Sport

AS Eupen hofft auf einen Schnitt von 4.000 Zuschauern pro Heimspiel

Die Mannschaften von Alemannia Aachen und der AS Eupen vor dem Anpfiff des Spiels am 11. Juli 2015. Am kommenden 12. Juli 2016 ist die Alemannia wieder im Kehrweg-Stadion zu Gast. Foto: OD

Die AS Eupen bereitet sich intensiv auf die Saison 2016-2017 in der Division 1A vor. Der Zeitplan für die Vorbereitung steht bereits. Trainingsauftakt ist am Montag, dem 27. Juni. Getestet wird u.a. in zwei Heimspielen im Kehrweg-Stadion gegen Union St. Gilloise und Alemannia Aachen.

Die Schwarz-Weißen werden bis zum Meisterschaftsstart am Wochenende vom 30. und 31. Juli voraussichtlich 5 Testspiele bestreiten, die jeweils samstags und dienstags stattfinden werden.

Die Gegner für die ersten drei Testspiele stehen bereits fest. Demnach wird die AS Eupen ihre erste Begegnung am Samstag, dem 9. Juli, im Kehrweg-Stadion gegen Union Saint Gilloise bestreiten. Der Anstoß erfolgt um 18 Uhr.

Das zweite Testspiel steigt bereits am Dienstag, dem 12. Juli, gegen Alemannia Aachen. Auch diese Begegnung findet im Kehrweg-Stadion statt und wird um 19 Uhr angepfiffen. Schon vor der letzten Saison hatte die AS im Kehrweg-Stadion vor einer stattlichen Zuschauerkulisse gegen die Alemannia getestet.

In der 2. Division war die Gästetribüne nur gegen den FC Antwerp so gut gefüllt wie am 11. Juli 2015 beim Vorbereitungsspiel gegen Alemannia Aachen. Foto: OD

In der 2. Division war die Gästetribüne nur gegen den FC Antwerp so gut gefüllt wie am 11. Juli 2015 beim Vorbereitungsspiel gegen Alemannia Aachen (Bild). Foto: OD

Am Samstag, dem 16. Juli, tritt die AS Eupen um 20 Uhr auswärts bei Lommel United an. Zwei weitere Testspiele der AS Eupen sind für Dienstag, 19. Juli, und Samstag, 23. Juli, geplant. Die Gegner stehen noch nicht fest.

Unterdessen hat Generaldirektor Christoph Henkel gegenüber der Zeitung „La Meuse“ erklärt, bei der AS hoffe man, in der kommenden Saison in der Division 1A bei Heimspielen einen Durchschnitt von rund 4.000 Zuschauern zu erzielen.

Dabei geht man natürlich davon aus, dass die Topspiele gegen Standard Lüttich, RSC Anderlecht und FC Brügge in einem ausverkauften Kehrweg-Stadion über die Bühne gehen werden, was allerdings unwahrscheinlich sein wird, wenn man weiterhin zu der großen Tribüne am Kehrweg ausschließlich Fans der Gastmannschaft zulässt.

Selbst Topteams wie Standard Lüttich, Anderlecht und Brügge werden wohl nicht von 2.390 Supportern nach Eupen begleitet. So viele Plätze hat momentan die Gästetribüne. Insgesamt hat das Kehrwegstadion ein Fassungsvermögen von 8.363 Zuschauern. (cre)

Siehe auch Artikel „AS in der 1A: Für Kehrweg-Stadion empfiehlt sich ein Tribünentausch“

  1. Bei Alemannia ist klar, die bringen reichlich Fans mit. Darunter auch etliche Belgier. Ansonsten mal schauen wie die Saison des Allgemeinen Sportverein verläuft, daran werden sich die Zuschauerzahlen dann anpassen. Ich hoffe eigentlich auf 10.000 alles andere wäre für eine 1.Liga eines Landes dürftig ( ausgenommen Luxemburg )

    • @Gerhards: Wenn Sie auf 10.000 Zuschauer hoffen, dann müssten 1.000 auf dem Dach des Penalty und weitere 1.000 auf dem Dach des BRF sitzen, denn im Bericht steht ja, dass das Kehrwegstadion ein maximales Fassungsvermögen von 8.300 Besuchern hat.

    • ohje ohje

      in belgien haben lediglich 4 clubs mehr als 10.000 zuschauer im durchschnitt bei heimspielen:
      Anderlecht
      Brügge
      Gent
      Standard

      4000 wäre sicher nicht allzu schlecht für ne erste Saison.
      Aber nur wenn der Fussball anspruchsvoll ist und auch Punkte hier und da eingefahren werden ;-)

      Sonst herrscht gähnende Leere…

      # fingerscrossed

  2. Sponsoring

    Die KASE sollte sich an die Regierung der DG wenden. Die könnten ja zu jedem Heimspiel Sponsor sein, und jede Menge an Freikarten unter die Steuerzahler verteilen. Ohne das wird das Stadion sicher nur mit etwa 3.000 Leuten besetzt sein. Ein Glück das soviele aus der nahen Wallonie noch immer kommen, ansonsten wäre sicher nur die Hälfte davon da.

    • anti-aspire

      Freikarten? Guter Vorschlag. Denkbar wäre auch, dass Aspire die Leute für ihre Anwesenheit bezahlt wie seinerzeit die sog. Ultras auf Jubeltour zu den Katarspielen. Ansonsten dürfte die magische 4000 Marke wohl nur durch den Gästesupport zu knacken sein. Andererseits: Was juckt’s Aspire, ob gegen Kortrijk, Zulte od. Waasland 1000, 1500 od. 3000 Leute den Auswahltalenten zusehen.
      @ Gerhardt: Alles klar, der mindestens 10.000 Fan-Kommentar erklärt deine übrigen „Wortmeldungen“ zur AS, da spricht der Kenner.

  3. Die 10000 sind ja nur mein Wunsch aber mal sehn, vielleicht kommt bei bekannten Gegnern auchmal der ein oder andere Öcher. Ein paar Besucher aus D sind ja jetzt auch schon da.

  4. Harald Montfort

    Parken: Werthplatz, Schwimmbad, Eupen Plaza mal fragen, usw…. (Für die Eupener: Zufuss gehen?)
    Übrigens ein Durchschnitt von 4.000 dürfte machbar sein, allein gegen Standard, Brügge und Anderlecht kommen das doppelte.

  5. Gastgeber

    Wie wäre es wenn wir den Flüchtlingen (Fedasilzentrum in Eupen und Elsenborn) Jahreskarten zur Verfügung stellen? Das wäre dann : 1. ein Zeichen der Versöhnung, 2. eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und 3. wird sich dann vielleicht das eine odere andere Talent entdecken lassen der dann unsere Nationalmanschaft bereichern könnte?

  6. Ghostrider

    Sollte es zum Tribünentausch kommen wie es auf der As Homepage steht ist das sehr gut und auch ein Verdienst der Diskussion auf Ostbelgiendirekt . Auch die Dauerkarten Preise wurden angezeigt. Start Verkauf Ende Juni.

    • lambertz printe

      Der Vorgesehene Tribünentausch ( zuerst einmal sehen ob die Anwohner nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen) hat nichts mit der Diskussion hier zu tun. Das ist schon seit Anfang an das Bestreben der Verantwortlichen dies im Falle des Aufstiegs zu Bewerkstelligen.

  7. Fußballkritiker

    Wie wäre es mit einem freien Eintritt für Kinder, Jugendliche, Behinderte, Sozilahilfeempfänger und Pensionierte?
    Christoph Henkel und sein Team müssten da was machen.

  8. Habe mir soeben die Preise für Jahreskarten angeschaut…saftige Preiserhöhung stehen an.
    Das widerspricht dem Wunsch nach mehr Zuschauer und wird für viel Diskussionsstoff geben.

  9. Fußballkritiker

    Bei zu hohen Eintrittspreisen wird die durchschnittlich erwünschte Zuschauerzahl von 4.000 nie erreicht werden. Ich plädiere weiterhin für freien Eintritt für bestimmte Menschengruppen (vor allem für Behinderte und Sozialhilfeempfänger). Zumindest für starke Ermäßigungen.

    • Achmed Lachned

      Ich glaube das man sehr gut vergleichen muss!
      In den Preisen sind Play-Off 1 oder 2 sofort enthalten.
      Die Zuzahlung im März deutet ich aber auch so das bei Abstieg (keine PlayOff) dieses Geld nicht gezahlt werden muss.
      Bei anderen Vereinen gibt es entweder PlayOff 2 im Abo drinn und bei Abstieg Pech gehabt (siehe Leuven) oder du musst die Karten im März neu bestellen.
      Ich finde das die genannten Preise für die zu erwartenden 20 Spiel OK ist.
      Jeder echte Fan der sich eine DK zulegen möchte wird damit klar kommen. Es gibt natürlich auch die Helden die nicht kappieren das jedes einzelne Spiel, Anderlecht oder Mouscron, für Eupen ein Spitzenspiel ist. Die sollen dann nur für die Spitzenspiele Karten kaufen! Aber auch da würde ich diese Touristen verpflichten entweder 10,- Topzuschlag zu zahlen oder in Kombination ei Ticket der gleichen Klasse gegen einen „kleineren“ Verein zu kaufen.
      Wenn die Zuschauer in der kommenden Saison nicht diese Preise zahlen wollen, was werden Sie denn sagen wenn nach 2022 kein Scheich mehr da ist und der Verein sich selber tragen muss? Da müssten die Preise doch noch höher sein. oder?

      • Sponsoring

        @Achmed Lachned!
        Muss immer lachen bei Ihrem tollen Namen, Achmed! Kompliment an Ihre Mama dafür.
        Der Verband sollte bei den Eintrittskarten dasselbe System einführen wie bei ihren Spielplänen. Wenn du hier nicht? Dann du da! Wenn du da wohl, dann geteilt durch 2. Wann Gericht ja, dann der andere Nein. Der herauf, 2 dafür runter, und noch so vieles dazu. So wie Walhorn. Verlor, und trotzdem noch Chance für herauf. WAs ist da wohl für ein Verband? Passt sich vielem gut an in Belgien!
        Jetzt lach mal feste!

    • Achmed Lachned

      Es handelt sich bei den angegebenen Preisen von Standard Lüttich nur um die erste Phase der Saison ohne PlayOff. Und auch hier sollte man berücksichtigen das diese Preise für nur 14 Heimspielen gelten.
      Das erste Spiel der Saison müssen die Rouches ohne Publikum spielen!

  10. Fußballkritiker

    Um das ambitionierte Ziel von durchschnittlich 4.000 Zuschauern pro Heimspiel zu erreichen, sollte sich das Team um Christoph Henkel grundlegende Gedanken über Ermäßigungen machen. Die heiß ersehnten Heimspiele der AS Eupen in der 1. Division sollten für alle Fußballfans leicht zugänglich sein. Ich denke da an folgende Altersgruppen: Kinder (freier Eintritt), Jugendliche, Studenten und Pensionierte. Zudem sollte es besonders starke Ermäßigungen (eventuell Nulltarif) für Behinderte und Sozialhilfeempfänger geben. Das Team um Christoph Henkel sollte da möglichst einfache und gute Regelungen suchen und finden.

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