Notizen

827 Bürger beteiligten sich an Umfrage der Stadt Eupen zum Thema Mobilität

Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg, Schöffe Arthur Genten und Guy Deneffe, Beauftragter für Mobilität (im Hintergrund v.l.n.r.), bei der Vorstellung der Online-Umfrage zum Thema Mobilität. Foto: OD

Eine Woche hatten die Bürger Zeit, sich an einer von der Stadt Eupen durchgeführten Umfrage zum Thema Mobilität in der Innenstadt zu beteiligen. Insgesamt haben 827 Personen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, 769 davon per Internet.

10 Fragen galt es insgesamt zu beantworten (OD berichtete). Die Erkenntnisse, die am Donnerstag vom Grenz-Echo veröffentlicht wurden, sind nicht unbedingt überraschend. Sie entsprechen größtenteils den Erwartungen.

Die Bürger würden sich gerne öfter im Stadtkern zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen, doch sei die bestehende Infrastruktur dafür mangelhaft.

Der Eupener Mobilitätsschöffe Arthur Genten. Foto: OD

Der Eupener Mobilitätsschöffe Arthur Genten. Foto: OD

Kritisiert wurde auch, dass man als Fußgänger oder Radfahrer nicht sicher genug sei. Viele Autofahrer seien zu schnell, so der Tenor. Als störend empfanden viele auch das wilde Parken bzw. das Dauerparken auf Kurzeitparkplätzen.

Am Dienstag fand zudem ein Workshop statt. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Verkehrssicherheit und Mobilität, der ein Leitbild vorstellte. Rund 60 Bürger nahmen an dem Workshop teil.

Ob die Ergebnisse der Umfrage offiziell vorgestellt werden, ist nicht bekannt.

15 Antworten auf “827 Bürger beteiligten sich an Umfrage der Stadt Eupen zum Thema Mobilität”

  1. R.A. Punzel

    Der reinste Wahnsinn. Von knapp 19.000 Einwohnern haben sich 827 an der Umfrage beteiligt. Da müssen sofort die Gehälter der politisch Verantwortlichen mindestens verdreifacht werden.

    • Das ist aber eine typische Größenordnung.
      Viele Menschen motzen über alles, aber wenn es darauf ankommt auch „aktiv“ zu werden, dann ziehen sie den Sch…. ein.
      Das gleiche gilt auch für den Bürgerworkshop der am Dienstag stattgefunden hat. Eher geringe Beteiligung.
      Es scheint also keine Mobilitätsprobleme in Eupen zu geben, nach dem Interesse der Eupener die anwesend waren zu beurteilen.
      Frage @R.A. Punzel: waren Sie da? Haben Sie die Umfrage mitgemacht?
      Ich habe beides gemacht!

  2. Eupenmobil

    Ist ja typisch für viele Eupener: knottern ja, mitmachen nein… Letztes Jahr fand im Jünglingshaus eine Bürgerversammlung zum Verkehrskonzept statt. Es gab kaum Zuschauer. Knotter, knotter…

    • Kommentar

      @R.A.Punzel
      Bis dato war ich von ihren eingaben eigentlich angetan.
      Aber zu dieser möchte nur sagen zum Glück hängen sie ja mit den sehr kompetenten Kopien der hiesigen Politiker in Sankt Vith ab.
      Also wäre es nett wenn sie sich um deren Verkehrsplanung kümmern würden .

  3. Öpener Jong

    Sorry, ich habe die Umfrage leider verpaßt, hätte aber vielleicht noch einen Vorschlag für die Stadtplaner zur Verkehrsberuhigung und Parkplatzbeschaffung. Für die Parkplätze, die auf der Klötzerbahn wegfallen, könnte man in der Bergstrasse Richtung Zentrum und Neustrasse Richtung Olengraben zu Einbahnstrassen einrichten und auf beiden Fahrbahnen mehrere Parkplätze schräg zur Fahrbahnachse einzeichnen. Auf der Neustrasse jede 50 m Seiten versetzt, so kann dort nicht mehr gerast werden und die Arztbesucher müssen nicht mehr auf den grossen Parkplätzen parken, die für Ältere relativ weit entfernt sind.

  4. Repräsentativ

    Schön, dass man eine Umfrage macht und mehr als 800 Antworten ist ja auch nicht schlecht. Ich frage mich nur, wie aussagekräftig eine solche Umfrage ist, zu welchen Schlüssen sie führen kann. Der Schöffe gibt ja selbst zu, dass sie eigentlich nur bestätigt, was jeder weiß. Hätte man da nicht besser auf der Handlungsebene Akzente gesetzt – immerhin sind sie seit 2 Jahren an der Macht- ehe man diese Schein-Mitbestimmung und kostspielige Volksbefragung als Kontrapunkt zu dem so oft beklagten Mangel an Transparenz und Partizipation verkauft. Und repräsentativ ist sie jedenfalls nicht, jeder konnte hier unter Pseudo-E-Mail-Adressen eine Meinung abgeben.

  5. Leute kleine brötchen! Kein geld also nix mit was verändern und ohne umgeungstrasse bleibt euoen immer mit autos verstopft hoffe nur das am garnstock schonmal die verbindung zur industiezone gebaut wird am besten vor den arbeiten an der herbesthalerstrasse sonst gute nacht mit mobilität

  6. Frau Mahlzahn

    Wenn es nach den LEUTEN geht, ist ein Stauverbot im Grundgesetz verankert. Jede Stadt hat irgendwann am Tag ein Stauproblem!

    Ich halte es ganz einfach. Wenn es schnell gehen soll gehe ich zu Fuß, wenn ich Zeit habe nehme ich das Auto.

  7. Baudimont

    Warum sollen die Anwohner einer Straße nicht entscheiden, wo es sinnvoll ist parken zu dürfen und wo nicht ? Die wissen das besser als nen Bauamt … oder Parken müssen erlaub sein überall solange sich keiner daran stört.

    • Altweltenaffe

      Weil die Anwohner nicht den Kopf hin halten, wenn mal etwas passiert. Jeder denkt ja nur an sich bzw. jeder „stört sich an etwas“, hinterfragt aber nicht warum das so ist. Die Anwohner wissen was sie selber wollen, mehr aber auch nicht! Mehr wollen die auch nicht wissen, denn sonst wär ja auch auf den Workshops mehr los (60 Teilnehmer in EUPEN, HAHA)!
      Wenn jetzt aber mal die Feuerwehr/Polizei/Krankenwagen durch muss und die Autos stehen im Weg oder die parkenden PKW stören die Fußgänger, wer von den allwissenden Anwohnern ist dann noch da und übernimmt die Verantwortung? Keiner, also übernehmen die „unwissenden“ Beamten vom Bauamt halt eben die Planung!

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