Armut = „Der Suppenküchenstaat“ .

        @ Baudimont

        Da es aber keine Steuer auf Kapital gibt, diejenigen die nennenswertes Kapital haben ihre Steuern zu vermeiden wissen und die Kapitalerträge nur beim „Kleinsparer“ versteuert werden besteht für eine Verarmung der, von der Politik maximal geschützen, „High Society“ keine Gefahr. ,

        • Baudimont

          Ja Edig, durch das sozialistische Wirtschafts- und Staatssystem wird der „High Society“ maximal geschützen aber nur solange die öffentliche und demokratischer Herrschaft besteht.

          Freiheit ist das einzige Gegengift zur Macht, unbegrenzte natürliche Freiheit jedes Einzelnen.

  7. Zaiungast

    Belgien hat die höchste Aabgabenlast weltweit. Sonst stehen wir ja nicht oft auf dem Siegertreppchen, aber hiermit können wir uns doch mit stolzgeschwellter Brust präsentieren. Wäre da nicht ein Konkurrent, der uns im Nacken sitzt und uns je nach Berechnungsart schon überholt hat:

    „Im Schröpfen seiner Steuerbürger ist Deutschland Weltspitze. Nur in Belgien liegt die Steuer- und Abgabenlast noch etwas höher als hierzulande. Zählt man die dauernd steigende Ökostromumlage, die Erbschaftsteuer, Abgaben für Banken, Maut oder laufend steigende kommunale Abgaben hinzu, die der internationale Vergleich nicht erfasst, dürfte Deutschland nach zwölf Jahren unter Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) der größte Schröpfer auf Erden sein.“ (Huffington Post)

    Ausgerechnet unser engster nNachbar. So unfair, würde Trump twittern.

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