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2016 kosteten die privaten Flugreisen des Königs den Steuerzahler genau 84.110,96 Euro

Königin Mathilde und König Philippe. Foto: dpa

Noch sind die Wallonie und jetzt auch Flandern mit den Skandalen um die Bezahlung von Politikern durch die Interkommunalen beschäftigt. Mit der Zeit geraten aber auch die kostspieligen Reisen der königlichen Familie in den Fokus, insbesondere die Privatreisen.

Aus Sicherheitsgründen wird eigens für König Philippe und Königin Mathilde auch dann ein Flugzeug der Luftstreitkräfte gechartert, wenn beide mit ihren Kindern in den Privaturlaub fliegen.

Nun hat der belgische Verteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA) die Kosten der Flugreisen von König Philippe im Jahr 2016 publik gemacht. Das Staatsoberhaupt unternahm im vergangenen Jahr genau 18 Reisen, davon 7 Dienstreisen (davon eine für 38.272,10 Euro zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro) und 11 private Reisen.

Insgesamt kosteten die Flügreisen des Königs und seiner Familie den Steuerzahler 373.465,76 Euro. Die Kosten der privaten Flüge beliefen sich auf 84.110,96 Euro.

Allein eine private Flugreise nach Portugal kostete 22.687,54 Euro. Ansonsten führten die Privatflüge den König sechs Mal nach Frankreich sowie je zwei Mal nach Italien und in die Schweiz.

    • Réalité

      Es kommen noch welche…..Realist! Nun mal langsam! Jeden Tag kommen neue…. kommen neue Skandale und Fakten ans Tageslicht….aus dunkler Nacht….da sind Onkel Alfred’s Fritten noch sehr gut dagegen!? Und die Majo noch besser! MMMHHH!

  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Man sollte den König und seine Familie doch bitte schön in Ruhe lassen. Im Gegensatz zu manchen Politikern und Institutionen tut der König seinen Job. Für Belgien ist die Monarchie die beste Staatsform.

    • @ Bernard

      „Von Gottes Gnaden“ hat sich bereits 1918 erledigt. Da nämlich dankte der letzte Monarch der sich diesen Titel gab ab. Seitdem ist der König, oder die Queen in England, Staatsoberhaupt im Rahmen einer Verfassung. Staatsoberhaupt ist zwar kein Job wie jeder andere, hat aber wenig mit Macht zu tun. Seine Hauptaufgaben sind PR und Wirtschaftsförderung. Wenn es aber um das Anführen einer Wirtschaftsdelegation geht macht ein echter König halt mehr Eindruck als ein einfacher Präsident dessen Amtszeit zudem nach 5 oder 10 Jahren endet. So ein König ist auch, subjektiv betrachtet, ein Garant für Kontinuität, eine in der Wirtschaft nicht zu unterschätzende Währung-

    • Abendland

      die monarchie ist nicht überlebt, bestimmt nicht in belgien.
      wer soll dann präsident sein? ein Flame oder ein Wallone? ein Liberaler oder ein nur ein grüner?
      bevor soche fragen überhaupt debatiert werden (und kein ende finden), sollte man das königshaus lassen so wie es ist. funktionierende bestehende institutionen abschaffen ohne eine vernünftige alternative zu haben, war selten eine gute idee.

  2. Marsupilami

    Wo ist das Problem? Das sind Peanuts- ich war überrascht das die Summe so niedrig ist. Nichtmal 85.000 für ein ganzes Jahr für ein Staatsoberhaupt? Da sollte sich keiner drüber aufregen.

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